
Mit Interviews und Berichten gut informiert durch den politischen Nachrichtentag.
Alle Folgen
Moritz Brake: "Wir füttern das Monster, das uns bei der Gurgel hält"
Die Straße von Hormus wird nur kurzfristig freigegeben, nun ist sie erneut blockiert - mit Folgen für den globalen Energiemarkt. Moritz Brake, Experte für maritime Sicherheit, warnt: "Es fehlt wirklich physisch an Öl." Der Preiskampf eskaliert. Dabei gehöre die Meerenge dem Iran "völkerrechtlich gar nicht".

Stephan Richter: "Ende der Kämpfe im Libanon nicht in Sicht"
Im Nahen Osten werfen sich die Kriegsparteien gegenseitig Brüche der Waffenruhe vor. Israel sieht sich im Libanon nicht daran gebunden, setzt seine Angriffe unvermittelt und umfangreich fort. ntv-Reporter Stephan Richter berichtet aus Tel Aviv, dass ein Ende der Kämpfe im Libanon eher unwahrscheinlich erscheint.

Sören Pellmann: "Deutschland ist de facto am Iran-Krieg beteiligt"
Sören Pellmann fordert im ntv Frühstart, dass Deutschland sich nicht an der militärischen Sicherung der Straße von Hormus beteiligt. Auch eine Schließung der US-Basen hierzulande unterstützt der Linke-Fraktionschef, da Deutschland durch die Nutzung der Infrastruktur de facto am Krieg beteiligt sei.

Kavita Sharma: Iran könnte "auf Knopfdruck Chaos" auslösen
Im Nahen Osten gilt eigentlich eine Feuerpause. Doch Israel nimmt sich aus der Rechnung und greift den Libanon unvermindert an. Teheran droht, die Gespräche mit den USA platzen zu lassen. "Es zeigt vor allem, wie fragil diese Waffenruhe ist", sagt ntv-Reporterin Kavita Sharma. Der Iran hat ein entscheidendes Druckmittel.

Ulrich Reitz: "Zu Vorkriegsniveau wird es erst einmal nicht kommen"
An den aktuellen Energiepreisen zeigt sich laut ntv-Wirtschaftskorrespondent Ulrich Reitz der klassische "Rakete-Feder-Effekt": schnelles Hochschießen, langsames Absenken. Von einer dauerhaften Entspannung könne aktuell kaum die Rede sein.

Oberst Reisner: Front ist in einer Pattsituation erstarrt - das begünstigt die Ukraine
Oberst Markus Reisner sieht Russland im Ukraine-Krieg finanziell im Vorteil: Steigende Ölpreise spülen Milliarden in die Kriegskasse. Die Front sei derweil festgefahren, der Militäranalyst erkennt hier leichte Vorteile für Kiew. Tausende Drohnen bremsen russische Angriffe, ukrainische Schläge treffen zunehmend spürbar.

Nadja Kriewald: Ukraine meldet traurigen Rekord an Zivilistentoden
"An der Front herrscht eine Pattsituation, deshalb greift Russland gezielt zivile Infrastruktur an" berichtet ntv-Reporterin Nadja Kriewald aus Charkiw. Die Zahl getöteter Zivilisten steigt in den vergangen Stunden auf 17, darunter auch Kinder. Derweil verzeichnet die Ukraine Treffer der russischen Schwarzmeerflotte.

Bamdad Esmaili: "Iraner fürchten neues Massaker und neue Hinrichtungswelle"
Nach Bekanntgabe der Feuerpause berichtet der deutsch-iranische Journalist Bamdad Esmaili über die Stimmung im Land. Viele würden sich vor einem neuen Massaker der Mullahs fürchten und alleine gelassen fühlen. Die Pause werde vermutlich auch genutzt, um Ali Khamenei in einer großen Inszenierung zu begraben.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verkündetet "historischen Sieg" der USA im Iran
"Kriegsminister" Pete Hegseth tritt vor die Presse um den "historischen Sieg" der USA im Iran-Krieg zu propagieren. Man habe "sämtliche Ziele nach Plan erreicht", "sämtliches Material" für den Bau einer Atombombe werde entfernt. Nun sei es Zeit für einen Deal Trumps, "das Kriegsministerium hat seinen Part erledigt".

Raschel Blufarb: "In Israel wird das als vorübergehende Feuerpause interpretiert"
Während aus Washington siegessichere Töne zu hören sind, unterstreicht ntv-Korrespondentin Raschel Blufarb: Die Angriffe Israels auf den Libanon gehen unvermindert weiter. Die aktuelle Waffenruhe deute nicht auf einen Waffenstillstand, sondern eher auf weitere Kämpfe hin.












