Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.
Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.

Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.

Dr. Sascha Weigel


Podcast

Ich bin Sascha Weigel und möchte Sie in diesem Podcast gemeinsam mit meinen Gästen mit spannenden Sichtweisen und Einschätzungen rund um die Themengebiete Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung zum Nachdenken anregen. Wir hegen die Absicht, dass Sie hier durchaus die zündende Idee oder bei Bedarf einen neuen Lösungsansatz für ihre Problem- oder Konfliktsituation entwickeln können. Zu Wort werden in diesem Podcast auch Fachexperten kommen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Forschungsergebnisse wichtige Erkenntnisse für den Umgang mit Konflikten und damit für die Mediation und Konfliktberatung in der VUKA-Welt bieten. Mehr zu Mediation und Konfliktmanagement: www.inkovema.de

Alle Folgen

  • #290 GddZ - Rache und Mediation. Im Gespräch mit Dr. Fabian Bernhardt

    Gestern41:05

    Im Gespräch mit Dr. Fabian Bernhard geht es um Rache als Reaktion auf Unrecht und um ihre Verdrängung aus moderner Rechtssprache und öffentlichem Diskurs. Bernhard erläutert die historische Trennung von Recht und Rache, ihre starke Präsenz in Popkultur und Fantasien sowie Formen von Konfliktregelung durch Ausgleich und Wiedergutmachung. Am Ende spricht das Gespräch auch über politische Rhetorik, die Gefühle von Verlust und Ungerechtigkeit aufgreift.

  • #289 GddZ - Radikalisierte Ältere. Im Gespräch mit Mirijam Wiedemann.

    11.09.202626:40

    In dieser Folge spreche ich mit Miriam Wiedemann über ihren Beitrag zur Frage, warum wir über radikalisierte ältere Personen sprechen müssen. Im Mittelpunkt steht ein Phänomen, das bisher wenig beachtet wurde: ältere Menschen, oft ab etwa 50 oder 60 Jahren, geraten zunehmend in digitale Radikalisierungsprozesse.

  • #288 GddZ - Betriebsratsarbeit und Mediation. Im Gespräch mit Dr. Marcus Bauckmann

    05.09.20261:17:27

    Auch ein Streitgespräch über die Freiwilligkeit der Mediation Mehr zu INKOVEMA: Hier geht's zu meinem Blog Bilde Dich bei uns zum Mediator aus. Bilde Dich zum Coach aus. Hier finden Mediatoren eine Weiterbildung für Organisationsmediation Bilde Dich als Beraterin in Systemischer Transaktionsanalyse weiter. Schau Dir die Webseite von INKOVEMA an Hier geht's zum Lehrpodcast Episoden der Mediation *Kapitel+: 0:09 Mediation und Betriebsräte 4:09 Betriebsrat und Konflikte 9:46 Neue Amtszeit, neue Themen 18:05 Mediation noch unbekannt 28:07 Externe Mediation absichern 31:55 Betriebsrat einbinden? 38:42 Beschwerderecht und Grenzen 45:30 Freiwilligkeit im Streit 1:03:52 Betriebsräte als Mediatoren 1:13:38 Abschluss des Streitgesprächs Zusammenfassung: In dieser Folge spreche ich mit Dr. Markus Bauckmann über Mediation im Kontext von Betriebsräten. Wir ordnen ein, in welchen Konfliktfeldern Betriebsräte mit Mediation in Berührung kommen.Wir besprechen zunächst Konflikte innerhalb des Gremiums sowie Konflikte zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber. Dabei wird deutlich, dass Betriebsräte nicht nur nach außen, sondern auch intern mit unterschiedlichen Interessen, Fraktionen und Informationslagen umgehen müssen. Besonders bei Listenwahlen und in größeren Betrieben können Spannungen entstehen, die die Arbeit des Gremiums belasten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Mediation in modernen Betriebsstrukturen. Wir sprechen über digitale Arbeit, verteilte Teams und Betriebe ohne klassische Präsenzstruktur. Hier zeigt sich, dass das Betriebsverfassungsrecht viele heutige Arbeitsformen nur begrenzt abbildet und an manchen Stellen aus unserer Sicht angepasst werden müsste.Wir gehen auch auf die praktische Nutzung von Mediation ein, etwa bei Klausurtagungen zu Beginn einer Amtszeit oder bei eskalierten Konflikten mit vielen Gerichtsverfahren. Dabei wird deutlich, dass mangelnde Kommunikation, Informationsdefizite und das Gefühl fehlender Wertschätzung häufige Auslöser sind. Ein zentrales Thema ist schließlich die Freiwilligkeit. Wir diskutieren, ob und in welchem Umfang der Betriebsrat über eine Mediation informiert oder einbezogen werden sollte und ob dies den sozialen Druck für die Beteiligten erhöht. Hier bleiben wir in der rechtlichen und mediativen Bewertung nicht vollständig einer Meinung. Zum Schluss sprechen wir darüber, wie Betriebsratsmitglieder selbst mediative Kompetenzen nutzen oder sich als interne Vermittler ausbilden lassen können. Wir sehen darin eine sinnvolle Erweiterung der Betriebsratsarbeit, verbunden mit der Frage, wie Neutralität, Vertraulichkeit und Rolle im Betrieb zusammenpassen. Dr. Marcus Bauckmann, LL.M., Rechtsanwalt, zertifizierter Mediator, und Mediationssupervisor in eigener Kanzlei in Paderborn und Hamburg. Er hat Lehraufträge u.a. für (Wirtschafts-)Mediation an mehreren Universitäten inne. Schult und moderiert Betriebsräte und Betriebsratsgremien.

  • #287 GddZ - Freiwilligkeit und Mediation. Im Gespräch mit Dr. James Peter

    29.08.202656:08

    In dieser Folge sprechen wir mit Dr. James Peter über die Freiwilligkeit in der Mediation und darüber, wie dieser Begriff in der Praxis zu verstehen ist. Wir diskutieren, warum Freiwilligkeit zwar als wichtig gilt, ihre genaue Bedeutung aber umstritten ist, und wie sich ein dogmatisches Verständnis auf die Mediation auswirken kann.Wir gehen darauf ein, dass Freiwilligkeit aus seiner Sicht vor allem den Ablauf des Verfahrens betrifft, nicht zwingend den Einstieg in die Mediation. Dabei sprechen wir auch über das Mediationsparadoxon, mögliche äußere Anstöße zur Teilnahme und die rechtliche Wirkung von Mediationsklauseln, insbesondere in der Schweiz.

  • #286 GddZ - Mediation und Krankheit. Im Gespräch mit Dr. Heinz Pilartz

    21.08.202641:35

    Sascha Weigel und Dr. Heinz Pilartz sprechen darüber, wie Krankheit Konflikte in Mediation und Coaching auslösen oder verstärken kann. Pilartz beschreibt, dass eine Erkrankung nicht nur die betroffene Person, sondern das gesamte Familiensystem verändert und deshalb im Verfahren als eigenes Thema behandelt werden sollte. Er stellt einen Ansatz vor, bei dem die Krankheit symbolisch auf einen Stuhl gesetzt wird, um sie als eigenständigen Bezugspunkt anzusprechen und Scham, Schuldzuweisungen sowie Vorwürfe zu reduzieren. Außerdem unterscheidet er vier Krankheitskonzepte und zeigt, wie unterschiedliche Haltungen zu Krankheit Konflikte verschärfen können, etwa in einer Familie mit einem kranken Kind. Als wichtig für Mediatoren nennt Pilartz Nicht-Betroffenheit, Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, Gespräche zu strukturieren. Ziel sei es, die Kommunikation zu erleichtern, ohne medizinische Aufgaben zu übernehmen.

  • #280 GddZ - Coaching im Zeitalter Künstlicher Intelligenzen. Im Gespräch mit Dr. Christopher Rauen

    15.08.202657:04

    In dieser Folge sprechen ich mit Dr. Christopher Rauen (DBVC) über künstliche Intelligenz und neue Technologien in Beratung, Coaching und Organisationsarbeit. Wir ordnen ein, wie sich digitale Werkzeuge in vielen Branchen ausbreiten und welche Folgen das für die Arbeit mit Klienten und für den Beratungsmarkt hat.