Ist das normal?

DIE ZEIT

Wie lieben Menschen heute? Was brauchen glückliche Beziehungen? Und guter Sex? Die Ärztin und Therapeutin Melanie Büttner und der Wissenschaftsjournalist Sven Stockrahm sprechen über alles, was Körper und Psyche guttut. Und über das, was uns verletzt, aber auch verbindet. Ohne Scham, mit Tipps für die eigene Entwicklung und ganz viel Nähe. Immer montags, alle zwei Wochen – mit spannenden Gästinnen und Gästen. Feedback per Sprachnachricht oder Mail an istdasnormal@zeit.de. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten: www.zeit.de/podcast-abo

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Ankündigung: Bonusfolgen von "Ist das normal?" und ZEIT-Podcast-Archiv mit Abo

Noch mehr "Ist das normal?": Ab sofort erscheinen regelmäßig Bonusfolgen, in denen Melanie Büttner und Sven Stockrahm auch deine Fragen zu Liebe, Sex und Beziehungen besprechen. Schreibt uns dazu gerne an istdasnormal@zeit.de. Ansonsten gibt es einen noch persönlicheren Blick hinter die Kulissen und wir sprechen über alles, was uns und euch gerade bewegt. Zu hören sind diese zusätzlichen Folgen unter www.zeit.de/istdasnormal, auf Apple Podcasts und auf Spotify, exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Mit einem Abo könnt ihr zudem das komplette Archiv von "Ist das normal?" hören, bekommt weitere Bonusfolgen etwa von "ZEIT Verbrechen" oder "Woher weißt du das?" sowie Zugriff auf unsere Dokupodcasts wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht". Ein kostenloses digitales Probeabo der ZEIT könnt ihr hier abschließen. Das Podcast-Abo kostet nur 4,99 Euro im Monat und kann hier gratis getestet werden. Wenn ihr bereits ein Abo habt, könnt ihr es mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden. Wie das geht, lest ihr hier. Auch wenn ihr kein Abo abschließt, hört ihr in Zukunft wie gewohnt montags alle zwei Wochen die neuen Folgen "Ist das normal?" kostenlos über euren Podcast-Feed. Mit allen weiteren Fragen zum Abo wendet euch gerne an kontakt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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"Wir sollten unserem Hintern danken, sogar den Hämorrhoiden"

Ihre Nichte nennt sie liebevoll "Ass-Doctor", uns hat sie eine Sprechstunde zum Hintern gegeben: Die Proktologin Caterina Schulte-Eversum erklärt, was der Po und vor allem unser Beckenboden braucht, warum Hämorrhoiden unsere Freunde sind und wenn es schmerzt, meist etwas anderes das Problem ist. In dieser Folge gibt es die Po-Basics und Antworten auf Fragen, die sich viele nicht trauen zu stellen. Die Scham, zum Proktologen zu gehen, sei riesig, viele kämen erst sehr spät zu ihr in die Praxis, erzählt Caterina den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Jucken, Nässe und Wunden werden lieber totgeschwiegen. Und zugleich werde der Hintern sexualisiert und als Schimpfwort genutzt. Grund genug, aufzuklären: über den richtigen Toilettengang, Inkontinenz auch bei jungen Menschen, Analsex und warum feuchtes Toilettenpapier eigentlich nie eine gute Idee ist. Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos - Caterina Schulte-Eversum ist unter anderem Fachärztin für Allgemeinchirurgie, Proktologin und Sexualmedizinerin. Im Podcast Apropos Po rund um den Allerwertesten klärt sie auf – zu allen Fragen den Hintern betreffend. - Zum Thema Beckenbodentraining und Physiotherapie empfiehlt Melanie in dieser Folge die Website der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie, Proktologie – die AG GGUP. Dort gibt es eine Liste von spezialisierten Therapeutinnen und Therapeuten. Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

"Wir sollten unserem Hintern danken, sogar den Hämorrhoiden"

"Kein Bock auf Sex? Ich dachte, ich muss kaputt sein"

"Ich finde Sex meist überbewertet", sagt die Moderatorin und Autorin Maria Popov, manchmal auch, weil sie es geil finde, dass Menschen darauf nicht klarkämen. Denn selbst wenn alle es kennen: Wer keinen Bock auf Sex hat, spricht nicht gerne darüber. Viele schämen sich sogar. Weil sie denken, mit ihnen stimmt etwas nicht. "Eine Sex-Absage kann auch bedeuten, dass Menschen sich nicht geliebt fühlen", sagt Maria im Gespräch mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Auf der Bühne des literarischen und politischen Frohen Festivals spricht Maria über ihre Jugend und den Schmerz, sich falsch zu fühlen, weil sie angeblich zu spät zünden würde. Die Entlastung, als sie für sich selbst das Label Asexualität entdeckte. Und warum Bocklosigkeit uns alle angeht. Mehr zu unserer Gästin - Maria Popov ist Journalistin, Moderatorin und Schauspielerin. Acht Jahre lang klärte sie auf YouTube und TikTok im Jugendformat "Auf Klo" über Sex, Liebe und Beziehungen auf. Mittlerweile moderiert sie unter anderem das Nachfolgeformat "Das letzte Gespräch". 2025 ist ihr erstes Buch erschienen: Kein Bock Club – warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben. Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

"Kein Bock auf Sex? Ich dachte, ich muss kaputt sein"

How Bot Is Your Love? "Ist das nomal?" trifft "Neustart"

Dr.-Sommer-Frage oder handfeste Beziehungskonflikte: Viele Menschen fragen erstmal den Chatbot um Rat. Nur wann braucht es einen echten Therapeuten? Und was ist mit Menschen, die tatsächliche Gefühle zu KI-Gefährten aufbauen? In einem Crossover sprechen Meike Laaff und Henrik Oerding, die Hosts des jüngsten ZEIT-Digitalpodcasts "Neustart", mit Sven Stockrahm, einem der Hosts des Sexpodcasts "Ist das normal?" – vor Live-Publikum. Was können uns die Maschinen geben – und was nicht? Diese Aufnahme ist beim ZEIT Podcast-Club am 1.11.2025 in Berlin entstanden. Einen Videomitschnitt des Auftritts findet ihr hier. Im Podcast Club würfelt DIE ZEIT all ihre Podcasts durcheinander. Anne Kunze von Verbrechen trifft auf Zacharias Zacharakis von Ist das eine Blase?, Ileana Grabitz von Das Politikteil diskutiert mit Christoph Amend von Und was machst du am Wochenende?, Yasmine M'Barek von Ehrlich jetzt? spricht mit Lars Weisbrod von Die sogenannte Gegenwart. Weitere Sexpodcastfolge zum Thema - "Die Gefühle, die wir mit Influencern erleben, sind echt" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

How Bot Is Your Love? "Ist das nomal?" trifft "Neustart"

"Sex ist nicht einfach nur Sex – nie" (Wiederholung vom 04.07.2022)

"Woran merkst du, dass du Sexualität genießt?" – das sollten wir uns in Gesprächen mit vertrauten Menschen viel häufiger fragen, sagt die Paar- und Sexualtherapeutin Angelika Eck. Was banal scheint, ist für Eck fundamental. Denn erst, wenn Menschen an diesen Punkt gelangen, kann sich Neues entwickeln. Viele Paare und Personen kommen zu ihr, um sich mit ihrer Lustlosigkeit und ihren Beziehungskonflikten auseinanderzusetzen. Zurück in den Genuss und die Lust finden viele, wenn ihnen klar wird, dass sie sich bewusst für Sex entscheiden können. "Sei lustvoll! Wie soll das überhaupt gehen?", fragt Eck und erklärt den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm, was sie meint, wenn Klient:innen ihr berichten, sie würden gerne wollen wollen. "Es ist keine frohe Botschaft, aber wir sind immer eigenverantwortlich in allen sexuellen Prozessen", sagt Eck. Wie findet man dahin, allein und als Paar? Warum alles im Leben einen Preis hat, wozu es Mut braucht und wann Sex und Erotik zu etwas werden, das uns erfüllt. Mehr zu unserer Gästin und zur Folge - Angelika Eck ist Psychologin sowie Paar- und Sexualtherapeutin. In Karlsruhe hat sie ihre Praxis. - Eck ist Herausgeberin des Fachbuchs Der erotische Raum – Fragen der weiblichen Sexualität in der Therapie. Darin gehen die Autorinnen und Autoren unter anderem den Gründen weiblicher Unlust und der Rolle von Fantasien in der Therapie nach. - Für das ZEITmagazin ONLINE schreibt Angelika Eck die Kolumne Schlafzimmerblick. Im Juni 2021 sind einige der Folgen als Buch erschienen: Schlafzimmerblick: Liebe, Sex und Partnerschaft – ehrliche Antworten auf heikle Fragen. - In dieser Folge erwähnt Angelika Eck unterschiedliche Modelle und Ideen aus der Sexualforschung. Dabei geht sie auf Konzepte verschiedene Wissenschaftler:innen ein. Darunter etwa die klinische Psychologin Marta Meana, die über den Irrglauben geforscht hat, dass Frauen in der Sexualität ausschließlich an Beziehungen interessiert seien. Außerdem wird die Sexualtherapeutin Helen Singer Kaplan erwähnt, die vielen als Vorreiterin der Sexualtherapie gilt. Die Sexualmedizinerin Rosemary Basson forscht an der Frage, ob weibliches Verlangen oft erst von entsprechenden Handlungen ihrer Partner:innen geweckt wird. Und die Sexologin Peggy Kleinplatz wird erwähnt, die sich vor allem dafür einsetzt, dass sexuelle Vorlieben wie etwa BDSM nicht als Störungen betrachtet werden. Weitere Sexpodcastfolgen mit Angelika Eck: - "Wir können Erotik nicht herstellen, aber unglaublich beeinflussen" - "Erotik bewegt sich oft an der Schwelle zwischen Angst und Neugier" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

"Sex ist nicht einfach nur Sex – nie" (Wiederholung vom 04.07.2022)

"Viele Paare kämpfen gegen die Realität" (Wiederholung vom 23.10.2023)

Liebe ist etwas Großartiges und macht gleichzeitig emotional abhängig. Was bin ich bereit für eine andere Person zu geben und was brauche ich selbst von meinem Lieblingsmenschen? Irgendwann kommt in jeder Beziehung der Punkt, wo das nicht mehr zusammenpasst. "Die Illusion, wie die Liebe sein wird, hat eine Mindesthaltbarkeitsdauer", sagt die Psychologin und Paartherapeutin Berit Brockhausen. Dabei wüssten viele Paare, was eine gute Beziehung ausmache, dass Vorwürfe nicht helfen, Nähe wichtig ist und Kommunikation. "Es hapert nicht am Verstehen", sagt Berit im Gespräch mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm: "Es hapert am Können und am nicht Wollen." Streit sei oft einfacher als die Erkenntnis, dass ich bestimmte Dinge vom anderen nicht bekommen werde, egal, wie sehr ich sie mir wünsche. "Wenn ich es gut mit ihnen meine, kann ich Paaren diesen Schmerz nicht ersparen", sagt Berit. Denn dann geht es um den Kern, wie es Menschen gelingt, miteinander glücklich zu bleiben. Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos - Die Psychologin und psychologische Psychotherapeutin Berit Brockhausen berät seit mehr als 30 Jahren Paare in der Krise. Mehr zu ihrer Arbeit, ihren Büchern und ihrem therapeutischen Hintergrund gibt es auf ihrer Facebookseite sowie auf ihrer Webseite partnerschaftsberatung.de. - Berit ist Teil von Desafinado, dem Berliner Büro für Paartherapie und Paarberatung. Dort arbeitet das Team inspiriert vom Ansatz des 2020 verstorbenen Psychologen und Arzt David Schnarch, einem der Pioniere der Sexualtherapie. 2023 hat Berit das Institut für Differenzierungsbasiertes Arbeiten gegründet, an dem Paartherapeutinnen und -therapeuten ausgebildet werden. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Commitment wird im blödsten Fall als Bedürftigkeit gesehen" - "In einer Beziehung braucht es auch emotionale Selbstbefriedigung" - "Es geht nie um die blöde Sachebene, sondern immer um Gefühle" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

"Viele Paare kämpfen gegen die Realität" (Wiederholung vom 23.10.2023)

"Die Gefühle, die wir mit Influencern erleben, sind echt"

Wir sind ein bisschen, wem wir folgen, sagt die Wissenschaftlerin Johanna Degen. Unsere digitalen Verbindungen auf Instagram, über Chatbots bis hin zu OnlyFans seien Teil unserer Identität. Und sie erfüllen Bedürfnisse nach Nähe, Intimität und Sexualität – einseitig, klar, aber oft erst einmal effektiver als direkter Kontakt. "Parasoziale Beziehungen infiltrieren unsere Face-to-Face-Realitäten", erzählt Johanna im Gespräch mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Sie erforscht, was sie mit uns machen und sagt: "Sie sind dabei, uns zu konsumieren." Warum fühlen sich diese Beziehungen so echt und emotional erfüllend an? Wieso folgen schon junge Mädchen OnlyFans-Performerinnen? Was passiert, wenn digitale Welten mit unseren realen Begegnungen konkurrieren und unser Selbstbild prägen – und das bereits stärker als uns lieb ist? Mehr zu unserer Gästin - Johanna Degen ist Sozialpsychologin, Sexual- und Paartherapeutin und vor allem Wissenschaftlerin an der Europa-Universität Flensburg. Zugleich arbeitet sie mit festen Forschungsgruppen und Laboren, unter anderem an der Universität Verona und der TU München. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich derzeit etwa mit Online-Dating, Parasozialität oder auch KI-Beziehungen. - Johanna hat bereits mehrere Fachbücher veröffentlicht, zuletzt "The Shaping of the Parasocial Self: On the Psychology of Intimacy and Relationships in a Digital Era". - In ihrem Podcast "Liebeslabor" spricht über psychologische Forschung, Beziehungen, Therapie und Everyday Life. Auf Instagram findet ihr Johanna etwa über @teach_love.de. Weitere Sexpodcast-Folgen zum Thema - "Dann macht das Handy Ping und das Mindgame in Beziehungen beginnt" Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

"Die Gefühle, die wir mit Influencern erleben, sind echt"

Ihr wollt eure Beziehung öffnen oder streitet zu oft? Kommt zu uns!

Wir geben euch die Chance, euch als Paar im Juli 2024 von zwei der angesehensten Therapeutinnen Deutschlands beraten zu lassen. Wählt euer Thema: 1. Ihr spielt mit dem Gedanken, eure Beziehung zu öffnen und fragt euch, wie? Was ihr gewinnen könntet und was vielleicht schwerfällt? Dann bewerbt euch um eine kostenlose Sitzung mit Sonja Bröning. Die Entwicklungspsychologin sowie systemische Paar- und Sexualtherapeutin berät Menschen genau zu diesen Fragen. Alle Details, mehr zu Sonja und einen Fragebogen, um euch zu bewerben, findet ihr unter www.zeit.de/offenebeziehung 2. Irgendwie knirscht es, ihr sucht einen Umgang mit Eifersucht, seid zu unterschiedlich oder lebt euch auseinander? Wenn ihr den ständigen Streit und Frust satthabt und etwas für eure Beziehung tun wollt, dann bewerbt euch um eine kostenlose Sitzung mit Berit Brockhausen. Berit ist Psychologin und psychologische Psychotherapeutin und berät seit mehr als 30 Jahren Paare in der Krise. Alle Details, mehr zu Berit und einen Fragebogen, um euch zu bewerben, findet ihr unter www.zeit.de/konflikte Sexpodcastfolgen zum Thema Wir haben bereits einmal ein Paar zur Therapie begleitet, daraus sind zwei Folgen entstanden: - Was in einer Paartherapie wirklich passiert - "Zu hoffen, der andere ändert sich, ist bequem – und nutzlos" Wichtige Hinweise zur Teilnahme - Die Zeit mit Sonja Bröning und Berit Brockhausen stellen wir euch kostenlos zur Verfügung. Der Termin ist unverbindlich, einmalig und freiwillig und es entsteht daraus kein Anspruch auf weitere Sitzungen. Gleichzeitig sichert ihr uns zu, dass wir eure Sitzung aufnehmen und die Aufzeichnung nutzen dürfen. Wir können auf eure realen Namen und weitere personenbezogene Informationen in der Veröffentlichung verzichten. Die Details zur Anonymisierung besprechen wir mit euch, sobald ihr es in die engere Auswahl schafft. Bitte beachtet, dass ZEIT ONLINE keine Kosten für Anreise sowie Unterkunft und Übernachtung in Berlin übernimmt. Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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"Wir sollten Schwangere mental unterstützen wie Hochleistungssportler"

"Die meisten kennen nur Horrorgeschichten über die Geburt", sagt die Mentaltrainerin Kristin Graf. "Viele assoziieren besonders Klinikgeburten heute automatisch mit Trauma und Gewalt", erzählt auch der ehemalige Chefarzt und Geburtscoach Wolf Lütje. Beide wollen das ändern. Was braucht es für eine gute Geburt ohne Angst, in der sich Schwangere weder ausgeliefert noch bevormundet fühlen? Eine gute Vorbereitung, antworten Kristin und Wolf den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Und die beginnt für Kristin mit Mentaltraining, wie es auch Hochleistungssportler bei Wettkämpfen nutzen. Nach zwei traumatischen Geburtserfahrungen änderte Kristin bei ihrem dritten Kind alles: Sie setzte die Tools ein, die sie als Mentaltrainerin seit Jahren nutzte. Mit Hypnose und Trance brachte sie ihr drittes Kind fast schmerzfrei zur Welt. Daraus entwickelte sie eine eigene Methode, mit der sie heute Tausende Schwangere unterstützt. Zugleich seien drei Faktoren für gute Geburtshilfe entscheidend, sagt Wolf: Das Gefühl der Gebärenden, eine gewisse Kontrolle zu bewahren, selbst wenn im Notfall die Geburt anders als erhofft verläuft, eine beständige Betreuung und die Beteiligung an Entscheidungen. Mehr zu unseren Gästen und weitere Infos - Kristin Graf hat eine Geburtsvorbereitungsmethode entwickelt, die medizinisches Wissen mit den Erfahrungen des Mentaltrainings verbindet: die friedliche Geburt. In Kursen online wie offline hat sie bereits mehr als 25.000 Schwangere begleitet. Mehr zu ihr und ihrer Methode erfahrt ihr auf die-friedliche-geburt.de, Instagram und im gleichnamigen Podcast. - Dr. Wolf Lütje ist Geburtscoach, Psychotherapeut und ehemaliger Chefarzt und seit 40 Jahren in der Geburtshilfe tätig. Im Laufe seiner Karriere hat er einen Erfahrungsschatz von mehr als 60.000 Geburten aufgebaut, die er zum Teil selbst begleitet hat. Er ist zudem Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Mehr zu ihm erfahrt ihr auf Instagram und www.geburts-coach.de. - Eine deutsche Studie (EJSP: Hoffmann et al., 2023) lieferte zuletzt Hinweise, dass Frauen, die die Geburt als einen natürlichen Prozess betrachten, weniger medizinische Unterstützung bei der Geburt benötigen und weniger Depressionen und posttraumatischen Stress entwickeln. - Es gibt einige ältere Studien, die Hinweise auf positive Geburtserfahrungen und Schmerzlinderung durch Hypnose aufzeigen, allerdings braucht es weitere Forschung. (British Journal of Anaesthesia: Cyna et al., 2004) - In dieser Folge wird das Buch "Jede Geburt ist einzigartig" der Hebamme Jana Friedrich erwähnt, die positive Geburtsgeschichten schildert. Außerdem verweist Wolf auf "Erzählende Affen: Mythen, Lügen, Utopien – wie Geschichten unser Leben bestimmen" von Samira El Ouassil und Friedemann Karig. - Im WDR-Kurzfilm "Wir kriegen ein Geschwisterchen" von 2020 wird kindgerecht und ausführlich über eine Hausgeburt und die Vorbereitung darauf berichtet. Weitere Sexpodcastfolge zum Thema - "Der schlimmste Satz zur Geburt: Hauptsache, alles ist gut gegangen" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

"Wir sollten Schwangere mental unterstützen wie Hochleistungssportler"

Ängste und Fragen rund um Sex: "DIE ZEIT: Ist das normal?"

Gemeinhin halten sich die meisten Erwachsenen für sexuell aufgeklärt. Doch was ist mit dieser einen Sache, bei der man sich sogar scheut, sie der Partnerin oder dem Partner mitzuteilen? Und was ist überhaupt guter Sex? Wie kann ich in einer Beziehung, oder auch beim Dating Grenzen setzen, ohne dass das Gegenüber beleidigt oder verunsichert wird? Dieser Podcast der Wochenzeitung "DIE ZEIT" lässt die Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und den Wissenschaftsjournalisten Sven Stockrahm fundierte Aufklärungsarbeit leisten.

Worum geht es in "DIE ZEIT: Ist das normal?"?

Es gibt auch Themengebiete in der menschlichen Sexualität, die noch nicht in einschlägigen Fernsehsendungen abgehandelt wurden. Was ist beispielsweise wenn der einvernehmliche Sex unabsichtlich Schmerzen bereitet? Ein Ziehen, ein Drücken, ein Stechen kann vielfältige Ursachen haben, wie die Ärztin Laura Hatzler erklärt, muss aber verhindern, dass der Spaß am Liebesakt mit der richtigen Beratung und zielgerichteter Untersuchung wieder zurückkehrt. Genauso wird aber auch über emotionale Selbstbefriedigung diskutiert. "Streit bedeutet ja eigentlich: Verhalte du dich bitte anders, damit es mir mit dir wieder gut geht", erklärt die Psychologin, Sexual- und Paartherapeutin Nele Sehrt im Podcast "Ist das normal?", den du hier auf RTL+ mit oder ohne Partner jederzeit streamen kannst.

Dass auch die schwule Community Probleme hat und sich vielleicht zu stark auf Jugendlichkeit, gutes Aussehen und unkomplizierten Sex konzentriert, davon ist Paar- und Sexualtherapeut Patrick Hess in einem anderen Podcast überzeugt. Was ein "Sexological Bodyworker" wie Alexander Hahne bei seiner Arbeit macht, verrät ein weiterer Podcast mit Büttner und Stockrahm. Darin erklärt Hahne wie er in seinen Sessions den Teilnehmern die Neuentdeckung des eigenen Körpers näherbringt, und was Berührungen auslösen können.

Wer sind die Hosts von "DIE ZEIT: Ist das normal"?

Melanie Büttner wurde 1972 geboren, erlangte spät das Abitur und studierte im Anschluss Humanmedizin in München. In der Zeit von 2007 bis 2021 arbeitete sie am Münchener Klinikum rechts der Isar. Büttner ist in der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung ausgebildete Sexualtherapeutin und Sexualmedizinerin, Inhaberin einer eigenen Praxis für Sexual-, Trauma- und Psychotherapie veranstaltet Fort- und Weiterbildungen und wird regelmäßig als Referentin für Vorträge, Seminare oder Workshops gebucht.

Sven Stockrahm kam 1983 in Bremen zur Welt und arbeitet vornehmlich als Wissenschaftsjournalist. Nach dem Studium in Bremen und Dortmund kam er 2009 als Redakteur zu ZEIT ONLINE. Seit April 2021 ist er Leiter des Ressorts Wissen und Herausgeber von "Gesundheit und Digital". 2012 bekam er für seine Berichterstattung zur Nuklearkatastrophe von Fukushima den Axel-Springer-Preis. Zum Podcast "Ist das normal?" hat er 2020 gemeinsam mit Melanie Büttner und der ehemaligen Mitpodcasterin und Wissenschaftsjournalistin Alina Schadwinkel auch ein Buch veröffentlicht.

Weitere Informationen zum "ZEIT: Ist das normal?" Podcast

Erstveröffentlichung

  • 05.09.2017

Erscheinungsweise

  • Vierzehntägig

Länge der Episoden

  • 50 Minuten

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