Niko und David
Niko und David

Niko und David

Nikolai Weidner, David Link


Podcast

Zwei Brüder sprechen über das echte Leben zwischen Alltag, Spiritualität und (un)bequemen Wahrheiten. Integration statt Erkenntnis-Jagd, Zweifel, Rückschritte und die Frage, warum wir so oft wissen, was richtig wäre und trotzdem anders handeln. Beziehungen, Körper, Arbeit, Abhängigkeiten und die kleinen Entscheidungen im Alltag, die alles verändern. Mit Humor, ohne Weihrauch und meistens unbequem ehrlich. Dieser Podcast ist für Menschen, die genug vom Konsum haben und anfangen wollen, ihr Leben wirklich zu leben - JETZT. Vielleicht ist das Wertvollste an diesem Podcast der Moment, in dem du ihn wieder ausschaltest.

Alle Folgen

  • #11 Warum es 2026 echte Männer braucht

    Gestern56:41

    David spritzt sich als kleiner Junge Wasser ins Gesicht, damit nach der Schultoilette niemand die zwei Urin-Tropfen auf der Hose sieht. Über dreißig Jahre später sitzen wir am Tisch und verstehen zum 1. Mal, wovor er damals eigentlich Angst hatte. Diese Folge war so nicht geplant, also so gar nicht. Die Idee zu dieser Folge hatten wir schon vor Monate aufgeschrieben und dann gemeinsam an einem Abend so viel erlebt, dass wir uns am nächsten Morgen einfach hingesetzt, reflektiert und aufgenommen haben. Es geht um Männlichkeit, um weibliche und männliche Energien im Raum und um die Frage, warum so viele von uns irgendwann in den Kopf geflüchtet sind und da hängengeblieben. Ja, auch wir beiden! Wir reden über Kindheiten, in denen kaum Männer da waren. Über das Bedürfnis nach Nähe, das immer größer wird, je öfter man es an der falschen Stelle stillt. Über Rollen, die wir spielen, bis echte Begegnung gar nicht mehr möglich ist. Und über die Momente, in denen die "männliche Maschine" stockt und genau das ein Geschenk sein kann. Das ist keine Abrechnung mit irgendeinem Geschlecht! Es ist der Versuch von uns zwei als Männer, ehrlich über sich selbst zu reden, mit allem, was daran unangenehm ist. Was wäre, wenn das Mutigste, was du diese Woche tun kannst, nicht ein Sprung von einer Klippe ist, sondern vielleicht ein Anruf, den du seit Tagen aufschiebst? Hinweis: In dieser Folge geht es unter anderem um körperliche und seelische Gewalt in der Kindheit und um sexuellen Missbrauch. Wenn dich das gerade zu sehr trifft, mach einfach Pause. Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause. Wirklich einfach abschalten.

  • #10 Spiritueller Tourismus: Besuchst du noch oder lebst du schon?

    22.07.202652:09

    Der Unterschied zwischen einem Touristen und jemandem, der zu Hause ist: Der Tourist geht, und du bist immer noch da. Du musst danach immer noch das Klo putzen. In dieser Folge nehmen wir uns die spirituelle Bubble vor, in der wir selbst unterwegs sind. Ecstatic Dance, Singkreise, Pflanzenmedizin, Kakao-Zeremonien. Alles wunderbar, nur wird es oft besucht wie ein Urlaub vom eigenen Leben, und was danach kommt, interessiert niemanden mehr so richtig. David erzählt, wie es sich anfühlt, jahrelang kein Zuhause zu haben, und was ihn schließlich hat ankommen lassen. Niko spricht darüber, warum eine Erkenntnis aus einer Zeremonie bei ihm ein halbes Jahr gebraucht hat, bis sie eine echte Entscheidung wurde. Dazwischen geht es um den eigenen Raum, um Grenzen, die man liebevoll halten darf, und um die Frage, woran du merkst, ob etwas wirklich dran ist oder ob du dir gerade eine sehr schöne Ausrede baust. Wir haben keine Antwort für dich. Wir sind selbst mittendrin, gehen auf diese Events und trinken gerne zeremoniellem Kakao. Der Unterschied liegt in der ehrlichen Frage, warum du gerade dahin willst. Und falls du auf die eine große Erkenntnis hoffst, nach der plötzlich alles klar ist: Die kommt nicht im Smartphone, nicht auf dem nächsten Retreat und auch nicht in diesem Podcast. Hinweis: In dieser Folge geht es an einer Stelle um Alkohol, Verlust und eine Zeit ohne festes Zuhause. Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause.

  • #09 Sackgassen-Witze: Über sich selbst lachen

    17.07.202640:44

    Eine ehrliche Frage: Wann hast du das letzte Mal so richtig herzlich über dich selbst gelacht? Ein Glas, 33 Witze, und nach 10 Minuten ein ehrliches Fazit: „Mein Gott, sind sie furchtbar." Niko wollte eine Folge zum lachen machen, für das inneres Kind und so. Rausgekommen ist ein Experiment, das genüsslich scheitert und uns erkennen lässt: Über Fremde lachen wir sofort, sobald es um die eigenen Fehler geht, wird es erstaunlich still. Zwischen Flachwitzen, spirituellen Wahrheiten und viel Fremdscham landen wir bei Vera F. Birkenbihl und der Frage, warum wir überhaupt lachen. Danach kippt die Folge in die Selbstverurteilung, die viele von uns wie eine Dauerschleife mit sich rumtragen, und in einen Stromausfall in Portugal, der sich für Niko wie Freiheit angefühlt hat. Wir haben sie „Sackgassen-Witze" genannt, weil viele dieser Witze irgendwo abbiegen und im Nichts landen. Und weil man an so einer Sackgasse manchmal umdreht und zum ersten Mal versteht, wo man eigentlich steht … Einblendungen in dieser Folge Vera F. Birkenbihl über Humor und Witz, aus dem Seminar „Humor in unserem Leben" (auf YouTube inzwischen gelöscht, leider) Flachwitz-Reels von Dirk Böge (@dirk.boege) und NDR 2 (@ndr2) Schule und weniger Digitalisierung: Berliner Zeitung zu Norwegen und exxpress.at zu Schweden Blackout auf der Iberischen Halbinsel 2025 (Wikipedia) Zirbeldrüse und „Auge des Horus" von Selim Özkan (YouTube) Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause. „Über alle lachen, nur nicht über sich",

  • #08 Die Lüge, die uns die Wahrheit zeigt

    08.07.202659:20

    "Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lässt." Dieser Gedanke von Picasso ist der rote Faden der Folge. David spinnt ihn weiter: Ein Künstler erfindet eine Lüge, um etwas Wahres zu erzählen, und im Alltag machen wir genau das die ganze Zeit selbst.? Wir starten bei Picasso und „V wie Vendetta“ und landen schnell bei der Angst, die im Hintergrund fast alles steuert. Durch die ganze Folge zieht sich eine Frage: Wie viel Liebe kannst du dem Moment geben, der gerade da ist? ❤️ Unterwegs geht es um Resonanz und Deckungsgleichheit und um den Unterschied zwischen echtem Verwandeln und seichtem Geschwafel. Und irgendwann stehen die 10.000-Euro-Spiritualität und die Frage im Raum, ob dieser Podcast nicht selbst eine schöne Inszenierung ist.? David erzählt außerdem eine Geschichte über Petrus, das Sterben und die eine Antwort, die alles ändern könnte … Eine Sache nehmen wir mit: Du kannst die Wahrheit in Worte fassen, aber die Worte sind nie die Wahrheit. ? Wo fängst du an, hinter deine eigene Inszenierung zu schauen? Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause.

  • #07 Die größte Lüge, die du dir selbst erzählst

    01.07.20261:23:17

    Ein Rabbi wird gefragt, ob sein Telefon sinnvoll ist. Seine Antwort "Wenn am Ende Suppe rauskommt, ja. Für alles andere nein!" Diese Folge hat vor allem Spaß gemacht. Wir haben einen Haufen Fragen in ein Glas geworfen, von albern bis ziemlich tief, und ziehen nacheinander, ohne zu wissen, was als Nächstes kommt. Manche Fragen sind zum Lachen, etwa welches Küchengerät man wäre. Andere treffen schneller einen wunden Punkt, als einem lieb ist, z.B. die nach der größten Lüge, die man sich selbst erzählt. Unterwegs reden wir über Talente, die man bei sich selbst gar nicht sieht, über 180 Euro für einen vergessenen Schlüssel und darüber, warum wir unser Suchtverhalten ständig rechtfertigen. Dazwischen ein Zen-Koan, eine Kindheitsgeschichte, die David bis heute nicht loslässt, und die Frage, ob Stille eigentlich ein eigener Kanal ist, den man bewusst anschalten kann. Die Einladung an dich: Hör die Folge nicht nur! Schnapp dir jemanden, den du magst, und stellt euch die Fragen gegenseitig. Da entsteht oft mehr als bei jedem „Wie geht's dir?" Macht dich das, was du gerade mit deinem Handy machst, eigentlich satt? Oder lässt es dich nur hungrig zurück? Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause.

  • #06 Interaktion ohne Smartphone

    23.06.202644:02

    Du hängst an der Nadel, hast dir gerade den Schuss gegeben, und gleich brauchst du den nächsten. David redet dabei von keiner Droge, sondern von dem Ding, das du vermutlich in genau diesem Moment in der Hand hältst. In dieser Folge geht es um genau dieses Gerät, das dich mit der ganzen Welt verbindet und dich dabei am zuverlässigsten von dir selbst trennt. Wir reden darüber, wie sich Suchtdruck schon bei einem kleinen Kind im Treppenhaus zeigt, warum digitale Bedürfnisse sich stillen, aber nie wirklich erfüllen lassen und was passiert, wenn du in der Öffentlichkeit einfach mal dastehst, ohne zum Handy zu greifen. Irgendwann landen wir an einer überraschend tiefen Stelle. Wenn du genau wüsstest, was im nächsten Moment passiert, wärst du tot. Das Nichtwissen ist das Leben. Was würdest du eigentlich fühlen, wenn du das 'Pflaster' mal abnimmst? Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause.