Quotenmeter
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Podcast

Über aktuelle Themen aus Fernsehen, Kino und Radio informiert und unterhält Quotenmeter.FM. Egal ob es um eine neue Serie, eine abgesetzte Show, einen erfolgreichen Trend oder einen spannenden Film geht - das Quotenmeter-Team diskutiert in lockerer Atmosphäre immer am Wochenende über die wichtigsten Themen aus der TV-Branche. Mit TV-Tipps, spannenden Rubriken, Gästen und vielem mehr.

Alle Folgen

  • Ausgabe 868: Neues aus den USA: Die Upfronts (15.05.2026)

    Vor 5 Tagen51:45

    Die Programmvorstellungen der US-amerikanischen Networks wurden in dieser Woche von NBC, FOX und ABC komplettiert. Bereits Mitte April veröffentlichte der Paramount-Sender CBS seine Strategie für die im Herbst anstehende Saison, bei der die Planer am Sonntag auf Football setzen. Mit Ausnahme des Mittwochs setzt das Unternehmen auf eine breite Bandbreite an Fiction. FOX, das Sat.1 der Vereinigten Staaten, füllt seine Primetime weiterhin mit vielen Spielshows wie «99» und «The Floor». Auf der anderen Seite werden freitags, samstags und sonntags Live-Sportübertragungen ausgestrahlt. Bei NBC gehören Dienstag und Sonntag der NBA sowie der NFL, während die Reality-Show «The Traitors» (als «Die Verräter» bei RTL) von Peacock ins lineare Fernsehen wechselt. Der Sender schielte wohl auf seinen Kooperationspartner aus England, wo die BBC inzwischen mehr als zehn Millionen Amerikaner abholt. Der Disney-Sender ABC ist ein wichtiger Lieferant für Disney+, weshalb die Planer auch in diesem Jahr sämtliche Fiction-Formate übernahmen. Außerdem werden samstags, sonntags und montags Live-Sportübertragungen angeboten. Der Dienstag ist traditionell in der Hand von «Dancing with the Stars», weshalb auch «High Potential» erst im kommenden Jahr zurückkehrt. Neben den Upfronts sprechen Mario Thunert und Fabian Riedner in dieser Ausgabe auch über die besten Songs beim «Eurovision Song Contest» und stellen jeweils ein Top-Fünf-Ranking zusammen.

  • Ausgabe 867: «Staying Alive» ist vergebene Liebesmüh’ (08.05.2026)

    08.05.202635:33

    Am 25. April und am 2. Mai öffnete ProSieben die Bühne für «Staying Alive – Stars singen mit Legenden». In der von Banijay produzierten Fernsehshow wurden eher mittelmäßige TV-Sternchen mit musikalischer Vergangenheit zum Duett mit echten US-Legenden geladen. Das Konzept hörte sich nicht nur mau an, auch die Einschaltquoten waren enttäuschend. Die Auftaktshow Ende April sahen lediglich 0,69 Millionen Fernsehzuschauer, wovon 0,19 Millionen zwischen 14 und 49 Jahre alt waren. Anfang Mai schalteten dann nur noch 0,51 Millionen ein, auch bei den Werberelevanten waren nur noch 0,14 Millionen dabei. Auch wenn ProSieben das Aus bislang nicht verkündet hat, dürfte die Sendung kaum Chancen auf eine Wiederbelebung haben. Mario Thunert und Fabian Riedner erkunden beim Quotenmeter-Podcast, ob die Produktionsfirma mit Whitney Houston, Elvis Presley und Freddie Mercury dank künstlicher Intelligenz Leichenfledderei betrieben hat. Außerdem werfen die beiden einen kritischen Blick auf die No Angels oder Samu Haber, die der Sender für das Projekt gewinnen konnte. Mit «The Tribute – Die Show der Musiklegenden» gab es bereits im Herbst 2024 eine ähnliche Show, in der aktuelle Musiker die Hits verstorbener Ikonen interpretierten – damals scheiterte das Format in Sat.1.

  • Ausgabe 866: Die internationale «Glücksrad»-Konferenz (01.05.2026)

    01.05.202652:04

    Im kalifornischen Burbank erblickte im Jahr 1975 die Fernsehshow «Wheel of Fortune» das Licht der Welt, Merv Griffin entwickelte ein sehr langlebiges Konzept für NBC. Seit 1983 läuft das Format auch im Lokalfernsehen der Vereinigten Staaten, zudem ist seit fünf Jahren bei ABC eine Promi-Version im Abendprogramm zu sehen. Der Lizenzgeber Sony Pictures Television verteilt seit 2020 zahlreiche neue Versionen, etwa bei MBC1 in der arabischen Welt (seit 2022), eine von Graham Norton moderierte Version bei Network 10 in Australien (seit 2024), in Belgien bei VIER (seit 2020), in Dänemark bei TV 2 Charlie (seit 2020) und in Frankreich bei der RTL-Tochter M6 (seit 2025). Die Show mit der Buchstabenwand ist in zahlreichen Ländern ein großer Erfolg, auch die Sat.1-Stiefschwester Canale 5 setzt seit 2024 auf das Format. Gerry Scotti moderiert die Show, die im Abendprogramm läuft. Die Staffel 2024/2025 erreichte im Durchschnitt 3,25 Millionen Zuschauer und fuhr einen Marktanteil von starken 21,2 Prozent ein, die Show läuft dort an sieben Tagen der Woche. In Deutschland ist die Zukunft von «Glücksrad» weiterhin unklar. Zuletzt verhob sich RTLZWEI an dem Konzept mit einer Retro-Variante, die von Guido Cantz und Sonya Kraus moderiert wurde. Beim früheren Lizenznehmer Sat.1 bestünde im Vorabendprogramm durchaus Handlungsbedarf, weil «Die Landarztpraxis» und «Ein Hof zum Verlieben» nur noch ein kleines Publikum erreichen. Quotenmeter-Redakteur Fabian Riedner hat sich die Experten Julian Schlichting und Frank Brendel eingeladen, um über die deutsche «Glücksrad»-Zukunft zu diskutieren.

  • Ausgabe 865: Ist «Kommissar Rex» in den 90ern stecken geblieben? (24.04.2026)

    24.04.202635:46

    In den 1990er-Jahren war die Sat.1-Serie «Kommissar Rex» sehr erfolgreich. Der Privatsender aus Berlin verbuchte damit Reichweiten von über fünf Millionen Zuschauern. Mit Tobias Moretti und Gedeon Burkhard standen zwei Schauspieler vor der Kamera, die auch nach der Serie große Erfolge feierten. Man könnte meinen, dass der deutsche Schäferhund B.J., alias Reginald von Ravenhorst, zwei talentierte Sidekicks hatte. Nachdem das italienische Fernsehen zwischen 2007 und 2014 einen Ableger startete, war die Serie in Deutschland beim ZDF beheimatet. Die Quoten waren allerdings nur Mittelmaß. Jetzt haben sich ORF und Sat.1 zusammengeschlossen und der etablierten Produktionsfirma MR Film die Herstellung von sechs «Kommissar Rex»-Episoden beauftragt. Im Quotenmeter-Podcast finden Mario Thunert und Fabian Riedner das Konzept enttäuschend. Die Serie mit Maximilian Brückner als Kommissar Steiner und Ferdinand Seebacher als Inspektor Felix Burger scheint zu sehr auf ein weibliches Publikum zugeschnitten zu sein. Die neuen Folgen dauern zwei statt einer Stunde, was dazu führt, dass vor allem belanglose Familiengeschichten in diese sechs neuen Abenteuer gedrückt werden. Immerhin hat die Serie mit einigen Aufnahmen überzeugt, wenngleich die Fälle nicht besonders spannend waren.

  • Ausgabe 864: «Hitster»: Kein bahnbrechendes Format (17.04.2026)

    17.04.202633:25

    In den Monaten April und Mai 2026 darf Elton gleich sechs Mal die neue Show «Hitster» moderieren. Die Sendung ist eine Adaption des gleichnamigen Spiels aus dem Hause Jumbo Spiele und erst seit vier Jahren auf dem Markt. Obwohl das Spiel ab 16 Jahren empfohlen wird, sind die meisten Gewinner wohl doch eher im fortgeschrittenen Alter. Pro Sendung treten zwei Teams gegeneinander an: In der ersten Ausgabe, die RTL ausstrahlte, spielten Sandy Mölling und Rick Kavanian gegen Yvonne Catterfeld und Hans Sigl. Nacheinander mussten die Kandidaten jeweils einen Song zeitlich einordnen, was allerdings vor allem am Anfang sehr einfach war. Im Finale musste ein Team zehn Songs korrekt zuordnen, damit bis zu 10.000 Euro für einen wohltätigen Zweck erspielt werden konnten. Für Fabian Riedner hapert es dabei an der Fallhöhe, Mario Thunert sah die Probleme bereits in der Vorrunde. Außerdem werfen Thunert und Riedner noch einen Blick auf das «ZDF Magazin Royale»-Special «ZMR vor Ort» mit Carolin Worbs. In der Eifel sollte ein Vulkan ausbrechen, weshalb die Verantwortlichen von Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld eine Live-Nachrichtensendung imitierten. Doch das wirkte stellenweise sehr albern, meinten die Podcaster.

  • Ausgabe 863: «Promis unter Palmen» steckte inhaltlich fest (10.04.2026)

    10.04.202635:37

    Seit sechs Jahren schifft Sat.1 gemeinsam mit der Produktionsfirma EndemolShine Germany mehr oder minder bekannte Prominente in die thailändische Provinz Phang Nga, wo in der Villa Grand Satis die Aufnahmen für «Promis unter Palmen» entstehen. Während der Corona-Pandemie erreichte Sat.1 mit der Unterhaltungsshow über 3,3 Millionen Zuschauer, doch spätere Staffeln konnten an diesen Erfolg nicht anknüpfen. Im Stream werden rund 0,70 Millionen Zuschauer verbucht, jedoch kann man auch damit das Desinteresse über Jahre nicht schönreden. Die vierte Staffel startete Mitte Februar 2026 zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Wenige Tage zuvor war «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» zu Ende gegangen, und ausgerechnet am Rosenmontag sollten Karnevals- und Fastnachtsfans zu Hause bleiben und deutschen Prominenten beim Streiten zusehen. In dieser Ausgabe von Quotenmeter.FM erklärt Mario Thunert seinem Kollegen Fabian Riedner die Konfliktkonstellationen. Nachdem die ersten beiden Episoden durchaus zäh waren, wurde es in der Promi-Villa zunehmend spannender. Sowohl Reality-Star Franzi Temme als auch Spielerfrau Dilara Kruse agierten als Intrigantinnen und zogen die übrigen Teilnehmer auf ihre Seiten. Das führte dazu, dass Maurice Dziwak und Kevin Wolter sich für eine Seite entscheiden mussten. Menderes Bağcı wurde zum Mitläufer, während Claude-Oliver Rudolph bewusst als Außenseiter seine Zeit absaß.