Ist der Atomausstieg wirklich irreversibel?

Kanzler Friedrich Merz steht in der Kritik. Das ist an sich nichts Neues, nur dieses Mal sind es die eigenen Leute, die sich an ihm reiben. Der Grund: Der Kanzler hat sich aus Sicht mancher in CDU und CSU in einer heiklen Frage zu sehr festgelegt. "Irreversibel" sei der Atomausstieg, hatte Merz am Dienstag wissen lassen. Die Festlegung war eine Reaktion auf Ursula von der Leyen, die das AKW-Aus als strategischen Fehler kritisiert hatte. Kaum hatte der Kanzler seinen Satz gesagt, rumorte es in der Union. Hatte nicht Merz selbst noch bis vor Kurzem gefordert, darüber nachzudenken, wie man die Atomkraft hierzulande verlängern könnte? Und hat er mit seiner These, der Ausstieg sei unumstößlich, überhaupt recht? Die stern-Politikchefs Veit Medick und Jan Rosenkranz analysieren eine Debatte, die scheinbar nie enden will. +++Anregungen, Wünsche, Kritik? Dann schreibt Veit Medick und Jan Rosenkranz eine Mail an 5mt@stern.de+++ +++Redaktion und Produktion: Veit Medick, Jan Rosenkranz und Isa von Heyl+++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de