Der ERP Stammtisch startet diesmal mit einem kleinen Exkurs in die aktuelle Tech-Welt, denn Raphael und Laurence sprechen kurz über Gemini Pro 3 und die Auswirkungen von Cloudflare-Ausfällen. Aber dann geht es ans Eingemachte und um eine der wohl kritischsten Fragen in jedem ERP-Projekt: Standard beibehalten oder individuell anpassen? Customizing klingt oft verlockend, um lieb gewonnene Prozesse aus alten Systemen beizubehalten, aber ist das wirklich der klügste Weg? Laurence und Raphael nehmen dieses potenzielle Minenfeld genau unter die Lupe. Denn oft ist der Wunsch nach einer Anpassung schlichtweg ein Mangel an Verständnis für den Odoo-Standard und reine Gewohnheitssache. Die beiden Brüder klären zunächst die Begrifflichkeiten und ziehen eine klare Grenze. Was ist bloße Konfiguration im System und ab wann sprechen wir von echtem Customizing, das Code verändert und somit Risiken birgt? Ihr erfahrt, warum Anpassungen während der Implementierungsphase oft der Tod für das Budget sind und was es mit der sogenannten Technical Debt auf sich hat. Denn wer wild drauflos programmiert, bekommt spätestens beim nächsten Odoo-Versionssprung oder der Migration die Quittung. Laurence erklärt zudem, wie Labidoo das Problem durch generalisierte Features löst und warum Odoo Studio zwar mächtig ist, aber bei Verwendung von Python-Code auch Tücken bei der Migration mit sich bringen kann. Außerdem sprechen die beiden über die neuen Support-Richtlinien von Odoo für ältere Versionen und die damit verbundenen Kosten. Wann lohnt sich der Aufwand für eine Individualprogrammierung also wirklich? Die Faustformel am Ende ist einfach: Bringt die Anpassung messbar mehr Umsatz oder Effizienz? Wenn nicht, solltet ihr euch lieber an den Standard gewöhnen. Eine Folge voller Spartipps und Klartext für jeden, der sein Odoo-Projekt nicht an die Wand fahren will. Viel Spaß! Erreicht uns über: www.erp-stammtisch.de www.labiso.de
























