Chemie kennt keine Liga
Chemie kennt keine Liga

Chemie kennt keine Liga

Mitteldeutsche Zeitung


Podcast

"Chemie kennt keine Liga" ist der Podcast der Mitteldeutschen Zeitung über den Halleschen FC. Alle zwei Wochen sprechen die MZ-Sportreporter mit Host Julius Lukas über Siege und Niederlagen des HFC, über Top-Transfers und Flop-Transfers, über Fußballkultur auf und abseits des Rasens - ganz egal, in welcher Klasse der HFC gerade spielt. Denn: Chemie kennt keine Liga."

Alle Folgen

  • Frust im Angriff und Überraschung im Vorstand

    Vor 4 Tagen32:46

    In der 54. Folge des HFC-Podcasts „Chemie kennt keine Liga“ analysieren Host Julius Lukas und MZ-Sportchef Fabian Wölfling die aktuellen sportlichen und vereinspolitischen Entwicklungen beim Halleschen FC. 2.700 Einsatzminuten, aber nur ein Tor Den Auftakt bildet die sportliche Lage nach dem eher enttäuschenden 1:1 bei Babelsberg 03. Zwar verbuchte der HFC sieben Punkte aus drei Spielen, spielerisch offenbarten sich jedoch erneut erhebliche Defizite. Trainer Robert Schröder kritisierte die mangelnde Durchschlagskraft und Konzentration in der Offensive scharf. Exemplarisch dafür stand eine vergebene Dreifachchance. Zudem werfen die Angreifer Fragen auf: Sieben Offensivspieler erzielten in zusammen über 2.700 Einsatzminuten lediglich ein Tor. Für Verwunderung sorgte das Fehlen von Top-Torjäger Bocar Baro, der laut Trainer aus disziplinären Gründen eine Denkpause erhielt. Gerüchte über eine tätliche Auseinandersetzung blieben unbestätigt. Überraschung bei der Vorstandswahl Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Mitgliederversammlung. Präsident René Walter wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Für eine faustdicke Überraschung sorgte jedoch das Scheitern von Urgestein Andreas Muth, der die Wiederwahl in den Vorstand verpasste. Als Neuzugänge rückten Jacqueline Müller und Steffen Baum in das Gremium auf, während Oliver Kühr und Oliver Sock nun als Vizepräsidenten fungieren. Wirtschaftlich ist der Club stabil, auch wenn ein negatives Eigenkapital von etwa 500.000 Euro aus der letzten Drittliga-Saison nachwirkt. Walter sprach Trainer Schröder und Sportchef Unger demonstrativ das Vertrauen aus. Ein neues Leitbild soll nun per Mitgliederbefragung entstehen. Zudem thematisieren die HFC-Podcaster die Debatte um die Regionalliga-Reform. Nach vergeblichen Anläufen soll am 18. Dezember ein außerordentlicher DFB-Bundestag über das „Kompassmodell“ entscheiden. Abschließend blicken beide auf das anstehende prestigeträchtige Duell gegen Carl Zeiss Jena im heimischen Stadion sowie anschließend gegen Zwickau auswärts. Beide Spiele werden auf dem neuen Streamingportal der MZ zu sehen sein.

  • Wird jetzt alles besser beim HFC? Pokalkracher gegen Schalke gibt Auftrieb.

    01.09.202630:13

    Die 53. Episode des Mitteldeutsche Zeitung-Podcasts „Chemie kennt keine Liga“ steht im Zeichen großer Emotionen. Host Julius Lukas und HFC-Experte Fabian Wölfling starten mit einem ausführlichen Rückblick auf das Saison-Highlight: den fesselnden DFB-Pokal-Abend gegen den FC Schalke 04. Auch wenn der HFC nach einem dramatischen 2:2 in der regulären Spielzeit letztlich in der Verlängerung mit 2:5 verlor, überwog am Ende ganz klar der Stolz. Das zeigte sich auch auf den Rängen. Fans und Mannschaft feierten gemeinsam. Dieser emotionale Wendepunkt – da sind sich die Experten einig – könnte der Mannschaft für die weitere Regionalliga-Saison einen enormen Rückenwind verleihen. Formkurve zeigt nach oben zeigt Dass die Formkurve nach oben zeigt, bewies der darauffolgende Liga-Auftritt gegen die Zweitvertretung von Hertha BSC. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigte der HFC eine der souveränsten Leistungen der noch jungen Spielzeit. Die Mannschaft ließ defensiv so gut wie nichts zu und belohnte sich mit einem verdienten, kontrollierten Sieg. Mit etwas Spannung versehen war auch der Blick auf den nahenden „Deadline Day“. Der HFC sucht händeringend nach offensiver Verstärkung. Diskutiert wird unter anderem über den Trainingsgast Luis Wagner, der einen guten Eindruck hinterlassen hat. Angesichts begrenzter finanzieller Mittel ist eine Verpflichtung aber fraglich. Sechs Kandidaten für fünf Plätze Abseits des Rasens wirft das wichtigste vereinspolitische Ereignis des Jahres seine Schatten voraus: die Vorstandswahl auf der anstehenden Mitgliederversammlung. Nach dem Rücktritt von Jürgen Fox und der Übernahme durch Präsident René Walther steht der Verein vor einer entscheidenden Weichenstellung. Walther möchte im Amt bleiben, während Christian Brauer nicht mehr zur Verfügung steht. Dennoch gibt es sechs Kandidaten für das fünfköpfige Führungsgremium.

  • Fehlstart, Atilgan-Debüt und Tomatenzelte

    18.08.202628:59

    In der 52. Ausgabe des Podcasts „Chemie kennt keine Liga“ diskutieren Host Julius Lukas, MZ-Sportchef Fabian Wölfling und HFC-Experte Tobias Lubert den holprigen Saisonstart des Halleschen FC. Mit nur sechs Punkten und fünf Toren aus fünf Spielen hinkt der HFC seinen eigenen Aufstiegsambitionen in der Regionalliga Nordost spürbar hinterher. Der Rückstand auf die Tabellenspitze beträgt bereits sieben Zähler. Dominanter HFC ohne Tor-Ertrag Im Zentrum der Analyse steht die jüngste 1:2-Auswärtspleite gegen die VSG Altglienicke. Zwar loben die Experten die durchaus starke und dominante Anfangsphase der Hallenser, bemängeln aber einmal mehr die eklatante Harmlosigkeit im letzten Drittel. Die Eingaben seien zu unpräzise und der Strafraum schlecht besetzt. Einziger Lichtblick war der späte Anschlusstreffer von Soufian Benyamina, der ausgerechnet von Neuzugang Osman Atilgan mit vorbereitet wurde. Dessen Last-Minute-Verpflichtung werten die Reporter als sehr logischen Schritt, um die Offensive endlich zu beleben. Atilgan kenne die Liga bestens und habe direkt Zug ins Spiel gebracht. Aufgrund der mageren Punkteausbeute wird in den sozialen Netzwerken bereits unruhig über Trainer Robert Schröder diskutiert. Die Podcast-Runde stellt jedoch klar, dass die Vereinsführung weiterhin fest zum Coach steht. Schröder habe in der vergangenen Saison bewiesen, dass er das Team aus einer tiefen Krise führen kann. Auch die Reporter plädieren für etwas Geduld, betonen aber, dass in den kommenden Ligaspielen dringend Siege her müssen, um den Anschluss nach oben nicht völlig zu verlieren. Völlig befreit gegen Schalke im Pokalkracher Ein großes Thema ist zudem das anstehende DFB-Pokal-Highlight gegen den FC Schalke 04. In diesem Spiel könne der HFC völlig befreit aufspielen, da der gesamte Druck beim Zweitligisten liege. Die Experten trauen dem HFC sogar eine kleine Sensation zu. Für große Erheiterung sorgen die Anekdoten rund um die anstehende Live-Übertragung in der ARD: Wegen des enormen organisatorischen Aufwands wird nicht nur ein eigener Schminkwagen für Moderatorin Esther Sedlaczek organisiert. Vor dem HFC-Fanblock sollen zudem transparente „Tomatenaufzucht-Zelte“ aufgestellt werden, um die TV-Kameramänner der ARD vor fliegenden Bierbechern oder Spuckattacken zu schützen.

  • Ernüchterung statt Euphorie

    04.08.202628:06

    Der Hallesche FC ist mit großen Erwartungen in die neue Regionalliga-Saison gestartet, nach zwei Spieltagen herrscht jedoch bereits Ernüchterung. Statt der erhofften Aufbruchsstimmung stehen nach dem 2:2 bei Greifswald und dem 1:1 gegen Rot-Weiß Erfurt lediglich zwei Punkte auf dem Konto. Im Podcast „Chemie kennt keine Liga“ ziehen die MZ-Reporter Tobias Lubert, Fabian Wölfling und Christopher Kitsche eine erste Bilanz und sehen vor allem eines: Der vermeintliche Trumpf der Mannschaft, ihre Eingespieltheit, sticht bisher nicht. In Greifswald ging der HFC zwar früh in Führung, verlor danach aber zunehmend die Kontrolle. Nur dank mehrerer starker Paraden von Torhüter Luca Bendel blieb das Spiel offen. Gegen Erfurt zeigte sich ein ähnliches Muster. Nach ordentlichen Anfangsminuten baute die Mannschaft ab, ließ Chancen liegen und geriet vor allem bei schnellen Umschaltsituationen immer wieder in Bedrängnis. Die Führung durch Niklas Stierlin konnte nicht über die Zeit gebracht werden. Viel Zeit für Analysen bleibt nicht. Mit Chemie Leipzig, Chemnitzer FC und Altglienicke warten in der direkt die nächsten Prüfsteine - alle drei Spiele werden Live bei MZ.de übertragen. Die MZ-Experten sind sich einig: Der HFC muss jetzt Ergebnisse liefern, sonst droht die Euphorie des Sommers endgültig zu verfliegen. Gleichzeitig wirft bereits das DFB-Pokal-Highlight gegen Schalke 04 seine Schatten voraus, für das im Umfeld des Vereins große Vorfreude herrscht. Momentan aber zählt vor allem eines: Punkte sammeln.

  • Es geht wieder los! Alles zum Saisonstart des HFC

    24.07.202640:53

    Mails an: sport.redaktion@mz.de Allesw zum HFC: www-mz.de/hfc

  • Emotional, reflektiert, nahbar: HFC-Trainer Robert Schröder im Interview

    08.07.202655:05

    Robert Schröder gewährt im Podcast einen ungewöhnlich persönlichen Einblick in sein erstes Jahr als Trainer des Halleschen FC. Der ehemalige Lehrer berichtet, wie der Anruf des HFC im vergangenen Sommer sein Leben auf den Kopf stellte und warum er den sicheren Schuldienst für den Profifußball aufgab. Besonders offen spricht er über die Belastung, die das Pendeln zwischen Halle und Berlin für seine Familie bedeutet. Ursprüngliche Vorstellung angepasst Sportlich zieht Schröder eine selbstkritische Bilanz seiner Premierensaison. Er räumt ein, dass sich seine ursprüngliche Vorstellung von dominantem Ballbesitzfußball an die Anforderungen der Regionalliga anpassen musste. Stattdessen seien Intensität, Kompaktheit und Zweikampfstärke stärker in den Fokus gerückt. Der Trainer beschreibt sich selbst als reflektierten Menschen, der kontinuierlich an seiner Kommunikation und an seiner Emotionalität arbeitet. Besonders sein Verhalten an der Seitenlinie wolle er künftig kontrollierter gestalten. Auch die schwierige Phase im Herbst mit Fanprotesten und „Schröder raus“-Rufen spricht der Coach offen an. Solche Momente seien belastend gewesen, hätten ihn aber auch wachsen lassen. Entscheidend sei gewesen, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die er beeinflussen könne, und sich Rückhalt bei Familie, Freunden und Vertrauten zu holen. Zufrieden mit dem Kader Mit Blick auf die neue Saison zeigt sich Schröder zufrieden mit der Kaderplanung. Der HFC setze bewusst auf Kontinuität, habe sich gezielt verstärkt und wolle wieder zur Spitzengruppe gehören. Favoritenstatus oder Aufstiegsgarantien lehnt er jedoch ab. Angesichts der starken Konkurrenz in der Regionalliga Nordost sei Demut angebracht. Gleichzeitig betont er, dass der Verein inzwischen deutlich ruhiger und strukturierter arbeite als noch vor einem Jahr. Neben Fußballthemen geht es auch um Schröders Arbeitsweise, seine Vorbilder und seinen Alltag. Er spricht über Führung, moderne Trainerrollen, seine Leidenschaft für Analyse und darüber, warum er trotz aller Inspiration aus dem Spitzenfußball vor allem eines bleiben möchte: authentisch.