traumatisch. Peter Jungmann im Gespräch mit Katrin Glatz Brubakk

Seit der Gründung des Staates Israel, seit bald 80 Jahren schwelt er jetzt schon, der Nahostkonflikt um die Region Palästina. Am 7. Oktober 2023 erreicht er einen neuen, traurigen Höhepunkt. Kämpfer der islamistischen Hamas töten bei einem Terrorangriff über 1100 Personen und nehmen 250 als Geiseln. Israel holt zu einem brutalen militärischen Gegenschlag aus. Beim Vernichtungskrieg im Gaza-streifen sterben nach Schätzungen der Vereinten Nationen über 70.000 Palästinenser, Hunderttausende werden vertrieben, verwundet und schwer traumatisiert. Besonders betroffen waren und sind Kinder, erklärt die Psychologin Katrin Glatz Brubakk, die für die Hilfs-organisation „Ärzte ohne Grenzen“ in einem Krankenhaus in Gaza arbeitet. Wir reden mit ihr über die Folgen des Krieges, ihre Erfahrungen und den Versuch, inmitten von Zerstörung und Verzweiflung ein Stück Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft zu leben. Dieser Beitrag begleitet die Sendung „Über Gott und die Welt“ in Radio Tirol, 120426, 21.