Folge 119 / Recht oder Vorurteil? - Vera Brühne

München, 1950er-Jahre. Ein brutales Verbrechen erschüttert die Gesellschaft. Schnell gibt es eine Verdächtige – zu selbstbewusst, zu unabhängig, zu unbequem. Vera Brühne wird verurteilt. Doch war sie wirklich schuldig? Oder brauchte man eine Täterin, um den Fall zu schließen? Dieser Fall ist mehr als ein Mordprozess. Er erzählt von Vorurteilen, Macht, Medien – und von einer Frau, die bis zuletzt ihre Unschuld beteuerte. In dieser Folge tauchen wir ein in einen der umstrittensten Kriminalfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ein Fall, der bis heute Fragen aufwirft – und zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Wahrheit und Urteil sein kann. Das Urheberrecht der Titelmelodie liegt beim Podcast Blutvergießen- Tagebuch des Todes.