O wie Datenbank
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O wie Datenbank

Johannes Ahrends, Robert Marz, Oliver Pyka


Podcast

Der deutschsprachige Oracle-Datenbank-Podcast von ora2know: Johannes Ahrends, Robert Marz und Oliver Pyka bringen zusammen über 90 Jahre Oracle-Erfahrung mit und sprechen jeden ersten und dritten Dienstag im Monat über das, was DBAs, Entwickler und IT-Entscheider wirklich bewegt: Migration, Architektur, neue Features, Betrieb und Strategie rund um die Oracle Datenbank. Und das praxisnah, meinungsstark und ohne Marketing-Sprech.

Alle Folgen

  • Oracle Read-Only Homes: Software und Konfiguration endlich getrennt

    Vor 4 Tagen10:02

    Hand aufs Herz: Wie viele Oracle Homes haben Sie gesehen, die nach zwei Jahren noch aussehen wie am Tag nach der Installation? Robert Marz fragt, Johannes Ahrends erklärt, was hinter dem Read-Only Oracle Home steckt. Es geht darum, Software und Konfiguration sauber zu trennen, damit beim Out-of-Place-Patching nicht jedes Mal Listener- und Datenbankkonfiguration hinterhergeschoben werden muss. Die beiden klären, warum der Name irreführend ist, weil das Home technisch weiterhin beschreibbar bleibt, wie man es mit roohctl einschaltet und warum das nur vor dem Start von Datenbank und Listener funktioniert. Danach wandern SPFILE und Init-Datei ins dbs-Verzeichnis unter ORACLE_BASE, Listener und tnsnames ins homes-Verzeichnis. Dazu die Praxisfragen: Warum ist das in 19c optional, in 21c Pflicht und in 23ai wieder optional? Welcher Stolperstein steckt im Pfad unter homes? Und warum heißt es unter Windows database statt dbs? Am Ende die Empfehlung, Skripte auf orabasehome und orabaseconfig umzustellen und beim Installieren gleich AutoUpgrade zu verwenden.

  • Oracle und JSON: Vom CLOB über den nativen Datentyp zu Duality Views

    01.09.202611:57

    JSON ist die Lingua Franca des Internets. Jeder Webservice spricht es, jedes API liefert es. Aber wie passt ein beliebig verschachteltes Dokumentenformat in eine relationale Datenbank? Robert Marz nimmt Johannes Ahrends mit auf einen Streifzug durch die JSON-Welt der Oracle-Datenbank. Es geht um die Frage, wann eine VARCHAR2-Spalte reicht und warum Oracle bei größeren Dokumenten zu BLOB statt CLOB rät, weil JSON immer in UTF-8 vorliegt. Es geht um den nativen JSON-Datentyp ab Oracle 21 mit seinem OSON-Speicherformat, dessen Aufbau über die Python- und JavaScript-Thin-Driver quelloffen ist, und um die Frage, ob ORDS im Mongo-Mode eine MongoDB komplett ersetzen kann. Robert zeigt, wie man mit Dot-Notation und JSON_TABLE performant abfragt, wie man JSON indiziert und warum die JSON Relational Duality Views in Oracle 23 eine echte Kampfansage an Hibernate und die ORM-Welt sind.

  • Oracle 26ai Multitenant - da führt kein Weg dran vorbei

    18.08.202620:35

    Multitenant klingt nach DBA-Magie, ist aber eigentlich ganz greifbar. Robert Marz lässt sich von Johannes Ahrends erklären, was hinter Container-Datenbanken steckt. Die Container-Datenbank ist das Schiff, die Lok oder der LKW, die Pluggable Databases sind die Container, die mitfahren. Es geht darum, warum Oracle das gebaut hat, wie man damit Ressourcen spart und Datenbanken in Sekunden deployt, was klonen und Copy-on-Write bringen und wo das Thema Noisy Neighbors lauert. Dazu die Lizenzfrage (drei PDBs sind kostenlos, ab der vierten wird es teuer), der Blick auf Auto-Upgrade und versionsübergreifende Migration sowie die Erkenntnis, dass es ab Oracle 26ai nur noch Multitenant gibt. Vorweg ein kurzer Hinweis auf die neue Crypto Roadmap für Oracle 19.

  • Oracle Juli-CPU: Der CVSS-Score sagt nichts über dein Risiko

    04.08.202611:28

    Der Oracle Critical Patch Update vom Juli 2026 ist raus, und in der Datenbank steht eine Lücke mit CVSS 9.9. Robert Marz fragt nach, Johannes Ahrends ordnet ein: Was ein CVSS-Score überhaupt aussagt, warum die 9.9 rund um DBMS_CLOUD die meisten On-Prem-Installationen gar nicht trifft und warum dasselbe für die 9.1 im Connection Manager gilt. Richtig ernst wird es bei den leiseren Lücken: die 8.8 in Spatial and Graph, die seit Version 19c auf viel mehr Systemen installiert ist als früher, und vor allem die Rechteausweitung, für die ein normaler angemeldeter Datenbank-Benutzer genügt. Dazu die Praxisfragen: In welcher Reihenfolge patcht man, warum Performance-Patches heute nicht mehr automatisch aktiv sind, welcher Zeitrahmen realistisch ist und warum die Patches für Windows und AIX noch fehlen. Zum Schluss ein klarer Tipp: Patchen mit AutoUpgrade.

  • Oracle 26ai Feature Häppchen für DBAs

    21.07.202611:21

    Die spannenden Sachen passieren im Maschinenraum. Diesmal dreht Robert Marz den Spieß um und fragt Johannes Ahrends nach den DBA-Häppchen aus Oracle 26ai. Es geht um priorisierte Transaktionen, mit denen sich ein Langläufer im Konfliktfall zurückrollen lässt, und um Plugable Databases, die im RAC endlich eine eigene Cluster-Resource werden, samt Startreihenfolge per Priorität. Dazu reden die beiden über die viel zu selten genutzten Application Services, über Data Guard granular pro PDB, wovon beide eher abraten, und über Lock-Free Reservations für zählerartige Tabellen ohne Sperr-Bottleneck. Als Bonus gibt es den lang ersehnten GRANT auf alle Objekte eines Schemas. Mit Ausblick auf Vector Search und automatische Indizierung.

  • Oracle SE2 und die Socket-Falle: Wann Sparen plötzlich teuer wird

    07.07.202614:36

    Die Enterprise Edition ist teuer, doch es gibt eine günstige Alternative: die Standard Edition 2. Robert Marz fragt nach, Johannes Ahrends erklärt als bekennender SE2-Fan, was die kleine Edition kann und wo Oracle klare Grenzen zieht. Es geht um die Herkunft des Namens und der „2", um die harten Limits (zwei Sockets, 16 Threads, kein RAC, kein Data Guard) und um das, was trotzdem alles dabei ist, bis hin zu AI Vector Search. Das größte Praxisthema ist die Socket-Falle: Auf modernen Multi-Chip-Prozessoren von Intel und AMD zählt jeder Chip als Socket, und so wird SE2 dort zur teuren Lizenzfalle. Außerdem geht es um die Frage, ob es SE2 schon für Oracle 26ai gibt und wann sich der Wechsel lohnt, mit Beispielen aus dem deutschen Mittelstand.