LetsTalk: Mutmacher – Geschichten, die verbinden!
LetsTalk: Mutmacher – Geschichten, die verbinden!

LetsTalk: Mutmacher – Geschichten, die verbinden!

Sanitätshaus Lettermann, ein Unternehmen von Krieger


Podcast, Mentale Gesundheit

Herzlich Willkommen zu LetsTalk – Mutmacher: Geschichten, die verbinden! Präsentiert vom Sanitätshaus Lettermann – eurem Begleiter für mehr Lebensqualität im Alltag. Hier dreht sich alles um Menschen, die zeigen, wie man mit Mut und einer guten Portion Lebensfreude durchs Leben geht – Herausforderungen inklusive. Hier wird’s persönlich, inspirierend, verbindend und garantiert nie langweilig. Unsere Mutmacher möchten zeigen, wie man auch mit einem Handicap optimistisch und motiviert den Alltag und das Leben meistern kann. Dabei werden die Probleme und Sorgen nicht außer Acht gelassen. In intensiven, persönlichen und manchmal auch sehr emotionalen Gesprächen geht es uns um den Menschen und seine Geschichte, mit der wir andere motivieren und inspirieren möchten.

Alle Folgen

  • Kara - über chronische Erkrankungen, Hilfsmittel und den Verlust ihres Sohnes

    Heute32:22

    Kara lebt mit mehreren chronischen Erkrankungen, darunter Multiple Sklerose, Hashimoto, Morbus Bechterew, Asthma und Long Covid. Was nach einer langen Diagnoseliste klingt, ist für sie vor allem eines: ihr Alltag. In dieser Folge spricht sie darüber, wie sich das Leben mit chronischen Erkrankungen verändert, warum Hilfsmittel keine Einschränkung, sondern ein Stück Freiheit bedeuten und weshalb es so wichtig ist, die eigenen Grenzen kennenzulernen und anzunehmen. Als Teil des Orga-Teams des Kämpferherzen-Treffens setzt sich Kara gemeinsam mit vielen anderen Betroffenen für mehr Sichtbarkeit, Austausch und ein starkes Miteinander ein. Sie erzählt von ihrem Weg zurück in den Berufsalltag, ihrer Selbstständigkeit im Social-Media-Bereich und davon, warum wahre Stärke nicht immer bedeutet, weiterzukämpfen – sondern auch, den eigenen Weg neu auszurichten. Besonders bewegend wird diese Folge, als Kara vom Verlust ihres Sohnes Aaron erzählt. Kurz vor der Geburt hört sein Herz plötzlich auf zu schlagen. Sie spricht über Trauer, Schuldgefühle, die Frage nach dem Warum und darüber, wie man weiterlebt, wenn das Leben plötzlich stillzustehen scheint. Diese Folge entstand live beim Kämpferherzen-Treffen und ist eine von drei besonderen Podcast-Episoden, die wir vor Ort mit beeindruckenden Menschen aus der Community aufgenommen haben.

  • Natascha Römer: Chronisches Erschöpfungssyndrom nach Corona – Ein Leben mit begrenzter Energie

    15.07.202656:49

    Sport gehörte zu Nataschas Alltag. Sie arbeitete als Erzieherin, leitete mehrere Sportgruppen, engagierte sich im Deutschen Roten Kreuz und war während der Flutkatastrophe im Ahrtal im Einsatz. Nach zwei Corona-Infektionen veränderte sich ihr Leben schleichend. Erst blieb die Erschöpfung. Dann kamen Konzentrationsprobleme, neurologische Ausfälle und immer wieder Stürze. Bis schließlich feststand: Post COVID, ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) sowie Polyneuropathie mit Nervenschädigungen und Durchblutungsstörungen. Bereits zuvor lebte sie mit Hashimoto-Thyreoiditis und Asthma. Plötzlich drehte sich alles um Energie. Wie viel davon ist heute da? Wofür reicht sie? Und worauf muss ich verzichten, damit morgen überhaupt etwas geht? Ihren Beruf als Erzieherin musste Natascha aufgeben. Heute macht sie eine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement. Der Rollstuhl gibt ihr dabei nicht weniger Freiheit – sondern oft sogar mehr. Er hilft ihr, Energie zu sparen und ihren Alltag selbstständig zu gestalten. In dieser Folge spricht Natascha über den langen Weg bis zur Diagnose, darüber, warum viele Menschen ihre Erkrankung nicht erkennen, wie sich ihre Sicht auf Sport komplett verändert hat und weshalb kleine Entscheidungen im Alltag plötzlich eine große Rolle spielen.

  • Katja Oemmelen - Koma, Rollstuhl, Querschnittslähmung – und trotzdem voller Lebensfreude

    17.06.202637:31

    Mit fünf Jahren wird Katja von einem Auto angefahren. Sie liegt wochenlang im Koma und muss danach alles neu lernen: sprechen, essen, laufen, einfach das gesamte Leben. Die Diagnose: schweres Schädel-Hirn-Trauma. Trotz der Folgen kämpft sie sich zurück. Doch Jahre später treten weitere Komplikationen auf. Eine seltene Dystonie als Spätfolge des Unfalls versteift ihre Beine und Gelenke zunehmend. Schließlich wird der Rollstuhl zum festen Begleiter. Sie entdeckt den Handbike-Sport für sich, arbeitet sich aus einer schweren Essstörung heraus und wird sogar Deutsche Meisterin im Handicap-Triathlon. Marathons, Wettkämpfe und sportliche Höchstleistungen prägen viele Jahre ihr Leben. Dann folgt der nächste Schicksalsschlag: Nach einer Halswirbel-Operation ist Katja querschnittsgelähmt. Die Arme und Hände funktionieren nur noch eingeschränkt, sie benötigt rund um die Uhr Assistenz und muss erneut lernen, mit einer völlig veränderten Lebenssituation umzugehen. Doch auch diesmal findet sie neue Wege. Sie entdeckt ihre Leidenschaft für die Fotografie, organisiert Spendenaktionen für den guten Zweck und setzt sich mit voller Energie dafür ein, eine Powerchair-Hockey-Mannschaft am Niederrhein aufzubauen. In dieser Folge spricht Katja offen über Rückschläge, Verlust von Selbstständigkeit, ihren Kampf gegen eine Essstörung und darüber, warum Lebensfreude manchmal genau dort entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet.

  • Jürgen Stevens – Diagnose CRPS: Leben mit einer unsichtbaren Krankheit

    13.05.202641:59

    Alles beginnt schleichend: unsicherer Gang, erste Schmerzen, kleine Veränderungen im Alltag. Was zunächst nach einem mechanischen Problem wirkt, entwickelt sich für Jürgen zu einer jahrelangen Odyssee. Nach einem Achillessehnenriss und zunehmenden Nervenschmerzen verschlechtert sich sein Zustand weiter. Muskeln bauen ab, die Kontrolle über das Bein nimmt ab. Es folgen zahlreiche Diagnosen – unter anderem der Verdacht auf Borreliose – bis schließlich feststeht: CRPS (Complex Regional Pain Syndrome), eine seltene Erkrankung, bei der Nervenimpulse fehlgesteuert werden und Bewegungsabläufe teilweise „verlernt“ werden. Der Weg zur Diagnose ist lang: viele Termine in Neurologie, Orthopädie, Reha und Physiotherapie, dazu Wartezeiten und bürokratische Hürden. Jürgen muss selbst aktiv werden und sich durch ein oft unübersichtliches Gesundheitssystem kämpfen. Heute ist für ihn klar: Stillstand bedeutet Rückschritt. „Bewegen, bewegen, bewegen“ ist seine wichtigste Strategie, um den Zustand zu halten. Unterstützt wird er dabei von seiner Familie – besonders seiner Frau – und einer Haltung, die ihn trägt: „Humor ist meine Waffe.“

  • Helge Stoffels – Nach Motorradunfall und über 30 Operationen: Seine Entscheidung zur Unterschenkelamputation

    21.04.202637:11

    Helge Stoffels ist 54 Jahre alt, Vater von drei Kindern und ein leidenschaftlicher Sportler. Dann verändert ein einziger Moment alles: Ein schwerer Motorradunfall reißt ihn aus seinem Leben. Frontalzusammenstoß. Koma. Monate im Krankenhaus. Was folgt, ist ein jahrelanger Kampf. Zertrümmerte Beinknochen, unzählige Operationen, Infektionen – ein endloser Kreislauf aus Hoffnung und Rückschlägen. Über 30 Eingriffe, immer wieder dieselbe belastende Prozedur. Und immer wieder die Frage: Wird es diesmal besser? Helge kämpft sich zurück. Lernt wieder sitzen, stehen, gehen. Baut Kraft auf – körperlich und mental. Doch dann kommt der nächste Rückschlag: Eine Infektion zerstört, was er sich mühsam erarbeitet hat. Am Ende steht eine Entscheidung, die alles verändert: die Amputation. In dieser Folge spricht Helge offen darüber, warum dieser Schritt für ihn kein Aufgeben war – sondern ein Neuanfang. Warum er heute sagt: Das war die richtige Entscheidung. Und wie er es geschafft hat, wieder nach vorne zu schauen.

  • Therapiehund Mexx – Glücksmomente auf vier Pfoten

    01.04.202641:40

    Mexx ist kein gewöhnlicher Mitarbeiter – er hat vier Pfoten und ein feines Gespür für Menschen. Als Therapiehund begleitet er Physiotherapeutin Pia durch den Alltag und sorgt für viele kleine und große Glücksmomente in der Geh- und Bewegungsschule Lettsfit. „Ein Blick in seine Augen – und die Mundwinkel gehen automatisch nach oben“, beschreibt ihn ein Patient. Genau das passiert jeden Tag: Mexx lockert die Stimmung, schenkt Nähe und schafft Vertrauen – oft ganz ohne Worte. Ob Kinder, die durch spielerische Aufgaben motiviert werden, oder Patienten, die neuen Mut fassen – Mexx ist weit mehr als nur ein Begleiter. Er ist Motivator, Eisbrecher und manchmal einfach ein stiller Tröster. Besonders beeindruckend: Mexx spürt, wie es Menschen geht. Wenn jemand unsicher oder angespannt ist, ist er da – ruhig, aufmerksam und ganz nah. Selbst Menschen mit Angst vor Hunden gewinnen durch ihn Schritt für Schritt Vertrauen zurück. Auch im Team ist Mexx nicht mehr wegzudenken. Er bringt Leichtigkeit in den Alltag. Diese Geschichte zeigt, wie viel ein Hund bewirken kann.