
In Kein Kokolores geht es nicht um Small Talk, sondern um echte Gespräche. Hier wird ausgesprochen, was Andere lieber verschweigen: gesellschaftliche Tabus, emotionale Tiefgänge, ehrliche Erfahrungen und unbequeme Wahrheiten. Ob Solo oder im Gespräch mit spannenden Gästen – jede Folge lädt dich ein, genauer hinzuschauen, sensibler zu werden und neue Perspektiven zuzulassen.Ein Podcast für Alle, die keine Angst vor echten Themen haben. Offen. Direkt. Kein Kokolores eben.
Alle Folgen
#6 Mutti im Partymodus, Malle im Visier und warum küsst ihr plötzlich eure besten Freunde?
Ich wollte einfach nur einen entspannten Urlaub buchen. Wirklich.Und dann saß ich da – zwischen Hotelbewertungen, Knie-Faktoren und der Frage, ob man auf Mallorca eher Erholung oder Eskalation bucht.In dieser Folge erzähle ich euch, wie der gemeinsame Malle-Urlaub mit meiner Mutter überhaupt zustande kam. Spoiler: Es war weniger „Wir setzen uns mal in Ruhe zusammen“ und mehr „Plötzlich ist gebucht“. Während ich versuche, altersbedingte Realitäten wie Knie, Wege zum Strand und bequeme Betten einzuberechnen, ist Mutti längst im Partymodus und packt Alkohol ein, als würden wir am Ballermann 6 einziehen.War das eine gute Idee?Gibt es vielleicht doch schönere Orte als Malle?Und ab wann wird man eigentlich zur verantwortungsvolleren Person im Mutter-Tochter-Gefüge?Als wäre das nicht genug, habe ich beim Spiel Frankfurt gegen Bayern eine Entdeckung gemacht, die mich nachhaltig irritiert hat. Manchmal wünscht man sich wirklich, man hätte einfach nicht hingeschaut.Und dann dieser virale Trend: Man soll seinen besten Freund küssen.Warum? Wofür? Für Klicks? Für Aufmerksamkeit? Für kollektive Verwirrung?Ich sag’s, wie es ist: Ich verstehe es nicht. Und wir müssen darüber reden.Eine Folge zwischen Sangria, Stadion-Schockmomenten und der Frage, ob wir als Gesellschaft langsam komplett den Kompass verlieren.Wie immer: ehrlich, direkt, kein Kokolores. 🎙️

#5 Fake Sperma, Mafia-Taube und Sorgen um meine Mutter
Meine Mutter möchte verreisen und ich merke plötzlich, wie sich etwas verschiebt.Seit wann bin ich diejenige, die sich Sorgen macht?Ab wann dreht sich das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern eigentlich um?Zwischen diesen Gedanken stehe ich in Hamburg, bekomme eine Wurst auf Pappe statt im Brötchen serviert, entdecke eine kopflose Taube mit fragwürdigem Hintergrund und stolpere über Fake Sperma. Ganz normaler Alltag also.Außerdem frage ich mich, warum es keine Toiletten-Norm gibt, warum Karneval und Valentinstag emotional eskalieren und weshalb Menschen lieber kryptische Zitate posten, statt miteinander zu reden.Eine Folge zwischen Mutter-Sorge, Gesellschaftsbeobachtung und absurden Momenten, die man eigentlich nicht erfinden kann.

#4 Zu assi fürs Luxushotel
Bahn des Grauens, dreckiges Hotelbett und ein Concierge, der mich anschaut, als hätte ich im Foyer übernachtet.Willkommen in Hamburg.Ich wechsle das Hotel und lande direkt im nächsten sozialen Experiment:Plötzlich entscheidet mein Outfit über meinen Wert. Um 3:40 Uhr morgens geht der Feueralarm los und ich gerate in Panik und hinterlasse meinem besten Freund eine verwirrende Nachricht. Warum triggert es Menschen, wenn man nicht eindeutig „Luxus“ oder „Unterschicht“ ist?Warum reicht ein fehlender Blazer, um Respekt abzuerkennen?Kein Kokolores – nur Klassismus mit Zimmerservice.

#3 Gut genug zum Bumsen, aber für Fußball reicht’s nicht
Der Januar endet endlich. In dieser Folge von Kein Kokolores gibt’s ein persönliches Update: Ich lasse das letzte Jahr passieren, das Gefühl, noch nicht ganz im Erwachsenenleben angekommen zu sein und der Versuch, Bewegung, mentale Gesundheit und soziale Kontakte wieder besser unter einen Hut zu bekommen.Zwischendurch wird’s leichter: Vorfreude auf Hamburg, Cocktails und die große Espresso-Martini-Philosophie – inklusive der Frage, warum Dinge nur an bestimmten Orten wirklich gut schmecken. Dazu ein Bahn-Rant Deluxe (Verspätungen, Kostenrückerstattung und warum der Pott gefühlt nie befahrbar ist), ein kleiner Ausflug zu Schnee, Winter und der berechtigten Frage, warum es eigentlich keinen Wintermarkt gibt.Es geht außerdem um neue Songideen im Emsa-Becher, Ballermann-Songs, virale Social-Media-Hits und Menschen, die Andere verurteilen, obwohl sie absolut keine Ahnung haben, wovon sie reden.Zum Schluss wird es ernst und wütend. Anlass ist der Beitrag von Rosa, die im Stadion angegriffen wurde. Ich spreche über die ewige Debatte, dass Frauen im Fußball angeblich nichts zu suchen hätten und darüber, welchem permanenten Stress wir ausgesetzt sind, sobald wir ein Stadion betreten. Über Anfeindungen, Grenzüberschreitungen, Gewalt und darüber, wie selbstverständlich Männern dieser Raum gehört, während Frauen ihn sich immer noch rechtfertigen müssen.Warum sind wir willkommen als Objekt, aber unerwünscht als Fans? Und warum wird uns immer wieder abgesprochen, dass Fußball auch unser Raum ist?Kein Filter. Kein Relativieren. Kein Kokolores.

#2 Currywurstdefizitsyndrom
In dieser zweiten Folge nehme ich euch mit in die letzten Wochen: Was bei mir passiert ist, warum es kurz still war und wie es mit dem Podcast jetzt weitergeht. Ich erzähle von meinen Ideen für zukünftige Folgen mit Gästen, einer ziemlich merkwürdigen Konversation mit ChatGPT und warum mein Espresso-Konsum gerade eher Richtung Nervenzusammenbruch als Genuss geht.Außerdem wird’s persönlich: Ich spreche darüber, wie ich aktuell an mir arbeite, warum soziale Kontakte zuletzt schwierig waren und weshalb ich versuche, sportlich wieder aktiver zu werden und meiner mentalen Gesundheit mehr Raum zu geben.Und weil das Leben kein Ponyhof ist, gibt’s zum Abschluss noch einen kleinen (großen) Rant an die Deutsche Bahn, die es tatsächlich geschafft hat, dass ich meinem akuten Currywurstdefizitsyndrom nicht nachgehen konnte.Real Talk, Gedankensprünge und genau das, was man sonst oft für sich behält. Kein Kokolores eben.

#1 Alles Kokolores























