Oracle Read-Only Homes: Software und Konfiguration endlich getrennt
Vor 4 Tagen•10:02
Hand aufs Herz: Wie viele Oracle Homes haben Sie gesehen, die nach zwei Jahren noch aussehen wie am Tag nach der Installation? Robert Marz fragt, Johannes Ahrends erklärt, was hinter dem Read-Only Oracle Home steckt. Es geht darum, Software und Konfiguration sauber zu trennen, damit beim Out-of-Place-Patching nicht jedes Mal Listener- und Datenbankkonfiguration hinterhergeschoben werden muss. Die beiden klären, warum der Name irreführend ist, weil das Home technisch weiterhin beschreibbar bleibt, wie man es mit roohctl einschaltet und warum das nur vor dem Start von Datenbank und Listener funktioniert. Danach wandern SPFILE und Init-Datei ins dbs-Verzeichnis unter ORACLE_BASE, Listener und tnsnames ins homes-Verzeichnis. Dazu die Praxisfragen: Warum ist das in 19c optional, in 21c Pflicht und in 23ai wieder optional? Welcher Stolperstein steckt im Pfad unter homes? Und warum heißt es unter Windows database statt dbs? Am Ende die Empfehlung, Skripte auf orabasehome und orabaseconfig umzustellen und beim Installieren gleich AutoUpgrade zu verwenden.