Mikrostrom verstehen statt nur anwenden

Mikrostrom wird in der Praxis häufig auf einen einzigen Aspekt reduziert: die Frequenz. Doch diese Sichtweise greift zu kurz. In dieser Podcastfolge geht es um die biophysikalischen Grundlagen der Mikrostromtherapie und um die Frage, warum therapeutische Wirkung niemals durch einen einzelnen Parameter erklärbar ist. Mikrostrom ist kein eindimensionales Frequenzkonzept, sondern das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus Stromstärke, Spannung, Frequenz sowie Polarität und Signalform. Anhand der Metapher eines Orchesters wird erläutert, warum erst das koordinierte Zusammenwirken aller Wirkparameter eine regulierende Wirkung auf biologisches Gewebe entfalten kann. Dabei wird deutlich, weshalb identische Frequenzen in der Praxis zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können und warum biologisches Gewebe nicht als statisches System verstanden werden darf. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf der Rolle kybernetischer Automatiksysteme in der Mikrostromtherapie. Es wird erklärt, wie automatisierte, biophysikalische Entscheidungsprozesse dabei helfen können, komplexe Parameter dynamisch an den aktuellen Gewebezustand anzupassen – ohne die therapeutische Verantwortung aus der Hand zu geben. Diese Episode richtet sich an Therapeuten, Ärzte und medizinisch interessierte Anwender, die Mikrostrom nicht nur anwenden, sondern verstehen möchten. Sie bietet eine fundierte Einordnung, räumt mit vereinfachten Vorstellungen auf und schafft ein tieferes Verständnis für Mikrostrom als regulatives, biophysikalisches Werkzeug. Weitere Informationen: https://www.luxxamed.de/2026/01/28/mikrostrom-ist-nicht-gleich-mikrostrom/