ICONIC CAMPERS
ICONIC CAMPERS

ICONIC CAMPERS

Börsenradio.de


Podcast

ICONIC CAMPERS In dieser Podcast-Serie fangen wir für alle begeisterten Camper das Camperleben ein. Wir nennen diesen Podcast ganz bewusst: "ICONIC CAMPERS". Der DUDEN von 1934 erklärt ikonisch mit "naturgetreu nachgebildet". Heute erschließt er den Sinn des Worts mit "in der Art der Ikonen" und "bildhaft, anschaulich". Hier laden wir Gäste und Experten zu Themen ein, die Reisende bewegen. Diese sind auch bei der Vorbereitung hilfreich, bevor Sie auf Reisen gehen. Sie erhalten viele Tipps aus den Bereichen Technik, Lifestyle, juristische Ratgeber, Reisen und Erfahrungsberichte. Über alle Marken hinweg. Für jeden ist was dabei. Ob mit kleinem oder großem Budget, der Podcast bietet Inhalte für den Camping-Neuling, den dauerhaften Caravan-Nutzer und den Luxusurlauber.

Alle Folgen

  • Hotelentzug auf Rädern: Vier Hunde, ein Wohnmobil und ganz viel Freiheit

    06.07.202615:33

    Beruflich lebte Holger Wern zeitweise mehr im Hotel als zu Hause: sechs Wochen Venezuela, eine Woche bei der Familie, dann wieder fünf Wochen Projektarbeit. Im Urlaub war deshalb klar: Bloß kein Frühstücksbuffet, kein Kofferleben und kein "Dressed-up". Das Wohnmobil wurde zum persönlichen Hotelentzug und zum mobilen Zuhause für seine Ehefrau, seine Tochter und gleich vier Hunde aus dem Tierheim. Im "Iconic Campers"-Podcast erzählt Holger, wie erstaunlich gut ein siebeneinhalb Meter langer Camper für das tierisch große Rudel funktionierte, warum ein guter Staubsauger fast zur Grundausstattung gehört und wie man auch mit älteren Hunden entspannt reist. Beim Welt-Camping-Treffen trifft seine internationale Berufserfahrung auf Camperfreundschaften aus Schweden, Finnland und Norwegen. Seine wichtigste Campingregel: Ob Zelt, Fahrrad, Wohnwagen oder Luxusmobil - am Ende sitzt man gemeinsam beim Bier. Nur die selbst ernannten "Campingplatz-Bürgermeister" dürften gern zu Hause bleiben. Für Holger bedeutet Camping Ausgleich, für Hans Freiheit. Und vielleicht stimmt es ja wirklich: Camper sind glücklicher - und womöglich sogar friedlicher.

  • Camping mit diplomatischer Note: Warum selbst der Stellplatz Fingerspitzengefühl braucht

    01.07.202620:44

    Vom Botschafter zum Camper: Beim Weltcampingtreffen trifft Peter Heinrich den türkischen Diplomaten im Ruhestand, Avni Aksoy. Vier Jahrzehnte lang vertrat er sein Land, war Botschafter in Kenia und Mosambik und suchte nach dem Tsunami 2004 in Phuket nach vermissten türkischen Staatsbürgern. Heute reist er im Wohnmobil - sechs Tage von der Türkei über Griechenland und Italien bis nach Niederbayern. Aksoy erklärt, warum Diplomaten nicht nur darauf achten, was gesagt wird, sondern besonders auf das, was unausgesprochen bleibt: Sie müssen die Wahrheit sagen, aber nicht jede Wahrheit. Sein Fazit zur Weltpolitik ist klar: Dauerhafte militärische Lösungen gibt es nicht, am Ende führt kein Weg an Gesprächen vorbei. Diplomatie braucht es auch auf dem Campingplatz, denn schon die Frage, welche Ländergruppe man zuerst besucht, kann eine Botschaft senden. Deutschland erlebt Aksoy als Campingtraum mit Stellplätzen, Infrastruktur und kurzen Wegen. Sein Reisetipp: gut planen, aber im Plan genügend freie Seiten lassen. Und was darf im Camper nicht fehlen? Ausgerechnet ein Geschirrspüler. Nach 40 Jahren im diplomatischen Dienst bedeutet Camping für ihn vor allem zwei Dinge: Freiheit und Freizeit.

  • Weltcampingtreffen in Karpfham: Wenn der Kühlschrank kapituliert, 40 Grad, 600 Camper und die Markise auf dem Dach

    30.06.202618:00

    Karpfham (in der Nähe von Passau) wurde für neun Tage zum Pop-up-Campingplatz der Welt: 600 Fahrzeuge, rund 1.300 Menschen aus 26 Nationen und ein Gelände, das eher nach Volksfest als nach Stellplatz aussah. Hans Posthumus vom DCC erzählt, wie hier Völkerverständigung ganz ohne Sonntagsrede funktioniert: Länderabende, Pasta aus Riesenkübeln, Musik, Gespräche und Camper, die sogar der Festwirt als außergewöhnlich höflich lobt. Doch bei über 40 Grad wurde aus Campingromantik schnell ein Härtetest für Mensch und Material. Werkstattprofi Dominik Spitzer hatte alle Hände voll zu tun: Rund 15 Fahrzeuge wurden vor Ort repariert, von streikenden Kühlschränken über ausgerissene Türen bis zu Markisen- und Sturmschäden. Seine klare Regel: Wenn Böen kommen, Markise rein. Abspannen hilft, aber nur mit guter Bodenverankerung, notfalls mit langen Zimmererschrauben und Akkuschrauber. Auch bei Hitze zeigt sich, was ein Camper wirklich braucht: Kompressorkühlschrank statt schwächelndem Absorberkühlschrank, Lithium-Batterie, Solar, LED-Technik und genug Reserven für zwei autarke Tage. Und beim Wasser gilt: Pumpe nie trocken laufen lassen, im Winter Leitungen entleeren, beim Befüllen alle Hähne öffnen und den Boiler erst nutzen, wenn wirklich Wasser durch alle Leitungen kommt. Camping ist eben Freiheit, aber mit Technikverstand im Gepäck.

  • Karosserie- und Fahrzeugbau - was? Der neue Alleskönner-Beruf fürs Camperleben

    19.06.202615:20

    Es ist ein Berufsname, bei dem selbst ein Wohnmobil kurz anhalten müsste: Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in der Fachrichtung Caravan- und Reisemobiltechnik. In Waldkirchen erklärt Berufsschullehrer Johannes Siegl, warum hinter diesem Monsterwort ein ziemlich moderner Traumjob steckt. Denn wer Reisemobile und Caravans baut, wartet oder repariert, braucht nicht nur Schraubenschlüssel und Fingerspitzengefühl, sondern auch Köpfchen für Heizung, Wasser, Elektrik, App-Steuerung, Fahrwerk, Satellitentechnik, Innenausbau und Kundenberatung. Siegl nennt es sinngemäß: sieben Berufe in einem. Ausgebildet wird dual: erst solide Fahrzeug- und Metallgrundlagen, dann die Spezialisierung auf Caravan- und Reisemobiltechnik. Die Herausforderung: Es gibt kaum Lehrbücher, viel Herstellerwissen und jeden Tag neue Probleme. Genau deshalb braucht der Beruf neugierige Menschen, die gern tüfteln, praktisch denken und nicht beim ersten Fehlercode aufgeben. Die Jobchancen? Laut Siegl sehr gut: Viele Betriebe bilden für den eigenen Bedarf aus, denn auf den Straßen stehen immer mehr Reisemobile, die gepflegt, geprüft und repariert werden müssen. Camper muss man dafür nicht sein. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass man einer wird. Mehr dazu: https://bsz-campus.de/metalltechnik-caravan/

  • Vom Wohnmobil ins Cockpit - Warum Camper und Piloten dieselbe Leidenschaft teilen

    14.05.202617:02

    Vom Wohnmobil ins Cockpit - Camping und Fliegen passen erstaunlich gut zusammen. Auf dem Flugplatz Ebern-Sendelbach treffen sich Piloten, Camper und Freiheitsliebende. Gemeinsam mit Marius sprechen wir über Ultraleichtfliegen, Vereinsleben, Schnupperflüge, den Weg zum Pilotenschein und die besondere Atmosphäre zwischen Stellplatz und Startbahn. Außerdem stellen wir die kommenden Flugtage des Flugsportclubs Ebern vor.

  • SFC-Produktmanager Felix Dinkel über die EFOY Brennstoffzelle: "Doppelte Schuhkartongröße, ungefähr sieben Kilo"

    13.04.202621:00

    EFOY - Energy for you. Die Brennstoffzellen des Unternehmens SFC Energy sind geräuschlos, signaturarm und weitgehend emissionsfrei. SFC versorgt zum Beispiel die Rüstungsindustrie (Drohnen, Feldausrüstung) oder die Sicherheitsbranche (Überwachungstechnik), stattet aber auch Fahrzeuge wie Camper aus. Die Brennstoffzelle läuft "bedarfsgerecht" und automatisch, sie kann zudem mit anderen Eneregiespeichern (z.B. Solar) gekoppelt werden, so Produktmanager Felix Dinkel im Interview des Iconic Campers Podcasts. "Wir verwenden flüssiges Methanol als Energieträger. Die Brennstoffzelle holt sich dieses Methanol über eine Pumpe und setzt im Stack der Brennstoffzelle diese chemisch gebundene Energie in elektrische Energie frei. Und diese elektrische Energie wird in die Batterie geladen. Dieser chemische Umwandlungsprozess erzeugt keine Lautstärke." Der integrierte Frostschutzzyklus funktioniert bis zu minus 20 Grad. "Flüssiges Methanol gefriert in der Regel nicht."