Ein Kind geht in die Bücherei und entdeckt die Paranoia. Es sind die Neunziger: Im TV läuft „Akte X“, am Kiosk seziert das P.M.-Magazin Aliens, Dan Brown schreibt „Illuminati“. Das Internet ist noch jung und langsam, aber schon uferlos. Eine düstere Ahnung schiebt sich unter den bunten Fortschrittsoptimismus von Spice Girls und Rotgrün. Am Ende stürzen Türme. Eine Spurensuche in die Zeit, als das paranoide Denken Mainstream wurde und wie sie uns noch heute prägt. Und nicht zuletzt eine Annäherung an einen großen Protagonisten dieses Misstrauens: Erich von Däniken, der im Januar verstorben ist. Essay von Steffen Greiner























