Mensch Mahler | Die Podcast Kolumne
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Günter Mahler- PODCAST EINS


Podcast

In einer komplizierten Welt wünschen sich viele einfache Antworten. Die gibt es aber nicht. Wenn man als Christ, die Welt besser machen will, muss man die richtigen Fragen stellen. Das tut Pfarrer, Moderator und Kolumnist Günter Mahler in seinem täglichen KolumnenPodcast! www.podcast-eins.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Alle Folgen

  • Strandet in Bergen

    Heute3:21

    260821PC gestrandet in Arna Mensch Mahler am 21.08.2026 Oslo ist eine wunderschöne Stadt mit einem der schönsten Parks, die ich je gesehen habe. Der Vigelandsparken ist bis Mitte des 20. Jahrhunderts von dem Ausnahmekünstler Gustav Viglan gestaltet worden. Mehr als 600 Menschen hat er modelliert in 200 Personengruppen geschaffen und den Kreislauf des Lebens in allen Facetten dargestellt. Faszinierend! Holmenkollen, auf dieser Großschanze zu stehen lässt einem das Blut in den Adern gefrieren, wenn man sich vorstellt, dass sich Menschen auf Skiern dort in die Tiefe stürzen. Danach geht es mit der Bergen-Bahn von Oslo bis an die Westküste nach Bergen. 7 Stunden, anstrengend und wunderschön. Unglaublich – tiefe Schluchten, 300 Brücken und fast ebenso viele Tunnels. Wasser, wohin man blickt. Im Zug ist es stickig – er ist rappelvoll. Wir sind 45 Personen alleine in unserer Hurtigruten-Reisegruppe. An jedem Bahnhof öffnen wir die Türen, um Luft in den Zug zu lassen. An manchen Bahnhöfen haben wir ein paar Minuten Aufenthalt und wir gehen raus, die Beine vertreten und Luft schnappen. Letzte Station vor Bergen: Arna. Ich lese: 4 Minuten Aufenthalt vor der Weiterfahrt. Und gehe raus. Kaum bin ich draußen, schließen sich die Türen und der Zug fährt weiter nach Bergen. Ich stehe auf dem Bahnsteig – in der Windjacke, aber ohne alles. Will sagen: Gepäck, iphone, Geldbeutel, Ausweis – alles im Zug, der gerade durch den nächsten Tunnel verschwindet. In 10 Minuten wird er in Bergen ankommen, mit meiner Reisegruppe, meiner Frau, meinem Gepäck – aber ohne mich. Kein Taxi weit und breit. Aber ich sehe, dass 20 Minuten später ein Regionalzug von Arna nach Bergen fährt. Ich habe kein Ticket und kein Telefon. Auf dem Bahnsteig: 4 Italiener. Drei junge Männer und eine junge Frau mit Gitarre – aber ohne Gepäck. Ihnen geht es genauso wie mir. Zuallererst lösen sie ein Ticket für mich. Ich darf ihnen in Bergen das Geld aber nicht zurückgeben, das hätte sie beleidigt. Mit ihren Telefonen werden viele Gespräche geführt. Ich versuche, meine Frau zu erreichen – aber in der Hektik fällt mir ihre Nummer nicht mehr ein. Dann die Erleuchtung. Mein Telefon steckt ja im Rucksack – und der ist im Zug. Ich erreiche meine Frau, sie sagt, dass die Gruppe am Bahnsteig auf mich wartet. Das Gepäck meiner italienischen Freundinnen wird in Bergen geräumt - Endstation. Wir sind erleichtert. Ich bitte die junge Frau, ihre Gitarre auszupacken. Sie spielt einen Song und singt: „Strandet in Arna, the fucking train is going to Bergen – without us“. Perfekte Improvisation, wir lachen uns kaputt. In Bergen wartet die Reisegruppe im Bus auf mich. Obwohl wir 20 Minuten später im Hotel ankommen, herrscht große Erleichterung. Der Barkeeper wird überredet, ein Stündchen länger zu bleiben, bis alle von unserer Gruppe ihr Zimmer bezogen haben und wir einen gemeinsamen Absacker nehmen können. Gestern Wanderung und Stadtrundfahrt in Bergen. Dann geht es endlich auf die MS Polarys von Hurtigruten. Um 20:30 Uhr heißt es Leinen los. Die Reise zum Nordkap fängt jetzt richtig an. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • 12.000 Hitzetote - endlich handeln!

    Heute3:03

    260820PC 12.000 Hitzetote – endlich handeln! Tag 10 Mensch Mahler am 20.08.2026 im Supermarkt ziehen die Preise wieder an, der Sprit an der Tankstelle wird spürbar teurer – und der Grund liegt hunderte Kilometer entfernt: An Rhein, Donau und Elbe sinken die Pegelstände täglich. Viele Schiffe können nicht mehr wie gewohnt fahren. Was viele nicht wissen: Wenn Frachtschiffe nur noch einen Teil ihrer üblichen Ladung transportieren können, merken wir das schnell im Geldbeutel. Für dieselbe Menge Rohöl, Chemikalien oder Baustoffe braucht es dann mehr Fahrten – teilweise kurzfristig mit Bahn und LKW. Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen bereits damit, dass das aktuelle Niedrigwasser infolge der Hitzewellen die Inflation in Deutschland zeitweise um bis zu 0,5 Prozentpunkte erhöhen könnte. Und Niedrigwasser ist nur eine Seite der Klimakrise. Schon die erste Hitzewelle im Juni hat unsere Unternehmen laut Prognos-Berechnungen mindestens 6,3 Milliarden Euro gekostet – in nur zwei Wochen. Jeder einzelne Tag mit mehr als 30 Grad kostet uns mehrere hundert Millionen Euro, weil Menschen bei Hitze weniger leisten können, häufiger krank werden oder ganz ausfallen. Gleichzeitig sind in den vergangenen Wochen mehr als 12.000 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben. Und was hören wir von Friedrich Merz? Wenig bis nichts. Nichts zu den mehr als 12.000 Hitzetoten, nichts zu den Dürren in der Landwirtschaft, nichts zu den extrem niedrigen Pegelständen an Rhein, Elbe und Donau. Es reicht nicht, als Bundeskanzler das Wetter aus dem Urlaub heraus zu beobachten, während Menschen, Tiere und unsere Unternehmen unter der Hitze leiden. Deshalb müssen wir Grüne jetzt Druck machen. Wir fordern: Sofortmaßnahmen, die den extremen Hitzewellen angemessen sind. Hitzeschutzpläne in allen Landkreisen und Städten, die auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zugeschnitten sind und schnell greifen. Ein wirksames Maßnahmenpaket, das Menschenleben schützt, Lieferketten stabil hält und dafür sorgt, dass extreme Hitze nicht immer stärker unseren Alltag bestimmt. Konsequente Investitionen in Klimaschutz und Klimaanpassung, statt an genau den Maßnahmen zu sparen, die uns vor den Folgen der Klimakrise schützen. Denn Hitzeschutz kostet. Aber die Folgen des Nichtstuns kosten uns alle noch viel mehr: durch Ernteausfälle, Schäden an Häusern und Infrastruktur, unterbrochene Lieferketten – und vor allem durch die gesundheitlichen Folgen für Millionen Menschen. Union und SPD dürfen beim Hitzeschutz, beim Klimaschutz und bei der Klimaanpassung nicht weiter kürzen. Dass die SPD jetzt über eine neue Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung im Grundgesetz redet, ist bemerkenswert: 2021 hat Olaf Scholz genau das noch verhindert. Wenn Union und SPD Städte und Gemeinden wirklich beim Hitzeschutz unterstützen wollen, könnten sie längst handeln – die SPD hätte mit sieben Bundesministerien und dem Finanzminister an ihrer Spitze schon jetzt dafür alle Möglichkeiten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • Ab ans Nordkap!

    Gestern2:17

    260819PC Skandinavien – Ab in den Norden Tag 9 Mensch Mahler am 19.08.2026 Ich habe Skandinavien immer geliebt. War nur leider zu selten dort. Einmal mit Familie in Norwegens Wildnis, zweimal sozusagen dienstlich als Jugendpfarrer in Norwegen auf Freizeiten und als Friedensarbeiter in Schweden. Wenn man Dänemark auch zu Skandinavien zählen will: In Dänemark war ich zweimal mit dem Fahrrad und einmal mit dem Auto. Mit dem Fahrrad war es unsere Hochzeitsreise 1977. Von Hamburg aus mit löchrigem Zelt auf dem Gepäckträger nach Fünen. Mit dem Auto 2022 in Kopenhagen – aber aus Versehen, weil mir mein Arzt das Radfahren vorübergehend untersagt hatte. Dann 2023 das mit dem Rad nachgeholt. Nach Kopenhagen zum Pink-Floyd Konzert – und vorher hatten sie mir mein Rad auf dem Rathausplatz geklaut. Zurück gings dann mit einem neu erstandenen Rad nach Warnemünde. Und jetzt sind wir wieder auf dem Weg. Gestern in Kiel gestartet. Heute geht es von Oslo mit der Bergen-Bahn über 300 Brücken durch atemberaubende Landschaften an die Westküste nach Bergen. Ich bin gespannt auf diese Stadt, die lange Zeit als schönste Stadt Skandinaviens galt und lange Zeit die Hauptstadt Norwegens war. Und dann geht es auf das Schiff, das uns über die Hurtigruten übers Nordkap bis ans Dreiländereck Norwegen – Russland – Finnland bringt. Komisches Gefühl, in Kriegszeiten an der Grenze zu Russland zu stehen. Zurück geht es dann über die Lofoten nach Trondheim, dann der Weg mit der Bahn nach Oslo und von dort aus wieder nach Kiel, wo unser Auto auf uns wartet, um uns nach Hause zu bringen. Was ist das für ein Gefühl? Vorfreude, Spannung, atemberaubende Landschaften warten auf uns. Wer werden unsere Reisebegleiter aus der ganzen Welt sein? Wie das Wetter wird, wissen wir schon. Es wird regnen, und es wird kaum wärmer als 14 Grad. Aber darauf kann man sich einstellen. Es gilt wieder einmal: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung.“ Und da haben wir vorgesorgt. Es wird bestimmt ein einmaliges Abenteuer. Wir haben uns lange darauf gefreut – und jetzt wird es wahr. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • Urlaubszeit - Lesezeit

    Vor 2 Tagen3:10

    260818PC Lesezeit – Urlaubstagebuch Tag 8 Mensch Mahler am 18.08.2026 Es gab Jahre, da hatte ich 7 oder 8 Bücher im Koffer, wenn ich in den Sommerurlaub gefahren bin. Dann kam die Zeit der elektronischen Bücher. Das hat manches vereinfacht, was das Transportgewicht angeht. Angefreundet habe ich mich mit den Kindles dieser Welt nicht wirklich. Also jetzt wieder Taschenbücher, Paperbacks, Hardcover. Meine Frau ist seit Jahren in einem Literaturkreis. Davon profitiere ich – und außerdem gibt es an jeder Ecke eine Tauschbörse für gebrauchte Bücher. In diesen Urlaub habe ich – neben dem Hurtigruten-Reiseführer folgendes dabei: Anna Gavalda „Zusammen ist man weniger allein“ – ein toller Roman über verlorene Seelen in Paris. Ausgelesen. Dann darf ein Dirk Rossmann nicht fehlen, bereits der dritte, den ich lese: „Der Zorn des Oktopus“ ein Zukunftskrimi im Jahr 2029. In Bücherschränken habe ich einen Fitzek gefunden, den ich noch nicht gelesen hatte: Den Psychothriller „Das Geschenk“. Conny hat gerade Gabriela Zalapis „Ilaria“ ausgelesen. Ein Vater entführt seine Tochter und macht mit ihr einen Roadtrip durch Italien. Ein Familiendrama, das bedrückend ist und sich trotzdem zu lesen lohnt. Auf dem Campingplatz an der Ostsee habe ich „Seefahrt“ gefunden, ein Kluftinger Krimi. Den habe ich als Reserve dabei. Und jetzt gerade ausgelesen: Den neuen Robert Seethaler: „Die Straße“. Ein ganz besonderes, hochgelobtes Buch, das es in dieser Form noch nie gab. Man kann das Genre als "Form des literarischen Streetviews" charakterisieren. Robert Seethalers raffiniertes erzählerisches Arrangement in "Die Straße" ist wirklich bemerkenswert. Ich habe das Buch, das 230 Seiten lang nur Fragmente enthält, in 24 Stunden durchgelesen. Heimliche Heldin dieses Romans ist die Straße selbst, "scheinbar unscheinbar" bietet sie eine Art Querschnitt menschlicher Erfahrungen: enttäuschte Liebe, üble Gerüchte, Kriegserinnerungen, Obdachlosigkeit, Rassismus, Migration, Brandstiftung und fragwürdige Immobiliengeschäfte. Seethaler lässt seine Erzählung flugs über all diese Geschehnisse und Gespräche hinweggleiten, verknüpft dabei seine knappen Momentaufnahmen geschickt durch wiederkehrende Motive und Begriffe. Zum Anfang mögen einige der oft namenlosen Stimmen noch etwas gespensterhaft wirken, doch nach und nach entfaltet sich vor den Lesenden eine Art literarisches "Wimmelbild" voller klarer, schillernder Charaktere und Verbindungen. Verkürzungen sind zwangsläufig integraler Bestandteil dieser Erzählweise. Ins Gefühlsselige kippen sie nur einmal, in der Erzählung einer verliebten Floristin. Doch dies kann man dem Autor ohne weiteres nachsehen, der hier seine Kunst der Darstellung komplexer Mikrokosmen zur Perfektion bringt. Ich kann dieses Buch „Die Straße“ von Robert Seethaler wärmstens empfehlen, weil es ein ganz besonderes Lese-Erlebnis aufmacht. Und: Ich freue mich jetzt auf zwei Wochen Seereise mit meinen literarischen Schätzchen im Gepäck. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • Urlaubstagebuch Tag 7

    Vor 3 Tagen2:45

    260817PC Der globale Crash – Urlaubstagebuch Tag 7 Mensch Mahler am 17.08.2026 Ich stehe im Kieler Hafen vor der Aida. 20 Stockwerke hoch. 6.600 Passagiere passen drauf, bis zu 1.500 Besatzungsmitglieder umsorgen sie Tag und Nacht. Um mich herum wuseln Menschen mit Rollkoffern. Daneben liegt die Fähre der Stena Line nach Göteborg. Und dahinter die Colour Line nach Oslo, mit der wir am Dienstag losfahren. Mich überkommt ein beklemmendes Gefühl. Wir reisen mit Hurtigruten ans Nordkap. Es ist unsere erste Kreuzfahrt. Und eigentlich wollten wir nie so reisen. Wir haben uns damit getröstet, dass es ja ein Postschiff ist. Aber das ist es schon lange nicht mehr. Das ist ein Kreuzfahrtschiff wie jedes andere auch. Das eben die alte Postschiffroute von Bergen nach Kirkenes an der finnisch-russischen Grenze befährt. Und da war es wieder, das Scheiß-Gefühl, dass wir gerade dabei sind, unseren Globus zu zerstören. Massentourismus ist ein Faktor, dieser ganze Plastikscheiß, der in riesigen Containerschiffen von China nach Europa geschippert wird, ein anderer. Kein Mensch braucht das. Und doch werden millionenfach Spielzeuge, Nippes, Plastik-Souvenirs via Etsy in unsere Läden gebracht. Und gekauft. Verstauben in irgendeiner Ecke oder landen im Müll. Was machen wir? Wir zerstören uns selbst. Wir schaffen uns ab. Das hauptsächliche Problem ist die Überbevölkerung. Hoimar von Dittfurth benannte es in den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Er verband das starke Wachstum der Weltbevölkerung direkt mit Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung und der Zerstörung von Ökosystemen. Die menschliche Zivilisation treibe durch auf wirtschaftliches Wachstum ausgerichtete Systeme sehenden Auges auf eine globale Katastrophe zu. Das ist jetzt 50 Jahre her. Und wir haben die Stimmen der Warner nicht gehört. Auch nicht die „Grenzen des Wachstums“, publiziert vom Club of Rome 1972, ernst genommen. Es ist alles längst bekannt, und wir tun jetzt so, als käme etwas über uns, was niemand hätte sehen können. Warum sollten andere Zivilisationen nicht das gleiche Recht auf Kühlschränke und Autos haben als die größten Dreckschleudern der Welt, Nordamerika, China und Europa? Ich engagiere mich bei den Grünen. Aber das schale Gefühl bleibt. Der Ruck geht auch nicht nach dem Ahrtal oder der Trockenheit und den Bränden in diesen Tagen durch die Bevölkerung. Wir wählen nach wie vor die, die uns vorgaukeln, dass Wachstum und Wohlstand das Allheilmittel sei. Es tut mir leid, an diesem Urlaubstag hab ich keine schöne Botschaft von Sonne, Meer und Happyness. So gründlich lässt sich die Realität leider nicht verdrängen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • Urlaubstagebuch Tag 6

    Vor 4 Tagen7:00

    260816PC Story of Isaak Urlaubstagebuch Tag 6 Mensch Mahler am 16.08.2026 Ich träume viel. Vor allem, wenn ich entspannt bin. Ich träume von der neuen Welt Gottes, die uns verheißen ist. In der es vor allen Dingen eines nicht mehr gibt: Menschenopfer. „Gott braucht keine Menschenopfer“ – das ist meine tiefste Überzeugung. Auch nicht das Opfer seines Menschensohnes. Also Schluss damit! Und dann kommt mir immer der Song von Leonard Cohen in den Sinn. Die Geschichte, als Abraham seinen Sohn opfern will, um zu beweisen, dass er gottesfürchtig ist. Diesen gewaltigen Irrtum im Gottesverständnis besingt Leonard Cohen – und er lehrt uns etwas über Gott, das bis in die heutige Zeit Gültigkeit hat. The Story of Isaak. Die Tür öffnete sich langsam, mein Vater kam herein. Ich war neun Jahre alt. Und er stand so hoch über mir. Blaue Augen, sie leuchteten, und seine Stimme war sehr kalt. Er sagte: „Ich hatte eine Vision, und du weißt, dass ich stark und heilig bin. Ich muss tun, was mir gesagt wurde“ Also machte er sich auf den Weg den Berg hinauf. Ich rannte, er ging. Und seine Axt war aus Gold. Nun, die Bäume sind viel kleiner geworden. Der See, der Spiegel einer Dame. Wir hielten an, um etwas Wein zu trinken. Dann warf er die Flasche um. Eine Minute später war sie kaputt. Und er legte seine Hand auf meine. Ich dachte, ich hätte einen Adler gesehen. Aber es könnte auch ein Geier gewesen sein. Ich konnte sie nie unterscheiden. Dann baute mein Vater einen Altar. Er blickte einmal hinter seine Schulter. Er wusste, dass ich mich nicht verstecken würde. Du, der du jetzt diese Altäre baust, um diese Kinder zu opfern, Du darfst es nicht mehr tun. Ein Plan ist keine Vision, und du bist nie in Versuchung geraten durch einen Dämon oder einen Gott. Du, der du jetzt über ihnen stehst, deine Beile stumpf und blutig, Du warst vorher nicht dort. Wenn ich auf einem Berg liege, und die Hand meines Vaters zittert mit der Schönheit eines Wortes, und wenn du mich jetzt Bruder nennst, Verzeih, wenn ich nachfrage: „Nur nach wessen Plan?“ Wenn alles zu Staub zerfällt: Ich werde dich töten, wenn ich muss. Ich werde dir helfen, wenn ich kann. Wenn alles zu Staub zerfällt Ich werde dir helfen, wenn ich muss Ich werde dich töten, wenn ich kann. Gnade mit unserer Uniform, Mann des Friedens oder Mann des Krieges. Der Pfau breitet seinen Fächer aus. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.