
Monty Arnold & Torben Sterner unternehmen einen hilfreichen Streifzug durch die Filmgeschichte, zunächst am Beispiel der Kultfilme – von „Metropolis“ (1927) bis „Pulp Fiction“ (1994). In der laufenden zweiten Staffel halten sie pro Folge einen Kultfilm-Azubi und einem Geheimtipp parat.
Alle Folgen
Die Vögel / Spiegelbild im goldenen Auge
Zweimal lauert das Grauen weit draußen, außerhalb unserer Innenstädte: in Hitchcocks Klassiker Die Vögel und im Spiegelbild im goldenen Auge.

Der Astronaut - Aktuelle Filmkritik
Ein Kollege von mir hat für "Der Astronaut" die quirlige Einordnung gefunden: „eine Mischung aus ‚E. T.‘ und ‚Interstellar‘“. Das trifft es recht gut. Ich hätte vielleicht gesagt „eine Mischung aus ‚Lautlos im Weltraum‘, ‚Armageddon‘ und ‚Robinson Crusoe‘ mit Elementen aus dem Intro von ‚Planet der Affen‘“.

Valerian - Die Stadt der tausend Planeten / The 5,000 Fingers Of Dr. T
In außerordentlich seltsame Welten entführen uns die Filme Valerian – Die Stadt der tausend Planeten und das Horror-Musical The 5,000 Fingers Of Dr. T.

Scream 7 - Aktuelle Filmkritik
Torben Sterner berichtet von "Scream 7" - und von Kinoserien im Allgemeinen.

Rocky / Der Zirkus
Underdogs mit Publikum sind unser Thema: Rocky, das ultimative Sportlerdrama, wird 50. Außerdem sehen wir uns Chaplins Der Zirkus (1928) genauer an.

Romanze in Moll / Zeiten des Aufruhrs
Die Zeit Nach dem Happy-End ist heute unser Thema. Wir betrachten Romanze in Moll (D 1943) und Zeiten des Aufruhrs (USA 2008).

G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge / Aktuelle Filmkritik
Wenn Sie Lust auf Animationsfilme haben und sich von unnützen deutschen Nachtiteln nicht schrecken lassen, dann hätt' ich jetzt was für Sie.G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge Trickfilm von Tyree Dillihay Ronny Fanta hat sich den Film vorab angesehen.

Das Leben des Brian / The Omega Man
Heilsbringer mit Lackschäden ist das heutige Thema. Wir schauen uns dazu Das Leben des Brian / Monty Python‘s Life Of Brian (GB 1979) und Der Omega-Mann / The Omega Man (USA 1971) an.

Wuthering Heights - Aktuelle Filmkritik
Wutherhing HeightsEpisches Liebesrama von Emerald Fennell Das windgepeitschte Ödland von Yorkshire im 19. Jahrhundert. Der Gutsherr von Wuthering Heights hat seiner Tochter Cathy einen streunenden Knaben von einer Geschäftsreise mitgebracht, der in die Familie aufgenommen und Heathcliff genannt wird. Die Kinder sind einander auf Anhieb emotional verbunden, doch als sie ins heiratsfähige Alter kommen, entscheidet sich Cathy für den braven Edgar Linton, dessen Landsitz Thrushcross Grange in einem lieblichen, windgeschützten Tal liegt. Ihr Spielgefährte wird diesen Verrat niemals verwinden. Er läuft fort, um nach fünf Jahren als gemachter Mann zurückzukehren. Er wird bei Lintons vorstellig, wo Cathy in einer erstickend langweiligen Beziehung ihr luxuriöses Dasein fristet. Als sie sich noch immer nicht von ihrem Mann trennen möchte und überdies endlich der lang ersehnte Stammhalter ins Haus steht, verfestigen sich Heathcliffs Rachegelüste … Drehbuchautorin und Regisseurin Emerald Fennell setzt den Roman von Emily Bronte in historischen Kostümen, aber mit modernen Details und Effekten in Szene.

Hayao Miyazaki und das Ghibli-Studio
In der ersten Folge der dritten Staffel unseres Podcasts sprechen wir künftig in loser Folge über Künstlerpersönlichkeiten, Kunstfiguren oder Kulturphänomene, die die Bezeichnung KULTFIGUREN verdient haben. Die 2. Staffel mit den KULTFILM AZUBIS geht indessen weiter.Hayao Miyazaki und das Ghibli-StudioGast: Franzi Blass Hayao Miyazaki wird von gern wahlweise als Kurosawa des Trickfilms oder als japanischer Disney betrachtet. Für „Toy Story“-Erfinder John Lasseter ist er der größte lebende Zeichentrickkünstler überhaupt, für die „Zeit“ „nicht nur der Kaiser, sondern auch der Narr, der voller Schalk auf den Kaiser blickt“. Miyazaki und sein Ghibli-Filmstudio verzaubern die Erwachsenen mit abgründigen, jugendlichen Helden – meistens Mädchen – und die Kinder damit, dass er sie als Publikum ernst nimmt. Beiden mutet er Botschaften wie diese zu: „Die Menschen sind hässlich, aber das Leben ist schön.“ Seine märchenhaften Filme bewahren und interpretieren die alte Kultur Japans, das sich einst im Rekordtempo industrialisierte und ebendiese Kultur abschaffte und zerstörte. Miyazaki hält Computerspiele für ein frustförderndes Medium und erlaubt deshalb keine Games mit seinen Figuren. Er sagt: „Kinder sollten so viel freie Zeit wie möglich damit zubringen, ihre reale Umwelt zu erkunden. Sie sollten also auch nicht zu viel ins Kino gehen. Wenn sie sich einen oder zwei meiner Filme anschauen, reicht das schon.“Diese beiden Filme werden näher in Augenschein genommen:NAUSICAÄ AUS DEM TAL DER WINDE / Kaze no Tani no Naushika Dystopischer Anime von 1984Nach einem verheerenden Krieg breitet sich das „Meer der Fäulnis“ über die Welt aus, ein giftiger Pilzwald. Nur im Tal der Winde können Menschen noch ohne Schutzmaske existieren. Prinzessin Nausicaä sieht ihre Heimat bedroht durch die Machtkämpfe kriegerischer Stämme, der Torumekia und der Pejite, die mit ihren fliegenden Kampfschiffen den Krieg auch in das grünte Tal tragen. Sie hat das Geheimnis des Pilzwaldes ergründet und begibt sich auf eine wichtige Mission, um ihr Volk zu retten ... Dieser Film brachte den Erfolg, der die Gründung des Studios Ghibli ermöglichte. DAS WANDELNDE SCHLOSS / Hauru no Ugoku Shiro Anime von 2004Sophie - ein Mauerblümchen, das mit Freizeit nichts anzufangen weiß - arbeitet als Hutmacherin im Geschäft ihres verstorbenen Vaters. Ihre flüchtige Begegnung mit dem Zauberer Hauro verändert ihr Leben auf vielfache Weise: sie verliebt sich in ihn und erregt damit die Eifersucht einer Hexe, die sie daraufhin mit einem Fluch belegt: Sophie steckt jetzt im Körper einer 90jährigen. Aus Scham über ihren Zustand flieht sie aus dem Ort und schlüpft im wandelnden Schloss des jungen Zauberers unter. Von ihm unerkannt verdingt sie sich dort als Putzfrau. Als der Krieg ausbricht, gerät ihr Leben abermals aus den Fugen …Nächste Woche: Das Leben des Brian und Der Omega Mann

Freaks / Funny Bones
In dieser Folge geht es um Die Leute vom Rummel. Wir betrachten Freaks (USA1932) und Funny Bones – Tödliche Scherze (GB/USA 1995).

Primate - Aktuelle Filmkritik
Ein neuer Tier- und Teenie-Horrorfilm steht bereit. Das Plakat lässt offen, wie groß der animalische Schurke tatsächlich ist. Er ist kleiner als man denkt.

Zurück in die Zukunft / Star Trek VI: Das unentdeckte Land
Zu unserer Umfragehttps://forms.gle/Kve2azMeeemd9Bca7Das Thema dieser Folge lautet: Heute ist gestern. Wir betrachten Zurück in die Zukunft / Back To The Future (USA 1985) und Star Trek VI: Das unentdeckte Land / Star Trek VI: The Undiscovered Country (USA1992). Heimlich, still und leise haben wir die Schallmauer zu unserer 100. Folge durchbrochen. Allen, die uns zuhören: vielen Dank! Wer Lust hat, eine kleine Umfrage zu unserem Podcast mitzumachen, findet diese in der Beschreibung.Heute geht es zweimal um Science-Fiction, und das ist ja bekanntlich ein Genre, das vor allem von der Gegenwart, von der Realität handelt.

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke - Aktuelle Filmkritik
Zu unserer Umfrage: https://forms.gle/Kve2azMeeemd9Bca7Die Bücher aus Joachim Meyerhoffs autobiografischer "Alle Toten fliegen hoch"-Reihe sind so erfolgreich, dass sie längst auch auf der Bühne stattfinden: mehrteilig gelesen vom Autor oder als Theater-Adaptionen. Der Film, um den es heute geht, ist nicht der erste, der darauf beruht. Meyerhoff – ursprünglich Schauspieler, inzwischen auch multimedialer Popstar – hat zuletzt mit „Man kann auch in die Höhe fallen“ seine kauzige, lebenskluge Mutter hochleben lassen. Im Kino kehren wir nun zu seinen Jahren als junger Künstler zurück.

Blue Velvet / Caché
Unser Thema ist heute Tief unten im Finstern. Dazu betrachten wir Blue Velvet – Verbotene Blicke (USA 1986) und Chaché (FRA/AUT 2005).

The Housemaid: Wenn sie wüsste - Aktuelle Filmkritik
Seit der Erfolg von „Knives Out“ zur Serie angewachsen ist, hat das uralte und irgendwie gemütliche Genre des Krimi-Kammerspiels, der Thriller in geschlossenen Räumen, wieder Konjunktur. Das passt prima zum Jubiläum der „Queen Of Crime“ Agatha Christie, das dieser Tage in den Mediatheken gefeiert wird. Aber ist der neueste Beitrag „The Housemaid“ auch so witzig wie diese Beispiele? The Housemaid - Wenn sie wüsste Thriller von Paul Feig

28 Years Later: The Bone Temple
Die ganz große Zombiewelle ist im Abklingen, doch im Kino sind wir mittendrin in einer einschlägigen Serie, die wie es sich gehört als Trilogie angelegt ist. Im heutigen Podcast wollen wir u. a. herausfinden, wie notwendig es ist, sich mit der Serie auszukennen, um den aktuellen Film genießen zu können: 28 Years Later: The Bone TempleHorror-Drama von Nia DaCosta

Hamnet - Aktuelle Filmkritik
Mehr als 400 Jahre nach seinem Tod kann mit dem Namen Shakespeare noch jeder etwas anfangen. Über ihn persönlich wissen wir so gut wie nichts – nicht einmal mit Sicherheit, ob er die knapp 40 Dramen tatsächlich geschrieben hat, die sich teilweise bis heute auf den Spielplänen von Kino, Theater und Internet gehalten haben. Ab und zu wird er sogar selbst zum Thema. Es ist wieder soweit: Soeben hat "Hamnet" den Golden Globe als bestes Drama erhalten, was zum Zeitpunkt unseres Gesprächs noch nicht klar war, aber Torben vermutete schon etwas in der Art.HAMNETHistorisches Drama von Chloé Zhao

Die drei ??? - Toteninsel - Aktuelle Filmkritik
Das, worum es heute geht, ist nicht einfach nur ein Film, auch nicht bloß der Teil einer Serie oder eines Franchise. Er ist der neueste Beitrag zu einem deutschen Medienphänomen. Die ??? - Toteninsel Regie: Tim Dünschede

Eine Leiche zum Dessert / Blutsverwandte
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit Helden wie sie im Buche stehen. Betrachtet werden Eine Leiche zum Dessert / Murder By Death (USA 1976) und Blutsverwandte / Les Liens de Sang (FRA/CAN 1977). Literarische Krimihelden mit Leinwanderfahrung stehen im Mittelpunkt der heutigen Folge unseres Podcasts. Der Hauptfilm wurde uns mehrmals vonseiten des Publikums angetragen.

Wall Street / Wie man Erfolg hat, ohne sich besonders anzustrengen
Uns erwarten in dieser Folge Haie im Wolkenkratzer. Dazu schauen wir Wall Street (USA 1987) und Wie man Erfolg hat, ohne sich besonders anzustrengen / How To Succeed In Business Without Really Trying (USA 1968).

Der letzte Rückblick für dieses Jahr
Monty und Torben blicken zurück auf die Kunst- und Kulturgenüsse des Jahres: Bücher, Hörbücher, Live-Erlebnisse und natürlich Filme. Was waren Torbens Tops und Flops? Was für Monty der schrecklichste der Schrecken? Was gibt es Gutes umsonst? Und worauf freut sich Torben im neuen Jahr? All das das wird schamlos offenbart!

Kevin - Allein zuhaus / Feivel, der Mauswanderer
Zur weihnachtlichen Folge seufzt es Oje du Fröhliche! Als Beispiele dienen uns Kevin - Allein zu Haus / Home Alone (USA 1990) und Feivel, der Mauswanderer / An American Tail (USA 1986).Was ist eigentlich ein Weihnachtsfilm? Darf man sowas selber entscheiden, oder machen das Väterchen Mainstream und Santa Algorithmus? Logisch, dass Monty und Torben in dieser Frage ganz unterschiedlicher Meinung sind - und nicht nur in dieser ...

Anaconda - Aktuelle Filmkritik
Im Gegensatz zum gleichnamigen Low-Budget-Horrorfilm von 1997 ist dies eine Actionkomödie. Statt den Film neu zu drehen, hat man sich etwas Lustigeres einfallen lassen. Wie gut ist dieses Konzept umgesetzt? Darüber spreche ich gleich mit Volker Robrahn.

The Man From Earth - und noch mehr Cabin Fever
Das Thema dieser Folge lautet Die Hütte brennt. Hierzu schauen wir uns The Man from Earth (USA 2007) und Die Falle (GER 1982) an.

Avatar: Fire And Ash - Aktuelle Filmritik
Es gibt wieder Ärger im Paradies. Avatar geht weiter. Was der dritte Teil dieser auf fünf überlange Filme angelegten Saga taugt und wie gut man sich mit dem Stoff auskennen muss, um ihn überhaupt zu verstehen, ob es nicht vielleicht sogar ratsam ist, ihn sich einfach unvorbelastet anzuschauen, darüber spreche ich mit Volker Robrahn und Torben Sterner.
Breakfast Club / Zu heiß gebadet
In dieser Folge befassen wir uns mit Breakfast Club – Der Frühstücksclub (USA 1985) und Zu heiß gebadet / The Ladies Man (USA 1961).

Stromberg: Wieder alles wie immer - Aktuelle Kritik
Stromberg – Wieder alles wie immer Komödie von Arne Feldhusen

Harry und Sally ... und noch schrägere Paare
Diese Folge dreht sich um Seltsame Bettgenossen . Die RomCom als aktuelle Spielart der uralten Filmgattung „romantische Komödie“ steht heute zunächst im Mittelpunkt: der Witz ist mit den Liebenden. Dem zweiten Paar hilft er nicht, denn da haben wir es mit schwarzem Humor zu tun. Dazu betrachten wir Harry und Sally / When Harry Met Sally … (USA 1989) und Haus der Schatten / The Night Digger (GB 1971).

Frau ohne Gewissen ... und andere Erbschleicher
Das Thema dieser Folge lautet Und ewig schleichen die Erben. Dazu betrachten wir Frau ohne Gewissen / Double Indemnity (USA 1944) und Die Strohpuppe / Woman Of Straw (GB 1963).

Roofman - Aktuelle Filmkritik
Ein rechter Film für’s Herz, der seine Weltpremiere auf dem diesjährigen Toronto International Film Festival feierte, ist seit heute im Kino.

Anemone - Aktuelle Filmkritik
ANEMONEFamilien- und Polit-Drama von Ronan Day-Lewis

Show Girls ... und andere Auf- und Absteigerinnen
In dieser Folge beschäftigen uns Aufgeweckte Früchtchen. Wir betrachten Show Girls (USA 1995) und Blue Jasmine (USA 2013).

Eddington - Aktuelle Filmkritik
EddingtonGesellschaftsdrama von Ari Aster

The Running Man - Aktuelle Filmkritik
The Running ManScience-Fiction-Thriller von Edgar Wright

Star Trek mit Stahlhelm und andere Gespenstergeschichten
TV-Special Nr. 4: Spuk aus der VergangenheitGast: Dieter Landuris Wir betrachten dazu Schablonen der Gewalt / Patterns Of Force (Raumschiff Enterprise 1968) und Ferngespräch für Miss Keene / Night Call (Twighlight Zone 1964)

Pans Labyrinth - und andere Türen ins Schattenreich
Das Thema der Folge ist Heimatfront und Schattenreich. In bedrohlichen Zeiten wollen wir heute zwei Filme in Augenschein nehmen, in denen sich reale Menschen in der Spätphase des Krieges aus der Geschichte stehlen, hinein in eine Allegorie, in eine phantastische Parallelwelt. Dazu betrachten wir Pans Labyrinth / El laberinto del fauno (ESP 2006) und Zwischen zwei Welten / Between Two Worlds (USA 1944).

Kettensägen-Massaker und Oma-Horror
Zu Halloween sprechen Monty Arnold und Torben Sterner mit Susann, Asfaha und Sven vom Podcast "Filmtieftauchen", bei denen sie schon zu Gast waren, über zwei Horrorfilme - wie sich das gehört.Jene Filme sind Blutgericht in Texas / The Texas Chainsaw Massacre (USA 1974) und The Visit (USA 2015)

Bugonia - Aktuelle Filmkritik
An heute im Kino:BUGONIA Gesellschafts- und SF-Groteske von Giorgos Lanthimos

Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug - und einem seriösen U-Boot
Los gehts mit dieser Folge und dazu Alle an Bord!Wir betrachten Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug / Airplane (USA1979) und Das letzte Ufer / On The Beach (USA 1959).

Der letzte Tango in Paris - und andere Sexgeschichten
Vor etwas mehr als 50 Jahren wurde das Kino so freizügig, dass ein solcher Film vorübergehend möglich war. Auf der ganz großen Leinwand. Entstehen konnte er nur in Europa, aber gesehen hat man ihn auf der ganzen Welt. Sexualität ist in französischen Filmen allgegenwärtig, weitaus präsenter jedenfalls als in deutschen, britischen oder amerikanischen. Der heutige Geheimtipp geht der Sache etwas freundlicher auf den Grund …Und zwar mit Der letzte Tango in Paris / L’ultimo Tango a Parigi (FRA/ITA 1974) und Ein Mann sieht rosa / Le Placard (FRA 2001).

After The Hunt - Aktuelle Filmkritik
"After The Hunt"von Luca GuadagninoAb heute ist Julia Roberts in einem neuen Film zu sehen. Und da man mit RomComs und Komödien schwerlich einen Oscar gewinnt und Roberts in diesem Abschnitt ihrer Karriere noch keinen bekommen hat, erleben wir sie von einer sehr ernsten Seite.

Tron und andere Parallelwelten
Das Thema dieser Folge lautet Weltenverschiebung, Weltenverwirrung Das Kinopublikum unterscheidet längst nicht mehr zwischen Sequels, Prequels und Remakes, Hauptsache, man muss sich nicht vor Überraschungen fürchten. Seit gestern verströmt „Tron: Ares“ diese wohlige Wirkung. Der dritte Teil der Urfassung von 1982 lässt diese wieder nach Kult duften. Wir haben uns das Original nochmals angeschaut.Tron (USA 1982) und zusätzlich noch Harry außer sich / Deconstructing Harry (USA 1997).

TRON: ARES - Aktuelle Filmkritik
Ab heute im Kino: Tron: Ares

The Smashing Machine - Aktuelle Filmkritik
The Smashing Machine von Benny Safdie

Was geschah wirklich mit Baby Jane? - und noch 'ne Horror-WG
Das heutige Thema ist Familien-WG des Grauens. Dafür schauen wir Was geschah wirklich mit Baby Jane? (USA 1962) und Die Klavierspielerin (GER/AUS 2001).

A Big Bold Beautiful Journey - Aktuelle Filmritik
A Big Bold Beautiful Journey ist eine Produktion, die man in früheren Zeiten als Fantasy-Romanze bezeichnet hätte. „Fantasy“ bedeutet in diesem Fall nicht Einhörner, Drachen und Heldenreise, sondern einen kleinen phantastischen Twist, der ganz normale Menschen trifft. Ein bißchen Heldenreise ist aber schon drin, denn ein Road Movie ist das ganze möglicherweise auch.

Momo - Aktuelle Filmkritik
"Momo" von Christian Ditter.

One Battle After Another - Aktuelle Filmkritik
One Battle After Another von Paul Thomas Anderson

Blade Runner / Sein Leben in meiner Gewalt
Zwei Helden, die den Hard Bolied Detective der klassischen amerikanischen Kriminalliteratur weiterdenken und in andere Epochen der Popkultur versetzen, beschäftigen uns heute. Ihre Darsteller sind Kultstars höchsten Ranges, aber nur der erste von ihnen gibt uns genau das, was wir von ihm erwarten.Wir schauen Blade Runner (USA1992) und Sein Leben in meiner Gewalt / The Offence (UK 1972).

TV-Special Nr. 3: Aliens und ein netter Mad Scientist
Die wichtigste SF-Folge aus der Serie „The Twilight Zone“ trifft auf einen der großen H. G. Wells-Stoffe: „Der Unsichtbare“. Auch die Steven-Spielberg-Produktion „Unheimliche Schattenlichter“ wird behandelt in diesem Gespräch mit Volker Robrahn.

Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba Infinity Castle - Teil 1
Demon SlayerVon Haruo Sotozaki

Jeanne Dielman / Dolores
Das Thema der heutigen Folge ist Mutter allein zuhaus.Dafür betrachten wir Jeanne Dielman - 23 Quai du Commerce, 1080 Bruxelles (BEL/FRA 1975) und Dolores (USA 1995).

Chihiros Reise ins Zauberland / The Innocents
Little Girls Lost Zwei Filme, die aus der Sicht von Kindern erzählt sind, einen tiefen Einblick in die Kinderseele gewähren und in die Abgründe beider Welten: der kindlichen und der erwachsenen. Wir schauen Chihiros Reise ins Zauberland / Sen to Chihiro no kamikakushi (JP 2001) und The Innocents / De uskyldige (NOR 2021).

E.T. – Der Außerirdische / Der unheimliche Besucher
Von draußen aus der Dunkelheit Zwei Filme um einen Fremden, der das Leben einer Familie auf immer verändert. Der Originaltitel des zweiten passt für alle beide: "The Night Visitor". Dazu betrachten wir E.T. – Der Außerirdische / E.T. – The Extra-Terrestrial (USA 1982) und Der unheimliche Besucher / The Night Visitor (USA 1971).

Caught Stealing - Aktuelle Filmkritik
Caught Stealing - US-Thriller - FSK 16 - 107 Minmit Austin Butler, Zoë Kravitz, Regina KingRegie: Darren Aronofsky

Lola rennt / Der Fänger
Das Thema dieser Folge ist Schmetterlingsffekte. Dazu schauen wir Lola rennt (GER 1998) und Der Fänger / The Collector (USA 1965).

Der eiskalte Engel / Der Detektiv
In der heutigen Folge lautet das Thema Räuber und Gendarm Dafür schauen wir Der eiskalte Engel / Le Samourai (FRA 1967) und Der Detektiv / The Detective (USA 1968). Die Ganoven sind kein bisschen Schlimmer als die Bullen, die sie jagen. Das demonstrieren uns Ende der 60er Jahre die Filmhelden, die uns heute im Podcast beschäftigen werden: ein französischer Killer und ein amerikanischer Ermittler. Und beide sind verdammt einsam.Der 2. Teil ist ein Crossover mit Andi Latuska und Dieter Landuris, den Kollegen Berliner des Podcasts „Die Guten von gestern“.

Thelma & Louise / Der Agentenschreck
Heute geht es Durch dick und drahtig .Dazu betrachten wir Thelma & Louise (USA1991) und Der Agentenschreck / Artists And Models (USA 1955). Das geflügelte Wort, nach dem es die wahre Liebe nur unter Männern gibt, wird im ersten Beitrag unseres Podcasts von zwei unvergessenen Kinoheldinnen in Frage gestellt. Danach kommt ein klassisches Comedy-Duo noch einmal darauf zurück.

TV-Special Nr. 2: To Star Trek And Beyond
Die kultigste Episode der kultigsten TV-Serie schlechthin trifft auf ein im All verschollenes Juwel. Heute im Gespräch: Hennes Bender Wir betrachten Kennen Sie Tribbles? / The Trouble With Tribbles (USA 1967) und Class Of ’99 (USA 1971).

Die nackte Kanone (2025) - Filmkritik
Worum geht’s? Es ist Sommer, und somit heiß genug, trotzdem kommt aus Hollywood nur Aufgewärmtes auf den Tisch. Heute: das Remake einer sehr vergnüglichen Pannenserie aus den 80er und 90er Jahren. Auch die Neuauflage trägt den Titel „Die nackte Kanone“, der Held heißt weiterhin Frank Drebin und ist ein schusseliger Polizeiermittler, der Hauptdarsteller heißt immerhin fast genauso wie früher, nämlich Liam Neeson statt Leslie Nielsen. Sein Gegenspieler ist ein Tech-Milliardär im Format eines James-Bond-Bösewichts. Aber mehr muss man zur Handlung auch nicht vorher wissen. Was taugt der Film?

The Big Lebowski / Der Mann, der zweimal lebte
In der heutigen Folge des Podcasts betrachten wir zwei Filme, in denen es einen Mann zweimal gibt – und das ist ärgerlich für alle Vier.Wir schauten The Big Lebowski (USA 1998) und Der Mann, der zweimal lebte / Seconds (USA 1966).

Forrest Gump / Buster Keaton - Wie Hollywood ein Genie zerbrach
The Hole in the Donut Zwei Filme mit einem Helden, der völlig aus der Welt gefallen ist und sich doch erstaunlich planvoll in ihr bewegt, einer davon eine Kunstfigur, der andere der Erfinder seiner selbst. A) Forrest Gump Amerikanische Komödie von 1994 Auf einer Parkbank in Savannah unweit einer Bushaltestelle sitzt ein Mann namens Forrest Gump. Er ist angereist, um eine Jungendfreundin zu überraschen und hat als Präsent für sie eine Schachtel Pralinen auf dem Schoß. Den wechselnden Passanten, die im Laufe des Films neben ihm platznehmen werden, erzählt er seine wechselvolle Lebensgeschichte: seine Entwicklung vom gehbehinderten Außenseiter im amerikanischen Süden mit einem IQ von 75 zum Supersprinter, sein Einsatz im Vietnamkrieg, seine Karriere als Pingpong-Meister, seine Arbeit als Shrimps-Fischer, die unerfüllte Liebe zu Jenny, die ihn wegen seiner sexuellen Unreife nicht als festen Partner in Erwägung zog. Der Zufall führt Forrest mit Elvis Presley, John Lennon, der Hippie-Bewegung und mehreren US-Präsidenten zusammen. Unverdrossen bewahrt er sich Zuversicht und Optimismus und hält sich an Lebensweisheiten von der Sorte: Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie, was man bekommt. Trotz seines schwermütigen Helden und dessen mühsamen Lebensweges wurde Forrest Gump zu einem der größten Feelgood-Movies der Jahrtausendwende: die Geschichte eines reinen Toren, der sein Land liebt und seinem Herzen folgt. Hauptdarsteller Tom Hanks hatte die sprichwörtliche Rolle seines Lebens gespielt, erhielt den zweiten Hauptrollen-Oscar hintereinander und beschränkte sich für den Rest seiner Karriere hauptsächlich auf positive Helden und leichte Stoffe. B) Buster Keaton - Wie Hollywood ein Genie zerbrach Französische TV-Doku von 2016 Buster Keaton zählte neben Charles Chaplin und Harold Lloyd zu den erfolgreichsten Komikern der Stummfilmzeit und hat letzteren in der heutigen Bewertung meilenweit hinter sich gelassen. 1928 ist er auf dem Höhepunkt seiner Karriere – und sieben Jahre später ganz unten: ein arbeitsloser Alkoholiker, den die Ehefrau aus der gemeinsamen Villa und aus der Familie verstoßen hat. Der entscheidende Auslöser dieses Absturzes ist eine einzige tragische Fehlentscheidung. Keaton wird in Hollywood nie wieder zu alter Größe aufsteigen, doch er wird sich berappeln und sogar ein Glück erfahren, das nur wenigen zuteilwird: das Miterleben der eigenen Wiederentdeckung durch die Nachwelt. Kunstvoll verwebt die Dokumentation Bilder aus Keatons Filmen zu einer biographischen Erzählung und – das ist das Ungeheuerliche – zu einem weiteren Film des großen Poeten der Stummfilmzeit. Handlung: das Schicksal eines Künstlers, der im Räderwerk des alten Studiosystems zerrieben wird.

Superman (2025) - Sonderausgabe mit Hennes Bender
SUPERMAN - Der Start des neuen DC Cinematic UniverseDie Fakten Supermans Erzfeind Lex Luthor tritt als waghalsiger Tech-Milliardär auf, der nun auch nach politischer Macht strebt. Mit Waffenlieferungen und Fake-News-Kampagnen unterstützt er einen autoritären Balkan-Staat bei dessen Eroberungskrieg gegen ein schwächeres Nachbarland. Kern seiner Kampagne ist es, Superman als Bedrohung – als interstellaren Einwanderer - zu brandmarken. Die Rechnung geht auf. Mit staatlicher Genehmigung sperrt Luthor den Helden in ein privates Zwischenweltgefängnis ein. Doch Superman wird nicht nur von Lois Lane vom „Daily Planet“ unterstützt, sondern auch von der „Justice Gang“ – und von Krypto!Seit 1938 rettet Superman die an New York angelehnte Planstadt Metropolis. Zu seiner multimedialen Erfolgsgeschichte zählen - Gastauftritte mitgerechnet - insgesamt 15 Filmauftritte. Seine aktuelle Mission ist larger than life. Mit seinem neuen Film soll er für DC ein Cinematic Universe begründen, dessen Marvel-Vorbild gerade die Abenddämmerung erlebt. Die Wahrheit dazu gibt’s in unserem Gespräch mit dem Gast HENNES BENDER!

Apocalypse Now / Der Mann, der König sein wollte
Dicke Luft in der Wildnis Zwei Männer mit großen Plänen ziehen sich an einen entlegenen Ort zurück, um gottgleiche Macht an sich zu reißen. A) Apocalypse Now Vietnam-Kriegsfilm von 1979 Captain Willard erhält von seiner Stabsstelle den Auftrag, in den Wirren des Vietnamkriegs nach Colonel Kurtz zu suchen, einem Elitekrieger, der eines Tages im Dschungel Kambodschas untertauchte und - offenbar verrückt geworden – ein Terrorregime errichtet hat. Für die US-Army ist er außerdem ein Sicherheitsrisiko. Willards Eintauchen in den Urwald wird zu einem Trip in die eigenen Abgründe und zur sprichwörtlichen Reise ins Herz der Finsternis.Ungeachtet seines Ruhmes, seines Erfolges und dem Prädikat, der wichtigste aller Vietnam-Filme und ein Meisterwerk des Kinos zu sein, wird immer wieder punktuelle Kritik an Apocalypse Now geübt, der sehr freien und doch treffenden Verfilmung einer Erzählung von Joseph Conrad. Auch sein Regisseur Francis Ford Coppola hat die Welt immer wieder irritiert: mit der immensen Kluft zwischen schimmernden Ruhmestaten – wie Der Pate 1 und 2 – und Murks – wie One From The Heart, Megalopolis oder Der Pate III.B) Der Mann, der König sein wollte / The Man Who Would Be KingAmerikanische Literaturverfilmung von 1975 Indien 1882: als Beschmutzer der Ehre ihrer Krone sollen die abgemusterten britischen Soldaten Danny Dravot und Peachy Carnehan eigentlich in den Knast. Doch die Fürsprache eines Logenbruders ermöglicht es ihnen, ins ferne Kafiristan zu ziehen, um ihr Glück zu machen. Dort, wo man seit Alexander dem Großen keinen Weißen mehr zu Gesicht bekommen hat, schlummern sagenhafte Reichtümer. Am Ziel einer strapaziösen Reise helfen die fröhlichen Taugenichtse dem Bürgermeister eines Bergdorfes beim Kampf gegen die benachbarte Stadt, und durch einen Zufall gerät Danny dabei in den Ruf der Unsterblichkeit. Man erklärt ihn zum Gott und krönt ihn zum König. Peachy möchte am liebsten so schnell wie möglich die Reichtümer zusammenraffen, die man ihnen nun zu Füßen legt, und in die Heimat zurückreisen. Doch Danny hat längst Gefallen an der Verehrung gefunden, die ihm entgegenschlägt, und träumt davon, ein Großreich zu gründen. Er überredet Peachy, noch zu bleiben, bis er eine schöne Eingeborene geehelicht hat. Ein fataler Fehler … Der Erstling von Regisseur John Huston war der Film-Noir-Klassiker „Die Spur des Falken“ - wir behandelten wir in unserer ersten Staffel „Alle 42 Kultfilme“. Für ein knappes halbes Jahrhundert blieb er eine der respektiertesten und gefeiertesten Persönlichkeiten des US-Kinos und bespielte souverän alle dramatischen Genres.

TV-Special: Alfred Hitchcock presents & Misfits
TV-Special Nr. 1: Hitchcock und andere Briten In den gelegentlichen TV-Specials des Podcasts begrüßt Monty Arnold einen Studiogast, mit dem er sich eine Kult-Episode der Fernsehgeschichte vornimmt, wie üblich gefolgt von einem Geheimtipp. Heute im Gespräch: Volker Robrahn A) Mordwaffe Lammkeule / Lamb To The Slaughter aus der amerikanischen TV-Serie „Alfred Hitchcock Presents“, Erstausstrahlung am 13. Apr. 1958 In zwei Tagen inszenierte Alfred Hitchcock diese Folge seiner anthologischen TV-Serie, die zur populärsten und am häufigsten zitierten seiner zehnjährigen Fernseharbeit werden sollte. Die deutschen Zuschauer mussten bis zum 100. Geburtstag des Regisseurs warten, um sie zu sehen. Die Geschichte um eine Polizistengattin, die ihren untreuen Ehemann mit einer gefrorenen Lammkeule erschlägt und dann sehr geschickt die Tatwaffe beseitigt, stammt aus dem Kurzgeschichtenschatz von Roald Dahl. Dass Hitchcock persönlich Regie führte, war Zufall. Er nahm die Skripte wie sie kamen, erzählte er. Die übrigen setzte ein Stab von Hausregisseuren um. In der Hauptrolle ist Barbara Bel Geddes zu sehen, die im selben Jahr in „Vertigo“ auftrat und später als Clanmutter Miss Ellie in der Serie „Dallas“ eine schöne Alterskarriere machte. B) Endlich berühmt aus der BBC-Serie Misfits, Erstausstrahlung unter dem Titel „Episode Six“ am 16.12.2010 Simon, Nathan, Curtis, Kelly und Alisha sind fünf Jugendliche aus der englischen Unterschicht, die wegen verschiedener Verfehlungen in einem Gemeindezentrum Sozialstunden ableisten müssen. Nach einem kosmischen Gewitter stellen sie übernatürliche Fähigkeiten an sich fest. In der vorletzten Folge der 2. Staffel stellt sich heraus, dass es im Umkreis vereinzelt noch andere Mitbürger erwischt hat. Außerdem erfährt die Öffentlichkeit von den besonderen Fähigkeiten der fünf Kids, deren Bewährungsprogramm gerade abläuft. Eine taffe PR-Agentin nimmt sich ihrer an. Sie hat zu diesem Zeitpunkt schon einen pausbackigen Knaben unter Vertrag, der per Gedankenkraft Milch bewegen kann – auch eine Superkraft, wenn auch eine vergleichsweise uncoole. Da sich Mrs. Banleys Stall nun mit immer edleren Lichtgestalten füllt - z.B. mit einem Mädchen, das durch Handauflegen heilen kann -, hat sie längst begonnen, ihren „Magic Milk Magician“ zu vernachlässigen. Als sie ihn unmittelbar vor einer wichtigen PR-Aktion gar hinauswirft, entfesselt sie ihn zu einem psychopathischen Superschurken. Die Misfits erleben die Konfrontation mit ihrem persönlichen Gegenspieler, und sie müssen buchstäblich all ihre Kräfte zusammenlegen … Während diese Serie, die im Serienboom der 2000er Jahre etwas untergegangen ist, als kenntnisreiche, unromantische Sozialstudie verblüfft, irritiert sie uns mit ihrem derben Sprachwitz und der Drastik ihrer Handlung. Die vorletzte Folge der 2. Staffel ist ein eigenständiges Werk, eine Mediensatire innerhalb der Parabel.

Color Of Night / Das Doppelleben des Dr. Clitterhouse
Lauter schwierige Patienten Heute geht es um zwei Filme über ehrenhafte Mediziner, deren Patientenkreis sie in die Abgründe des Verbrechens führt. A) Color Of Night US-Erotikthriller von 1994 Nach dem Selbstmord einer Patientin gibt der Psychotherapeut Bill Capa gibt seine New Yorker Praxis auf. Er besucht seinen Kollegen Bob Moore, einen alten Studienfreund, in Los Angeles und lernt dessen Gesprächskreis kennen. Moore fürchtet, dass einer aus dieser Runde ihm die anonymen Morddrohungen geschickt hat, die er seit einiger Zeit erhält. Kurz darauf wird Moore bestialisch abgeschlachtet, und der Ermittler Lt. Martinez setzt alle Hoffnung auf Capa, ihm bei der Lösung des Falles zu helfen. Der zieht also in Moores Villa ein und übernimmt dessen Patienten. Bald trachtet man auch ihm nach dem Leben. Capas heiße Affäre mit der geheimnisvollen Rose ist als Ablenkung von der Mördersuche gedacht. Das erweist sich als gefährlicher Irrtum, es gibt da eine Verbindung … Die Macher von Color Of Night wollten ganz offensichtlich die unbescheidene Präambel von Michael Douglas in Basic Instinct übertrumpfen, hier gäbe es den Fick des Jahrhunderts zu sehen, und einen noch verstörenderen Erotik-Thriller mit einem noch cooleren Macker abliefern. Das Ergebnis war so peinlich, dass es die Filmfans noch Jahre später beschäftigte. Es spricht für Bruce Willis, dass dieser Film seine Karriere nicht augenblicklich beendet hat. Der Staub hat sich längst gelegt, und wir blicken sachlich auf diesen Film zurück.B) Das Doppelleben des Dr. Clitterhouse / The Amazing Dr. Clitterhouse Amerikanische Kriminalkomödie von 1938 Der New Yorker Prominentenarzt Dr. Clitterhouse nutzt seine guten Kontakte zur High Society, um dort Juwelendiebstähle zu begehen. Dabei interessiert ihn weniger die Beute als die eigenen körperlichen Reaktionen auf seine Raubzüge, die er säuberlich dokumentiert. Er hofft, mittels seiner Studien eines Tages der Verbrechensbekämpfung zu nützen. Als der Doktor Kontakt zum besten Hehler der Stadt aufnimmt, um das lästige Diebesgut loszuwerden, steigt er zum kriminellen Mastermind auf, das für die Bande immer raffiniertere Raubzüge plant. Nebenbei führt ihm dieser Job eine Vielzahl von bereitwilligen Forschungsobjekten zu. Nach seiner Rückkehr ins Privatleben wird Clitterhouse von einem Bandenmitglied erpresst, das seine wahre Identität herausgefunden hat. So kommt der wehrhafte Arzt in die Verlegenheit, die berauschende Wirkung des größten Kapitalverbrechens zu erforschen … Humphrey Bogart ist hier noch ein kleiner Schurke, sein Gegenspieler der damals größere Star des klassischen Gangsterfilms: Edward G. Robinson. Diese Genreparodie entstand quasi am Originalschauplatz nach einem Drehbuch von John Huston: Breaking Bad im Nadelstreifen.

Terminator 2 / Der Gigant aus dem All
Junge und ApparatIm Mittelpunkt stehen zwei Filme, in denen Halbwüchsige sich mit sehr mächtigen Androiden anfreunden. A) Terminator 2 – Tag der Abrechnung / Terminator 2 – Judgement Day Amerikanischer Science-Fiction- und Actionfilm von 1991 Intelligente Maschinen haben sich mit der Menschheit einen Atomkrieg geliefert und die Macht übernommen. In rauchenden Ruinen leisten die Rebellen um John Connor letzten Widerstand. Um diesen charismatischen Anführer auszuschalten, wird der Flüssigkristall-Droide T-1000 – ein Gestaltwandler – aus dem Jahr 2029 in das Los Angeles unserer Gegenwart, die frühen 90er, gesandt. Er soll Connor schon im Kindesalter ausschalten. Das umgepolte Auslaufmodell T-800 wird hinterhergeschickt, um ihm beizustehen. In den Kampf wird auch Johns Mutter Sarah verwickelt, die sich seit Teil 1 zu einer Elitekämpferin entwickelt hat, nun aber in der Klapsmühle sitzt weil sie zu eindringlich vor dem Krieg der Maschinen gewarnt hat … Terminator 2 bricht mit mehreren Naturgesetzen des kommerziellen Kinos: als einziger Actionfilm begeisterte er Mainstream und Kulturkritik gleichermaßen. Er bestand den Test Of Time besser als der Rest des Genres und ist einer der seltenen zweiten Teile, die noch besser sind als ihr Vorgänger. Der selbstironische Bodybuilder Arnold Schwarzenegger wurde damit zu einem der versiertesten Schauspieler des Unterhaltungskinos. B) Der Gigant aus dem All / The Iron Giant Amerikanischer Science-Fiction-Animationsfilm von 19991957 befinden sich die USA im Kalten Krieg. Dessen Nebenschauplatz ist der Wettlauf ins All, bei dem die Sowjets durch ihren Satelliten Sputnik gerade die Nase vorn haben. Im neuenglischen Hafenstädtchen Rockwell wünscht sich der kleine Hogarth ein Haustier, was seine Mutter ihm ausschlägt. Dieser Wunsch erfüllt sich im Übermaß, als Hogarth einen 15 Meter hohen Kampf-Droiden aus dem Weltraum – er sieht wirklich zum Fürchten aus – dabei erwischt, wie er im Wald das örtliche Elektrizitätswerk anknabbert. Nachdem er den Riesen vor einem gewaltigen Stromschlag gerettet hat, will er ihn auch behalten. Nun muss er ihn nicht nur vor seiner Mutter und den anderen Erwachsenen verstecken, sondern auch vor einem Regierungsbeamten, der eine russische Geheimwaffe in der ländlichen Idylle vermutet. Der nette Schrotthändler und Schrott-Künstler Dean ist der einzige, den Hogarth ins Vertrauen zieht. Doch auch er kann den erbarmungslosen Lauf der Dinge nicht aufhalten ... Diese märchenhafte Parabel ist besinnlich, ohne uns belehren zu wollen, rührend, ohne gleich rührselig zu werden, und ein Grund, den Umstand zu bedauern, dass Animationsfilme nicht länger Zeichentrickfilme sind.

Tanz der toten Seelen (Carnival Of Souls) / Die Nacht der tausend Augen
4. Spinnt sie oder spinnt sie nicht? Unser Service zu Freitag, dem 13.! Zwei Filme, in denen eine Frau, an deren Verstand wir gewisse Zweifel hegen, ganz allein mit ihren Problemen ist – und dann bricht auch noch die Dunkelheit herein. A) Tanz der toten Seelen / Carnival Of Souls Amerikanischer Indie-Horrorfilm von 1962Nachdem sie als einzige aus ihrer Klicke einen Autounfall auf einer Brücke überlebt hat, fährt die junge Organistin Mary Henry nach Salt Lake City, wo sie eine Stelle als Organistin in der Kirchengemeinde angenommen hat. Als sie auf dem Weg dorthin an einem alten, verlassenen Rummelplatz vorbeifährt, erscheint ihr das erste Mal das Gesicht eines Mannes im Fenster ihres Wagens. Dieser Untote sucht sie nun immer wieder und mit wachsender Intensität heim. Am Ziel angekommen nimmt Mary sich ein Zimmer und tritt ihre neue Stelle an. Aber ihre Visionen entfremden sie immer stärker ihrer Umwelt, von der sie sich abwechselnd bedroht und nicht wahrgenommen fühlt. Außerdem zieht sie der Pavillon des alten Rummelplatzes magisch an. Als sie sich schließlich wieder dorthin wagt, um ihren Ängsten auf die Spur zu kommen, erfüllt sich ihr Schicksal …Der Werbefilmer Herk Harvey schuf für‘n Appel und’n Ei einen konsequenten, außergewöhnlich irritierenden Film, einen abendfüllenden Alptraum, der von der Öffentlichkeit ignoriert wurde und der einzige Spielfilm des Regisseurs blieb. Erst 25 Jahre später brachten beinharte Fans das Werk wieder ins Kino und in die Fachpresse. Inzwischen hatte die ihrerseits von einer Story des Ambrose Bierce inspirierte Schauerballade längst unzählige ungleich erfolgreichere Filmprojekte angeleitet, von George A. Romeros „Nacht der lebenden Toten“ bis zum kompletten Lebenswerk von David Lynch. B) Die Nacht der tausend Augen / Night Watch US-Thriller von 1973 Die reiche Londonerin Ellen Wheeler leidet unter Schlaflosigkeit. Von ihrem Fenster aus blickt sie auf ein verlassenes Grundstück auf der anderen Straßenseite. Im oberen Stockwerk der vermoderten Bruchbude will sie die Opfer eines Mordes erspäht haben, als ein nächtlicher Sturm die Fensterläden aufklappen ließ und Blitze den Raum erleuchteten. Ihr Ehemann John glaubt ihr nicht, doch er verständigt die Polizei. Die untersucht das Haus und findet nichts. Ellen bleibt bei ihrer Darstellung. Als sie immer wieder Alarm schlägt, hat der Zuseher drei Optionen: will man die durch ein früheres Eheerlebnis traumatisierte Dame in den Wahnsinn treiben, ist sie tatsächlich verrückt, oder hat sie am Ende recht? – Wie sich herausstellt, gibt es noch eine vierte Möglichkeit … Dieser kleine Thriller der Autorin Lucille Fletcher gehört zu den vergessenen späteren Arbeiten der legendären Diva Elizabeth Taylor. Ein Kammerspiel, das menschliche Abgründe auslotet und uns bis zuletzt an seiner Heldin zweifeln lässt.

Pretty Woman / Paper Moon
Die heutige Folge des Podcasts dreht sich um zwei Filme, in denen sich ein schlaues Mädchen aus pragmatischen Gründen einem deutlich älteren Mann anschließt – mit nicht absehbaren Folgen.A) Pretty WomanAmerikanische Liebeskomödie von 1990Der graumelierte New Yorker Millionär Edward (Richard Gere) verfährt sich mit dem Mietwagen in Los Angeles. Die Hure Vivian (Julia Roberts) steigt zu, lotst ihn zum Luxushotel Beverly Wilshire und bringt ihn mit einem Griff neben den Steuerknüppel in Stimmung. In der eleganten Suite angekommen, packt sie erst einmal ihre Profi-Ausstattung aus: Kondome in den Regenbogen-Farben. Edward bietet ihr an, für 3000 Dollar plus Boutiquenbummel mit der goldenen Kreditkarte die zehn Tage bis zu seiner Heimreise Tisch und Bett mit ihm zu teilen. Vivian, die pfiffige Bordsteinschwalbe, entwickelt sich zur Dame und verweist die Society-Susen auf die Plätze. Ein Märchen wird wahr …Overknee-Stiefel, die eine Modewelle auslösten, eine legendäre Shoppingtour zum kultigen Titelsong von Roy Orbison, eine klägliche Musicalversion, die ausgerechnet diesen Song nicht verwenden durfte - die 1990 erschienene Liebeskomödie „Pretty Woman“ von Garry Marshall ist bis heute der größte Kinoerfolg des Genres. Diese moderne Variante der Dirne mit dem Goldenen Herzen brachte Millionen zum Schluchzen und machte die 22-jährige Julia Roberts augenblicklich berühmt. Eine kuriose Besonderheit: die schwule Community, die in jenen Tagen so viele Filmerfolge mit starker Titelheldin zu verantworten hatte, mochte diesen Film überhaupt nicht!B) Paper MoonSatirische US-Komödie von 1973Die USA zur Zeit der Großen Depression. Am Grab einer Ex-Geliebten bekommt der charmante Trickbetrüger Moses (Ryan O’Neal) deren Tochter aufs Auge gedrückt – und mit Bestimmtheit wissen wir nur, dass es im wirklichen Leben auch seine eigene (Tatum O’Neal) ist. Addie soll bei einer Tante abgeliefert werden. Auf dem Weg dorthin nervt sie Moses mit ihrer schlechten Laune und ihrem Dickkopf. Bei dessen Fischzügen als betrügerischem Bibelverkäufer erweist sich die zigarettenrauchende Göre jedoch als hilfreiches Naturtalent. Dennoch lässt Moses keinen Zweifel daran, dass er sie wie geplant abliefern will. Addies Laune verfinstert sich noch mehr, als Moses eine vulgäre Cabaret-Sängerin zusteigen lässt, die ihn ganz offensichtlich längerfristig ausnutzen möchte …Tatum O’Neal wurde mit 9 Jahren die jüngste oscarprämierte Schauspielerin überhaupt, und an den Erfolg des Films schloss sich eine gleichnamige Fernsehserie an. Seither ist die Zeit gründlich über dieses Frühwerk von Peter Bogdanovich hinweggegangen. Heute wieder hervorgeholt, beweist der Film einen berühmten Ausspruch von Loriot: Altmodisches hält sich besser.

Tanz der Teufel / Telefon
A) „The Evil Dead“ / „Tanz der Teufel“ US-Horrorfilm von 1981 In "Tanz der Teufel" suchen fünf junge Leute eine abgelegene Hütte im Wald auf, um sich dort für einige Tage zu vergnügen. Im Keller finden sie das Necronomicon, ein mysteriöses Buch der Toten, und spielen eine Tonbandaufnahme ab, auf der ein Unbekannter die Beschwörungsformeln daraus vorliest. Durch diesen Jux werden uralte, böse Dämonen erweckt. Nach und nach ergreifen diese Mächte von den Freunden Besitz und verwandeln sie in mörderische Kreaturen. Ein blutiger Überlebenskampf entbrennt, bei dem nur einer von ihnen eine Chance hat, das Grauen zu überstehen. „The Evil Dead“ war ein grobkörniger 16mm-Film, das offensichtliche Werk von Amateuren, die nur einen Scheinwerfer hatten. Chef-Amateur war der damals 21jährige Sam Rami, der damit seine Hollywood-Karriere begründete. 1987 legte er eine Art Remake nach, an der sich der Charme der Urfassung gut nachvollziehen lässt. Der etwas voreingenommene Eli Roth bezeichnet „Tanz der Teufel“ in seiner Dokumentarreihe „History Of Horror“ als den einflussreichsten Kultfilm aller Zeiten. Zu seiner Wirkung auf die Fangemeinde hat sicherlich beigetragen, dass der Film 35 Jahre auf der Liste der jugendgefährdenden Medien zugebracht hat. B) „Telefon“ Amerikanischer Spionagethriller von 1977 Es ist die Blütezeit des Kalten Krieges. Der in Ungnade gefallene russische Spion Dalchimsky flieht in die USA, um die dort stationierten Schläfer in Tätigkeit zu setzen. Wir lernen jeden von ihnen rasch ein wenig kennen, ehe das Telefon klingelt und Dalchimsky den Code zu ihnen spricht, der sie in seelenlose Saboteure verwandelt. Die Worte stammen von Robert Frost: „Des Waldes Dunkel zieht mich an / doch muss zu meinem Wort ich stehn / und Meilen gehn / bevor ich schlafen kann.“ Der oder die Angerufene wird zum Zombie und führt präzise die Missetat durch, die ihm viele Jahre zuvor per Hypnose einprogrammiert wurde. Eine Mutter verlässt im Bademantel das Haus – ihre eben noch ausgeschimpften Kinder zurücklassend, ein humorvoller Pfarrer unterbricht eine Reparaturarbeit, ein muffiger Autoschlosser verwandelt sich in eine muffige Killermaschine. Wer nach der Tat noch dazu in der Lage ist, tötet sich mit Zyankali - eine verstörte Mitwelt zurücklassend. Der KGB schickt den Agenten Borzov (Charles Bronson) in den Westen, wo ihn Kollegin Barbara (Lee Remick) empfängt. Ihre Partnerschaft wird von Spannungen geprägt sein: von persönlichen und von solchen, die der Beruf mit sich bringt. Dass Dalchimsky eine voyeuristische Ader hat und aus sicherem Abstand dem jeweiligen Inferno lüstern zusehen will, gibt seinen Jägern immerhin die Chance, sich an seine Fersen zu heften. Doch die Zeit ist knapp …Das Skript zu Don Siegels Film schrieben Peter Hyams und Oscar-Preisträger Stirling Silliphant. Tyne Daly, später Teil des Teams Cagney & Lacey – stiehlt als Programmiererin nach Meinung einiger Kritiker allen die Show.

Und täglich grüßt das Murmeltier / Das Dorf der Verdammten
Und täglich grüßt das Murmeltier / Groundhog DayAmerikanische Komödie von 1993Jedes Jahr reist der TV-Wetterfrosch Phil Connors (Bill Murray) aus Pittsburgh für eine Reportage in ein entlegenes Kaff namens Punxsutawney, wo traditionell ein Murmeltier den Beginn des Frühlings voraussagt. Er hasst dieses Ritual und nervt sein Team, zu dem auch die neue Aufnahmeleiterin Rita (Andie McDowell) gehört, mit seinem Zynismus.Dass das Murmeltier seinen Vornamen trägt, macht die Sache nicht besser.Phil, der Wettermann, möchte nach der kurzen Aufnahme sofort wieder abreisen, doch ein Schneesturm zwingt die Crew zur Übernachtung in Punxsutawney.Auch am nächsten Tag kommt Phil nicht aus der Nummer raus. Der Murmeltiertag wiederholt sich wieder und wieder: das gleiche Problem mit der Dusche, die gleichen Leute am Frühstücksbüffet, das gleiche Volksfest. Und jeden Tag sagen alle immer wieder dasselbe. Es ist wie ein Fluch.Phil versucht, diesem Zeitschleifen-Horror zu entkommen: durch Amokläufe, Sabotage, Selbstmord. Als all das nichts hilft und er immer wieder am 2. Februar in seinem muffigen Hotelzimmer zu den Klängen von „I Got You Babe“ erwacht, ändert er langsam seine Strategie ...Harold Ramis‘ kleine kommerzielle Kinokomödie hat geschafft, was so selten gelingt: noch Jahrzehnte später nennen viele diesen als ihren Lieblingsfilm, und der deutsche Verleihtitel von „Groundhog Day“ ging bei uns sogar in den Sprachgebrauch über. Auch dass dieser Film mit einer Allegorie arbeitet und die versteckte Botschaft enthält, dass wir an uns arbeiten sollten, wenn wir auf Bill Murrays Spuren geläutert werden möchten, hat seine Popularität nicht verhindert.Das Dorf der Verdammten / Village Of The DamnedEnglischer Gruselthriller von 1960 Während der Physiker Gordon Zellaby in seinem Büro im südenglischen Midwich Village mit seinem Schwager Alan Bernard im Kriegsministerium telefoniert, sinkt er plötzlich bewusstlos zu Boden. Da Bernard auch niemand anderen dort telefonisch erreichen kann, sieht er vor Ort nach dem Rechten. Ganz Midwich befindet sich in einer Art Tiefschlaf, von dem weiterhin jeder befallen wird, der dem Gebiet zu nahe kommt. Nach knapp vier Stunden endet das mysteriöse Phänomen so plötzlich wie es begonnen hat, und allen scheint es wieder gut zu gehen. Einige Wochen später stellt sich heraus, dass die gebärfähigen Frauen des Dorfes ein Kind erwarten, auch eine Frau, deren Mann das letzte Jahr auf See verbracht hat, eine unberührte 17jährige - und Mrs. Zellaby.Sechs Knaben und sechs Mädchen kommen zur Welt, die einander mit ihren weißblonden Haaren wie Geschwister gleichen. Sie entwickeln sich beunruhigend schnell. Im Alter von drei Jahren verfügen die Kinder bereits über den Verstand von 25jährigen, ihren Eltern begegnen sie mit Kälte und Verachtung.Bald sehen sich die Bürger von Midwich einer verschworenen Gemeinschaft mit übernatürlichen Fähigkeiten gegenüber, deren Hirne miteinander vernetzt sind. Es kommt zu Todesfällen unter jenen, von denen sich die eisig dreinblickenden Intelligenzbestien bedroht fühlen. Dr. Zellaby beschließt, gegen seinen eigenen Sohn David und die anderen „Midwich Cuckoos“ (so der Titel der Romanvorlage) vorzugehen, die offensichtlich die Vorhut einer Invasion bilden. Das ist nicht leicht, denn selbstverständlich können die Kleinen auch Gedanken lesen ...Diese ebenso gemütliche wie verstörende kleine Schwarzweißproduktion ist atmosphärisch irgendwo zwischen "Miss Marple" und „Gefahr aus dem Weltall“ angesiedelt.

Das Finale der ersten Staffel
Wie war’s, 42 Kultfilme zu sichten? • Kleine Feedbacks • Torbens Tops und Flops • Die unbenutzte Spoilerwarnung • Kultstars ohne Kultfilm • Erinnerungen an die VHS-Ära und das „Monster der Woche“ • Das Spielfilmsterben im Deutschen Fernsehen • Schon wieder vorbei: die Bluray • Wie geht es weiter? Das Konzept der 2. Staffel

Pulp Fiction
Alle wollten Filme drehen wie Tarantino • Was macht die Qualität dieses Films aus – und was nicht? • Folgerichtiger Vorgänger: „Reservoir Dogs“ • Western und Mafiafilme sind ideale Genres für faule Autoren • Die Magie der berühmten Tanznummer von John Travolta und Uma Thurman • Wie wichtig eine gute Besetzung ist • Das vergessene Vorleben von Christoph Waltz • Die gut versteckte hohe Moral • Bruce Willis in einer seiner zwei besten Rollen

Dirty Dancing
Kuschelrock fürs Auge • Das wahre Leben der Animateure im Ferienlager • Die Magie des nicht Gezeigten • Die ungenannte Vorlage des Films • Heiß geliebt trotz Logik-Löchern, Klischees, Anschlussfehlern und pupsigen Dialogen • Die ungenannte Vorlage: „Marjorie Morningstar“ von Irving Rapper (1958)

Zwölf Uhr mittags
Grace Kelly in ihrer ersten großen (und doch recht kleinen) Rolle • Quasi in Echtzeit erzählt • Ein Kammerspiel und doch einer der großen Edelwestern • Gary Cooper in einer zeitlosen Parabel (siehe auch „The Fountainhead“) • Wichtige Inspiration für „Rio Bravo“ • Famoses Frauenportrait: Katy Jurado • Moral ohne Predigt • Meilenstein der Soundtrack-Geschichte: das Songthema von Dimitri Tiomkin

2001: Odyssee im Weltraum
Ein Meilenstein der Science-Fiction • Ein Film als „Geschenk des Himmels“ • Was ist die große Botschaft des Regisseurs? • Der irre Bordcomputer • Die Stimme von HAL und ein Chat mit „Don Camillo“ • „Meisterwerk des Kinos“ • Nach einer Vorlage von Arthur C. Clarke • Die Walzer tanzende Raumstation

Uhrwerk Orange
Eine legendäre Gewalt- und Sadismus-Orgie – und was noch? • Berühmter Fall von nachträglicher Selbst-Zensur • Wie gefährlich sind Gewaltszenen als Vorlage für Nachahmer? • Eigene Kunst-Sprache: Nadsat • Was taugt das Ensemble? • Dieter Hallervorden und der Fall „Der Springteufel“

Tote schlafen fest
Humphrey Bogart: der unangefochtene Kultstar des Kinos (4) • Spade & Marlowe: Die Zwillinge vom Film Noir • Ein Hauch von Pulp Fiction • Nicht mal der Autor hatte den Durchblick • Einer der beiden archetypischen harten Hunde des amerikanischen Kriminalromans: Philip Marlowe von Raymond Chandler

Tanz der Vampire
Von der Parodie zum Klassiker des Vampirfilms • Vielen nur durch seine spätere Musicalfassung bekannt • Das bemerkenswerte On-and-Off-Genie des Roman Polanski • Die Kunst der Klamotte • Der schwierige Weg des Films zu seinen Fans • Krzysztof Komeda: ein verhindertes Genie der Filmmusik • Hommage an den britischen Gruselfilm und seine Stars Christopher Lee und Peter Cushing

Spiel mir das Lied vom Tod
Die Unterschiede zwischen Edel-, Spät-, Naherholungs- und Italowestern • Sergio Leone macht seinen Weg • Henry Fonda, der anständige Kerl des alten Hollywood, als böse Überraschung • Filmmusik, die jeder hört: Ennio Morricone • Demontage des amerikanischen Western

Die Spur des Falken / Der Malteserfalke
Humphrey Bogart: der unangefochtene Kultstar des Kinos (3) • Regie-Debüt für John Huston • Immer wieder Peter Lorre, diesmal in seiner persönlichen Lieblingsrolle • Toxische Liebesverhältnisse im alten Hollywood • Schmerzlich vermisst: die Filmmusik von Adolph Deutsch • Das unschlagbare Team Lorre & Greenstreet • Der Film Noir geht an den Start • Die Magie des Filmrisses (siehe auch „Liebesgrüße aus Moskau“) • Das geschickte Spiel mit der kollektiven Zuschauererwartung • Blick zurück zu „Rattennest“ (Kultfilm Nr. 30) • Einer der beiden legendären harten Hunde des amerikanischen Kriminalromans und der sogenannten „Schwarzen Serie“: Sam Spade von Dashiell Hammett

Der schwarze Falke
Ein Film mit vielen prominenten Fürsprechern • John Wayne in seiner Lieblingsrolle: ein Mistkerl • Regie: John Ford • Ein Anti-Held à la Hannibal Lecter • Easter Eggs in der Besetzungsliste: Natalie Wood, Enterprise Ur-Captain Jeffrey Hunter, Cowboy-Opa Ken Curtis • Ein klassischer Edel-Western, aber ein kritischer

Der Schrecken vom Amazonas
Kommunismus-Angst und Alien-Horror • Die Magie des nicht Gezeigten • Sexuelle Präferenzen alter Filmmonster • Jack Arnold: amerikanischer König des Paranoia-Kinos und ewiger B-Filmer • Marilyn Monroe tat das Monster leid • Leidensgenosse von King Kong • Nicht Jack Arnolds bester Films, aber sein beliebtester

Rattennest
Ein später Beitrag zum Film Noir – schmutziger und brutaler als die Klassiker • Ungewöhnlicher Beitrag zum Paranoia-Kino des Kalten Krieges • Beginnt als Thriller, endet in der Science-Fiction • Ermittler Ralph Meeker: ein grinsender Sadist • Zensurbemühungen • Das denkwürdige Finale

Psycho
„Hitchcocks Leichen sind die besten!“ • Auch gespoilert zum Fürchten • Warum stört es niemanden, dass „Psycho“ (wie auch „Vertigo“) heute nur noch verfälscht zu sehen ist? • Keine große Hilfe: Patricia Hitchcock • Im Grunde ein Fernsehfilm • Die berühmteste Mordszene des Kinos • Zum Weiterschauen: die Serien „Alfred Hitchcock Presents“ und „The Alfred Hitchcock Hour“ • „Psychos“ Auswirkung auf die US-Kinokultur • Tolle Fortsetzung, grauenvolles Remake, dann viele überflüssige Fortsetzungen

Die Nacht der lebenden Toten
Der Film zur Pandemie • Definition des Wortes „Zombie“ einst und jetzt • Sind die lebenden Leichen von 1969 heute noch gruselig? • Die wichtigsten filmischen Vorläufer: „Die Vögel“ (1963) und „Tanz der toten Seelen“ („Carnival Of Souls“, 1962) • Das Spiel mit der kollektiven Zuschauererwartung

Die Marx Brothers im Krieg
Unser einziger deutscher Film in der Liste, unser einziger Stummfilm • Große Dystopie und Klassiker der Science-Fiction • Die zwiespältige Moral des Films • Unbehauene politische Visionen am Vorabend des Nationalsozialismus • Meilenstein des phantastischen Films – und seines Designs • Die Schauspielkunst des Expressionismus • Jahrzehntelang sehr verstümmelt, erst 2010 wieder hergestellt • Der Regisseur: Fritz Lang • Die Zeit, in der deutsche Filme Weltklasse waren!

Mach's noch einmal, Sam
Humphrey Bogart: der unangefochtene Kultstar des Kinos (2) • Welche Filme von Woody Allen machen uns eigentlich keinen Spaß? • Woodys Leinwandfigur im Larvenstadium • Gags für die Ewigkeit • Über wen macht sich Woody Allen eigentlich lustig?

Laura
Klassisches Kriminalmelodram Hollywood • Legendärer Titelsong und (im Deutschen) beschädigter Soundtrack von David Raksin • Die selbstbewusste, moderne und seltsam blasse Titelheldin • Waldo Lydecker: verkappter Homo und Parodie auf Alexander Woollcott, den gefürchteten Kulturkritiker des Broadway • Laura weckt drei verschiedene Begehrlichkeiten: sexuelle Attraktion, Opportunismus und eine enttäuschte Pygmalion-Beziehung • Unter den Nebendarstellern: Horror-Star Vincent Price

Metropolis
Unser einziger deutscher Film in der Liste, unser einziger Stummfilm • Große Dystopie und Klassiker der Science-Fiction • Die zwiespältige Moral des Films • Unbehauene politische Visionen am Vorabend des Nationalsozialismus • Meilenstein des phantastischen Films – und seines Designs • Die Schauspielkunst des Expressionismus • Jahrzehntelang sehr verstümmelt, erst 2010 wieder hergestellt • Der Regisseur: Fritz Lang • Die Zeit, in der deutsche Filme Weltklasse waren!

King Kong und die weiße Frau
Welches Genre wollen wir wählen? • Die guten und albernen Remakes und Fortsetzungen • Ein fünfeinhalb Meter großes Ungetüm – mal mehr, mal weniger • King-Kong-Fan Peter Jackson • Der bleibende Wert der alten Spezialeffekte • Ein Vorläufer des Öko-Thrillers

Kinder des Olymp
Die Gaukler von Boulevard du Crime • Ein Film entsteht während der deutschen Besatzung • Lieblingsfilm der alten Kleinkünstler • Columbine, Pierrot und Harlekin – ein klassisches Trio • Der große Pantomime Jean-Louis Barrault • Die große Chansonnière Arletty • Der große Poet Jacques Prévert • Eine untergegangene Theaterkunst • Und was sagt Woody Allen dazu?

Höllenfahrt nach Santa Fé / Ringo
Alle 42 Kultfilme: https://blog.montyarnold.com/2024/05/15/25283/Literarische Vorlage: Heyne Filmbibliothek und Fernsehbibliothek, Nr.73, KultfilmeBonusfolge: Was ist ein Kultfilm? https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/was-ist-ein-kultfilmFolg uns auf Social Media:www.montyarnold.comwww.torben-sterner.dewww.instagram.com/torben_sterner -------------------------------------------------------------------- Unterstützt uns gerne auf Steady: https://steadyhq.com/de/alle-42-kultfilme/

Harold und Maude
Amerikanische Komödie auf den Spuren von Monty Python • Ruth Gordon, die alte Dame der Stunde • Schwarze Komödie • Vorläufer der Grufties • Lebenshilfe und Slapstick – passt das zusammen?

Graf Zaroff - Genie des Bösen
Künstlerisch wertvolle B-Filme • Erotik ohne nackte Haut • Der unwiederholbare Charme des frühen Tonfilm-Horrors • Das Vorleben von Donald Sutherland und Charlotte Rampling • Kürze und flottes Erzähltempo vor 100 Jahren • Sexuelle Perversion vor 100 Jahren

Dark Star - Finsterer Stern
John Carpenters Studentenfilm wird zu seinem Erstlingswerk im Kino • Der feine Unterschied zwischen Trash und Camp • Die Science Fiction: ein Genre dessen Werke besonders oft neu bewertet werden • Ist es charmant, keine Kohle zu haben? • Erstmalig: das Raumschiff als dreckiges Transportmittel • Das missing link zwischen „2001: Odyssee im Weltraum“ und „Alien“ • Klopapierwitze vor und nach der Corona-Zeit

Die Ferien des Monsieur Hulot
Tati als Neuerfinder des filmischen Slapstick • Monsieur Hulot: ein Archetyp der Komik • Vorbild für Jerry Lewis, Monty Python, Loriot, Mr. Bean • Der laute Vorläufer aus Hollywood: „Hellzappoppin‘“• Das komödiantische Wimmelbild • Ehre für das Drehbuch

Einer flog über das Kuckucksnest
Irrenhaus-Film, aber kein Horror • (Mal wieder eine) Glanzrolle für Jack Nicholson • Ein Hauch vom alten Studiosystem • Improvisation- nein, danke! • Lassen sich Psychiatrie-Patienten respektvoll abbilden? • Hoch lebe das Traum-Ensemble aus Christopher Lloyd, Danny DeVito, Brad Dourif und anderen späteren Berühmtheiten • Gut Ding will Weile haben • Die Tücken der Nouvelle Vague

Easy Rider - Die wilden jungen Männer
Motorradfilm • Durchbruch für Jack Nicholson • Was hat dieser Klassiker Nicht-Bikern zu sagen? • Abgesang auf die Flower-Power-Ära • Warum ist Dennis Hopper nach dieser legendären Arbeit „nur“ ein Filmstar geworden und kein großer Regisseur? • Der hilflose filmische Umgang mit dem Drogenthema • Die kuriose Schlusseinstellung

Rocky Horror Picture Show
Der ultimative Kultfilm – und wie es dazu kam • Als Film mehr wert als auf der Bühne • Was ist eigentlich Trash? (z. B. „Glitter“ von Mariah Carey) • Wie hätte Mel Brooks es gemacht? • Inbegriff von Kult und Anspielung: eine Verneigung vor den B-Pictures des Horrors und der Science-Fiction • Tim Curry in seiner Glanzrolle
























