LeichtLos – Der Video-Podcast
LeichtLos – Der Video-Podcast

LeichtLos – Der Video-Podcast

Thomas Mül13r


Podcast, Mentale Gesundheit

LeichtLos zeigt das echte Leben zwischen Familie, Job, Überforderung und kleinen Neuanfängen. Menschen erzählen offen, was sie wirklich bewegt – ohne Show, ohne Druck, ohne perfekte Fassade. Eine Stunde ehrliches Gespräch über Mut, Zweifel, Gesundheit, Energie und diese Momente, in denen man anders abbiegt als geplant. Danach kommt das LeichtLos Echo: meine kurze, klare Reflexion auf das, was hängen bleibt. Jeden Dienstag neu – im Wechsel aus Gesprächsfolge und Echo.

Alle Folgen

  • #25 – Sichtbar im Netz, vorsichtig auf der Straße | Fred Franzke

    #25 – Sichtbar im Netz, vorsichtig auf der Straße | Fred Franzke

    29.09.2026•50:50

    Frederik — Fred — ist 35, hauptberuflicher Trainer, seit neun Jahren in Hamburg. Er startet seine Stories mit „Good Morning in the Morning" und lässt Verhaspler und Pannen bewusst drin: „Ich möchte mich zeigen, so wie ich bin." Dasselbe Prinzip kehrt im Gespräch einmal um. Hand in Hand durch Hamburg — mit seinem Partner Felix — würde er nicht gehen. Auch nicht in Köln. Auch nicht in Berlin. „Aus Angst." Die Folge läuft durch viele Jahre. Schulzeit mit ADHS, zweimal eine Klasse wiederholt, Berufsschule kaum besucht, in der Probezeit fast gescheitert. Coming out mit 18, Freundeskreis weg, Mutter sofort da. Die Wohnung, die 2020 mit Masken im Gesicht gekauft und September 2026 endgültig bezahlt wurde — dazwischen dreieinhalb Jahre Bauverzug, Totalwasserschaden, Bauträger-Insolvenz. Die Frage an den Vater, die Fred bis heute nicht direkt gestellt hat, stellt Thomas früh — direkt nach dem Coming-out-Block. Am Ende des Gesprächs: drei goldene Nuggets. Hinweis: Persönliche Erfahrungen mit Produkten sind kein medizinischer Rat.

  • #24 – „Das war es jetzt, Franz" – an der Kaffeemaschine | Franz Scheck

    #24 – „Das war es jetzt, Franz" – an der Kaffeemaschine | Franz Scheck

    15.09.2026•1:08:37

    Er steht allein in seiner Firma an der Kaffeemaschine, als es passiert: von null auf hundert, Tränen, und ein Satz, den er sich bis heute nicht erklären kann — „das war es jetzt, Franz." Drei Tage vorher hatte er eine Frau getroffen, um über Gemüseanbau zu sprechen.Franz Scheck arbeitet Vollzeit in der IT und betreut Ärzte, Anwälte und Steuerberater. Zwanzig Jahre lang hat er Eishockey gespielt, war Kapitän und galt als arrogant — und saß vor jedem Spiel mit rebellierendem Magen auf der Toilette. „Das hat eigentlich keiner mitbekommen." Er hat den Beruf seines Vaters gelernt, ohne ihn gewollt zu haben. Jahre später fährt er ausgerechnet zu diesem Vater als Erstem, um von seiner Trennung zu erzählen.Im Gespräch geht es um Sonntage, an denen er nicht unter Menschen wollte und nicht sagen konnte warum, um vier Wochen Recherche nach dem besten Grill und das schlechte Gewissen in der Sekunde der Bestellung, um eine Einzimmerwohnung bei einer älteren Dame, während das eigene Elternhaus weiterlief, und um den Vorwurf, der am häufigsten kam: „Was machst du deinen Kindern da an — und du machst es dir einfach zu leicht."In der Mitte der Folge leitet Franz eine zweiminütige Atemübung an, die man direkt mitmachen kann. Nicht beim Autofahren.Gesundheitliche Angaben sind persönliche Erfahrung, kein medizinischer Rat. Die Atemübung ersetzt keine medizinische Behandlung; bei Herz- oder Kreislauferkrankungen bitte nicht in der intensiven Form mitmachen.

  • #23 – Behandelt wegen einer Diagnose, die nicht stimmte | Stefan Simon

    #23 – Behandelt wegen einer Diagnose, die nicht stimmte | Stefan Simon

    01.09.2026•57:16

    August 2012, Büro der Berufsfeuerwehr Salzgitter. Ein Kollege stellt sich neben Stefan Simon – 24 Jahre Feuerwehr, Lehrrettungsassistent – und fragt, ob alles klar sei. Stefan sieht nur seine Silhouette, kein Gesicht. Danach: Verdacht auf einen Tumor, eine Sehnerventzündung, schließlich in Hannover die Diagnose Neuromyelitis optica – samt der Ansage, dass irgendwann die Atmung aussetzen könne. Zehn Jahre Behandlung folgen: Kortison, Infusionen alle vier Wochen, jedes Mal ein anderer Arzt. Im Dezember 2022 schaut zum ersten Mal jemand die komplette Akte durch. Mit der Diagnose war der Aufstieg in den gehobenen Dienst vorbei, der Einsatzdienst auch. Im Gespräch geht es außerdem um seine Kindheit – und darum, was man mit zehn Jahren anfängt, für die sich am Ende niemand verantworten muss. Die Folge schildert Vernachlässigung und Gewalt in der Kindheit. Gesundheitliche Angaben sind persönliche Erfahrung, kein medizinischer Rat.

  • #22 – 18 Gespräche, 26 Minuten, kein Jubiläum

    #22 – 18 Gespräche, 26 Minuten, kein Jubiläum

    18.08.2026•26:06

    26 Minuten, 18 Gespräche, kein Jubiläum. Es gibt keinen Anlass für diese Folge — nur einen Zusammenschnitt aus allem, was in den Folgen 2 bis 21 gesagt wurde. Zu hören sind Menschen, die über Selbstzweifel sprechen, über Schmerzen, über Angst- und Panikattacken, über Alkoholabhängigkeit, über Überforderung und über das Gefühl, funktionieren zu müssen. Und über Entscheidungen: den Moment, in dem jemand merkt, so möchte er nicht weitermachen. Mandy, Yvonne, Rabea, Patrycja, Thomas, Mema, Benny, Maike, Tobias, Alina, Sarah, Meike, Ana, Viktoria, Tanja, Jasmin, Belinda und Vanessa. Wenn du LeichtLos noch nicht kennst: Das hier ist die kürzeste Möglichkeit herauszufinden, ob dich das interessiert. Welche der 18 Geschichten du danach ganz hören willst, steht in der Beschreibung.

  • #21 – Von einem kleinen Stein zu einem neuen Leben

    #21 – Von einem kleinen Stein zu einem neuen Leben

    04.08.2026•50:00

    Vanessa funktioniert nach außen als Ehefrau, Mutter und im Beruf. Doch über viele Jahre verbirgt sich hinter ihrem Alltag eine Alkoholabhängigkeit, von der kaum jemand etwas bemerkt. Im Gespräch erzählt sie offen, wie Alkohol für sie zum Problemlöser wurde, warum sie sich lange kein Leben ohne ihn vorstellen konnte und welcher Moment schließlich alles veränderte. Am 27. Dezember 2023 trifft sie eine Entscheidung. Jeden Morgen steckt sie einen kleinen Stein in ihre Hosentasche – als Versprechen an sich selbst: „Heute schaffe ich.“ Aus einzelnen nüchternen Tagen entsteht Schritt für Schritt ein neues Leben. Vanessa verändert sich körperlich und persönlich, nimmt an der ersten Step-Up Challenge teil und steht wenige Monate später als weltweite Gewinnerin vor Tausenden Menschen auf einer Bühne. Eine außergewöhnlich ehrliche Folge über Abhängigkeit, Scham, Verantwortung und die Erkenntnis, dass man nicht den gesamten Weg auf einmal schaffen muss. Hinweis: Ein Alkoholentzug kann gesundheitlich gefährlich sein und sollte professionell beziehungsweise medizinisch begleitet werden.

  • #20 – Von der Neugier auf die Welt zur Kraft, sie zu verändern

    #20 – Von der Neugier auf die Welt zur Kraft, sie zu verändern

    21.07.2026•1:01:39

    Belinda ist 27 Jahre alt, Mutter einer kleinen Tochter und in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen. Sie beschreibt sich selbst als lebenshungrig, wissbegierig und immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen. Im Gespräch geht es um Verantwortung, Familie, ihren Weg mit PM und die Frage, wie man zwischen verschiedenen Rollen die eigene Handschrift findet. Ein besonderer Schwerpunkt ist ihre Reise nach Kenia. Belinda erzählt von Frauen und Kindern, die kilometerweit zu verschmutzten Wasserstellen laufen müssen – und von dem Moment, in dem in einer Gemeinde erstmals Wasser aus einem neu gebauten Brunnen fließt. Dabei wird deutlich, dass sauberes Wasser weit mehr verändert als nur die Gesundheit: Es schafft Zeit, Bildung, Selbstständigkeit und neue Perspektiven. Eine bewegende und zugleich lebensfrohe Folge über Dankbarkeit, Verantwortung und die Kraft, gemeinsam etwas zu verändern.