
Wie sieht ein ökologisch verträglicher Lebensstil aus? Auf dem Weg zu einer lebenswerten Zukunft für alle werden wir uns von einigen Gewohnheiten und Luxusgütern trennen müssen. Was zunächst persönlichen Verlust bedeuten mag, kann auch den Blick frei machen für das Wesentliche und Raum schaffen für Ideen, Innovationen und neue Möglichkeiten, die unsere Welt zu einer besseren und faireren machen werden. Über neue Formen der Mobilität, des Teilens, der Energie- oder Lebensmittelversorgung berichten u.a. Ilse Huber, Till Köppel und Anna Obersteiner.
Alle Folgen
Infrastruktur neu denken
Wer Monsterbauwerke wie das AKH Wien klimafreundlich beheizen will, muss langfristig planen. So ist die Müllberbrennung Spittelau Teil des nachhaltigen Konzepts, wie diese Reportage aus den Stollen unter Wien zeigt.

Regional und nachhaltig bauen
Die indische Architektin Anupama Kundoo pocht auch beim Bau von Häusern auf Regionalität. Statt exklusive Gebäude aus Stahl und Glas zu errichten, baut sie mit Materialien, die an Ort und Stelle vorhanden sind und die mit traditionellen Bautechniken verarbeitet werden können.

Klimafreundlicher Großeinkauf
Laut Schätzungen verursacht die öffentliche Nachfrage Österreichs rund 19 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Den öffentlichen Einkauf nachhaltiger zu gestalten, ist ein großer Klimahebel. Ein Hebel, der bei der Bundesbeschaffung GmbH bereits gut genutzt wird.

Bier mit regionalen Zutaten
Hopfen und Malz, Hefe und Wasser: Die vier Hauptzutaten des Bieres machen das prickelnd-bittere Getränk zu einem Naturprodukt. Aber „natürlich“ heißt noch nicht „nachhaltig“. Dazu braucht es mehr - zum Beispiel Getreide, das keine zu langen Transportwege hat, womit sich der Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren lässt. Wie man nachhaltiges Bier brauen kann, zeigt u.a. die Stiftsbrauerei Schlägl im oberösterreichischen Mühlviertel. Eine Kostprobe von Ilse Huber.

Wie der Hafen Rotterdam grüner werden will
Der Hafen Rotterdam ist Europas größter Hafen. Seit Jahrzehnten wächst der Hafen - zuletzt auch ins Meer hinein. Die Betreiber versuchen allerdings, den Hafen nicht nur zu erweitern, sondern auch nachhaltiger zu machen.

Materialwende: Warum wir die Wald-Bau-Pumpe anwerfen müssen
Rund 40 Prozent der globalen CO2-Emissionen stammen aus dem Bau und Betrieb von Gebäuden, zeigen Analysen des UN Umweltprogramms, verglichen mit 3 Prozent aus dem Flugverkehr. Umso wichtiger wird es, klimafreundlich zu bauen - etwa mit Materialien wie Holz.

Wenn der Schnee schwindet: Schweizer Klimaszenarien
Die Sommer werden trockener. Im Winter fällt mehr Regen, dafür weniger Schnee. Diese Prognose gilt für die österreichischen Alpen genauso wie für die Schweizer Berge. Die Schweiz hat alerdings Pläne, wie sie damit umgehen will.

Wasserpflanzen als Pommes-Tasse
Müssen Wegwerf-Schalen immer aus gebleichten Holzfasern hergestellt werden? Ein Tullner Chemiker hat gezeigt, dass man auch Wasserpflanzen als nachhaltigen Rohstoff für Pommes-Schalen und Ähnliches verwenden kann.

Der Klimawandel und das lokale Wissen
In wenigen Wochen wird Brasilien die 30. Weltklimakonferenz ausrichten.Die Stadt Belem ist allerdings schwer zu erreichen und hat für eine internationale Konferenz zu wenig Unterkünfte: Das macht die Teilnahme an der Konferenz schwierig, vor allem für jene Gruppen, die nicht fix am Verhandlungstisch sitzen wie etwa den Stamm der Yawanawá.

Warum Innsbruck und Wien Stadtbäume vermessen
An der Innpromenade in Innsbruck sind einige Stadtbäume mit Messgeräten und QR-Codes ausgestattet. Schließlich sind die grünen Riesen gut für unsere Psyche, spenden Schatten und sind ein wichtiger Lebensraum für Tiere. Doch sie sind in der Stadt auch vielen Stressfaktoren ausgesetzt. Stress, den man im Wachstum von Bäumen ablesen kann.

Auszeichnung gegen die Boden-Versiegelung
Täglich verbrauchen wir 100.000 Quadratmeter unseres Landes. Rund die Hälfte davon wird zubetoniert oder asphaltiert – sprich: versiegelt. Der Erdreich-Preis belohnt Alternativen zum Bodenverbrauch.

Kaltluft bewahren für kühlere Städte
Ein großer Baum kann bis zu 1.000 Liter Wasser am Tag verdunsten. Er kühlt damit ungefähr so stark wie eine haushaltsübliche Klimaanlage. Noch imposanter ist die Kühlwirkung, wenn man ein ganzes Waldgebiet wie den Wienerwald betrachtet. Der dient nämlich als Klimaanlage für Wien.
























