Stark mit Legasthenie
Stark mit Legasthenie

Stark mit Legasthenie

Bea Weinbauer


Podcast

„Stark mit Legasthenie“ zeigt, dass Legasthenie mehr ist als Lesen und Schreiben. In diesem Podcast geht es um Stärken, passende Lernwege und neue Perspektiven auf Lernen. Für Kinder, Eltern und alle, die Bildung neu denken wollen. Mit praxisnahen Impulsen, Einblicken aus dem Lerntraining und konkreten Ideen für mehr Selbstvertrauen, Motivation und Zukunftskompetenzen – ohne Schönfärberei, aber mit einem klaren Blick auf Potenziale.

Alle Folgen

  • Legasthenie/LRS in Englisch: Warum mehr Üben oft nicht hilft – mit Birgit Worsch

    11.09.202650:20

    Warum kann Englisch für Kinder mit LRS oder Legasthenie noch einmal ganz andere Herausforderungen mitbringen? Und warum ist „Dann üb einfach mehr“ so oft nicht die Lösung? In dieser Folge spreche ich mit Birgit Worsch, Englisch- und Französischlehrerin, Lerncoach und mit besonderem Schwerpunkt auf LRS im Fach Englisch. Wir sprechen darüber, wie unterschiedlich sich LRS und Legasthenie zeigen können, warum Vokabellernen und Abschreiben für manche Kinder besonders anstrengend sind und weshalb nicht mehr, sondern oft anders gelernt werden muss. Dabei geht es auch um Fragen, die weit über Englisch hinausgehen: Wie können Eltern ihre Kinder beim Lernen begleiten, ohne selbst zur Lehrkraft zu werden?Was brauchen Kinder, um zunehmend selbstständiger zu lernen?Welche Möglichkeiten haben Lehrkräfte im Unterricht?Und wie schaffen wir es, ein Kind nicht ständig nur durch das zu betrachten, was ihm schwerfällt? Wir sprechen über Lernen lernen, Überforderung, Eltern als Lernbegleiter, Schule, Selbstvertrauen und darüber, warum es wichtig ist, neben den Herausforderungen auch die individuellen Stärken eines Kindes zu sehen. Denn Schule ist wichtig – aber sie ist nicht das gesamte Leben eines Kindes. Mehr über Birgit Worsch:Birgit bietet Vorträge und Seminare für Eltern und interessierte Lehrkräfte, Elternberatung sowie Lerncoaching – auch speziell bei LRS in Englisch an. ? bcworsch@gmail.com? www.smartylernformeln.de

  • Legasthenie in der Arbeitswelt: Vernetztes Denken, Führung und neue Chancen mit Fokke Moolenaar

    27.08.202636:29

    In der Schule werden Rechtschreibung, schriftliche Prüfungen und einheitliche Leistungen bewertet. Doch welche Fähigkeiten werden später im Berufsleben tatsächlich gebraucht? Fokke Moolenaar lebt seit vielen Jahren in Österreich und arbeitet als Führungskraft im Produktmanagement und Marketing. Seine Legasthenie wurde bereits während seiner Schulzeit in den Niederlanden erkannt. Im Gespräch erzählt er, welche Unterstützung ihm in der Schule geholfen hat,wie eine breit angelegte technische Ausbildung seinen weiteren Weg geprägt hat,warum Offenheit und Neugier für ihn wichtige berufliche Ressourcen wurden,wie Mentoren und gute Führung Entwicklung ermöglichen können,weshalb Empathie und Kommunikation in einer digitalisierten Arbeitswelt wichtiger werden,und welche Chancen KI gerade Menschen eröffnen kann, die anders denken und arbeiten.Wir sprechen außerdem darüber, warum ein standardisiertes Schulsystem nur einen Teil der Fähigkeiten eines Menschen sichtbar macht – und weshalb das Bemühen eines Kindes oft wichtiger ist als die Note am Ende. Eine Podcastfolge über Legasthenie, Selbstvertrauen und die Frage, was beruflichen Erfolg wirklich ausmacht. Mehr über Bea und ihre Arbeit: www.stark-mit-legasthenie.de

  • Wenn Lernen zur Belastung wird: Eltern, Schule und Kinder mit Legasthenie - Ein Gespräch mit Irina Langer

    20.08.202640:17

    Legasthenie betrifft nicht nur das Lesen und Schreiben. Sie kann den Familienalltag, das Lernen, die Beziehung zwischen Eltern und Kind und auch die Zusammenarbeit mit der Schule beeinflussen. Bea Weinbauer spricht in dieser Folge mit Irina Langer, Erziehungsberaterin, Familienberaterin und Supervisorin, über die Herausforderungen, die entstehen können, wenn Eltern, Kinder und Lehrkräfte unterschiedliche Wahrnehmungen und Erfahrungen mitbringen. Es geht um die großen und kleinen Stellschrauben im Alltag: um Selbstfürsorge und Überforderung, um schwierige Gespräche mit Schule und Kindergarten, um Scham und Wertschätzung, um Struktur und Freiraum und vor allem darum, das Kind nicht aus dem Blick zu verlieren. Die beiden sprechen darüber, warum Eltern nicht alles allein tragen müssen, wie Gespräche mit Lehrkräften konstruktiver werden können und weshalb es manchmal wichtiger ist, innezuhalten und wahrzunehmen, was das Kind gerade braucht, statt noch mehr zu üben. Eine Folge für Eltern, Lehrkräfte und alle, die Kinder mit Legasthenie und anderen besonderen Lern- und Entwicklungsbedürfnissen besser verstehen und begleiten möchten. Zum Mitnehmen: Du und dein Kind seid einzigartig. Und auch Lehrkräfte dürfen sich daran erinnern: Perfektion ist nicht das Ziel – das eigene Bestmögliche zu geben, darf genug sein.

  • Was braucht mein Kind wirklich? Über Reize, Lernen und neurodivergenten Familienalltag mit Elfi Rodatos

    14.08.202651:41

    Was, wenn ein Kind nicht „übertreibt“, „nicht will“ oder sich „einfach mehr konzentrieren müsste“ – sondern seine Umwelt tatsächlich anders wahrnimmt? In dieser Podcastfolge spreche ich mit Elfi Rodatos über Neurodivergenz, Hochsensibilität, ADHS, Legasthenie und vor allem über eine Frage, die im Familienalltag immer wieder entscheidend wird: Was braucht dieser Mensch gerade wirklich? Elfi ist Biologin, Heilpraktikerin, spirituelle Begleiterin und Mama von zwei Kindern. In ihrer Familie hat sie über viele Jahre erlebt und ausprobiert, wie unterschiedlich Menschen lernen, wahrnehmen, sich regulieren und miteinander leben können. Wir sprechen unter anderem darüber, warum Geräusche, Gerüche, Materialien oder viele Menschen für manche Kinder viel anstrengender sein können als für andere,weshalb ein Kind in der Schule funktionieren und zu Hause trotzdem völlig erschöpft sein kann,warum nicht jede hilfreiche Strategie zuerst eine Diagnose braucht,wie unterschiedlich Hausaufgaben und Lernen aussehen dürfen,weshalb Bewegung, Rückzug oder sogar zusätzliche Reize manchmal helfen können,wie Eltern eigene Grenzen wahrnehmen und aussprechen können,und warum ein ehrliches „Mama kann gerade nicht“ manchmal wertvoller ist als permanentes Funktionieren.Dabei wird schnell deutlich: Es gibt nicht die eine richtige Strategie. Was für ein Kind funktioniert, kann für ein anderes völlig ungeeignet sein. Vielleicht brauchen wir deshalb weniger Schubladen – und dafür mehr Neugier, Austausch und die Bereitschaft, gemeinsam auszuprobieren. Eine Folge über Wahrnehmung, Familie, Lernen und darüber, wie viel sich verändern kann, wenn wir nicht zuerst fragen: „Was stimmt hier nicht?“ sondern: „Was könnte hier gerade gebraucht werden?“

  • Legasthenie und Bildung neu denken: Vertrauen, Lernfreude und andere Wege mit Felix Giesa

    06.08.202640:43

    Was brauchen Kinder heute wirklich, damit sie ihren eigenen Weg gehen können? Und passt unser Bildungssystem noch zu einer Welt, in der sich Lernen, Arbeiten und Wissen immer schneller verändern? In dieser Podcastfolge spreche ich mit Felix Giesa über Legasthenie, Schule, Bildung und die Frage, warum wir Kindern manchmal viel zu früh Grenzen setzen. Felix kennt beide Seiten: Seine Rechtschreibung machte ihm bereits in der Schule große Schwierigkeiten. Kurz vor dem Abitur brach er die Schule ab. Später absolvierte er eine Ausbildung, entschied sich doch noch für ein Studium und arbeitet heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule. Wir sprechen darüber, warum nicht jedes Kind in dasselbe schulische Raster passt,weshalb individuelle Förderung mehr bedeutet als zusätzliche Übungen,was Druck mit Kindern und Familien machen kann,warum Vertrauen eine so wichtige Grundlage für Entwicklung ist,weshalb kritisches Denken, Methodik und Lernfreude zunehmend wichtiger werden,was künstliche Intelligenz für Menschen mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben verändern kann,und warum Bildung mehr sein sollte als Noten, Prüfungen und das nächste Häkchen auf einer Liste.Dabei geht es nicht darum, Schwierigkeiten schönzureden. Es geht darum, den Blick zu erweitern. Denn Legasthenie bringt Herausforderungen mit sich – aber ein Mensch ist sehr viel mehr als seine Rechtschreibung oder seine Schulnoten. Felix bringt es am Ende sehr einfach auf den Punkt: „Angst ist kein guter Ratgeber.“ Eine Folge über Bildung, Vertrauen und den Mut, auch andere Wege zuzulassen.

  • Sommerferien mit Legasthenie/LRS: Pause, Nachholen — oder Zeit für Stärkung?

    26.05.202616:50

    Sommerferien mit Legasthenie/LRS:endlich Pause — oder doch Zeit zum Entdecken? ?️ In dieser Folge spreche ich darüber, warum die zwei klassischen Antworten oft zu kurz greifen: „bewusste Pause“oder„gezielt üben“ Viele Kinder erleben sich im Schuljahr vor allem über: Fehler. Tempo. Tests. Hausaufgaben. Vergleiche. Aber das ist nicht das ganze Kind.Und auch nicht die ganze Legasthenie. Gerade in den Sommerferien kann ein anderer Raum entstehen: ✨ weniger Schulmodus✨ weniger Druck✨ mehr Beobachten✨ mehr Erleben✨ mehr Bewegung, Spiel und Kreativität✨ ein stärkender Blick auf die eigene Art zu denken Denn manchmal braucht es nicht noch mehr Üben.Sondern einen anderen Zugang. Pause vom Druck — aber nicht Pause vom Entdecken. Wenn du Fragen zu meinem Sommerprogramm hast, melde dich gerne. Ich biete verschiedene Formate an, z. B.: ? StarkUP für Kinder von 7–12 Jahren? LUMI für 10–12 Jahre☀️ Leo+ für 7–9 Jahre? Eltern-Begleitformat Bei Wunsch und ausreichender Rückmeldung sind auch Spezialworkshops möglich, z. B. Hochbegabung & Legasthenie. Links:Website: stark-mit-legasthenie.deKontakt: info@stark-mit-legasthenie.deWhatsApp: +34 643 29 78 44