
Hier geht es um Bewegung in der Kindheit – und darum, wie wir Kinder in ihrer körperlichen, sozialen und mentalen Entwicklung begleiten können. Mit Herz, Klarheit und vielen praktischen Ideen zeigt der Podcast Wege, Kinder stark fürs Leben zu machen. Denn wer sich bewegt, wächst gesund, lernt leichter und ist bestens gerüstet für die Zukunft.
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Scheidung, aber richtig: Wie Trennung gelingt und warum Bewegung hilft
Trennung und Scheidung sind für viele Familien ein massiver Einschnitt – vor allem dann, wenn Kinder betroffen sind. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Daniela Davidovits, psychosoziale Beraterin und Autorin des Buches „Scheidung, aber richtig“, darüber, wie Trennungen gelingen können, ohne Kinder in Loyalitätskonflikte oder Rosenkriege hineinzuziehen. Im Fokus stehen Kommunikation mit Kindern, Stabilität im neuen Familienalltag und die Frage, was Kinder in dieser Umbruchphase wirklich brauchen. Ein zentrales Thema ist auch Bewegung als unterschätzte Ressource: als emotionaler Ausgleich, als stabilisierende Routine und als Möglichkeit, Beziehung neu zu gestalten und Gespräche leichter entstehen zu lassen.Mehr zu Daniela Davidovits: https://www.davidovits.atSophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.htmlTakeawaysEine Trennung ist nicht automatisch belastender als ein dauerhaft konflikthaftes Familienklima.Kinder brauchen klare Botschaften: Beide Eltern bleiben da. Und sie tragen keine Schuld an der Trennung.Loyalitätskonflikte sind eine der größten Belastungen für Kinder. Abwertende Aussagen über den anderen Elternteil treffen immer auch das Kind.Stabilität entsteht durch Routinen, Verlässlichkeit und klare Absprachen – auch wenn es nun zwei Haushalte gibt.Bewegung wirkt doppelt: Sie hilft bei der emotionalen Regulation und schafft Situationen, in denen Gespräche leichter entstehen.Gemeinsame Aktivitäten können Beziehung nach einer Krise neu aufbauen oder vertiefen.Dankbarkeit für das, was war, kann helfen, respektvoll miteinander umzugehen – auch nach dem Ende der Paarbeziehung.Selbstfürsorge ist essenziell: Wer selbst wieder Kraft schöpft, kann Kinder besser begleiten.TitlesTrennung & Scheidung: Wie Kinder stabil bleiben – im Gespräch mit Daniela DavidovitsScheidung ohne Rosenkrieg: Was Kinder jetzt wirklich brauchenWenn Familien sich neu ordnen: Daniela Davidovits über Trennung, Kinder und StabilitätSoundbite„Wir sind weiterhin beide deine Eltern und du hast keine Schuld an unserer Trennung.“Chapters00:00 Einstieg: Trennung, Scheidung und Tabus01:00 Daniela Davidovits stellt sich vor02:01 Warum ein Buch über Scheidung, obwohl sie selbst glücklich verheiratet ist04:19 Welche Fragen Eltern bei Trennung am meisten beschäftigen06:08 Kommunikation mit Kindern: Worte, die tragen08:11 Elternschaft bleibt – auch wenn die Beziehung endet09:41 Wie sehr leiden Kinder unter Trennung wirklich?11:09 Trennung als mögliche Entlastung12:17 Bewegung als stabilisierende Ressource für Kinder13:36 Routinen, Sport und Verlässlichkeit15:10 In Bewegung kommen – Gespräche anders führen18:12 Bewegung als Beziehungsbrücke nach der Trennung20:45 Wenn Kinder sich zurückziehen – wie man sie wieder ins Tun bringt24:26 Kommunikationsfehler zwischen getrennten Eltern26:31 Dankbarkeit als Haltung nach der Trennung29:50 Drei Sätze, die Eltern sich merken sollten31:08 Bewegungsblitz – 7 schnelle Fragen34:26 Abschluss, Buchhinweis & Ausblick

Essen ohne Druck: Wie Kinder ein gutes Gefühl fürs Essen entwickeln
Rund um Weihnachten wird Essen in vielen Familien besonders präsent. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Lena Gießwein, Diätologin, Ernährungsberaterin und Gründerin von Lieblingsesser, darüber, wie Kinder ein gutes Gefühl fürs Essen entwickeln können – ohne Druck und ohne ständige Diskussionen am Tisch. Lena erklärt den Unterschied zwischen „picky eating“ und ARFID, spricht über Neophobie als normale Entwicklungsphase und zeigt, wie Eltern über eine entspannte Haltung, klare Rahmenbedingungen und Vorbildwirkung viel Stress rausnehmen können. Dazu gibt’s das „Vier gewinnt“-Prinzip für eine alltagstaugliche Jause, Tipps für wenig Zeit zum Kochen und einen wichtigen Blick auf Körperbild und frühe Warnzeichen von Essstörungen.Mehr zu Lena Gießwein & Lieblingsesser: https://lieblingsesser.comSophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.htmlTakeaways„Picky eating“ heißt wählerisches Essen und ist kein medizinischer Begriff. ARFID ist eine medizinisch definierte Essstörung mit stark eingeschränkter Nahrungsaufnahme.Neophobie ist eine normale Phase (Angst vor Neuem), oft rund um den zweiten Geburtstag.Entspannung statt Druck: Eltern gestalten den Rahmen und das Angebot, das Kind entscheidet über Menge und Auswahl daraus.Die Atmosphäre am Tisch zählt mehr als Kommentare zum Essen.Kinder lernen vor allem über Vorbilder: was wir essen, wie wir essen und wie wir über Essen sprechen.Gesunde Jause einfach gedacht: „Vier gewinnt“ – Getreide, Protein, Obst/Gemüse, ausreichend trinken.Bio ist schön, aber nicht Voraussetzung. Lieber irgendein Gemüse als gar keines.Zeitmangel: Kalte Jause kann vollwertig sein. Warme Mahlzeiten sind kein Muss.Zusatzthema: Körperbild. Frühere Unzufriedenheit und Essstörungen nehmen zu. Warnzeichen ernst nehmen und früh ins Gespräch gehen.Soundbite„Essen soll was Schönes sein, was Verbindendes sein.“Chapters00:00 Einstieg: Weihnachten, Essen & gesunde Gewohnheiten01:00 Lena Gießwein stellt sich vor01:55 Picky Eating vs. ARFID – was ist was?03:10 Was Eltern am häufigsten beschäftigt03:59 Neophobie & Autonomiephase: was ist normal?05:37 Geteilte Verantwortlichkeit: Rahmen vs. Entscheidung07:31 Atmosphäre am Tisch & gemeinsame Mahlzeiten10:10 Regeln, Rahmen, Familienzeit statt Ess-Diskussionen11:15 Kinder einbeziehen: Kochen, Einkaufen, kleine Entscheidungen12:49 Gesunde Jause: „Vier gewinnt“ (Getreide, Protein, Obst/Gemüse, trinken)15:27 Weißbrot & Fruchtjoghurt: Einordnung ohne Panik18:14 Warum Kinder zunehmen: Verfügbarkeit, Werbung, hoch verarbeitete Produkte21:01 Muss es bio sein?22:58 Wenig Zeit: schnelle, ausgewogene Lösungen25:11 Kinder stärken: Workshops, Elternarbeit, Alltagssprache27:05 Körperbild & frühe Warnzeichen von Essstörungen29:39 Ernährungsblitz: 7 schnelle Fragen04:45 Bewegungstipps rund ums Essen: Marktspaziergang, Küche als Bewegungsraum, Energiepause07:51 Buchtipps: „Wo kommt unser Essen her?“ & „Der kleine Sporticus“

Von „Mut tut gut“ bis Tägliche Bewegungseinheit (TBE) – Ein Leben für Kinder und Bewegung
In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Peter Rathammer, Volksschulpädagoge, Trainer, TBE-Bewegungscoach und langjähriger Experte für Kindersport. Peter arbeitet seit über 25 Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen – im Turnsaal, im Verein und in der Ausbildung von Pädagog:innen an der PH Wien. Er erzählt, welche Veränderungen er bei Kindern beobachtet, warum die Schere zwischen bewegungserfahrenen und bewegungsarmen Kindern größer wird und weshalb die tägliche Bewegungseinheit (www.bewegungseinheit.gv.at) aus seiner Sicht ein entscheidender Hebel ist. Außerdem erklärt er, welche Spiele immer funktionieren, wie er Bewegung im eigenen Familienalltag lebt und warum Bewegung eine Eintrittskarte für Beziehung und Lernen ist.Weitere Infos und Bewegungsangebote: www.fitsportaustria.atWebsite Podcast: https://allekinderfertiglos.at und https://muttutgut.atTakeawaysPeter verbindet Schule, Verein und Ausbildung – sein Alltag reicht von Volksschulkindern bis zu Senior:innen.Bewegungsangebote sind vorhanden, aber für viele Kinder fehlt der niederschwellige Zugang direkt vor der Haustür.Im städtischen Bereich ist die Schere zwischen motorisch starken und motorisch schwachen Kindern deutlich größer geworden.An den PH-Eingangsprüfungen zeigt sich: Viele Studierende schaffen grundlegende motorische Anforderungen nicht mehr.Tägliche Bewegungseinheit (TBE) ist ein Schlüssel, um alle Kinder zu erreichen – unabhängig von Herkunft und Ressourcen.Niederlagen auszuhalten und daraus zu lernen, ist für viele junge Menschen schwierig geworden.Positive Entwicklungen gibt es dennoch: engagierte Lehrer:innen, bewegte Schulen, Programme wie „Mut tut gut“ und praxisnahe Initiativen in Wien und NÖ.Spieleklassiker wie „Laufhase, Sitzhase“ funktionieren seit Jahrzehnten – mit kleinen methodischen Anpassungen.Bewegung zuhause: Möglichkeiten schaffen, Bälle bereitstellen, Sprossenwand, Hoverboard, Türreck, Alltagsbewegung.Vereinssport ist ein wichtiger Baustein – über www.fitsportaustria.at finden Eltern geprüfte Angebote.Bewegung ist für Peter eine Möglichkeit, Kinder emotional zu erreichen und Beziehung aufzubauen.Soundbite„Ich habe noch kein Kind gefunden, das nichts kann – es braucht nur das richtige Angebot.“„Die TBE ist der Hebel, um alle Kinder zu erreichen.“„Bewegung ist meine Eintrittskarte, um mit Kindern in Beziehung zu kommen.“Chapters00:00 Vorstellung Peter Rathammer01:30 Beruflicher Weg zwischen Schule, PH Wien und Verein03:40 Wie alles begonnen hat – vom Tennis zum Kindersport06:00 Veränderungen der letzten Jahrzehnte: Bewegungsfreude und motorische Fähigkeiten07:30 Stadt vs. Land – warum sich die Schere öffnet09:10 Sorgen: weniger Selbstvertrauen, weniger Körperspannung, wenig Niederlagentoleranz10:10 PH-Eingangsprüfung: Was Studierende motorisch (nicht mehr) können12:30 Positive Entwicklungen: engagierte Lehrer:innen, gute Initiativen, TBE14:50 Infrastruktur, Material, Turnsäle – wo es hapert16:30 Spiele, die immer funktionieren – allen voran „Laufhase, Sitzhase“18:30 Schönste Erlebnisse – Kinder begleiten, Beziehungen über Jahre21:00 Bewegung im Alltag mit der eigenen Tochter23:30 Was Eltern tun können, wenn ihr Kind „Bewegung nicht mag“25:00 Vereine, Angebote und www.fitsportaustria.at26:30 Wenn Peter Sportminister wäre – klare Prioritäten28:30 Was Gemeinden tun können: sichere Wege, Bewegungszonen, Material31:00 Was Eltern und Pädagog:innen wirklich brauchen: Mut, Beziehung, klare Regeln33:00 Bewegungstipps für Zuhause: Jonglieren, Balancierstrecke, Boards37:30 Buchtipp: „Alle Kinder fertig los“38:00 Bewegungsblitz – sieben schnelle Fragen42:00 Abschluss, Dank und Ausblick

Bewegung im Schulalltag
In dieser Episode spricht Sophia Bolzano mit Andrea Böhm, Volksschulpädagogin in Wien und Leiterin einer Bewegungsklasse. Andrea erzählt, warum sie seit über 20 Jahren mit Herz und Überzeugung Volksschullehrerin ist und wie sie Bewegung konsequent in ihren Schulalltag einbaut – vom Geräteturnen nach dem Konzept „Mut tut gut“ bis zur täglichen bewegten Pause im ganzen Schulhaus.Sie berichtet, wie sich Kinder in den letzten Jahren verändert haben, welche Rolle Bildschirmzeit spielt und warum kurze Bewegungseinheiten zwischendurch oft Wunder für Konzentration und Klassenklima wirken. Außerdem geht es um Rahmenbedingungen in der Schule, Klassengröße, Raumgestaltung, Wünsche an die Politik und praktische Ideen für Eltern und Pädagog:innen – inklusive Bewegungstipps und Buchtipp.Mehr Informationen zum Bewegten Lernen in Wien: https://bewegtes-lernen-wien.atMehr Infos zum Podcast: https://allekinderfertiglos.atTakeawaysAndrea ist seit rund 25 Jahren Volksschullehrerin und erlebt ihren Beruf als Berufung.In ihrer Schule gibt es Integrations-Mehrstufenklassen und eine eigene Bewegungsklasse.Sie beobachtet: Viele Kinder haben heute weniger Bewegungserfahrung, besonders in Motorik und Koordination.Bewegung ist für sie kein Extra, sondern Teil des gesamten Schultags – nicht nur in der Turnstunde.Kurze Bewegungspausen und kinesiologische Übungen verbessern Konzentration und Lernbereitschaft.Die „bewegte Pause“ mit Stationen im ganzen Schulhaus wird von den Kindern geliebt und entspannt den Unterricht.„Mut tut gut“ hilft, Wartezeiten zu vermeiden und Kindern mehr Eigenverantwortung im Turnsaal zu geben.Klassengröße, Raumknappheit und zu wenige Turnstunden erschweren kindgerechtes, bewegtes Lernen.Andrea wünscht sich: mehr Turnstunden, größere bzw. bewegungsfreundliche Räume und verpflichtende Bewegungsmöglichkeiten im Alltag.Bewegung entlastet nicht nur Kinder, sondern auch Lehrpersonen – und wirkt bis in Konzentration, Sozialverhalten und Lernfreude hinein.TitlesBewegung macht Schule – Einblicke in die „bewegte Klasse“ von Andrea BöhmZwischen Turnsaal, bewegter Pause und Bildschirmzeit – Alltag einer VolksschullehrerinKinder brauchen Bewegung – wie eine Lehrerin ihren Schulalltag gestaltetSoundbite„Lernen in Bewegung funktioniert einfach am besten.“„Wichtig ist, dass sich alle Kinder bewegen – nicht, dass alle dasselbe machen.“„Bewegung ist für mich das, was meinen Kopf vom Alltag wieder frei macht.“Chapters00:00 Begrüßung und Vorstellung von Andrea Böhm02:00 Warum Volksschullehrerin – Beruf oder Berufung?03:30 Schule, Integrations-Mehrstufenklassen und Bewegungsschwerpunkt05:30 Haben sich Kinder verändert? Motorik, Konzentration, Bildschirmzeit08:00 Erfolgserlebnis im Turnsaal: Entwicklung eines Kindes mit autistischen Zügen10:00 Warum Bewegung im Unterricht für Lernen und Konzentration so wichtig ist12:00 Bewegte Klasse: kinesiologische Übungen, Bewegungsstationen, Rollbrett & Co.14:30 Die „bewegte Pause“ – 15 Minuten Bewegung im ganzen Schulhaus17:00 Rahmenbedingungen: Klassengröße, Platzmangel und Bewegungsräume19:30 „Mut tut gut“ im Turnsaal: Geräteaufbau, Eigenverantwortung, Beobachterrolle22:00 Spezialisierung vs. Klassenlehrerin für alles – Andreas Sicht auf die Ausbildung24:00 Wünsche an Politik und Schulbau: mehr Turnstunden, mehr Garten, mehr Bewegung27:00 Bewegungstipps für Schule und Zuhause: Mathe in Bewegung, frische Luftpause, bewegtes Vorlesen30:30 Bewegungsblitz – sieben spontane Fragen an Andrea34:00 Buchtipp: „Bewegung macht schlau“ und Abschluss des Gesprächs

Bewegung macht Schule – die tägliche Bewegungseinheit auf Erfolgskurs
Tom Mlinek leitet die Koordinationsstelle der Täglichen Bewegungseinheit (TBE). Er erzählt, wie die TBE aus „Kinder gesund bewegen“ gewachsen ist, wo sie heute steht und wohin sie will: von der Projektlogik in den Regelbetrieb – mit Bewegung als selbstverständlichem Bestandteil des Bildungsalltags. Wir sprechen über Chancen (Kooperation mit 15.000+ Sportvereinen), Hürden (Infrastruktur, Personal, „Fremdkörper“-Gefühl der Coaches) und Toms Familienalltag mit zwei Kleinkindern: ermöglichen, machen lassen, draußen sein. Plus: WHO-Empfehlungen, einfache Ideen für Bewegung mit Kindern – und Toms Vision, Bewegung als „Hauptfach“ zu verankern. Mehr unter: https://www.bewegungseinheit.gv.at/TBE heute: in 76 % der Volksschulen, 33 % der Kindergärten präsent; volles 3-Säulen-Modell erreicht ca. 15 %der Kinder.Nächster Schritt: Überführung in den Regelbetrieb & stärkere Einbindung der Fachverbände.Kernprinzip: Kooperation Schule ↔ Sportverein als Herz der Umsetzung.Herausforderungen: Infrastruktur (Turnsäle/Räume) & Personal; Coaches sind oft externe Einzelkämpfer – Anschluss ans Kollegium ist entscheidend.Vision: Bewegung & Sport als gleichwertig zu Deutsch/Mathe/Englisch; mehr bewegtes Lernen im Unterricht.Familie: Kinder machen lassen, Möglichkeiten schaffen, viel Natur & Alltagsbewegung.WHO-Ziel: Erwachsene 150 min/Woche + Kraft 3–4×; Kinder 60 min täglich (mittel/hoch).Bildschirmzeit belastet Lernen – Bewegung ist Ausgleich und Entwicklungsbooster.Soundbite„Die Kooperation zwischen Sportverein und Bildungseinrichtung ist das Herz der TBE.“„Wir brauchen Bewegung als Hauptfach – nicht als Nebensache.“„Ich lasse meine Kinder einfach machen – ermöglichen statt bremsen.“Chapters00:00 Intro & Vorstellung Tom Mlinek02:10 Von Sportunion/Ugotchi zur TBE – der schnelle Wechsel03:40 Historie & Start: von Forderungen zur Umsetzung, Pilot 202205:10 Wo steht TBE heute (Volksschule/Kindergarten, 3-Säulen-Modell)05:50 Ziele 1–2 Jahre: Regelbetrieb, Budgetrealität, Fachverbände06:35 Österreichs Sportlandschaft als Chance (15.000+ Vereine)07:20 Alltag der Bewegungscoaches: Anschluss ans Team, gleiche Schul-Herausforderungen08:20 Engpässe: Turnsäle/Bewegungsräume & Personal09:10 Große Vision: Bewegung auf Augenhöhe mit Kernfächern, bewegtes Lernen11:20 Familie: Vorleben, machen lassen, Natur & Alltag14:00 Teenager-Blick nach vorn: Ausgleich zur Bildschirmzeit erfahrbar machen16:20 Eigene Fitness & WHO-Empfehlungen (Erwachsene/Kinder)17:35 TBE-Ziel: WHO-Bewegungszeit im Bildungsalltag erreichen18:00 Bewegungsblitz – kurze, persönliche Antworten (u. a. Bewegung auf Rezept)23:30 Alltagstipps mit Kleinkindern: Stopptanz, Zeitungslauf, raus bei jedem Wetter26:20 Buchtipp: Renate Zimmer – Kinder brauchen Bewegung29:30 Fazit: Chancen groß, Weg machbar – mit Geduld, Vision & Begeisterung

Kindheit heute und damals - von vor dem Bildschirm zu draußen in der Natur
In dieser Episode spricht Sophia Bolzano mit Sascha Ladurner, Podcast-Producer, Vater von zwei Teenagern und leidenschaftlicher Kletter- und Golf-Fan. Gemeinsam blicken sie auf ihre eigene Kindheit in den 1970er-Jahren zurück – wild, frei und oft mit aufgeschürften Knien – und vergleichen sie mit dem Aufwachsen ihrer Kinder heute. Es geht um Mediennutzung, Stadt- vs. Landleben, Eltern als Vorbilder, klare Regeln und das richtige Maß an Vertrauen.Sascha erzählt, warum er Bewegung als Familienprojekt sieht, wie man Kinder fürs Draußensein begeistert – und warum Eltern nicht immer „Freunde“, sondern konsequente Begleiter sein sollten.Bewegung war früher selbstverständlich – heute muss sie bewusst eingeplant werden.Kinder brauchen Freiraum, Mut und Zutrauen – Überbehütung verhindert Entwicklung.Eltern prägen durch ihr eigenes Bewegungsverhalten.Konsequente, liebevolle Regeln geben Orientierung – auch bei Bildschirmzeit.Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit, nicht durch Strenge.Gemeinsame Bewegung schafft Beziehung – in jedem Alter.Schulen sollten Bewegung als Bildungsfach ernst nehmen.Kinder dürfen wieder „wild“ sein – Schrammen sind Lernfelder.Soundbites„Lasst Kinder wieder Kinder sein – wild, laut und in Bewegung.“„Bewegung ist der leichteste Weg zu einem gesunden Leben.“„Mach einen guten Menschen draus – alles andere ergibt sich.“Podcast: https://allekinderfertiglos.atSascha Ladurner: https://quickdraw.at

Bewegungsfreude bis ins hohe Alter
Claudia Golbik-Ruffer (Sportwissenschafterin, medizinische Trainingstherapeutin) erzählt, wie sie in der Vitalschmiede (www.vitalschmiede.at) Menschen „trotz innerem Schweinehund“ in Bewegung bringt – besonders ab 60+. Sie erklärt, was im Alter realistisch (und trainierbar!) ist, warum Fehler ausdrücklich erwünscht sind und wie spielerische Elemente aus der Kinderbewegung auch Senior:innen begeistern. Ihr Mantra: „Es ist nie zu spät.“ Plus: eine einfache Lieblingsübung, die Kraft, Mobilität und Selbstständigkeit stärkt.Bewegung ist Mittel zum Zweck: mehr Lebensqualität & Selbstständigkeit.Auch 90+ ist trainierbar – mit angepasstem, langsamer steigendem Reiz.„Fehler willkommen“: spielerisch/koordiniert trainieren, viel lachen.Viele Einschränkungen im Alter wären mit früherer Bewegung vermeidbar.Ärztliche Empfehlung & gesellschaftliche Vorbilder motivieren enorm.Gemeinsame Übungen, die bei Jung & Alt funktionieren (Ball, Balance, Brain).Lieblingsübung: vom Boden aufstehen – täglich, mehrmals.Botschaft: Nie zu spät anfangen. Kleine Schritte, große Wirkung.

Bewegungsmangel durch digitale Medien und dessen Auswirkungen
In dieser Episode diskutieren Sophia Bolzano und Dr. Arnika Tiede die Auswirkungen des Medienkonsums auf das Bewegungsverhalten von Kindern. Dr. Tiede, eine erfahrene Kinderärztin, erklärt, wie digitale Medien die Entwicklung von Kindern beeinflussen und welche gesundheitlichen Probleme daraus resultieren können. Sie gibt Empfehlungen für die Bildschirmzeit und betont die Rolle der Eltern als Vorbilder. Zudem wird ein Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen durch digitale Medien und KI gegeben, sowie praktische Tipps für mehr Bewegung im Alltag.Website-Empfehlungen:https://www.smart-aufwachsen.athttps://www.nachrichten.at/oberoesterreich/kinderaerztin-sie-koennen-handys-bedienen-aber-nicht-mit-besteck-essen;art4,4015138https://allekinderfertiglos.atHauptaussagen:Digitale Medien sind ein Hauptfaktor für Bewegungsmangel bei Kindern.Die Sprachentwicklung leidet unter übermäßiger Bildschirmzeit.Eltern sollten ihre eigenen Mediengewohnheiten überdenken.Bewegung ist entscheidend für die kindliche Entwicklung.Es gibt klare Empfehlungen für die Bildschirmzeit je nach Alter.Regelmäßige Bewegung ist für Kinder unerlässlich.Bildschirme sollten in Kinderzimmern vermieden werden.Die Politik sollte Rahmenbedingungen für den Medienkonsum schaffen.Eltern-Kind-Pass könnte wichtige Informationen über Medienkonsum enthalten.Bewegung ist ein essenzieller Bestandteil des Lebens.

Warum Bewegung Kindheit verändert
Bewegung macht Kinder stark fürs Leben – doch warum ist sie so entscheidend? Daniel Winkler und Sophia Bolzano diskutieren, wie Mut, Bewegung, Spiel und Freiräume Kinder wachsen lassen. Das Buch der beiden "Alle Kinder, fertig, los!" findest du unter: https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

Bewegung ist der Schlüssel!
„Kinder brauchen Bewegung wie die Luft zum Atmen – für Freude, Selbstvertrauen und Entwicklung. Diese erste Folge zeigt dir, warum Bewegung der Schlüssel zu allem ist und wie du deinem Kind dafür Raum gibst.“

Trailer - Alle Kinder, fertig, los!
„Alle Kinder fertig los“ macht sichtbar, warum Bewegung im Kindesalter die Basis für körperliche, soziale und mentale Entwicklung ist. Gastgeberin Sophia Bolzano – Sport- und Bewegungswissenschaftlerin, Motopädagogin und Outdoor-Trainerin – kombiniert Solo-Folgen mit Gesprächen mit Expert:innen aus Sport, Medizin, Psychologie und Pädagogik sowie mit Eltern und Kindern. Mit Konzepten wie „Mut tut gut“ und „raufen und rangeln – fair miteinander kämpfen“ liefert der Podcast konkrete Impulse, wie Familien und Bildungseinrichtungen mehr Bewegung in den Alltag bringen. Der Podcast erscheint 14-tägig und ist auf allen gängigen Plattformen sowie auf allekinderfertiglos.at verfügbar.
