
Diese Pop- und Rock-Klassiker kennt garantiert jeder, die Geschichte dazu aber oft nicht! In jeder Folge erfahrt ihr alles, was es zu dem jeweiligen Song zu wissen gibt.
Alle Folgen
I Want To Know What Love Is – Foreigner
Die Band Foreigner wurde eigentlich mit knackigen Rocksongs bekannt. Doch 1984 feiern sie ausgerechnet mit einer Ballade ihren größten Charterfolg. Die Idee dazu hatte Gitarrist Mick Jones, als er eines Nachts in seinem Haus in London saß.

All Of Me – John Legend
„All Of Me" von John Legend ist einer der erfolgreichsten Songs der Popgeschichte. Geschrieben hat ihn der US-Soul-Superstar 2013 für seine heutige Frau Chrissy Teigen. Eine wichtige Rolle bei der Entstehung spielte auch Billy Joel.

Murder On The Dancefloor – Sophie Ellis-Bextor
„Murder On The Dancefloor“ war 2002 der engültige internationale Durchbruch für die britische Sängerin Sophie Ellis-Bextor. Anfang 2024 erlebte der Hit ein unerwartetes Chart-Comeback durch die Schlussszene im Psycho-Thriller „Saltburn“. „Ein gutes Beispiel dafür, dass die Geschichte eines Songs nie endet“, meint Sophie Ellis-Bextor.

Push – Matchbox Twenty
Durch den erfolgreichen „Barbie“-Film wurde „Push“ von Matchbox Twenty 2023 erneut zum Hit. Bei der urspünglichen Veröffentlichung in den 90er-Jahren sorgte der Song zuerst für Missverständnisse: Geht es in dem Text um häusliche Gewalt oder sogar Missbrauch?

Relax – Frankie Goes To Hollywood
„Relax“ von Frankie Goes To Hollywood sorgte 1984 mit seinen offensichtlichen sexuellen Anspielungen für einen Skandal. BBC Radio 1 verbannte den Song wegen des homoerotischen Texts zunächst aus seiner Playliste und auch das Video zur Single wurde weder von der BBC noch von MTV gezeigt. Frankie Goes To Hollywood war eine der ersten Bands, die sich Anfang der 80er offen zu ihrer Homosexualität bekannten.

Mercy – Duffy
Mit ihrem Debütabum „Rockferry“ gelingt der walisischen Sängerin Duffy 2008 der internationale Durchbruch. Ihr bis heute größter Hit ist „Mercy“, ein Song über die befreiende Lust auf Sex.

Babylon - David Gray
Es ist eine Geschichte wie aus dem Pop-Märchenbuch: Erfolgloser, britischer Singer-Songwriter kratzt sein letztes Geld zusammen und nimmt sein neues Album „White Ladder“ zu Hause auf. Der Song „Babylon“ sollte einen Prozess ins Rollen bringen, der David Gray zu einem Neustart verhilft, der seinesgleichen sucht.

Without You – Mariah Carey
Die ursprüngliche Verlegenheits-Ballade der britischen Band Badfinger ist durch die Cover-Versionen von Harry Nilsson und Mariah Carey zu einem absoluten Pop-Klassiker geworden, auch wenn sie der Band selbst nur Unglück brachte.

Our House – Madness
„Our House“ erzählt vom Alltag einer ganz normalen englischen Familie. Es ist der tägliche Kampf: Die Kinder sind zu laut, der Vater kommt zu spät zur Arbeit und die Mutter hält den Laden irgendwie zusammen. Für Madness sollte dieser nostalgische Blick zurück ihr größter Hit werden.

Mr. Jones – Counting Crows
„Mr. Jones“ von den Counting Crows sollte nie ein Hit werden, meinte zumindest die Plattenfirma der US-Band. Damit lag sie ganz schön falsch. Der Song über den real existierenden Marty Jones wurde 1994 zu einem der Überraschungs-Hits und bedeutete gleichzeitig den Durchbruch für die Counting Crows.

Time After Time - Cyndi Lauper
Mit einer spontan geschriebenen Ballade gelingt Cyndi Lauper zusammen mit Eric Bazilian und Rob Hyman von den Hooters ihr größter Hit: „Time After Time“.

You're Beautiful – James Blunt
Der erste und bis heute größte Hit des britischen Sängers und Songwriters wird immer noch oft falsch interpretiert – als romantisches Liebeslied. Dabei ist „You're Beautiful“ ein eher düsterer Stalker-Song über verpasste Chancen im Leben. Für James Blunt aber war er der Türöffner zu einer Weltkarriere.

Heroes – David Bowie
„Es ist einfach nur ein hübsches Liebeslied“ meinte David Bowie selbst über seinen Hit „Heroes“. Eine schwere Untertreibung: „Heroes“ ist eine Hymne über seine Berliner Zeit zwischen 1976-1979 und ein Song, der bis heute berührt.

What I Am – Edie Brickell & New Bohemians
„What I Am, Is What We Are“, diese philosophische Zeile fällt der damals 22-jährigen Sängerin Edie Brickell ein, als sie in ihrem Studium einen Kurs über Weltreligionen belegt. Im Übungsraum mit ihrer Band New Bohemians entsteht daraus der Song „What I Am“,, der 1988 auch wegen seines coolen Orgel-Riffs und des markanten Wah-Wah-Gitarren-Solos zum international erfolgreichen Hit wird.

Whenever, Wherever – Shakira
Shakira war in Lateinamerika schon ein Star. Für ihre internationale Karriere musste sie aber erst mal Englisch pauken. Mit dem groovenden Latin-Pop-Hit „Whenever, Wherever“ feierte sie schließlich 2001 ihren internationalen Durchbruch.

The Sound Of Silence – Simon & Garfunkel
„The Sound Of Silence“ von Simon & Garfunkel klettert im Januar 1966 völlig unerwartet auf Platz 1 der US-Charts, nachdem der Song schon eine lange Geschichte hinter sich hat.

Never Gonna Give You Up – Rick Astley
Seid ihr auch schon mal „gerickrolled“ worden? Falls ja, wisst ihr, was Rick Astleys 80er-Kult-Hit „Never Gonna Give You Up“ damit zu tun hat. Das Internet-Phänomen hat dem Song eine bis heute ungeahnte Popularität beschert. Rick Astley nimmt es mit Humor und freut sich über den nach wie vor anhaltenden Erfolg seines Gute-Laune-Hits.

Beautiful Day – U2
U2 wollten nach ihrer experimentellen Phase seit Mitte der 90er-Jahre endlich mal wieder einen Single-Hit landen. Mit der Hymne „Beautiful Day“ aus dem Album „All That You Can't Leave Behind“ gelang ihnen im Herbst 2000 genau das: Platz 1 in den britischen Charts und ein weltweiter Top-10-Hit.

Wonderful Dream (Holidays Are Coming) – Melanie Thornton
Der X-Mas-Hit von Melanie Thornton ist wunderschön und sehr clever produziert, die Geschichte dahinter aber leider sehr tragisch. Denn die US-Sängerin starb im November 2001 bei einem Flugzeugabsturz. Kurze Zeit später stand „Wonderful Dream (Holidays Are Coming)“ weit vorne in den Charts und wiederholt diesen Erfolg jedes Jahr aufs Neue zur Weihnachtszeit.

White Christmas – Michael Bublé feat. Shania Twain
Auch der kanadische Superstar Michael Bublé kam 2011 an einem Song nicht vorbei, als er sein Weihnachtsalbum „Christmas“ aufnahm: „White Christmas“, im Original von Bing Crosby, ist bis heute die erfolgreichste Single aller Zeiten.

Fairytale Of New York – The Pogues
Als Sänger Shane MacGowan Mitte der 80er-Jahre mit seiner Band The Pogues in den USA auf Tour war, wurde er durch die vielen irischstämmigen Fans dort mit der Geschichte der irischen Einwanderer konfrontiert. Das Ergebnis: „Fairytale of New York“, einen der schönsten X-Mas-Hits überhaupt.

Christmas Lights – Coldplay
Was wäre eine Band wie Coldplay bloß ohne Weihnachtshit? Also setzte sich Chris Martin schon 2008 an sein Klavier und schrieb eine melancholische Ballade, die auch noch einen Rhythmuswechsel mitten im Song hatte. So richtig zufrieden damit war er aber erst zwei Jahre später. Heute ist „Christmas Lights“ aus keiner X-Mas-Playliste mehr wegzudenken.

Winter Song – Sara Bareilles & Ingrid Michaelson
Mit keinem Wort erwähnen Sara Bareilles und Ingrid Michaelson in ihrem „Winter Song“ Weihnachten. Trotzdem fehlt das melancholische Winterlied in kaum einer Christmas-Playlist.

The Power Of Love – Frankie Goes To Hollywood
Nein, „The Power Of Love“ ist eigentlich kein Weihnachtshit und Holly Johnson, Frontmann von Frankie Goes To Hollywood, ist bis heute nicht zufrieden mit seinem Gesang. Trotzdem ist es für ihn der wichtigste Song, den er je geschrieben hat.

Merry X-Mas Everybody - Slade
Als die Mutter von Slade-Bassist und Songschreiber Jim Lea ihrem Sohn vorschlägt, er solle mal ein Weihnachtslied schreiben, verzieht er nur gequält sein Gesicht. Ein Jahr später greift der Glam-Rocker die Idee doch noch auf und „Merry X-Mas Everybody“ wird zum Nummer-1-Hit und Weihnachtsklassiker.

Driving Home For Christmas – Chris Rea
„Driving Home For Christmas“ ist einer der beliebtesten X-Mas-Hits aller Zeiten. Die Ursprungsidee entstand tatsächlich auch zufällig an Weihnachten, Heiligabend 1979, als Chris Rea auf dem Weg nach Hause war – natürlich mit dem Auto.

Do They Know It's Christmas – Band Aid
Ein schockierender Bericht über die Hungersnot in Äthiopien lässt Bob Geldof handeln. Mit Midge Ure schreibt er „Do They Know It's Christmas?“ und mit Hilfe vieler UK-Stars spielen sie ihre Benefiz-Single in nur 24 Stunden ein.

Christmas All Over Again – Tom Petty and the Heartbreakers
Zusammen mit anderen Popstars wie Bon Jovi, Sinéad O’Connor, Paul Young oder Aretha Franklin steuerte Tom Petty 1992 einen Song für das Projekt „A Very Special Christmas 2“ bei. Für „Christmas All Over Again“ holte er ganze 18 Musiker ins Studio, die den Song live einspielen sollten. Doch es dauerte etwas, bis Tom Petty mit der Aufnahme zufrieden war.

All I Want For Christmas Is You – Mariah Carey
Es ist einer der erfolgreichsten X-Mas-Hits aller Zeiten und wurde kürzlich bei uns für 300.000 verkaufte Singles und Downloads mit Platin ausgezeichnet. Bis heute hat „All I Want For Christmas Is You“ über 50 Millionen Euro an Tantiemen eingespielt, die Produktionskosten lagen dagegen nur bei einigen Tausend Euro. Entstanden ist der Song auf einem billigen Casio-Keyboard in Mariah Careys Schlafzimmer.

Black Horse And The Cherry Tree – KT Tunstall
Ein schwarzes Pferd und ein Kirschbaum? Seltsamer Song-Titel, oder? Und doch wurde „Black Horse And The Cherry Tree“ 2005 zum großen Durchbruch für die schottische Sängerin und Songwriterin KT Tunstall. Ausgangspunkt war ihr spontaner Auftritt in der legendären, britischen TV-Musik-Show „Later...with Jools Holland“.

Sarah Connor – The Best Side Of Life
„The Best Side Of Life” ist ein Klassiker in der Weihnachtszeit. Doch ohne einen Flugzeugabsturz mit dramatischen Folgen hätte Sarah Connor diesen Song vielleicht nie gesungen.

Santa Claus Is Comin' To Town – Bruce Springsteen
Bruce Springsteen und die E Street Band haben ihn in ihrer legendären Live-Version zum Weihnachtshit gemacht: „Santa Claus Is Coming To Town“. Dabei ist der Originalsong schon aus den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts und wurde seitdem schon über 200 Mal gecovert.

Last Christmas – Wham!
Die Plattenfirma von Wham! wünschte sich einen Christmas-Song. George Michael konnte liefern und schrieb eine alte Songidee zu „Last Christmas“ um. Der wurde zum unverwüstlichen Weihnachtshit, obwohl ihm Band Aid 1984 in den Charts den Nummer-1-Platz wegschnappte.

All Alone On Christmas – Darlene Love
Darlene Love gehörte zu den ersten, die einen Sound sangen, der bis heute für viele Weihnachtshits üblich ist. Ein gewisser Kevin, der allein nach New York fliegt, hat einen großen Anteil am Erfolg von „All Alone On Christmas“.

Thank God It's Christmas – Queen
Queen brauchten 1984 dringend einen Weihnachtshit. Schließlich hatten sie noch keinen und Wham! arbeiteten wohl gerade an „Last Christmas“. Während Frontmann Freddie Mercury und Bassist John Deacon sich aber lieber im Sommerurlaub am Pool erholten, machten sich Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor erstmal getrennt und späer dann im Verbund an die Arbeit. Das Resultat: „Thank God It's Christmas“. Heute ist der X-Mas-Hit aus keiner Weihnachtsplayliste mehr wegzudenken.

Merry Christmas – Ed Sheeran & Elton John
Auch wenn es viele Jahr für Jahr versuchen – kaum jemand landet noch einen neuen großen Christmas-Hit. Wenn das jemand schafft, dann sind es die beiden britischen Superstars Ed Sheeran und Elton John.

Insomnia – Faithless
Es ist einer der ikonischsten Dancefloor-Hits der Musikgeschichte: „Insomnia“ von Faithless. 1995 landete der Song über die europäischen Clubs erst im deutschen Radio und dann in den Charts. Platz 2 in Deutschland, Platz 3 in Großbritannien. Es war der endgültige Durchbruch für das britische Techno- und Trance-Projekt.

Tainted Love – Soft Cell
Vom Soul-Original zum Cover-Nummer-1-Hit: „Tainted Love“ von Soft Cell.

West End Girls – Pet Shop Boys
Rap, Stöckelschuhe und der Großstadt-Dschungel von London. Das sind die wesentlichen Bestandteile des ersten und größten Hits der Pet Shop Boys: „West End Girls“.

I Belong To You – Eros Ramazotti & Anastacia
Mit „I Belong To You“ schafften Eros Ramazzotti und Anastacia, was ihnen als Solo-Künstler bislang nicht gelungen ist: einen Nummer-1-Hit in Deutschland. Das Duett war der Wunsch von Eros' Tochter Aurora.

Dance Monkey – Tones And I
Ein Song, der eigentlich gar nicht für die Charts gemacht war. Sondern fürs Hostel. Für den Strand. Für den Dienstagabend im australischen Byron Bay. Und für alle, die tanzen wollen – auch auf der Straße. Was dann passiert, ist fast zu groß, um es zu begreifen. Ein Song wird zur Welthymne – und der Sound einer Nacht zum Soundtrack für Milliarden.

Gangsta's Paradise – Coolio ft. LV
„Gangsta’s Paradise“ von Coolio feat. LV wird 1995 zum Hit des Jahres und ist mit weltweit fast sechs Millionen verkauften Exemplaren auch eine der erfolgreichsten Singles aller Zeiten.

Du trägst keine Liebe in dir – Echt
Ein Song wie ein Gedicht: „Du trägst keine Liebe in dir“, geschrieben von Michel van Dyke. Für die Teenieband Echt war es 1999 nicht nur ihr größter Hit, sondern auch der endgültige Durchbruch. Entstanden ist das Lied nach einer wahren Geschichte.

If I Was – Midge Ure
Der schottische Sänger und Songwriter Midge Ure feierte mit der Band Ultravox, mit Visage und dem Afrika-Hilfsprojekt Band Aid Anfang und Mitte der 80er-Jahre große Erfolge in den Charts. Höchste Zeit für den Start seiner Solo-Karriere. Die Single „If I Was“, ein ungewöhnliches Liebeslied, sollte ihm 1985 schließlich den Durchbruch bringen.

Bohemian Rhapsody – Queen
Opernhafte Chöre und Rock-Gitarren: in „Bohemian Rhapsody“ lassen Queen 1975 ihrer Fantasie freien Lauf. Sänger Freddie Mercury hatte die Idee zu dem Klassiker.

In The Shadows – The Rasmus
The Rasmus beginnen ihre Karriere Anfang der 90er als Schülerband und werden mit ihrem melodischen Metal-Rock in ihrer Heimat Finnland schon bald lokale Stars. 2003 feiert die Band dann mit dem Album „Dead Letters“ und ihrem kraftvollen Rock-Hit „In The Shadows“ den internationalen Durchbruch.

You Keep Me Hangin' On – Kim Wilde
Mit ihrer ungewöhnlichen Cover-Version des Motown-Klassikers „You Keep Me Hangin' On“ steht die Engländerin Kim Wilde im Mai 1987 sogar auf Platz 1 der US-Charts. Musik ist bei den Wildes seit jeher eine Familienangelegenheit gewesen.

Catch & Release (Deepend Remix) – Matt Simons
Nicht in seiner Heimat Amerika, sondern in Europa beginnt Matt Simons Musikkarriere. Sein Hit „Catch & Release“ hatte allerdings ein lange Reise bis zum Erfolg. In dem Song philosophiert Matt über das Leben und tägliche Herausforderungen von uns allen.

Narcotic – Liquido
Hört man die ersten Takte dieses Songs, gespielt auf einem etwas schräg klingenden Keyboard inklusive verzerrter Indie-Rock-Gitarre, weiß man sofort: Das ist „Narcotic“ von Liquido. Ende der 90er-Jahre gelang der Band aus der Nähe von Heidelberg damit ein völlig überraschender Welthit.

Viva la vida – Coldplay
In „Viva la Vida“ feiern Coldplay die positive Kraft der Veränderung. Zwei Gemälde von Frida Kahlo und Eugéne Delacroix waren die Inspiration für Titel, Text und Cover.

Uptown Funk – Mark Ronson feat. Bruno Mars
Was als Jam von Bruno Mars und seiner Band begann, wurde unter der Regie von Produzent Mark Ronson zu einem Welthit. „Uptown Funk“ steckt voller Funk-Referenzen und wurde gleich zwei Mal bei den Grammys ausgezeichnet.

In The Air Tonight - Phil Collins
'In The Air Tonight' heißt 1981 der erste große Solo-Hit des Genesis-Sängers und Schlagzeugers Phil Collins. Ein monotoner Drum-Beat und Phil Collins' neuer wuchtiger Schlagzeug-Sound sind seine Markenzeichen.

Shout – Tears For Fears
„Shout", dieser kraftvolle Protest-Song war 1985 der erste Nummer-1-Hit für das britische New-Wave-Duo Tears For Fears. Roland Orzabal und Curt Smith verkauften über 800.000 Singles und legten damit den Grundstein für eine Welt-Karriere. Auch das Album „Songs From The Big Chair“ mit dem weiteren Nummer-1-Hit „Everybody Wants To Rule The World” wurde mit 7 Millionen verkauften Exemplaren zum globalen Erfolg.

Wonderwall – Oasis
„Wonderwall“ ist die Britpop-Hymne schlechthin und der bekannteste Song von Oasis. Trotzdem haben ihn die Gallagher-Brüder zeitweise nicht bei ihren Konzerten gespielt. Bei ihrer großen Reunion-Tour stand er aber wieder auf der Setliste.

Karma Chameleon – Culture Club
Ein spleeniger Sänger, eine fantastische Melodie und die ungewöhnliche Kombination aus „Karma“ und „Chameleon“ – fertig war der Nummer-1-Hit für Culture Club.

Nine Million Bicycles – Katie Melua
Es gibt neun Millionen Fahrräder in Beijing. Diese Zahl hörten die britisch-georgische Sängerin Katie Melua und ihr Produzent Mike Batt bei einer Stadtführung in der Chinesischen Hauptstadt. Das ist ein guter Titel für einen Song, dachte sich Mike Batt, und schrieb ein romantisches Liebeslied mit sanften Flötenklängen. Der Text von den neun Millionen Fahrräder in Beijing, der Größe des Universums und der Tatsache, dass die Sängerin jemanden ewig, bis zu seinem Ende liebt.

Belfast Child – Simple Minds
Als die Band Simple Minds 1987 im Studio an ihrem neuen Album arbeitet, kommen bei einem Bombenanschlag in Nordirland elf Menschen ums Leben. Über einen alten Folksong schreibt Sänger Jim Kerr spontan das Lied „Belfast Child“.

The Logical Song – Supertramp
Ein Wurlitzer-Piano, Kastagnetten und die Falsett-Stimme von Roger Hodgson. Fertig ist „The Logical Song“, ein Hit über Jugend, Erziehung und den Sinn des Lebens.

Emanuela – Fettes Brot
Ursprünglich hieß der Song „Mit dem Fahrrad durch Venezuela“. Fraglich, ob Fettes Brot damit ihren bisher größten Hit gelandet hätten. „Emanuela“ schafft es immerhin bis auf Platz 3 der deutschen Single-Charts. Außerdem war er der meist downgeloadeste Titel des Jahres und das meist gepfiffene Lied der 2000er, sagen Doktor Renz und König Boris.

Beat it – Michael Jackson
„Beat It“ war anders, neu und innovativ: Es verband zum ersten Mal R&B mit Rock. Gitarrist Eddie Van Halen spielt übrigens das legendäre Solo, kommt aber nicht in den Credits vor.

Blurred Lines – Robin Thicke feat. Pharrell Williams & T.I.
Er wolle einen Song so ähnlich wie „Got To Give It Up“ von Marvin Gaye, sagte Sänger Robin Thicke zu Produzent Pharrell Williams. Kurz darauf werden die Single „Blurred Lines“ und das sexy Video zum weltweiten Hit. „Das ist ein Plagiat“, beschwerten sich die Erben von Marvin Gaye und verklagten Robin Thicke und Pharrell Williams erfolgreich.

How You Remind Me – Nickelback
Man nehme harte Gitarren, ersetze sie dann durch akustisch klingende, schreibe einen prägnanten Refrain und verbinde alles mit einer komplizierten Liebesgeschichte. Klingt erstmal überhaupt nicht nach Hit. Passiert ist mit „How You Remind Me“ aber das genaue Gegenteil. Die kanadische Rockband Nickelback feierte mit diesem Song ihren bis heute größten Chart-Erfolg: Platz 1 in den USA.

Maid of Orleans – OMD
Als OMD in Frankreich auf Tour sind, kommt Sänger Andy McCluskey die Idee ein Lieder über Johanna von Orléans zu schreiben.

Easy Lover – Philip Bailey & Phil Collins
Das Duett „Easy Lover“ von Philip Bailey und Phil Collins steht im März 1985 für drei Wochen auf Platz 1 der UK-Charts. Es ist der größte Solo-Erfolg für Philip Bailey, der seit den frühen 70ern Sänger der amerikanischen Soul- und Funk-Band Earth Wind And Fire ist.

Riptide – Vance Joy
Eigentlich hat der australische Singer-Songwriter Vance Joy von einer Karriere als Profisportler geträumt. Aber da ist dieser eine Song, den er seit Jahren im Hinterkopf hat. Als er „Riptide“ veröffentlicht, beginnt für Vance Joy eine Weltkarriere als Musiker.

Africa – Toto
Toto-Gitarrist Steve Lukather glaubte nicht an das Hit-Potential von „Africa“, einem nostalgischen Song über Liebe, Sehnsucht und den so faszinierenden Kontinent. Keyboarder David Paich aber, der das Lied geschrieben hatte, war überzeugt von seinem Werk – und sollte recht behalten.

Bitter Sweet Symphony – The Verve
Rechtsstreitigkeiten um ein Orchester-Sample der Rolling Stones und Plagiatsvorwürfe überschatten den riesigen Erfolg von „Bitter Sweet Symphony“. Dieser Hit hat The Verve nicht wirklich Glück gebracht.

Born This Way – Lady Gaga
„Born This Way“ ist 2011 nicht nur Lady Gagas dritter Nummer-1-Hit, sie präsentierte diesen Song auch bei den Grammy Awards mit einer spektakulären Performance, bei der sie als eine Art futuristischer Embryo aus einen Ei schlüpfte.

High Hopes – Pink Floyd
„High Hopes“ ist der stärkste Song und der größte Hit aus dem Erfolgs-Album „The Division Bell“, das Pink Floyd in der Besetzung David Gilmour, Nick Mason und Richard Wright im März 1994 veröffentlichen und das sich weltweit über 12 Millionen Mal verkaufen sollte.

In The Summertime – Mungo Jerry
Fragst du nach dem ersten echten Sommerhit, kann es nur eine Antwort geben: In The Summertime von Mungo Jerry. 1970 ein weltweiter Nummer-1-Hit und mit 30 Millionen verkauften Singles einer der erfolgreichsten Songs aller Zeiten. Ray Dorset, Sänger, Frontmann und Gitarrist von Mungo Jerry schrieb das Lied in nur 30 Minuten.

Bacardi Feeling (Summer Dreamin') – Kate Yanai
Vom Werbe-Jingle für Rum zum Sommer-Hit 1991. Bacardi Feeling (Summer Dreamin') hat eine verblüffende Entwicklung genommen und die US-Sängerin Kate Yanai völlig kalt erwischt. Aufgenommen während einer Tournee mit France Gall in Frankreich hatte sie das Liedchen nämlich schnell wieder vergessen.

Get The Party Started – Pink
Anfang des Jahrtausends wollte sich Pink verändern und auf einen rockigeren Sound setzen. Mit Linda Perry von den 4 Non Blondes fand sie die passende Partnerin dafür. Das Resultat: Der Nummer-1-Hit „Get The Party Started“.

Chasing Cars – Snow Patrol
Mithilfe der amerikanischen TV-Serie „Grey's Anatomy“ wird „Chasing Cars“ von Snow Patrol 2006 zum Welthit.

Shape Of You – Ed Sheeran
Ed Sheerans bis heute größter Hit war in nur 90 Minuten geschrieben, produziert und gemischt. Das Erfolgsgeheimnis von „Shape Of You“ ist seine einfache Struktur und sein Ohrwurm-Charakter.

Je Veux – Zaz
Die Französin Zaz kam 2010 wie aus dem Nichts und eroberte mit ihrem Hit Je Veux und ihrem Debütalbum Zaz nicht nur die Charts, sondern auch die Herzen vieler Fans weltweit. Ihre charmante, sympathische Art und ihre hohe Musikalität sind eine unschlagbare Kombination.

Sledgehammer – Peter Gabriel
„Sledgehammer“ ist bis heute Peter Gabriels erfolgreichster Hit und schaffte es sogar in den USA bis auf Platz 1 der Charts. Einen großen Anteil daran hatte auch das innovative Musikvideo.

Everlong – Foo Fighters
„Everlong“ ist das, was man im Popbusiness einen „Grower“ nennt. 20 Jahre nach Veröffentlichung im August 1997 bekamen die Foo Fighters für die Single eine Platin-Auszeichnung in den USA für mehr als eine Million verkaufter Exemplare. Angefangen hatte alles mit einer Akustik-Version in einer Radioshow.

Tom's Diner – Suzanne Vega feat. DNA
In der Remix-Version wird „Tom's Diner“ von Suzanne Vega zum Hit. Obwohl das gleichnamige New Yorker Lokal dadurch bekannt wurde, muss die Sängerin ihren Kaffee dort immer noch selbst bezahlen.

Graceland – Paul Simon
Mit dem Album „Graceland“ gelang Paul Simon 1986 ein beeindruckendes Comeback. Der gleichnamige Hit vermischt auf kongeniale Weise afrikanische und amerikanische Sounds.

Losing My Religion – R.E.M.
Eigentlich wollte R.E.M.-Gitarrist Peter Buck nur Mandoline lernen, dann fiel ihm die markante Melodie zu „Losing My Religion“ ein.

Just Give Me A Reason – Pink feat. Nate Ruess
Eigentlich sollte Fun-Sänger Nate Ruess Pink nur beim Songwriting helfen. Die eindringliche Ballade „Just Give Me A Reason“ über eine Beziehungskrise wurde dann ein Duett und der bis heute größte Hit für Pink.

Escapism – Raye, 070 Shake
Es gibt wenige Künstlerinnen, die so eine Reise hinter sich haben, wie Raye. Als sie es endlich aus den Zwängen ihres Plattenvertrags herausschafft, veröffentlicht sie ihr Debütalbum. Darauf ist auch „Escapism“, ein Song wie ein Befreihungsschlag.

Can't Get You Out Of My Head – Kylie Minogue
Es war ein Comeback der Superlative für Kylie Minogue: „Can't Get You Out Of My Head“ wird mit seinem eingängigen Refrain und den frischen Beats zum weltweiten Top-10-Hit.

Scatman – Scatman John
Als Kind litt der in Kalifornien geborene John Larkin sehr unter seinem Stottern und hatte früh Drogen- und Alkoholprobleme. Seine Rettung war die Musik, in den 90er-Jahren arbeitete er als Jazzpianist in Berlin. Dort wurde John Larkin zu Scatman John – mit einem Lied über das Stottern.

Dani California – Red Hot Chili Peppers
Im Song „Dani California“ geht es wie auch in „Californication“ um den kulturellen Aufstieg und Niedergang Kaliforniens, um falsche Versprechungen und Hoffnungen. 2006 wird „Dani California“ zu einem der größten Hits für die Red Hot Chili Peppers.

Let's Dance – David Bowie
Mit dem ehemaligen Chic Gitarristen Nile Rodgers als Produzent wurde David Bowie 1983 extrem tanzbar und funky.

Shallow – Lady Gaga & Bradley Cooper
Zwei Grammys, einen Golden Globe und oben drauf noch den Oscar für den besten Filmsong: „Shallow“, das Superstar-Duett zwischen Lady Gaga und Hollywood-Schauspieler Bradley Cooper aus dem Soundtrack zu „A Star Is Born“ wurde 2018 zum Welt-Hit. Und womit? Mit Recht, denn die Ballade geht unter die Haut – textlich und musikalisch.

First Time – Robin Beck
Als ihr Debütalbum floppte, stand auf einmal die Karriere der US-Sängerin Robin Beck auf der Kippe. Doch als sie 1988 für einen international bekannten Brausehersteller einen Werbeclip einsang, änderte sich alles. Mit neuem Text wurde aus dem Clip Robin Becks Nummer-1-Hit-Single „First Time“.

Easy – Cro
Der Stuttgarter Rapper Cro kam 2012 wie aus dem Nichts und schaffte es mit „Easy“ gleich bis auf Platz 2 der deutschen Single-Charts. Sein Erfolgsgeheimnis: Der Mix aus frischen Beats, dem lässigen Text und dem Sample aus dem Klassiker „Sunny“ von Bobby Hebb. Ganz nebenbei erschuf Cro mit „Raop“, seiner ganz eigenen Verbindung aus Rap und Pop, gleich noch ein neues Mini-Genre.

Pour Some Sugar On Me – Def Leppard
„Pour Some Sugar On Me“ wurde 1988 zum größten Hit für die US-Rockband und sorgte ganz nebenbei auch noch dafür, dass sich das dazugehörige Album „Hysteria“ bis heute über 25 Millionen Mal verkauft hat. Doch es dauerte bis Def Leppard endlich Superstars waren. Fast drei Jahre hatten sie für die Produktion von „Hysteria“ gebraucht.

Wrecking Ball – Miley Cyrus
Vom Disney-Teeniestar Hannah Montana zur lasziven Pop-Ikone: Mit „Wrecking Ball“ durchläuft Miley Cyrus 2013 eine erstaunliche Verwandlung. Der Song wird zum Riesenhit, das dazugehörige Video zum Youtube-Liebling.

Rock Me Amadeus – Falco
Er war der erste Österreicher auf Platz 1 der US-Billboard-Charts – glücklich gemacht hat ihn der ganze Erfolg trotzdem nicht. Rock Me Amadeus war damals eine Sensation!

If I Were A Boy – Beyoncé
Was US-Superstar Beyoncé alles tun würde, wenn sie ein Mann wäre, besingt sie in diesem Hit aus ihrem Doppel-Album „I am... Sasha Fierce“. Ein Album, das zwei ganz unterschiedliche Facetten der R&B-Sängerin zeigt.

Komet – Udo Lindenberg, Apache 207
Es ist der erfolgreichste Hit in Deutschlands jemals: „Komet“ von Udo Lindenberg und Apache 207. Ein Song zweier Künstler, die aus völlig unterschiedlichen Welten kommen und doch ein perfektes Duo ergeben.

It's My Life – Bon Jovi
Richie Sambora, Jon Bon Jovi und Max Martin schrieben diesen Song über Frank Sinatra, Tommi & Gina und das Leben an sich. „It's My Life“ sollte der größte Hit für Bon Jovi im neuen Jahrtausend werden.

Roxanne – The Police
Es ist der wohl berühmteste Song über eine Prostituierte: „Roxanne“ von Police. 1978 war es der Beginn einer großartigen Karriere für das Trio um Frontmann und Bassist Sting.

Don't You Worry Child – Swedish House Mafia
Aufhören, wenn es am schönsten ist. Dieses Sprichwort haben Swedish House Mafia wörtlich genommen und sich kurz nach der Veröffentlichung ihres größten Hits „Don’t You Worry Child“ aufgelöst – zumindest vorerst.

Money for nothing – Dire Straits
MTV, ein legendäres Gitarren-Riff, ein cooler Text und ein fantastischer Sound. Fertig war einer der größten Hits der 80er-Jahre.

Da Da Da – Trio
Die Band Trio stammt aus der kleinen norddeutschen Gemeinde Großenkneten. Mit Hilfe eines billigen Casio-Keyboards schrieben die drei Musiker 1982 einen Welthit. Die Zutaten: Ein programmierter Beat, eine simple Melodie, eine Rock-Gitarre und „Da Da Da“, ein Refrain, den jeder mitsingen kann.

I'm Yours – Jason Mraz
„I'm Yours“ ein Hit? Jason Mraz glaubte an viele Songs, aber nicht an diesen, den er als unglücklicher Single ziemlich schnell komponiert hatte. Trotzdem baute er „I'm Yours“ in sein Live-Programm ein und so entwickelte sich das Lied tatsächlich vom Publikums-Favoriten zum weltweiten Chart-Hit.

One Of Us - Joan Osborne
„One Of Us“ von Joan Osborne ist ein ungewöhnlicher Hit. Er handelt von Glaube, Religion und von Gott im allgemeinen. Geschrieben hat ihn Hooters-Gitarrist Eric Bazilian.






















