Er hat mit „Sonnenallee“ für den ersten erfolgreichen Kinofilm über die DDR nach der Wiedervereinigung gesorgt- wird ein zweiter Teil kommen? Leander, 1959 in Quedlinburg im Bezirk Halle/Saale geboren, wächst in einer Theaterfamilie auf. Sein Vater Ezard Haußmann ist ein beliebter Schauspieler in Theater und Film, seine Mutter Kostümbildnerin. Das Leben ändert sich abrupt, als er 9 Jahre alt ist: Sein Vater erhält zehn Jahre Berufsverbot. Von da an ist nichts wie zuvor, die Stasi Teil seines Lebens. Er lernt zunächst Facharbeiter für Tiefdruck, um dann Schauspieler zu werden. In Gera und Parchim, wo er anschließend engagiert wird, eckt er an, mal ist es die Loyalität zu einem Kollegen oder sein Ausreiseantrag. Nach dem Mauerfall macht er sich einen Namen als Theaterregisseur in Weimar und als Intendant am Schauspielhaus in Bochum, bevor er als Filmregisseur durchstartet. Wir sprechen u.a. darüber, wie er der Präsenz der Stasi in seinem Leben mit Humor begegnet ist, ob es heute einfacher ist, einen Film über die DDR machen zu können und ob sich das Bild des Ostens im Westen seit dem Mauerfall wesentlich verändert hat.
























