Fynn farmt Milch – Ein Jahr unter Kühen
Fynn farmt Milch – Ein Jahr unter Kühen

Fynn farmt Milch – Ein Jahr unter Kühen

Milchland Niedersachsen


Podcast

Auf einem Bauernhof leben und arbeiten – was läuft da eigentlich wirklich ab? Fynn findet’s raus: Als Podcast-Praktikant begleitet er ein Jahr lang Milchbauer Sven. Mit Kühen, Chaos, Stallgeruch und allem, was dazugehört.? Jeden Monat heißt es für Fynn: Raus aus der Uni und dem Gaming-Chair, rein in die Gummistiefel und ab in den Kuhstall. Er darf und soll auf dem Hof wirklich überall reinschnuppern, wo’s spannend wird: Tiere versorgen, auf den Acker fahren – und wenn es sich ergibt, sogar bei einer Kälbergeburt dabei sein. Was genau passiert, weiß man bei aller Planung oft erst hinterher. Dass Fynn selbst keinen Plan hat, ist nur logisch. Dafür hat er jede Menge Fragen. Den Spruch „Es gibt keine dummen Fragen“ sieht er da durchaus als Herausforderung ? … Gut, dass es bei Sven auf dem Hof so viele Menschen gibt, die seine Fragen beantworten können. Neben Sven sind da noch dessen Eltern, von denen er den Hof übernommen hat, Svens Partnerin Christin und seine beiden Töchter. Außerdem Kolja als fester Mitarbeiter – und gleich drei (!) Azubis. Wie sich herausstellt, arbeiten die hier nicht nur: Die leben tatsächlich hier. In einer Azubi-WG mitten auf dem Bauernhof. Was Fynn sich fragt: Wie funktioniert so ein landwirtschaftlicher Betrieb eigentlich „in echt“? Jeder, der als Kind mal ein Bauernhof-Wimmelbuch aufgeklappt hat, hat eine ungefähre Vorstellung – aber die Realität ist weniger Mistforke und Strohhut als Melkroboter und Smartphone. Noch spannender findet Fynn die Frage: Ticken Menschen, die von Land und Tieren leben, eigentlich anders? Er ist zwar selbst Dorfkind, er hat auch einen Hund… aber wie das ist, Verantwortung für bis zu 400 Tiere zu haben – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr – da streikt die Fantasie. Genau deswegen farmt Fynn jetzt Milch und wird ein ganzes Jahr lang als Podcast-Prakti Teil der Hofgemeinschaft. Kein Zeigefinger, keine Hochglanz-PR – eher: mitkommen, zuhören, mitlachen. Und ihr dürft ihn begleiten und erleben, wie er gleich beim ersten Besuch schockverliebt sein Herz verliert ? Impressum: https://milchland.de/fokusmilch Fokus Milch GmbH * Seelhorststraße 4 * 30175 Hannover Geschäftsführung: Dr. Jan-Hendrik Paduch, Undine Pages

Alle Folgen

  • Kapitel 04: Viel zu warm für all den Mist

    Vor 6 Tagen20:08

    Hofchef Sven ist heute nicht da, also meldet sich Fynn erst mal bei Vizechef Kolja. Doch bevor es an die Arbeit geht, lernt er noch Svens Mutter Irmi kenne, die ein paar warme Worte für ihn übrig hat ?. Abgesehen davon ist es aber nicht eben nur warm, sondern echt heiß. Zu heiß ?! Vor allem für die Kühe, die im Stall aber immerhin mit Riesenventilatoren und Wasser von oben ein wenig Abkühlung bekommen ?️? Fynn dagegen bekommt Stallarbeit aufs Auge gedrückt. Zusammen mit Azubi Gero soll er zwei Kühe finden, die noch nicht beim Melkroboter waren ?? Klingt überschaubar, ist es aber nur so lange, bis man zwischen den Tieren steht, Nummern sucht, dem „Scheiße-Schieber“ ausweicht und nebenbei noch verstehen soll, wie dieser Roboter eigentlich arbeitet. Dazu kommt, dass Fynn sich zum ersten Mal frei zwischen den Kühen im Stall bewegt. Und er hat eine gehörige Portion Respekt vor den 700- bis 800-Kilo-Tieren Eine ziemliche Grenzerfahrung. Während der Melkroboter arbeitet, bleibt immerhin Zeit für die Fragen, die Fynn schon länger mit sich herumträgt: Warum gehen die Kühe hier nicht auf die Weide, und warum ist es wichtig, dass im Stall alles stressfrei läuft? Dann der Schock des Tages: Gero erzählt ganz nebenbei, dass das heute ihr letzter gemeinsamer Arbeitstag ist, weil seine Ausbildung jetzt zu Ende geht. Auch Mit-Azubi Niklas ist bald raus, beim nächsten Mal bleibt von den drei Azubis also nur noch Tristan übrig. Logisch, dass Fynn wissen will: Wie geht’s denn jetzt bei den dreien weiter? Und als man denkt, jetzt reicht es vielleicht auch mal, fällt Gero noch eine Aufgabe ein: Die Misthaufen, die vor dem Schacht hängen geblieben sind, müssen mit der Forke nachgeschoben werden. Ein toller Job für Fynn, der massiv begeistert loslegt ?? Dazwischen läuft noch Gülle durch dicke Schläuche, eine gewisse „Frau Grey“ gibt sich die Ehre und Fynn besucht natürlich auch noch kurz „sein“ Kälbchen Magitta. Ach, sie werden ja so schnell groß ... ? Groß wäre es auch, wenn euch die Episode gefallen hat und ihr das auch die Welt wissen lasst - über entsprechende Bewertungen und nette Kommentare ?

  • Kapitel 03: Schietwetter und jede Menge Gras

    25.06.202623:20

    Guess who’s back? Fynn steht wieder bei Sven auf dem Milchhof, draußen schüttet es, und die Grasernte, bei der er eigentlich helfen sollte, ist schon durch ?️. Glück gehabt. Oder auch nicht. Denn ziemlich schnell fällt ein Wort, auf das er eher wenig Lust hat: „Ausmisten“ … Bevor es losgeht, will er aber erst mal wissen, wie’s seiner Magitta geht. Also dem Kalb, das er sich beim letzten Mal ausgesucht hat. Sven weiß das aus dem Stand auch nicht, aber immerhin weiß das Handy, wo sie zu finden ist. Kurz darauf stehen die beiden vor Magitta, und Fynn bringt die Frage auf den Tisch, die ihm seit dem letzten Mal im Kopf sitzt: Warum wachsen die Kälber eigentlich nicht bei ihrer Mutter auf? Nur zum Quatschen ist er trotzdem nicht da. Azubi Gero wartet schon, und an ihm perlt das Regenwetter komplett ab. Zwischen Stroh, Mist und einer ziemlich großen Forke reden die beiden nebenbei über Abi, Berufsschule und Landwirtschaftsstudium ?. Dazu gibt’s trockene Sprüche und genug Arbeit, damit keiner auf die Idee kommt, hier würde man nur ein bisschen im Stall rumstehen. Später zieht Sven ihn noch mit in die Maschinenhalle. Da steht ein zehn Meter breiter „Rasenmäher“, es geht um Rehkitze im hohen Gras, um Wärmebilddrohnen und um ein ziemlich teures Silo-Wochenende. Danach gibt’s noch eine kleine Schaumparty bei der Kälberbox ?, eine Probefahrt auf dem Radlader und am Ende des Tages die Erkenntnis, dass der Tag auf dem Hof doch ziemlich anders gelaufen ist, als Fynn sich das vorher gedacht hat ?.

  • Kapitel 02: Lieblingskalb und Hightech-Trecker

    21.05.202619:18

    Fynn hat sich sein Frühstück inzwischen redlich verdient ?☕️ Am Tisch sitzt er zwischen Milchbauer Sven, seiner Familie und den Azubis, während nicht nur gegessen, sondern ganz nebenbei auch schon das weitere Hofgeschehen durchgekaut wird. Dabei meint der Jahrespraktikant kurz, sich verhört zu haben: Er soll sich wirklich ein Kalb aussuchen? ? Aussuchen ja, mitnehmen nein - aber ein Jahr lang bei seiner Entwicklung begleiten darf er es trotzdem. Nach dem Frühstück geht es zurück zu den Kälberboxen, diesmal mit Azubi Tristan ?‍? Der kennt zwar auch nicht jedes Tier einfach so beim Namen, aber moderner Technik sei Dank ist das kein Problem ? Und tatsächlich gibt es da eine junge Herzensdame, bei der Fynns Interesse ziemlich schnell auf Gegenliebe zu stoßen scheint. Magitta schleckt an seiner Hand ? und damit ist die Sache im Grunde auch schon entschieden. Nebenbei lädt Tristan Fynn noch mit ein bisschen Wissen auf und erklärt, warum die Kälber auf Svens Hof erst einmal für eine gewisse Zeit allein in einer Box stehen, bevor sie später zu den anderen kommen. Viel Zeit bleibt den beiden dafür aber nicht, denn heute ist Maislegen angesagt ? Auf dem Hof gibt es eben nicht nur Kühe, sondern auch Ackerbau. Kleine, ziemlich unscheinbare Maiskörner kommen in den Boden, damit daraus später Futter für die Tiere wird. Dafür klettert Fynn zu Kolja in den Trecker ? und merkt schnell, dass hinter dem Ganzen deutlich mehr steckt als nur ein paar Körner in die Erde zu drücken. Satellitenauswertung, GPS-Navigation, digitale Karten und die passende Bordunterhaltung ?️ da wird offenbar nicht viel dem Zufall überlassen. Fynn ist von der Nummer so geflasht, dass er beim Aussteigen nicht nur fast die Zeit vergisst, sondern auch direkt sein Mikro im Trecker liegen lässt ?️ Passiert. Braucht er allerdings noch, denn da wartet ja noch der Chef zum Feierabend-Abschlussgespräch.

  • Kapitel 01: Hart arbeiten, hart feiern, viel Putzen

    21.05.202622:59

    Für Fynn heißt es ab sofort: Tschüss, weiße Air Force ? – hallo, gelbe Gummistiefel ?. Der Student ist sonst eher für Sport und Gaming zu haben, aber nun steht er kurz nach fünf zwischen 250 Milchkühen ?, neben einem Fütterungsroboter und vor seinem neuen Chef: Milchbauer Sven. Bevor groß erklärt wird, wie der Hof funktioniert, geht’s direkt los. Erst trudeln die drei Azubis Gero, Tristan und Niklas mit leichter Verspätung ein – die Nacht war für alle drei eher kurz ? … Dann geht’s mit Niklas (3. Lehrjahr) zu den Kälbern. „Kälber machen“ ist fester Teil der Morgenroutine – und weil dazu auch die undankbaren Jobs gehören, darf der neue Jahrespraktikant gleich mit Eimer schrubben glänzen ?. In der Waschküche riecht es nach Spüli, die Nuckel müssen ab, der Boden ist rutschig … und aller Anfang ist schwer. Fynn kippt daneben, hängt Sachen falsch ein – und ist ehrlich überrascht, wie viel Arbeit auf einem Hof allein in Hygiene und Sauberkeit steckt. Es tauchen Dinge auf, die in Fynns Alltag bisher nicht existierten: zum Beispiel ein „Milchtaxi“ ?. Das Teil fährt elektrisch die Milch zu den Kälbern, spart Schleppen und hat sogar eine Zapfpistole. Und obwohl es ungefähr den Wert eines Kleinwagens hat, darf Fynn lenken. Kaum ist das Taxi leer, geht’s wieder ans Reinigen und Vorbereiten – die nächste Runde Kälbermilch wartet am Abend. Zwischen Partystempel auf der Hand, fünf Uhr aufstehen ⏰ und „Wer feiern kann, kann auch arbeiten“ läuft hier vieles über trockene Sprüche. Und an der Wand hängt noch ein anderer, den Fynn nach Tag eins komplett versteht: Eine Kuh macht muh, viele Kühe machen Mühe ... ?

  • Kapitel 00: Hör mal wer da farmt…

    13.05.20261:22

    Fynn tauscht Uni und Gaming-Chair gegen Gummistiefel und Kuhstall – als Jahrespraktikant auf dem Milchhof von Sven. Warum? Hört ihr hier: „Fynn, erzähl doch mal was über dich…“ Beim ersten Besuch auf dem Hof gibt’s am Frühstückstisch ein ziemlich entspanntes Gespräch mit Milchbauer Sven. Ehrlich gesagt war’s zwar eher ein Monolog – aber einer, in dem ihr kurz und knapp erfahrt, wer Fynn eigentlich ist, wie er als Jahrespraktikant auf dem Milchhof gelandet ist und was es mit „Fynn farmt Milch“ überhaupt auf sich hat. Hört’s euch an ?