Köpfe der Szene
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Köpfe der Szene

Joti und Chris


Podcast

Baden-Württemberg ist einer der stärksten Wirtschaftsstandorte Europas, aber die Köpfe dahinter kennt kaum jemand. Das ändern Journalist Joti und Unternehmer Chris. Die beiden sprechen jede Woche mit Menschen, die den Südwesten wirtschaftlich prägen: Gründer:innen, Unternehmer:innen, Macher:innen. Keine Buzzwords, kein Blabla, sondern konkrete Learnings und umsetzbare Strategien, die du direkt auf dein eigenes Business, deinen Job oder dein Leben übertragen kannst.

Alle Folgen

  • Darum braucht der Mittelstand Startups: Alfons Riek (Festo) über Innovation und Venture Partnering

    Gestern1:02:24

    Wer ist Alfons Riek? Alfons Riek ist Vice President Technology and Innovation bei Festo und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie etablierte Industrieunternehmen sinnvoll mit Startups zusammenarbeiten können. Festo ist ein internationaler Anbieter für Automatisierungstechnik und technische Bildungslösungen und beliefert nach eigenen Angaben mehr als 300.000 Kund:innen in über 40 Branchen. In dieser Sonderfolge mit NXTGN bringt Alfons die Mittelstandsperspektive ein und erklärt sehr offen, warum Innovation nicht mehr nur aus eigener Kraft funktionieren kann und weshalb Venture Partnering für Baden-Württemberg zu einem echten Transformationshebel werden kann. Was passiert in der Folge? Diese Folge ist der Auftakt unserer dreiteiligen NXTGN-Miniserie zur Zusammenarbeit von Startups und Mittelstand. Gemeinsam mit Annalena Ruoff von NXTGN klären wir unter anderem, was Venture Partnering eigentlich bedeutet: projektbasierte Zusammenarbeit zwischen einem Startup und einem etablierten Unternehmen, oft mit einem klar abgegrenzten Use Case, einem Pilotprojekt oder einem Proof of Concept. NXTGN versteht sich als Innovationsplattform für Baden-Württemberg, verbindet Startups, Wissenschaft und Wirtschaft und ist seit 2025 offizielle Startup-Factory der Bundesregierung. Besonders spannend wird es, als Alfons aus 15 Jahren Erfahrung bei Festo berichtet: vom „Not invented here“-Syndrom über interne Widerstände, langsame Vertragsprozesse, fehlende Budgets und die Frage, wie man im Unternehmen überhaupt Menschen findet, die Lust auf Startup-Zusammenarbeit haben. Die Folge zeigt sehr praktisch, warum Mittelständler nicht sofort ein Innovation Lab oder einen Corporate VC brauchen, sondern oft mit einem konkreten Problem, einem passenden Startup und einem kleinen Pilotprojekt starten können. Am Ende bleibt ein klares Learning: Wenn Baden-Württemberg wettbewerbsfähig bleiben will, müssen Mittelstand und Startups schneller, offener und weniger eitel zusammenarbeiten. Relevante Links ? NXTGN: https://join-nxtgn.com/ ? NXTGN Startup Factory: https://www.startupbw.de/beratung-coaching/nxtgn-start-up-factory ? Festo: https://www.festo.com/de/de/ ? Alfons Riek auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/alfons-riek-foresight ? Annalena Ruoff auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/annalena-ruoff/ ? Whitepaper „Startups als Partner“: https://join-nxtgn.com/ ? Campus Founders: https://campusfounders.de/

  • Ex-CEO von Rapunzel Naturkost: So hält man auch in Krisenzeiten an seinen Werten fest #61

    Vor 4 Tagen1:01:05

    WERBUNG: Diese Folge wird unterstützt durch unseren Partner, die GLS Bank. Weitere Infos dazu findest du hier: https://www.gls.de/finanzieren/branchen/nachhaltige-wirtschaft/ Wer ist Rosalie Dorn? Rosalie Dorn war geschäftsführende Gesellschafterin von Rapunzel Naturkost und gehört zur Unternehmerfamilie hinter dem Bio-Pionier aus dem Allgäu. Rapunzel wurde 1974 gegründet, ist bis heute zu 100 Prozent in Familienbesitz und steht seit Jahrzehnten für Bio-Lebensmittel, faire Lieferketten und werteorientiertes Wirtschaften. In der Folge spricht Rosalie aber nicht romantisch über Nachhaltigkeit, sondern sehr unternehmerisch: Werte dürfen keine Ausrede sein, ineffizient zu wirtschaften, sondern brauchen klare Prozesse, gute Strukturen und ein Geschäftsmodell, das langfristig trägt. Was passiert in der Folge? Diese Folge dreht sich um eine Frage, die viele Gründerinnen, Gründer und Familienunternehmen kennen: Wie bleibt man seinen Werten treu, wenn gleichzeitig Preise steigen, Lieferketten wackeln und wirtschaftlicher Druck zunimmt? Rosalie erklärt, warum nachhaltiges Wirtschaften für sie kein Luxus ist, sondern eine Notwendigkeit, und warum es trotzdem nur funktioniert, wenn ein Unternehmen ökonomisch sauber aufgestellt ist. Wir sprechen über Rapunzels lange Lieferantenbeziehungen, das eigene Fairhandelsprogramm HAND IN HAND und darüber, wie enge Partnerschaften in Krisen resilienter machen können. Besonders spannend ist ihr Blick auf Transformation im Mittelstand: Digitalisierung, Prozessmanagement, klare Verantwortlichkeiten und effiziente Logistik sind für sie keine Gegensätze zu Werten, sondern die Voraussetzung dafür, dass ein Unternehmen seine Werte überhaupt in die Zukunft bringen kann. Am Ende bleibt ein sehr klares Learning: Wer nachhaltig wirtschaften will, muss nicht weniger professionell sein, sondern eher noch präziser, effizienter und klarer. Relevante Links ? Rapunzel Naturkost: https://www.rapunzel.de/ ? Rapunzel HAND IN HAND Programm: https://www.rapunzel.de/bio/lieferanten ? Rapunzel Eine Welt Bio-Stiftung: https://www.rapunzelbiostiftung.de/ ? Rapunzel Welt: https://www.rapunzelwelt.de/ ? Rosalie Dorn auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/rosalie-dorn

  • So erobert KRUU Hochzeiten, Geburtstage und andere Events #60

    08.06.202654:21

    WERBUNG: Diese Folge wird unterstützt durch unseren Partner, die GLS Bank. Weitere Infos dazu findest du hier: https://www.gls.de/finanzieren/branchen/nachhaltige-wirtschaft/ Wer ist Philipp Schreiber? Philipp Schreiber ist Co-Founder und CEO von KRUU, einem Unternehmen, das mobile Fotoboxen für Hochzeiten, Geburtstage, Firmenfeiern und andere Events vermietet. Was von außen nach einem einfachen Produkt klingt, ist in Wahrheit ein ziemlich ausgeklügeltes System aus Hardware, Software, Logistik, Performance-Marketing, App und CRM. KRUU bezeichnet sich selbst als Team aus über zehn Nationen, verschickt seine Fotoboxen inzwischen in mehrere Länder und hat laut eigener Darstellung bereits mehr als 250.000 Events begleitet. Was passiert in der Folge? Diese Folge zeigt sehr schön, wie viel Unternehmertum in einem Produkt stecken kann, das viele im ersten Moment belächeln würden. Philipp erzählt, wie er mit seinen Mitgründern ohne fertige Fotobox gestartet ist, eine Landingpage mit Stockfoto gebaut, Google Ads geschaltet und nach wenigen Minuten die ersten Anfragen bekommen hat. Aus diesem Test wurde Schritt für Schritt ein Unternehmen mit rund 80 Mitarbeitenden, tausenden Fotoboxen, eigener Produktion, eigener Software, App, CRM-Funnel und Standorten in Deutschland und den USA. Besonders spannend ist, wie KRUU Wachstum denkt: Die Fotobox ist nicht nur ein Mietprodukt, sondern gleichzeitig Marketingfläche auf jedem Event, Datenpunkt im Funnel und Einstieg in eine App, über die Gäste später wieder zu potenziellen Kundinnen und Kunden werden. Philipp spricht außerdem darüber, warum sie vieles im Haus aufbauen, wie wichtig Prozessdenken bei tausenden Geräten im Umlauf ist und warum 30 Sekunden Zeitersparnis in der Logistik plötzlich richtig viel Geld wert sein können. Relevante Links ? KRUU Website: https://kruu.com/de/ ? Über KRUU: https://kruu.com/de/ueber-uns/ ? KRUU App: https://kruu.com/de/app/ ? Philipp Schreiber auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/phschreiber/ ? KRUU auf Instagram: https://www.instagram.com/kruu_de/

  • Angel Investor: So bekommt dein Startup Funding #59

    01.06.20261:09:33

    WERBUNG: Diese Folge wird unterstützt durch unseren Partner, die GLS Bank. Weitere Infos dazu findest du hier: https://www.gls.de/finanzieren/branchen/nachhaltige-wirtschaft/ Wer ist Ingo Weber? Ingo Weber ist Angel-Investor aus Stuttgart und war früher selbst Unternehmer. Nach Stationen in der Wirtschaftsprüfung und Beratung hat er Unternehmen aufgebaut, verkauft und sich später Vollzeit dem Investieren gewidmet. In der Folge spricht er offen darüber, warum Unternehmer nicht automatisch gute Investoren sind, weshalb Begeisterung schnell teuer werden kann und warum man als Angel nicht nur Geld, sondern vor allem Struktur, Geduld und ein gutes Korrektiv braucht. Was passiert in der Folge? Diese Folge ist ein ehrlicher Realitätscheck für alle, die irgendwann mal in Start-ups investieren wollen oder selbst Investorinnen und Investoren an Bord holen möchten. Ingo erklärt, warum Angel Investing viel riskanter ist, als es von außen oft wirkt, und weshalb zwei oder drei Investments aus seiner Sicht meistens keine seriöse Strategie sind. Er rechnet vor, dass man eher 20 Investments und mehrere Millionen Euro Spielraum braucht, wenn man überhaupt in die Nähe einer sinnvollen Streuung kommen will. Gleichzeitig geht es darum, worauf er bei Start-ups achtet: Sympathie ist kein Investmentcase, aber wenn es persönlich nicht matcht, ist das für ihn ein klares Ausschlusskriterium. Besonders spannend wird es, wenn Ingo über seine größten Fehlgriffe, einen siebenstelligen Gewinn, die Psychologie von Verlusten, monatliches Reporting, Transparenz gegenüber Angels und die Frage spricht, warum Gründerinnen und Gründer zwar Fokus brauchen, aber Investoren selbst breit streuen müssen. Am Ende bleibt eine ziemlich klare Botschaft: Start-up-Investments können Spaß machen und viel bewegen, aber wer sie romantisiert, zahlt im Zweifel sehr teures Lehrgeld. Relevante Links ? Ingo Weber auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ingo-weber/ ? Karcharodon Capital: https://karcharodon.de/ ? Business Angels Region Stuttgart: https://www.business-angels-region-stuttgart.de/ ? CoachHub: https://www.coachhub.com/ ? Mätch VC: https://www.maetch.vc/

  • Steuerfabi: So funktioniert das Geschäftsmodell des Steuer-Influencers #58

    25.05.20261:02:09

    WERBUNG: Diese Folge wird unterstützt durch unseren Partner, die GLS Bank. Weitere Infos dazu findest du hier: https://www.gls.de/finanzieren/branchen/nachhaltige-wirtschaft/ Wer ist Fabian Walter? Fabian Walter, besser bekannt als Steuerfabi, ist Steuerexperte, Autor, Speaker und Content Creator. Er macht ein Thema verständlich, das viele am liebsten verdrängen würden: Steuern, Rechtsformen, Unternehmensstrukturen und finanzielle Bildung. In der Folge wird schnell klar, warum sein Content funktioniert: Fabian kennt die Details, aber er schafft es, Steuerwissen so herunterzubrechen, dass Gründerinnen, Selbstständige und Unternehmer wirklich etwas damit anfangen können. Was passiert in der Folge? Diese Folge ist ein ziemlich praktischer Crashkurs für alle, die gründen, selbstständig sind oder ihr Unternehmen steuerlich besser verstehen wollen. Fabian erklärt, warum schon der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung wichtig ist, wie Kleinunternehmerregelung, Istversteuerung und Sollversteuerung die Liquidität beeinflussen und weshalb zu hoch angesetzte Steuervorauszahlungen gerade am Anfang richtig wehtun können. Danach geht es um Gewerbesteuer, Holding-Strukturen, GmbH, UG, GbR und Einzelunternehmen und um die Frage, wann eine komplexe Struktur wirklich sinnvoll ist und wann sie einfach nur unnötige Kosten produziert. Besonders hilfreich ist sein Blick auf Betriebsausgaben: Entscheidend ist nicht, was man einnimmt, sondern was am Ende als zu versteuerndes Einkommen übrig bleibt. Außerdem spricht Fabian darüber, wie aus einem ersten TikTok-Video ein siebenstelliges Steuerfabi-Universum aus Büchern, Vorträgen, Workshops, Newsletter, Podcast und Kooperationen entstanden ist und warum am Ende nicht ein viraler Treffer zählt, sondern Dranbleiben, Anpassung und saubere Execution. Relevante Links: ? Steuerfabi Website: https://www.steuerfabi.de/ ? Steuerfabi auf Instagram: https://www.instagram.com/steuerfabi/ ? Steuerfabi auf TikTok: https://www.tiktok.com/@steuerfabi ▶️ Steuerfabi auf YouTube: https://www.youtube.com/@steuerfabi ? Sei doch nicht besteuert: https://www.ullstein.de/werke/sei-doch-nicht-besteuert/taschenbuch/9783548069444 ? Zukunftstag: https://www.zukunftstag.org/

  • pack&satt Vollblut-Vertrieblerin: Ich komme auch bei Händlern durch, die “Nein!” sagen #57

    18.05.202655:51

    WERBUNG: Diese Folge wird unterstützt durch unseren Partner, die GLS Bank. Weitere Infos dazu findest du hier: https://www.gls.de/finanzieren/branchen/nachhaltige-wirtschaft/ Wer ist Liss Barta? Liss Barta ist Co-Gründerin von pack&satt und dort unter anderem für Sales und Investor Relations sichtbar. Mit pack&satt arbeitet sie an veganen Bio-Fertiggerichten, die in wenigen Minuten zubereitet sind, satt machen und in Papier verpackt werden. Relevant wird Liss in dieser Folge vor allem, weil sie sehr offen zeigt, wie viel Vertrieb, Pitching, Netzwerk und Haltung wirklich hinter einem Food-Startup stecken. Was passiert in der Folge? In dieser Folge geht es darum, wie pack&satt versucht, das schlechte Image von Fertiggerichten aufzubrechen und daraus ein skalierbares Food-Business zu bauen. Liss spricht darüber, warum ein guter Pitch nicht nur aus schönen Folien besteht, sondern aus Recherche, Energie, Klarheit und dem Verständnis dafür, was Handelspartner wirklich brauchen. Es geht um den Biofach-Pitch, den Weg in den Großhandel, Absagen, die nicht immer endgültig sind, und die Frage, warum persönliche Präsenz im Vertrieb manchmal mehr bringt als die perfekte E-Mail. Außerdem erzählt Liss, warum pack&satt auf Verantwortungseigentum setzt, weshalb Papierverpackung für das Team strategisch wichtig ist und wie Crowdfunding, Produktion, Finanzierung und Teamstruktur zusammenspielen. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie man ein nachhaltiges Food-Startup nicht nur sympathisch erzählt, sondern tatsächlich in den Handel bringt. Relevante Links ? Website: https://packundsatt.de/pages/presse ? LinkedIn Liss Barta: https://www.linkedin.com/in/liss-barta-35b715187/ ? Instagram Liss Barta: https://www.instagram.com/lissbarta/ ▶️ YouTube pack&satt: https://www.youtube.com/@packundsatt