LetsTalk: Mutmacher – Geschichten, die verbinden!
LetsTalk: Mutmacher – Geschichten, die verbinden!

LetsTalk: Mutmacher – Geschichten, die verbinden!

Sanitätshaus Lettermann, ein Unternehmen von Krieger


Podcast, Gesellschaft, Gesundheit

Herzlich Willkommen zu LetsTalk – Mutmacher: Geschichten, die verbinden! Präsentiert vom Sanitätshaus Lettermann – eurem Begleiter für mehr Lebensqualität im Alltag. Hier dreht sich alles um Menschen, die zeigen, wie man mit Mut und einer guten Portion Lebensfreude durchs Leben geht – Herausforderungen inklusive. Hier wird’s persönlich, inspirierend, verbindend und garantiert nie langweilig. Unsere Mutmacher möchten zeigen, wie man auch mit einem Handicap optimistisch und motiviert den Alltag und das Leben meistern kann. Dabei werden die Probleme und Sorgen nicht außer Acht gelassen. In intensiven, persönlichen und manchmal auch sehr emotionalen Gesprächen geht es uns um den Menschen und seine Geschichte, mit der wir andere motivieren und inspirieren möchten.

Alle Folgen

  • Melissa Schirra - Brustkrebs mit 28. Zwischen Chemotherapie, Operation, Verlust und Humor

    Melissa Schirra - Brustkrebs mit 28. Zwischen Chemotherapie, Operation, Verlust und Humor

    07.10.2026•43:49

    Melissa ist 28 Jahre alt, als sich ihr Leben innerhalb weniger Tage komplett verändert. Ihre Mutter ist an Eierstockkrebs erkrankt. Melissa begleitet sie über Jahre, pflegt sie zu Hause und verliert sie schließlich. Nur wenige Tage später erhält sie selbst die Nachricht: Brustkrebs. Was folgt, ist eine intensive Zeit mit Chemotherapie, Operation, Brustrekonstruktion und vielen Entscheidungen, die sie in jungen Jahren plötzlich treffen muss. Melissa ist Trägerin einer BRCA1-Mutation und spricht offen darüber, wie die Erkrankung ihren Blick auf ihren Körper, ihre Weiblichkeit und ihr eigenes Leben verändert hat. Dabei geht es nicht nur um die schweren Momente. Melissa erzählt auch mit viel Humor von ausgefallenen Haaren, einer teuren Perücke, die sie kaum getragen hat, und einer ganz besonderen Geschichte rund um die Brustprothese ihrer Oma. Heute möchte Melissa vor allem eines: offen über ihre Erfahrungen sprechen. Über Krebs in jungen Jahren, über Veränderungen am eigenen Körper, über Ängste und darüber, wie wichtig es ist, sich selbst kennenzulernen und auf die eigene Gesundheit zu achten. Sie teilt ihre Geschichte auch auf Instagram und hat dort andere junge Menschen mit ihrer Offenheit erreicht. Eine Nachricht einer jungen Frau, die nach ihrer eigenen Diagnose durch Melissas Beiträge etwas Angst verloren hat, ist für sie ein besonderer Moment. Eine Folge über Brustkrebs, Verlust und Veränderung. Aber auch über Lebensfreude, Zusammenhalt, Selbstliebe und die Frage, wie man nach einem schweren Einschnitt seinen eigenen Weg weitergeht.

  • Anna Engel von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe - Schlaganfallversorgung neu gedacht

    Anna Engel von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe - Schlaganfallversorgung neu gedacht

    23.09.2026•46:03

    Was passiert nach einem Schlaganfall? Welche Unterstützung brauchen Betroffene und ihre Angehörigen? Und welche Rolle spielen Sanitätshäuser bei einer guten Versorgung? In dieser Folge von Let’s Talk Mutmacher ist Anna Engel von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu Gast. Als Projektmanagerin im Bereich Reha und Nachsorge beschäftigt sie sich unter anderem mit der Qualifizierung von Sanitätshäusern und der Frage, wie die Versorgung von Menschen nach einem Schlaganfall verbessert werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei das Qualitätssiegel „Hilfsmittelberatung nach Schlaganfall“. Anna erklärt, welche Kriterien ein Sanitätshaus erfüllen muss, wie die Qualifizierung abläuft und warum dabei nicht nur die Hilfsmittel selbst eine Rolle spielen. Barrierefreiheit, qualifizierte Mitarbeitende, strukturierte Versorgungsprozesse, Beratung und vor allem die Vernetzung verschiedener Fachbereiche gehören ebenfalls dazu. Auch das Sanitätshaus Lettermann und das KRIEGER Sanitätshaus wurden von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe entsprechend qualifiziert und mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Anna spricht außerdem über die Bedeutung von Netzwerken zwischen Sanitätshäusern, Ärzten, Therapeuten, Pflege, Selbsthilfe und weiteren Fachbereichen. Denn gerade nach einem Schlaganfall kann der Weg durch die Versorgung komplex sein. Besonders persönlich wird es bei zwei Fällen aus ihrem Arbeitsalltag. Sie erzählt von Familien, die sich nach einem Schlaganfall im Ausland an die Stiftung gewandt haben, und davon, wie aus Beratung, Kontakten und etwas Zufall konkrete Unterstützung entstehen konnte. Auch Prävention und Aufklärung sind wichtige Themen der Stiftung. Anna erklärt, warum schnelles Handeln bei einem Schlaganfall entscheidend ist und welche Rolle Prävention spielt. Im Sanitätshaus Lettermann gehört Aufklärung ebenfalls regelmäßig dazu: Rund um den Schlaganfalltag bieten wir Aktionen und Veranstaltungen an, informieren über Risiken und Versorgung und schaffen Möglichkeiten zum Austausch.

  • Conny - Elf Amputationen nach einer Sepsis. Und ein Leben danach: „Man muss nicht alleine sein.“

    Conny - Elf Amputationen nach einer Sepsis. Und ein Leben danach: „Man muss nicht alleine sein.“

    02.09.2026•22:44

    Conny überlebt 2022 nur knapp eine schwere Sepsis. Die Folgen sind drastisch: Insgesamt elf Amputationen, darunter ein Arm, ein Fuß sowie Finger und Zehen. Dazu kommen eine massive Bauchoperation, ein Stoma und ein Alltag, in dem sie dauerhaft auf Unterstützung angewiesen ist. Plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Conny, die mehr als 31 Jahre in einem Kindergarten gearbeitet hat, kann ihren Beruf nicht mehr ausüben. Selbst einfache Dinge wie das Anziehen der Prothesen oder die Versorgung ihres Stomas sind für sie nicht alleine möglich. Aber Conny bleibt nicht stehen. Sie entdeckt über Instagram andere Menschen mit Prothesen und findet über die Deutsche Sepsis-Hilfe neue Perspektiven. Heute engagiert sie sich dort ehrenamtlich, klärt über Sepsis auf und ist Ansprechpartnerin für andere Betroffene. Dabei spricht sie offen über das, was viele nicht sehen: Phantomschmerzen, Abhängigkeit von Hilfe, Probleme mit Prothesen und die Einschränkungen im Alltag. Gleichzeitig erzählt sie, warum sie sich bewusst dafür entschieden hat, ihr Leben öffentlich zu zeigen, unverblümt und ohne etwas schönzureden. Ein wichtiges Thema der Folge ist auch die Aufklärung über Sepsis. Conny möchte verhindern, dass andere Menschen das Gleiche durchmachen müssen. Denn eine Sepsis kann aus ganz unterschiedlichen Infektionen entstehen und ist ein zeitkritischer Notfall. Und dann ist da noch ihr Blick auf Inklusion: Für ihre Enkelkinder sind Prothesen, Rollstuhl und Behinderung einfach Teil des Alltags. Genau so sollte es sein, findet Conny. Eine Folge über einen radikalen Einschnitt, über Lebensmut und darüber, wie aus einem völlig neuen Leben eine neue Aufgabe entstehen kann. Und vor allem über einen Satz, den Conny allen Betroffenen mitgeben möchte: „Man muss nicht alleine sein.“

  • Sandra - Echt statt perfekt. Über ein Leben mit Morbus Crohn, Colitis ulcerosa & Lipödem

    Sandra - Echt statt perfekt. Über ein Leben mit Morbus Crohn, Colitis ulcerosa & Lipödem

    19.08.2026•26:37

    Sandra lebt mit mehreren chronischen Erkrankungen, darunter Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Lipödem. Was für Außenstehende oft unsichtbar bleibt, bestimmt ihren Alltag: Schmerzen, Schübe, Krankenhausaufenthalte und die ständige Planung, wo die nächste Toilette ist. Trotzdem arbeitet sie, kümmert sich um ihre zwei Kinder und versucht, das Leben so normal wie möglich zu gestalten. Besonders einschneidend war eine schwere Sepsis im Jahr 2015. Sandra erzählt, wie knapp sie dem Tod entkam, warum sie trotz schwerer Symptome noch arbeiten ging und wie ihr Mann ihr in dieser Zeit Halt gegeben hat. Außerdem spricht sie über Lipödem, Kompressionsversorgung, Lymphdrainage, Medikamente und darüber, warum unsichtbare Erkrankungen oft missverstanden werden. Ihr Wunsch: Mehr Verständnis, weniger Vorurteile und ein offener Umgang mit chronischen Krankheiten. Eine Folge über Mut, Ehrlichkeit und den Satz, der sie antreibt: "Echt statt perfekt."

  • Kara - über chronische Erkrankungen, Hilfsmittel und den Verlust ihres Sohnes

    Kara - über chronische Erkrankungen, Hilfsmittel und den Verlust ihres Sohnes

    05.08.2026•32:22

    Kara lebt mit mehreren chronischen Erkrankungen, darunter Multiple Sklerose, Hashimoto, Morbus Bechterew, Asthma und Long Covid. Was nach einer langen Diagnoseliste klingt, ist für sie vor allem eines: ihr Alltag. In dieser Folge spricht sie darüber, wie sich das Leben mit chronischen Erkrankungen verändert, warum Hilfsmittel keine Einschränkung, sondern ein Stück Freiheit bedeuten und weshalb es so wichtig ist, die eigenen Grenzen kennenzulernen und anzunehmen. Als Teil des Orga-Teams des Kämpferherzen-Treffens setzt sich Kara gemeinsam mit vielen anderen Betroffenen für mehr Sichtbarkeit, Austausch und ein starkes Miteinander ein. Sie erzählt von ihrem Weg zurück in den Berufsalltag, ihrer Selbstständigkeit im Social-Media-Bereich und davon, warum wahre Stärke nicht immer bedeutet, weiterzukämpfen – sondern auch, den eigenen Weg neu auszurichten. Besonders bewegend wird diese Folge, als Kara vom Verlust ihres Sohnes Aaron erzählt. Kurz vor der Geburt hört sein Herz plötzlich auf zu schlagen. Sie spricht über Trauer, Schuldgefühle, die Frage nach dem Warum und darüber, wie man weiterlebt, wenn das Leben plötzlich stillzustehen scheint. Diese Folge entstand live beim Kämpferherzen-Treffen und ist eine von drei besonderen Podcast-Episoden, die wir vor Ort mit beeindruckenden Menschen aus der Community aufgenommen haben.

  • Natascha Römer: Chronisches Erschöpfungssyndrom nach Corona – Ein Leben mit begrenzter Energie

    Natascha Römer: Chronisches Erschöpfungssyndrom nach Corona – Ein Leben mit begrenzter Energie

    15.07.2026•56:49

    Sport gehörte zu Nataschas Alltag. Sie arbeitete als Erzieherin, leitete mehrere Sportgruppen, engagierte sich im Deutschen Roten Kreuz und war während der Flutkatastrophe im Ahrtal im Einsatz. Nach zwei Corona-Infektionen veränderte sich ihr Leben schleichend. Erst blieb die Erschöpfung. Dann kamen Konzentrationsprobleme, neurologische Ausfälle und immer wieder Stürze. Bis schließlich feststand: Post COVID, ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) sowie Polyneuropathie mit Nervenschädigungen und Durchblutungsstörungen. Bereits zuvor lebte sie mit Hashimoto-Thyreoiditis und Asthma. Plötzlich drehte sich alles um Energie. Wie viel davon ist heute da? Wofür reicht sie? Und worauf muss ich verzichten, damit morgen überhaupt etwas geht? Ihren Beruf als Erzieherin musste Natascha aufgeben. Heute macht sie eine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement. Der Rollstuhl gibt ihr dabei nicht weniger Freiheit – sondern oft sogar mehr. Er hilft ihr, Energie zu sparen und ihren Alltag selbstständig zu gestalten. In dieser Folge spricht Natascha über den langen Weg bis zur Diagnose, darüber, warum viele Menschen ihre Erkrankung nicht erkennen, wie sich ihre Sicht auf Sport komplett verändert hat und weshalb kleine Entscheidungen im Alltag plötzlich eine große Rolle spielen.