Wie ist das Leben als Stunksitzungspräsidentin, Biggi Wanninger?

Biggi Wanninger ist Schauspielerin, Kabarettistin, Sängerin und seit 1999 Präsidentin der legendären Kölner Stunksitzung. Im Gespräch mit Moderatorin Sarah Brasack erzählt sie, wie sie und ihr Ensemble seit Jahrzehnten den alternativen Karneval in Köln prägen – und warum das nur im Team funktioniert. Im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ spricht Wanninger über die besondere Energie der Stunksitzung, die jedes Jahr ausverkauft ist und als Geheimtipp begann. Sie erklärt, warum die Stunksitzung ein Kollektiv ist, wie alle gemeinsam entscheiden, was auf die Bühne kommt, und warum Menschenfreundlichkeit und Humor für sie zusammengehören – auch wenn auf der Bühne ordentlich ausgeteilt wird. Wanninger gibt Einblicke in den Alltag zwischen 50 Vorstellungen pro Session, Doppelbelastung an Karneval und dem besonderen Gemeinschaftsgefühl hinter den Kulissen. Biggi Wanninger erzählt von ihrer Kindheit in Brühl und Balkhausen, von ersten Kostümen als „Aalmöhn“ und Herzdame, von der Freude am Selbermachen und dem Wunsch, immer wieder Neues zu lernen. Sie spricht über die Bedeutung von Teamarbeit, Diversität und Hierarchiefreiheit bei der Stunksitzung – und warum sie sich auch außerhalb des Karnevals als Künstlerin und Sprecherin verwirklicht. Außerdem geht es um ihre persönliche Geschichte: Sie spricht über Kreativität, Lampenfieber, das Hochstapler-Syndrom – und warum sie es nie hatte. Und sie verrät, warum sie zwar Präsidentin ist, aber nie Chefin sein wollte, und weshalb sie lieber im Straßenkarneval mitläuft als auf dem Rosenmontagswagen zu stehen. .