Wohlstand für Alle
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Wohlstand für Alle

Ole Nymoen, Wolfgang M. Schmitt


Podcast, Wissen & Bildung, Gesellschaft

Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge. Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Bitte keine Fanpost/Anfragen an folgende Adresse! Wolfgang M. Schmitt c/o Rechtsanwalt Markus Kompa (zustellungsbevollmächtigt) Geißelstraße 11 50823 Köln Deutschland Kontakt: E-Mail: oleundwolfgang@gmail.com Telefon: +49 (0)221 29960001 Fax: +49 (0)221 29960002 Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE3303228702

Alle Folgen

  • Ep. 365: Werden Akademiker bald arbeitslos?

    Heute38:46

    Fortschritt und Stagnation können zusammenfallen, ebenso wie Innovation und Arbeitslosigkeit. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sieht in ihrem Jahresbericht in der KI das Potenzial, die Weltwirtschaft grundlegend zu verändern. Kurzfristig sorgt der KI-Boom für massive Investitionen in Rechenzentren, Halbleiter und Energieinfrastruktur. Langfristig hängt die Wirkung davon ab, ob KI lediglich die Produktivität menschlicher Arbeit erhöht oder selbst zum Motor technologischer Innovation wird. In letzterem Szenario („Transformative AI“) könnte sie Forschung, Entwicklung und anspruchsvolle kognitive Tätigkeiten weitgehend übernehmen und das Wirtschaftswachstum dauerhaft beschleunigen. Gleichzeitig würde jedoch der Anteil der Arbeitseinkommen an der gesamten Wertschöpfung stark sinken. Daraus könnte ein Nachfrageproblem entstehen, wenn breite Bevölkerungsschichten nicht mehr ausreichend am Wohlstandsgewinn partizipieren. Zudem ist unklar, ob die Berufseinsteiger oder eher die Seniors das Nachsehen am Arbeitsmarkt haben werden. Viele Uni-Absolventen, die schon bald zur Professional Managerial Class gehören wollten, sind zutiefst verunsichert. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! Quellen/Literatur: Der Jahresbericht der BIZ: https://www.bis.org/publ/arpdf/ar2026e.htm 200 Ökonomen warnen vor KI: https://www.nytimes.com/2026/07/13/business/economists-ai-threat-jobs.htmlx Termine: Ole und Wolfgang sind am 20. August in Bayreuth: http://friedrichsforum.de/programm/260820-schmitt-richard-wagners-revolutionen Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main: https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid= Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin: https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/ Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about

  • Meisterwerke der NS-Satire – Literaturforum im Brecht-Haus

    Vor 4 Tagen1:39:07

    Wo die politische Wirklichkeit sich in groteske Grausamkeit verwandelt und rechte Akteure von Schicksal und Tiefe raunen, wird das Lachen zum widerständigen Akt. Die literarische Satire blüht immer dann, wenn die Zeiten düster sind. Deshalb mag es nicht verwundern, dass während des Nationalsozialismus viele Literaten zu satirischen Mitteln griffen, um die Lage zu analysieren. Manche dieser Texte sind kaum mehr bekannt, etwa Otto M. Knabs »Kleinstadt unterm Hakenkreuz« (1934) oder selbst Walter Mehrings »Die Nacht des Tyrannen« (1937). Andere Satiren aber erfreuen nach wie vor das Publikum, sind von hoher literarischer Qualität und auch in Neuauflagen auf dem Buchmarkt erhältlich. Im Gespräch geht es um Klaus Manns »Mephisto. Roman einer Karriere« (1936), Bertolt Brechts Stück »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui« (1941) und um »Dritte Walpurgisnacht« (1933) des Satirikers Karl Kraus. Der Blick soll dabei nicht nur zurück, sondern auch in die Gegenwart führen. Was können literarische Satiren angesichts des omnipräsenten Rechtsrucks leisten? Ist unser Lachen eher fatalistisch oder revolutionär? Weitere Informationen zum Literaturforum im Brecht-Haus findet ihr unter: https://lfbrecht.de/

  • Ep. 364: Gute Enteignung, böse Enteignung?

    29.07.202630:51

    Die Vergesellschaftung von Wohnraum auf Landesebene will die Bundesregierung grundsätzlich verbieten, damit entmachtet sie die Souveränität der Länder und stellt sich hinter ausländische Investoren, die um ihre Profite bangen. Angeblich würden Kampagnen wie „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ dem Wohnungsbau in Deutschland schaden. Dieser Kampf gegen Vergesellschaftung und Enteignung ist hochinteressant, da in anderen Fällen Eigentum durchaus angetastet wird – aber immer nur dann, wenn es dem Wirtschaftsstandort Deutschland im ganzen hilft. Das wirft auch Fragen für die Linken auf: Manchmal bekam man in den Debatten der vergangenen Jahre den Eindruck, das Grundgesetz selbst bahne den Weg in den Sozialismus, dabei wurde gern übersehen, dass jede Enteignung Entschädigungszahlungen verlangt. Zudem sollten wir das Thema noch auf einer internationalen Ebene betrachten: Der Wirtschaftshistoriker Nicholas Mulder hat festgestellt, dass wir gerade eine große Welle der Verstaatlichung erleben. Dies bedeutet aber keineswegs eine Schwächung des Kapitalismus. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! Literatur: Nicholas Mulder: “The New Wafe of Nationalization”, online verfügbar unter: https://www.imf.org/-/media/files/publications/fandd/article/2026/06/mulder.pdf. Termine: Ole und Wolfgang sind am 20. August in Bayreuth: http://friedrichsforum.de/programm/260820-schmitt-richard-wagners-revolutionen Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main: https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid= Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin: https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/ Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about

  • Wie ausbeuterisch ist die Heimpflege? Dieser Roman gibt Antwort: HALBE LEBEN (Susanne Gregor)

    25.07.202615:34

    Die EU verspricht Freizügigkeit und Arbeitsmigration. Auf den ersten Blick sieht es nach einer Win-Win-Situation aus, von der der 2025 erschienene Roman „Halbe Leben“ erzählt. Die Schriftstellerin Susanne Gregor porträtiert zwei Frauen, beide 38 Jahre alt. Aber die Staatsbürgerschaft ist entscheidend, ebenso wie der ökonomische Unterschied: Während die Österreicherin Klara in einem Architekturbüro Karriere macht und kaum noch Zeit hat, sich um ihre Tochter und ihre dement werdende Mutter zu kümmern, wird der Slowakin Paulína durch eben diese Situation ein vergleichsweise lukrativer Job angeboten. Lässt sie ihre beiden Kinder in der Slowakei und arbeitet alle zwei Wochen als Pflegerin bei Klara, scheint allen geholfen zu sein: Klara kann ihre berufliche Laufbahn fortsetzen, Paulína endlich mehr Geld verdienen. Doch dies ist nur ein vermeintlich gleicher und gerechter Tausch. Susanne Gregor analysiert ein intrikates Ausbeutungsmodell, auf dem die Wohlstandsgesellschaften in Österreich und Deutschland aufbauen. Zugleich hinterfragt der Text nah an den Figuren und durch präzise Beschreibungen liberale Selbstverständlichkeiten. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur. Literatur: Susanne Gregor: Halbe Leben, Paul Zsolnay Verlag. Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about

  • Ep. 363: Danger Dan und das Elend des Antifaschismus

    22.07.202649:03

    Die Musiker Danger Dan und Igor Levit wollten in der Jubiläumsshow der ZDF-Satire-Sendung „Die Anstalt“ auftreten, um dort das Lied „Keine Angst“ zu Gehör zu bringen. Daraus wurde nichts, weil der Sender entschied, dass dieses Lied nicht aufgeführt werden soll. Die Kunstfreiheit ist dadurch nicht gleich bedroht, schließlich macht das ZDF lediglich von seinem Hausrecht Gebrauch. Seit Tagen wird über das Lied und seine Botschaft diskutiert. Auffallend ist, dass in dem siebenminütigen Song ökonomische Fragen keine Rolle spielen. Die Strategien gegen AfD und den Faschismus lesen sich wie aus einem linksaktivistischen Handbuch der 90er-Jahre, mit den realen Machtverhältnissen und einer klugen Strategie hat dies alles nichts zu tun. Das Lied steht sinnbildlich für eine starke Tendenz: Man spricht nicht über ökonomische und politische Zusammenhänge, sondern genießt seine eigene Ohnmacht, die durch halbgaren Aktivismus kaschiert wird. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! Termine: Ole ist am 23. Juli in Dresden: https://www.instagram.com/p/DayD_j9joOd/ Ole und Wolfgang sind am 20. August in Bayreuth: http://friedrichsforum.de/programm/260820-schmitt-richard-wagners-revolutionen Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main: https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid= Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin: https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/ Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about

  • Wie Kohei Saito den Marxismus zu Grabe trägt!

    18.07.202611:10

    In Erfurt hielt die AfD ihren Parteitag ab. Pünktlich konnte dieser beginnen – trotz der Proteste und Blockaden. Die derzeitige Debatte über diesen Aktivismus läuft auf verschiedene Weisen in die Irre, in der Speakeasy-Bar fragen wir deshalb einmal strategisch: Wie sinnvoll ist ein derartiges aktivistisches Vorgehen? Den zweiten Schwerpunkt bildet dann das neue Buch des japanischen Theoretikers Kohei Saito: „Am Ende des Fortschritts. Überleben in den Ruinen des Kapitalismus“ plädiert für Planung und Sozialismus, setzt sich kritisch mit Ulrike Herrmann auseinander und malt in drastischen Worten die Klimakatastrophe aus. Hayek soll mit Marx überwunden werden, um in eine Diktatur der Ökologie zu gelangen. Wir diskutieren in der neuen Speakeasy-Bar intensiv über Saitos kühne Thesen. Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about

Wohlstand für alle - Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt sprechen über Geld

Natürlich können die Podcaster Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt den schlagkräftigen Titel ihres Podcasts "Wohlstand für alle" nicht Realität werden lassen. Aber sie sprechen über Geld, gerne auch in seinen abstrakten Erscheinungsformen, als Steuer, beim Frugalismus, oder in der Zukunft der Fleischindustrie. Aufgelockert werden die mitunter anspruchsvollen Podcasts durch themenbezogene Literaturvorstellungen und Interviews in separaten Folgen.

Welche Inhalte vermittelt der Podcast "Wohlstand für alle"?

Die Titel der einzelnen Podcast-Folgen klingen manchmal durchaus provokativ: "Wo bleibt der grüne Kapitalismus?" (Folge 144), "Wie der Ölpreisschock die Phillips-Kurve erledigte" (Folge 141), "TikTok - Das FDP-Kaninchenloch" (Folge 133). Doch Nymoen und Schmitt schaffen es, komplexe Sachverhalte der Geldpolitik, der Wirtschaft und des Umgangs mit Geld von ganz normalen Bürgerinnen und Bürgern verständlich zu entwirren. Natürlich muss der Zuhörende ein bisschen Neugier mitbringen, bekommt dafür aber sauber recherchierte Fakten, oft mit angehängten Literaturlinks.

Die Podcaster setzen sich mit aktuellen Entwicklungen und Stimmungen auseinander, holen sich aber auch regelmäßig Gäste wie Journalistin Nina Scholz ("Deutschlandradio", "WOZ", "der Freitag"), Sozialforscher Aaron Sahr (Hamburger Institut für Sozialforschung), oder Diplom-Volkswirtin und Autorin Friederike Spiecker vor das Mikrofon. Dazu gibt es obendrein regelmäßige "Literaturtipps", die Buchklassiker wie Jack Londons "Lockruf des Geldes (Burning Daylight)", James Krüss' "Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen" oder polarisierende Veröffentlichungen wie Neal Stephensons "Snow Crash" in einen neuen Fokus rücken.

Wer steckt hinter dem Podcast "Wohlstand für alle"?

Ole Nymoen wurde 1999 geboren und begann nach seinem Abitur eine Ausbildung zum Mediengestalter beim Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB). Er wohnt in Jena und studiert dort Wirtschaftswissenschaften und Soziologie. Als Autor schreibt er Artikel für die "Wirtschaftswoche", "der Freitag" und veröffentlichte mit Schmitt 2021 das Buch "Influencer: Die Ideologie der Werbekörper".

Wolfgang M. Schmitt wurde 1986 geboren und wuchs in der Nähe von Koblenz auf, wo er derzeit auch wohnt. An der Universität Trier studierte er Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und war dort nach seinem Master-Abschluss als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neue Deutsche Literatur tätig. Bekannt wurde er durch seinen Youtube-Kanal "Die Filmanalyse". Als freier Journalist schreibt er Film- und Literaturkritiken für die Rhein-Zeitung und Neues Deutschland und veröffentlicht Gastbeiträge in der Neuen Züricher Zeitung.

Weitere Informationen zum "Wohlstand für alle" Podcast

Erstveröffentlichung

  • 13.08.2019

Erscheinungsweise

  • Jede Woche

Länge der Episoden

  • Zwischen 30 und 60 Minuten

Genre

  • Wirtschaft

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