ADHS und Knast: "Mit Ritalin wäre ich nicht im Gefängnis gelandet."
28.08.2026•32:28
Hinweis: Diese Reportage ist eine Wiederholung vom 7. März 2025. Während nur zwei bis drei Prozent der Allgemeinbevölkerung ADHS haben, sind es in deutschen Gefängnissen bis zu zehnmal so viele. Wie kann das sein? Philipp saß schon drei Mal wegen Drogenhandels im Gefängnis – dort bekommt er die Diagnose ADHS. Er glaubt: Wäre seine Krankheit früher erkannt und behandelt worden, wäre er nicht im Knast gelandet. Doch warum bleibt ADHS oft unerkannt? Kann eine gezielte Therapie wirklich Rückfälle verhindern? Y-Kollektiv-Reporterin Jenny Zimmermann spricht mit Psychiaterinnen und Psychatern, Ex-Häftlingen sowie mit Expertinnen und Experten über ein unterschätztes Thema – und über die Frage, wie viel eine Diagnose im richtigen Moment verändern kann. Dieser Podcast erscheint ab jetzt alle 14 Tage. Die nächste Reportage gibt es damit hier am 11. September 2026 zu dem Thema weibliche Obdachlosigkeit. "Y-Kollektiv – Der Podcast" ist dein Podcast der ARD. Diese Episode ist eine Produktion vom rbb 2026. Reporterin: Jenny Zimmermann Redaktion: Linda Achtermann Technische Produktion: Martin Scholz Habt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder https://www.instagram.com/y_kollektiv/