
Jan Weiler berichtet über Selt- und Wundersames aus dem ganz normalen Irrsinn seines Alltags: spitz und überhöht, manchmal aber auch meinungsstark und entschieden, geistreich und immer neugierig in der Beobachtung seiner eigenen Erlebniswelt – und der der Hörerinnen und Hörer.
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Erneut präsentieren
Es gibt Formulierungen, die man zwar häufig liest oder hört, aber selbst niemals verwendet. Dazu gehört die Aufforderung: "Karte erneut präsentieren". Dies widerfährt unserem Kolumnisten, wenn er seine Kreditkarte beim Edeka falschrum reinsteckt hat falsch hinhält. "Karte erneut präsentieren" also. Immer, wenn das auf einem Display steht, stellt sich Jan Weiler vor, wie er beim Edeka eine Powerpoint-Präsentation inszeniert und sie mit einem Beamer oberhalb der Wursttheke projiziert. Immer wieder erneut präsentieren zu müssen, sei aber nicht nur ein Wesensmerkmal von verstockten Kreditkarten, sondern auch Bestandteil seines Lebens als "Person der Zeitgeschichte"...

Zahnfee
Gibt es etwas unromantischeres, als bei einem One-Night-Stand einen Vortrag über Zahnpflege zu bekommen? Ja, gibt es, eine Freundin von Jan Weiler hat es erlebt.

"Smoke on the Goldwater"
Wir Bayern kennen uns ja aus mit Staatenlenkern, deren Zurechnungsfähigkeit zweifelhaft erscheint. "Kini" Ludwig II. war so ein bedauerlicher Fall. Donald Trump entzieht sich unserer Zuständigkeit. Aber für Außenstehende wirkt Trump nicht immer voll auf der Höhe. Man fragt sich zudem, ob das ansteckend sein könnte.

Komplizierte Komplexität
Zwischen "komplex" und "kompliziert" besteht ein großer Unterschied. Unser Kolumnist verdeutlicht ihn, und zeigt uns, wo welche Bezeichnung passt, und sogar in unserem Alltag lauert.

Spendenziel erreicht
Johanna und ihr Neuer - das ist schon wieder Geschichte. Und Jan Weiler war daran nicht ganz unschuldig.

Ein Blick in die Zukunft
Eigentlich plant der Mann ja nicht weit in die Zukunft. Aber: 2024 wird Jan Weilers Jahr. Behaupten zumindest die Sterne und irgendwelche Aszendenten. Und die müssen es ja wissen.

Ein Blick in die Zukunft
Eigentlich plant der Mann ja nicht weit in die Zukunft. Aber: 2024 wird Jan Weilers Jahr. Behaupten zumindest die Sterne und irgendwelche Aszendenten. Und die müssen es ja wissen.

Die Fondue-Krise
Jan Weilers Silvester-Party war eher mittelmäßig. Vorsichtig ausgedrückt. Er kann dem ganzen Desaster aber trotzdem etwas Gutes abgewinnen. Was angesichts dieser Feier nun wirklich überrascht.

Die besten Texte der Pubertier-Ära im Volkstheater München
Zum Abschluss seiner Texte über die Pubertiere ist Jan Weiler auf große Lesereise gegangen. An Neujahrstag um 10 und um 17 Uhr senden wir eine seiner Lesungen.

"Bravo revisited"
Einst holte sie die Beatles auf Überraschungstour nach Deutschland. Ihr Dr. Sommer half Teenagern durch die rätselhafteste Phase ihres Heranwachsens. Jetzt ist es sehr still geworden um die "BRAVO". Aber: Es gibt sie noch!

Ein Bein aus Bethel
Zurzeit ist unser Kolumnist eingeschränkt, was seine Mobilität betrifft. Er hinkt stark, Treppen sind schwierig - mühsam halt! Aber da muss Jan Weiler jetzt durch, nachdem er in den evangelischen Krankenanstalten Bethel in Bielefeld auf die Schnelle ein neues Bein erhalten hat. Und das kam so: Er war mal wieder auf Reisen und plötzlich schmerzte das rechte Knie. Es tat es so weh, dass er kaum mehr laufen konnte und erst recht nicht schlafen. Erst wollte er das Ende seiner Lesetour abwarten, aber es wurde immer schlimmer und schließlich fuhr er ins Krankenhaus. Das war dann so eine Sache und jetzt hat Jan Weiler zwei linke Knie...aber es gibt Schlimmeres...

Akute Zeitenwende
Jan Weiler hat ein zugegeben Luxusproblem: Er hat kein Gefühl für die 26. Was bei ihm allerdings zu drastischen Konsequenzen führt. Eine Neue Zeit bricht an.

Reisen mit Raschlern
Jan Weiler denkt darüber nach, für welche Zeitgenossen die Abschaffung der Todesstrafe wieder abgeschafft werden sollte...

Gestern und heute
Kurzes philosophisches Teach-In unseres Kolumnisten Jan Weiler: Zeit vergeht immer gleich schnell. Außer im menschlichen Empfinden. Da dehnen sich nominell gleichlange Zeitabschnitte in unterschiedliche Richtungen aus. Vergangenes wird kürzer, Zukünftiges scheint weiter entfernt zu sein. Oder umgekehrt.

Furor oder Humor
Die Jan Weiler-Kolumne auf Bayern 2.

Mein Leben als Mensch: Frittiertes Hirn
Mein Leben als Mensch: Frittiertes Hirn

Am goldenen Drücker
Jan Weiler ist als Mundwerker entschieden talentierter als als Handwerker. Aber das hilft nicht, wenn die Klospülung kaputt ist.

Angriff der Killerviren
Nicht nur Menschen, auch Erkältungsviren erleben im Verlauf eines Kalenderjahres gewisse Höhepunkte, meint Jan Weiler. Und manchmal, so glaubt er, würden diese Höhepunkte sogar bei Mensch und Virus zur selben Zeit stattfinden. Im Herbst, könnten sich zum Beispiel Erkältungsviren aus der ganzen Welt in Deutschland bei zwei internationalen Fachkongressen treffen. Die Viren kommen ins Gespräch, tauschen sich aus, verbessern gemeinsam ihre Performance und stürzen sich auf unseren Kolumnisten, weil der ein prima Viren-Wirt ist. Weil er dessen aber gewahr ist, weiß er sich zu wehren...

Der Buchmessenzug
In Frankfurt am Main herrscht in den Messenhallen ein derartiges Gedrängel, und auf den Parties ein solches Aneinander-Vorbeisehen, ob hinten noch jemand Wichtigeres stehen könnte, dass unser Autor - als Romancier alljährlicher Gast auf der Messe - vorschlägt, das Geschen schon während der Anreise nach Frankfurt abzuhalten. Im Zug, wo eh schon alles versammelt ist.

Mein Leben als Mensch - Stimmungsmache
Lars Klingbeil hat gesagt, der Hauptgegner der Bundesregierung sei die Laune, Aber er hat nicht gesagt, welche. Kann sein, dass er die gute Laune meint. Dann hat er seit Amtsantritt schon eine ganze Menge dafür getan, gegen sie zu gewinnen.

Bernds Krisensack
Während des "Kalten Kriegs" bauten sich manche Überlebenswillige einen Schutzbunker im Garten. Die Zeiten sind vorbei. Heute muss man mit schleichender Unterwanderung rechnen oder schlicht mit Invasion. Daher gilt fürs ultimative Survival-Kit: Es muss unbedingt tragbar und mobil sein.

Die Tragik mit der Logik
Dass der Mensch nicht nur aus logischem Denken heraus handelt, gibt seinen Mitmenschen oft Rätsel auf. Das heißt aber nicht, dass diese Mitmenschen selbst davor gefeit wären, sich der Logik zu verschließen. Zum Beispiel in ihrer Reaktion auf offenkundiges Unlogisches.

Auf nach Gamalland
Nicht nur manche Eltern atemen auf, weil jetzt kein Ferienprogramm mehr organisiert werden muss. Auch der Sohn unseres Wochenkolumnisten ist erleichtert, denn er musste seine Großeltern bespaßen.

Telefonterror
Als Telefon verwenden die Jungen ihre Smartphones eigentlich nur noch für den Anruf bei den Eltern - die halten ein I-Phone immer noch für einen Fernsprecher. Womit Eltern besonders nerven, ist aber, wenn sie nicht rangehen bei Anrufen der Kinder. Bloß, weil das ungekehrt zur Gewohnheit geworden ist.

Donald-Detox
"Und wenn man doch mal für eine Weile nicht mitmacht?" überlegt sich Jan Weiler und denkt, ein wenig neidisch, an Freundin Henriette, die seit 30 Jahren nur übers Festnetz zu erreichen ist und auch nur dann, wenn sie wirklich will. Er, unser leidgeprüfter Kolumnist, der freilich immer am Puls der Zeit vibriert, ärgert sich darüber, dass er sich den lieben langen Tag mit Donald Trump herumschlagen muss...

Psychologie für jedermann
Unser Wochenkolumnist auf den Spuren der letzten großen Geheimnisse der Menschheit: Warum gibt es in Italien keinen anständigen Apfelsaft und wer hat im ersten Wahlgang nicht für Friedrich Merz gestimmt?

Glaube, Liebe, Hörnchen
Italien und der Glaube. Innig, aber doch pragmatisch wie Kolumnist Jan Weiler hautnah erfährt. Beim Thema "Glaube und Humor" hört der Spaß aber auf, oder?

Die Last mit der Post
Weg sein von zu Hause - schön und gut. Aber wer kümmert sich in der Zwischenzeit um Post und Blumen? Dafür hat man doch Kinder, denkt sich unser Kolumnist Jan Weiler. Und tüftelt daran, wie man die junge Generation motiviert, alle drei Tage und nicht nur alle drei Wochen den Briefkasten leerzuräumen.

"Send in the clones!"
Jemanden aus dem Stimmungstief zu holen, fällt in diesen Zeiten zugegebenermaßen schwer. Selbst ausgewiesene Humoristen wie unser Wochenkolumnist Jan Weiler beißen sich an depressiven Verstimmungen die Zähne aus. Sie müssen, bei Lichte betrachtet, sogar darauf achten, nicht selbst auf der Talsohle der eigenen Laune zu landen.

The Art of Reising
Unser Kolumnist ist das Reisen gewöhnt. Und trotzdem verzettelt er sich jedes Mal ums Neue, wenn es darum geht sich auf eine neue Reise vorzubereiten. Es gibt Dinge, die lernt man wohl nie.

Angenehm angenadelt
Die wöchentliche Wortklauberei unseres Kolumnisten dreht sich heute um sich selbst - kleine Wörter und große Worte, gelassen ausgesprochen.

Die Iden des Merz
Jan Weiler macht sich Sorgen: Woran liegt es wohl, fragt er sich, dass Friedrich Merz, dieser Riesentyp, mit seinen fast zwei Metern, immer ein wenig beleidigt und so gar nicht staatsmännisch souverän wirkt? Vielleicht, mutmaßt unser Kolumnist, weil Merz das Siegen nie gelernt hat...

Es grüsst B. Bornemann
Spam-Mails sind der Fluch der digitalen Welt: Zwischen Angeboten für Treppenlifte, Penisverlängerungen und dubiose Finanzprodukte gehen wichtige Nachrichten gerne verloren. Was aber passiert, wenn man dem vermeintlichen Absender seiner schlimmsten Spam-Mails beim Bäcker begegnet?

Knietief im Saft-Game
Die Tochter unseres Kolumnisten musste ohne Heidi Klums GNTM aufwachsen. Was sie, so Jan Weiler, vor Diäten und Essstörungen bewahrte. Jetzt aber hat sie offenbar umgedacht, und verzichtet weitestgehend auf feste Nahrung.

Eine dringende Wahlempfehlung
Wenn man vorher lange genug darüber nachdenken würde, welche enormen Auswirkungen eine winzig kleine Handlung haben kann, würde man in der Mehrzahl aller Fälle von ihr Abstand nehmen, meint unser weitsichtiger Kolumnist. Es gebe Leute, die machten das so. Aus lauter Furcht vor den Konsequenzen einfach gar nicht handeln. So etwas nenne man overthinking. Das sei sehr klug, denn dann habe man nichts zu bereuen. Andererseits passiere dann eben auch nüscht, auch nicht das Gute. Und wer will das denn?

Küchen-Demokratie
Gewichtige Entscheidungen stehen an: Dorade in Salzkruste, Risotto oder doch der Nudelauflauf. Jan Weiler und sein Versuch die Demokratie am Sonntagstisch mit der Familie zu leben.

Private Realität
Die eine Generation geht erstmal grundsätzlich nicht ans Telefon, verlangt das aber von der Generation ihrer Eltern sehr wohl. Und: Die Jüngeren sind eindeutig besser im Ausblenden der Welt, die ihr nicht gefällt. Was unser Kolumnist in der eigenen Familie erlebt.

Wahr ist nur, dass er lügt
Donald Trump sei dabei, sich in eine Art fiktionale Figur zu verwandeln, meint unser Kolumnist. Sein Auftritt im TV-Duell mit seiner Konkurrentin Kamala Harris hat auf Jan Weiler gewirkt, als spräche da gar kein Politiker oder zumindest Präsidentschaftsanwärter mehr. Von weitem aus betrachtet habe es wie Satire ausgesehen, besonders die Stelle, wo Trump ganz ernsthaft mitteilte, dass sie (gemeint waren Einwanderer aus Haiti) in Springfield Hunde, Katzen und sonstige Haustiere essen. Und wie jeder in den USA weiß, aber auch sonstwo, die Menschen wissen, sind ja in Springfield die Simpsons zuhause...

John hat Schluss gemacht
Letzte Woche hat sich unser Kolumnist für die Fahrt zur Lesung ein Auto gemietet. Das hat ihn aber dann derart mit ständigen Anweisungen genervt, die er zu seinem Ärger immer auch gleich befolgt hat, dass er für die Rückfahrt lieber wieder die Bahn genommen hat. Gut so, sonst hätte er seinen 16-jährigen Mitreisenden auch diese dolle Geschichte nicht ablauschen können...
























