Verlustangst verstehen und loslassen lernen

Clara leidet unter starken Verlustängsten: Jedes Mal, wenn ihr Partner das Haus verlässt, gerät ihr inneres System in Alarm. Gedanken wie „Was, wenn ihm etwas zustößt?“ schaukeln sich bis zu Panikattacken hoch. Abschiede werden zu Ritualen, Ablenkung zur Überlebensstrategie. In dieser Folge schauen wir gemeinsam hinter Claras Ängste. Woher kommt diese intensive Angst vor Verlust? Warum fühlt sie sich so real an, obwohl Clara weiß, dass sie alleine sicher ist? Wir tauchen ein in ihre Kindheit: ein suchtkranker Vater, eine emotional überlastete Mutter, viel Streit, eine impulsive Schwester – und ein Kind, das früh gelernt hat, ruhig, angepasst und stark zu sein. Clara übernahm Verantwortung, vermittelte, kümmerte sich um den Haushalt, trug emotional (und später auch finanziell) ihre Familie. Ihre heutigen Ängste sind keine Schwäche – sie sind alte Schutzmechanismen ihres Nervensystems, die sich heute noch genauso bedrohlich anfühlen wie früher. In der Folge sprechen wir darüber, warum Anpassung Kontrolle gibt, warum es so schwer ist, die eigene Geschichte anzuerkennen, ohne sich den Eltern gegenüber illoyal zu fühlen, und warum unter all der Stärke auch viel unausgedrückte Trauer liegt. Clara teilt, was ihr heute hilft: Gedanken ziehen lassen, Gefühle zulassen, neue Erfahrungen von Sicherheit machen und sich selbst endlich die Anerkennung geben, die sie so lange anderen geschenkt hat. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/jakobsweg_podcast Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.