Ernüchterung statt Euphorie
Gestern•28:06
Der Hallesche FC ist mit großen Erwartungen in die neue Regionalliga-Saison gestartet, nach zwei Spieltagen herrscht jedoch bereits Ernüchterung. Statt der erhofften Aufbruchsstimmung stehen nach dem 2:2 bei Greifswald und dem 1:1 gegen Rot-Weiß Erfurt lediglich zwei Punkte auf dem Konto. Im Podcast „Chemie kennt keine Liga“ ziehen die MZ-Reporter Tobias Lubert, Fabian Wölfling und Christopher Kitsche eine erste Bilanz und sehen vor allem eines: Der vermeintliche Trumpf der Mannschaft, ihre Eingespieltheit, sticht bisher nicht. In Greifswald ging der HFC zwar früh in Führung, verlor danach aber zunehmend die Kontrolle. Nur dank mehrerer starker Paraden von Torhüter Luca Bendel blieb das Spiel offen. Gegen Erfurt zeigte sich ein ähnliches Muster. Nach ordentlichen Anfangsminuten baute die Mannschaft ab, ließ Chancen liegen und geriet vor allem bei schnellen Umschaltsituationen immer wieder in Bedrängnis. Die Führung durch Niklas Stierlin konnte nicht über die Zeit gebracht werden. Viel Zeit für Analysen bleibt nicht. Mit Chemie Leipzig, Chemnitzer FC und Altglienicke warten in der direkt die nächsten Prüfsteine - alle drei Spiele werden Live bei MZ.de übertragen. Die MZ-Experten sind sich einig: Der HFC muss jetzt Ergebnisse liefern, sonst droht die Euphorie des Sommers endgültig zu verfliegen. Gleichzeitig wirft bereits das DFB-Pokal-Highlight gegen Schalke 04 seine Schatten voraus, für das im Umfeld des Vereins große Vorfreude herrscht. Momentan aber zählt vor allem eines: Punkte sammeln.