
In diesem Podcast losen die beiden Moderatoren vor jeder Folge aus, wer die Pro- und wer die Contra-Position vertreten muss. Damit zwingen sie sich aus ihren Echokammern und Meinungsblasen raus und sind nur noch den besten Argumenten verpflichtet. In einer Zeit, in der Meinungen oft verhärtet und Debatten festgefahren sind, wollen Tim Koschwitz und Djamil Deininger die Spaltung der Gesellschaft überwinden und wieder einander zuhören. Ehrlich, offen, respektvoll und mit Wohlwollen. Jede Episode stellt ein aktuelles Thema in das Zentrum der Debatte: Wahlen in Deutschland, Europa und in den USA, Fußball und der DFB, Europameisterschaft und Bundestrainer Julian Nagelsmann, die Legalisierung von Cannabis, Hochwasser, Klimawandel und Umweltschutz, Digitalisierung und Datenschutz, Wohnungsnot und Mieten, der öffentliche Nahverkehr, Arbeitsmarkt, Rente und Altersversorgung, die Bahn, das Auto und Fahrradwege in der Großstadt, soziale Gerechtigkeit und innere Sicherheit, der Krieg in Europa und die Bundeswehr. Das sind nur einige der Themen, die Tim Koschwitz und Djamil Deininger für Euch diskutieren werden. Gerade bei solchen provokanten Diskussionsthemen neigen wir oft dazu, uns reflexartig in der eigenen Meinung einzugraben. Dieser Podcast hilft uns dabei, aus dem Kreislauf der Abwehr auszubrechen. Kooperation ist der Schlüssel zu einer konstruktiven Zukunft. Streitkultur bedeutet, unterschiedliche Meinungen respektvoll und konstruktiv auszutauschen, um ein tieferes Verständnis für unser Gegenüber zu erreichen. Jede Folge ist ein Schritt in diese Richtung. Neue Einsichten, neue Denkanstöße und ein Muss für alle, die intelligente und anregende Unterhaltung suchen. “Eine Meine Deine Meinung” mit Tim Koschwitz und Djamil Deininger erscheint jeden Donnerstag mit einer neuen Folge. Jede Folge ist etwa 25 Minuten lang. Über Tim Koschwitz Tim Koschwitz wurde in Marburg an der Lahn geboren. Er begann seine Karriere als Moderator bei Planet Radio und Radio Fritz vom rbb. Ab der WM 2006 sendete er zusammen mit seinem Vater Thomas Koschwitz die Frühsendung „Koschwitz am Morgen“ beim Berliner Rundfunk 91,4. Aktuell ist Tim Koschwitz in der Frühsendung „Guten Morgen Berlin“ beim Sender 88.8 vom rbb zu hören. Über Djamil Deininger Djamil Deininger wurde in Augsburg geboren. In seiner Karriere als Moderator zog es ihn einmal quer durch die Republik. Von Augsburg über München und Hessen nach Berlin, wo er rund 7 Jahre für den rbb sendete. Er ist Vater einer Tochter und arbeitet aktuell in München. Über BosePark Distribution BosePark Productions GmbH konzipiert, produziert und veröffentlicht Podcasts in ganz Europa. www.bosepark.com
Alle Folgen
Funkenmariechen - Vereinsgeförderte Kindersexualisierung?
Dieses Mal geht es um die Funkenmariechen. Ausgelöst durch die Debatte um die Epstein-Files fragen sie sich, ob junge Mädchen in knappen Kostümen vor Erwachsenenpublikum eine Form der Frühsexualisierung darstellen oder ob es sich um harmlose Tradition handelt. Position Tim (Ja): Die knappen Kostüme, hohen Schuhe und Performance vor betrunkenen Erwachsenen sexualisieren Kinder und bedienen Rollenklischees. Kinder können die Tragweite solcher Auftritte nicht überblicken. Position Djamil (Nein): Die Sexualisierung entsteht im Kopf des Betrachters, nicht durch die Kleidung selbst. Es handelt sich um funktionale Sportkleidung in einem familiären Vereinskontext. Knappheit der Kostüme (Miniröcke, Strumpfhosen, Rüschenhöschen) Performance vor betrunkenen Erwachsenen bei Großveranstaltungen Kinder können Konsequenzen nicht abschätzen (Videoaufnahmen, Online-Verfügbarkeit) Stereotypische Rollenbilder werden vermittelt Vergleich mit anderen Settings: In der Fußgängerzone würde man nach Jugendschutz rufen Problem liegt bei kranken Köpfen, nicht bei der Kleidung Vergleich mit Sportkleidung (Eiskunstlauf, Schwimmbad) Funktionale Kleidung für sportliche Leistung Familiäre Vereinsstruktur mit Elternbeteiligung Victim-Blaming-Argument: Niemand fragt Vergewaltigungsopfer nach ihrer Kleidung Vergleich mit anderen Bereichen: Schwimmbäder, Eiskunstlauf, Bikini-Kataloge Historischer Kontext: Ursprünglich von Männern getanzt, in der Nazi-Zeit gewechselt Mediale Präsenz und Online-Verfügbarkeit von Aufnahmen Unterschied zwischen privatem Verkleiden und öffentlicher Performance Elternverantwortung und Aufsichtspflicht --- Kapitel: 00:00 Einführung in die Dystopie und Traditionen 02:47 Karneval und seine kritische Betrachtung 05:45 Sexualisierung von Mädchen im Karneval 08:52 Die Rolle der Kleidung und gesellschaftliche Wahrnehmung 11:59 Vergleich mit anderen kulturellen Praktiken 14:32 Die Diskussion über Kinderbadebekleidung 16:52 Karneval und die Frage der Sexualisierung 19:52 Die Rolle der Erwachsenen in der Kinderunterhaltung 23:33 Kindersicht und Verantwortung der Eltern 27:43 Tradition vs. Frühsexualisierung im Karneval Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Eskapismus - Darf ich uninformiert sein?
Dürfen wir uns in Zeiten der Informationsüberflutung bewusst zurückziehen und uninformiert bleiben? Die beiden losen wie gewohnt aus, wer welche Position vertritt - Djamil argumentiert für das Recht auf Eskapismus, Tim für die Notwendigkeit, informiert zu bleiben. Abstimmungsergebnis (Instagram): JA (Eskapismus erlaubt): 62% NEIN (Informiert bleiben): 38% Pro Uninformiertheit (Djamil): Mentale Gesundheit hat Priorität Der "Boiler-Vergleich": Nicht jedes Problem ist unsere Aufgabe zu lösen Analyseparalyse: Zu viel Information kann handlungsunfähig machen Fokus auf die eigene Welt und das, was man kontrollieren kann Therapeutischer Ansatz: Tue, was dir gut tut Contra Uninformiertheit (Tim): "Demokratie ist kein Wellnessbereich, sondern ein Fitnessstudio" Historische Beispiele: Rosa Parks, Mahatma Gandhi Gefahr der Desinformation bei uninformierten Menschen Kleine Handlungen können große Veränderungen bewirken (Bruce Springsteen als aktuelles Beispiel) Ohnmacht durch Wegschauen verschlimmert sich nur Personen: Adel Tawil ("Es ist so viel, so viel, so viel") Robert Habeck (Posting aus Norwegen zu Geopolitik) Rosa Parks (Busboykott) Mahatma Gandhi (Salzmarsch) Bruce Springsteen ("Streets of Minnesota", 4:50 Min Song als Statement) Jeffrey Epstein (Epstein-Files) Historische Ereignisse: Französische Revolution (14. Juli 1789) Bürgerrechtsbewegung USA Indische Unabhängigkeitsbewegung Aktuelle Bezüge: US-Politik unter Trump Deutsche Innenpolitik (CDU-geführte Regierung) Sozialstaatsabbau Epstein-Files und globale Machtstrukturen Eskapismus: Bewusster Rückzug aus der Informationsflut Analyseparalyse: Handlungsunfähigkeit durch Informationsüberflutung Carbon Footprint Analogie: Individuelle vs. systemische Verantwortung Algorithmen vs. Wahrheit: Emotionen werden belohnt, nicht Fakten Demokratische Teilhabe: Verantwortung des Einzelnen Menschen mit geringem politischem Wissen sind anfälliger für Desinformation Nachrichtenvermeidung führt nicht zu besserem Wohlbefinden, sondern zu diffusem Kontrollverlust Uninformierte sind anfälliger für autoritäre Narrative Paradox: Uninformierte können Idealismus aufrechterhalten (umstritten in der Diskussion) Tims Ansatz: Nachrichtenpause von Freitagabend bis Sonntagnachmittag Nur Bundesliga-News am Wochenende Bewusste Konsumentscheidungen (Boykott US-Produkte?) Aktiv bleiben trotz Überforderung Djamils Erkenntnis: Abstand nehmen von überwältigenden Themen (z.B. Epstein-Files) Gegen lokales Unrecht aktiv werden Balance zwischen Selbstschutz und Engagement finden Beide kommen zu einem Mittelweg: Pausen sind erlaubt und notwendig für mentale Gesundheit Komplette Ignoranz ist gefährlich für die Demokratie Jeder muss individuell entscheiden: "Schaffe ich dieses Informationspaket noch?" Aktiv bleiben ist wichtig - auch in kleinen Dingen Die permanente Informationsflut ist auch eine Strategie zur Überforderung Zitat der Episode: "Es ist so viel, so viel, zu viel" - Adel Tawil (wiederkehrendes Motto) Diskutiert mit uns: Spotify Kommentare Instagram & TikTok Mail: meinung@eine-meine-deine-meinung.de --- Kapitel 00:00 Einleitung: Der Wunsch nach Ignoranz 02:53 Eskapismus: Flucht vor der Realität 05:49 Die Verantwortung des Informiertseins 08:54 Der Einfluss von Geschichte und Engagement 12:02 Analyseparalyse und die Suche nach Handlungsfähigkeit 15:00 Kleine Schritte zur Veränderung 17:51 Die Balance zwischen Information und Selbstschutz 21:00 Abschluss: Die Verantwortung des Individuums Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Fußball-WM boykottieren?
Soll Deutschland die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA boykottieren? Auslöser der Debatte war eine öffentliche Äußerung des DFB-Vizepräsidenten Oke Göttlich, die vom Präsidenten direkt wieder einkassiert wurde. Die beiden Hosts losen wie immer ihre Positionen aus und präsentieren die stärksten Argumente beider Seiten. Pro Boykott (Djamil): Historische Parallelen zu 1936: Sportveranstaltungen als Propaganda-Plattform, aktuelle Entwicklungen in den USA (ICE-Operationen, "Alligator Alcatraz"), Deutschland hat aufgrund seiner Geschichte eine besondere Verantwortung, Signal setzen: Intervention bei Freunden, die auf die "falsche Bahn" geraten, Amnesty International berichtet von systematischen Menschenrechtsverletzungen Contra Boykott (Tim): Boykotte zeigen keine nachweisbare Wirkung (Beispiele: Russland, Katar), USA ist noch immer eine funktionierende Demokratie mit freier Presse und Opposition, Deutsche sollten nicht als "Moralapostel" auftreten, Sport bietet Bühne für Widerstand (Beispiel: Jesse Owens 1936), Hinfahren und aushalten statt Weglaufen, öffentliche Auseinandersetzung vor Ort, Mid-Term-Wahlen könnten bereits Korrektiv sein ERWÄHNTE PERSONEN & INSTITUTIONEN Oke Göttlich (DFB-Vizepräsident) Bernd Neuendorf (DFB-Präsident) Donald Trump (US-Präsident) Joshua Kimmich (Fußballspieler) Friedrich Merz (Bundeskanzler) Steve Bannon Greg Bovino (ehemaliger ICE-Chef) Jesse Owens Gianni Infantino (FIFA) --- Kapitel 00:00 Einführung in die Diskussion über die WM 02:52 Die Kontroverse um den Boykott der WM 06:03 Argumente für und gegen den Boykott 08:58 Die Rolle der USA in der aktuellen Debatte 11:41 Vergleich mit der NS-Zeit und Menschenrechtsfragen 14:26 Moralische Verantwortung und historische Demut 15:30 Die Rolle der USA in der Weltpolitik 18:53 Intervention oder Ignoranz? 20:50 Die Verantwortung Deutschlands in der Welt 23:39 Die Dynamik der amerikanischen Politik 25:46 Sport und Politik: Ein schwieriges Verhältnis Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Ist Friedrich Merz ein guter Kanzler?
Ist Friedrich Merz ein guter Kanzler? Die Welt dreht sich schneller denn je, News veralten in Stunden. Öffentliche Friedrich Merz Bewertung: 74% unzufrieden (vs. Scholz 62%), aber steigende Trends. Djamil (pro) lobt Merz' Stärke in der Mega-Krise: Ukraine-Krieg, Donald Trump 2.0, Wirtschaftsnot, Magdeburg-Anschlag, Digitalisierung, Rentenreform, Infrastruktur – trotz SPD-Koalition hält er alles zusammen und signalisiert Wirtschaftsvertrauen (z.B. Bürokratieabbau, Schuldenbremse). Tim (contra) kritisiert Friedrich Merz Kritik-Punkte: Verbale Fettnäpfchen, telefonische Krankschreibung (nur 1,5% Fälle), „mehr arbeiten“-Populismus statt Bildung/Innovation, tapsige Außenpolitik (Trump-Kanal? Macron & v.d. Leyen führen). Tim und Djamil debattieren respektvoll: Ist Merz der Bundeskanzler Deutschland mit Rückgrat oder fehlt Souveränität? Jährlicher Check-up geplant. --- Kapitel: 00:00 Einleitung und aktuelle Ereignisse 02:59 Friedrich Merz: Ein Kanzler in Krisenzeiten 06:00 Politische Kommunikation und öffentliche Wahrnehmung 08:45 Innere Herausforderungen und Debattenführung 11:40 Wirtschaftliche Perspektiven und Standort Deutschland 15:54 Die Arbeitsmoral und Strukturprobleme 17:45 Bürokratieabbau und wirtschaftliche Maßnahmen 20:13 Friedrich Merz und die Außenpolitik 24:25 Transatlantische Beziehungen und diplomatische Herausforderungen 27:15 Friedrich Merz: Ein Kanzler im Wandel 31:46 Abschluss und Ausblick auf die nächste Folge Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Sollte die Nofretete zurückgegeben werden?
In dieser Folge wagen sich Tim und Djamil an eines der emotionalsten und politischsten Themen der Kunstgeschichte: Der Streit um die 3.400 Jahre alte Büste der Nofretete. Seit 1913 steht sie in Berlin, doch Ägypten fordert ihre Heimkehr. Wie gewohnt haben wir die Rollen (Pro und Contra Rückgabe) ausgelost, um unsere eigenen Meinungsblasen zu verlassen und die besten Argumente der Gegenseite zu finden. Die Story der Nofretete: Wie die Büste während der britischen Besatzungszeit Ägyptens nach Deutschland kam und was es mit dem „50-50-Prinzip“ bei Ausgrabungen auf sich hatte. Raubkunst vs. Vertragsrecht: Warum der Fall der Benin-Bronzen anders gelagert ist als der der Nofretete – oder vielleicht doch nicht? Moral vs. Gesetz: Kann Unrecht von früher heute noch Recht sein? Wir diskutieren über die Gültigkeit von Verträgen, die unter kolonialem Druck entstanden sind. Konservierung & Moderne: Ist Berlin der sicherste Ort für die fragile Büste oder bietet das neue Grand Egyptian Museum in Gizeh längst Weltstandard? Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Ist das Recht des Stärkeren Gebot der Stunde?
In dieser Folge steht das kontroverse Recht des Stärkeren im Fokus – ausgelöst durch Trumps US-Entführung von Maduro in Venezuela 2026. Djamil verteidigt Peace through Strength als zeitgemäße Realpolitik gegen Putin, Xi und globale Bedrohungen, plädiert für EU-Aufrüstung und Truppen auf Grönland, um Appeasement 1938 zu vermeiden. Tim kontert: USA verstecken sich hinter Völkerrecht und UN-Charta, historische Flops wie Irak, Afghanistan und Guatemala 1954 zeigen – pure Macht scheitert. Durch Sandkasten-Analogien, America First-Geschichte (Panama 1989) und aktuelle Krisen (Ukraine, Taiwan) entfaltet sich eine nuancierte Debatte über Machtpolitik vs. Rechtsstaat in der anarchischen Welt 2026. Europa als stärkster Freihandelsraum soll Einheit demonstrieren (Macron-EU-Flagge, Merz-Fotos), „Divide et impera“ abwehren und Stärke zeigen, ohne Panik. Die Folge analysiert Trump Administration, Stephen Miller Zitate, NATO-Zukunft und europäische Sicherheitspolitik als Weckruf: Ist Stärke das Gebot der Stunde? Risiken und Chancen der Geopolitik 2026 werden ohne Schwarz-Weiß-Denken beleuchtet. Keywords: Recht des Stärkeren, Trump 2026, Maduro Venezuela, Peace through Strength, EU Aufrüstung, Völkerrecht, Putin Xi, Appeasement Politik, Geopolitik Analyse, Eine meine deine Meinung Podcast --- Kapitel 00:00 Ein frohes neues Jahr und Ausblick auf 2026 00:52 Das Konzept der Meinungsvielfalt im Podcast 01:56 Das Recht des Stärkeren und die Trump-Administration 04:58 Die Rolle der USA in internationalen Konflikten 08:02 Historische Einmischungen der USA in Südamerika 10:56 Völkerrecht und die Souveränität von Staaten 13:56 Legitimation und das Recht des Stärkeren 16:21 Das Verbot von Gewalt und die UN-Charta 17:22 Machtinteressen und die Ehrlichkeit von Trump 18:41 Selbstverteidigung und geopolitische Strategien 20:06 Die Rolle der USA und die militärische Überlegenheit 21:23 Das Recht des Stärkeren und geopolitische Realität 25:25 Die Notwendigkeit einer klaren Positionierung in Europa 27:43 Die Herausforderungen und Chancen für Europa 31:30 Die Wahrnehmung Europas in der Welt 34:28 Das Recht des Stärkeren: Eine Diskussion über Macht und Moral Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Sollte Weihnachten unpolitisch bleiben?
Wenn Familien an Weihnachten zusammenkommen, ist der Streit oft nicht weit: Politik am Festtagstisch – geht das oder besser nicht? Tim und Djamil streiten sich diesmal stellvertretend für zwei sehr deutsche Umgangsformen mit dem Fest der Liebe. Djamil sagt: „Lasst Weihnachten unpolitisch!“ – Wir brauchen endlich einmal echte Pausen vom Dauerrauschen der Krisen und Konflikte. Drei Tage im Jahr ohne Streit, dafür mit Zuhören, Nähe und Wärme. Tim hält dagegen: „Weihnachten war immer politisch!“ – Schließlich erinnert die biblische Geschichte selbst an Flucht, Armut und Solidarität. Wenn das keine politischen Themen sind – was dann? Dabei geht’s in dieser Folge um: Warum die einen an Heiligabend lieber schweigen, während sich die anderen erst recht austauschen wollen. Wie Kommerz und Konsum das Fest verändert haben. Ob ausgerechnet Weihnachten uns wieder menschlicher machen kann – jenseits von Geschenken und Glühwein. Und warum Xavier Naidoo, Jeff Bezos und die Christmette in Pirna plötzlich mitten im Streit landen. ---- Kapitel: 00:00 Einführung in den Podcast und die Feiertage 02:31 Familie und Weihnachten: Ein politisches Thema? 06:01 Die Kommerzialisierung von Weihnachten 10:43 Weihnachten als Familientreffen und gesellschaftliche Konflikte 14:11 Persönliche Sorgen und gesellschaftliche Themen 15:21 Die Rolle der Familie in Krisenzeiten 17:28 Auszeit von der Politik während der Feiertage 19:00 Gemeinsame Bedürfnisse und menschliche Verbindung 20:35 Politik und Weihnachten: Ein Balanceakt 22:04 Die Bedeutung von Optimismus und Dankbarkeit 25:29 Umgang mit politischen Differenzen in der Familie Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Ist die Walter Lübcke Statue politisch schön?
Ist die Walter-Lübcke-Statue politisch schön? Genau darum geht es in dieser Episode von „Eine, meine, deine Meinung“. Tim und Djamil diskutieren, ob das Mahnmal vor der CDU-Zentrale in Berlin ein starkes Zeichen für Rechtsstaatlichkeit und Erinnerungskultur ist – oder eine problematische Instrumentalisierung eines Mordopfers. Dabei beleuchten sie die Rolle des Künstlerkollektivs „Zentrum für politische Schönheit“, die Kritik der Familie Lübcke, die Reaktionen von CDU, Kanzleramt und Berliner Senat sowie die Frage, was Kunst im öffentlichen Raum eigentlich leisten soll: verbinden oder provozieren. Tim argumentiert „pro“ politisch schön, Djamil „contra“ – und beide merken unterwegs, wie ambivalent das Thema wirklich ist. Am Ende sind die Hörerinnen und Hörer gefragt: Ist diese Statue für euch ein notwendiges Mahnmal oder eine Grenze, die überschritten wurde? --- Kapitel 00:00 Einführung in die Debatte über Walter Lübcke 02:46 Die Statue als politisches Mahnmal 05:54 Die Rolle der Kunst im öffentlichen Raum 08:54 Die Bedeutung von Gedenkkultur und Respekt 11:52 Kunst, Spaltung und gesellschaftlicher Dialog 17:33 Öffentlicher Dialog und Gedenken 19:09 Die Rolle der CDU im politischen Diskurs 21:10 Kunst und politische Verantwortung 25:41 Ambivalenz und persönliche Meinungen 30:41 Die Bedeutung der Walter-Lübcke-Statue Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Isch der Weihnachtsmarkt over?
Zwischen Vorweihnachtsstress, Glühweinpreisen jenseits von Gut und Böse, Sicherheitsschleusen seit Breitscheidplatz und Magdeburg und China-Schmuck statt echter Handwerkskunst: Wie viel Magie steckt noch in der Glühweinbude? Tim zieht über „Alibaba-Lager“ und 9‑Euro-Langosch her, Djamil verteidigt Weihnachtsmärkte als Ort für Rituale, Begegnung und Dorf-Community – vom Augsburger Poller-Wahnsinn bis zum „Heiligen Morgen“ in Saarbrücken. Am Ende geht es um die Frage: Ist der klassische Weihnachtsmarkt vorbei oder müssen wir nur unsere Erwartungen ändern? Kapitel 00:00 Einführung 00:20 Weihnachtsmärkte im Wandel der Zeit 03:23 Sicherheitsvorkehrungen und das Gefühl der Unsicherheit 08:32 Preise und Kommerzialisierung der Weihnachtsmärkte 13:20 Traditionen und persönliche Erlebnisse auf Weihnachtsmärkten 14:02 Die Evolution des Weihnachtsmarktes 16:22 Das Gefühl von Weihnachten und Tradition 21:26 Persönliche Meinungen zu Weihnachtsmärkten 25:23 Gemeinschaft und der wahre Geist des Weihnachtsmarktes Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Tötet der Black Friday unsere Wirtschaft?
Diesmal stehen die Auswirkungen des Black Friday auf den deutschen Einzelhandel im Fokus. Während einerseits die verlockenden Rabatte für Verbraucher attraktiv sind, wird auch die Schattenseite beleuchtet: Die Belastungen für Kleingewerbe und Arbeitnehmer durch starke Konkurrenz großer Onlinehändler wie Amazon. Der Black Friday wird als ein Symptom einer wirtschaftlich angespannten Lage betrachtet, die jedoch auch einen wichtigen Kaufanreiz setzt und deutschen Händlern hilft, wettbewerbsfähig zu bleiben. Anhand von persönlichen Erfahrungen aus dem Berliner Einzelhandel wird die Transformation vom stationären Handel hin zum Onlinegeschäft beschrieben. Die Bedeutung von Beratung und dem Einkaufserlebnis vor Ort wird hervorgehoben, um die besondere Qualität und den Wert des lokalen Handels zu verdeutlichen. Gleichzeitig wird die Herausforderung dargestellt, wie Händler mit niedrigen Gewinnmargen und dem steigenden Online-Wettbewerb umgehen müssen. Der Podcast zeigt die komplexe Situation des Einzelhandels in Deutschland auf, bei der der Black Friday sowohl Chancen als auch Risiken bietet. Die Problematik wird nicht vereinfachend dargestellt, sondern als Teil eines größeren wirtschaftlichen Wandels mit tiefgreifenden Folgen für Konsumverhalten und Stadtbild analysiert. Abschließend rufen die Gastgeber die Zuhörer dazu auf, ihr eigenes Einkaufsverhalten kritisch zu hinterfragen und laden zu Feedback über E-Mail, Spotify oder Social Media ein. Damit ist der Podcast eine spannende Mischung aus aktueller Wirtschaftskritik, gesellschaftlicher Debatte und persönlichen Geschichten rund um den Einzelhandel und den Black Friday in Deutschland. Dies macht die Folge besonders relevant für alle, die sich für nachhaltigen Konsum, lokale Wirtschaft und die Herausforderungen des modernen Handels interessieren. --- 00:00 Einleitung und aktuelle politische Lage 02:03 Der Einfluss von Black Friday auf den Einzelhandel 05:47 Kleinere Geschäfte und der Wettbewerb 09:44 Die Rolle der Kunden und ihre Kaufentscheidungen 14:23 Die Kehrseite des Black Friday 20:05 Herausforderungen für den Einzelhandel 25:40 Erinnerungen an den Einzelhandel 28:18 Das Gefühl des Einkaufens Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Mehr Macht für den Bundeskanzler?
In dieser Episode von „Eine Meine Deine Meinung“ beschäftigen sich Tim Koschwitz und Djamil Deininger mit der provokanten Frage, ob der Bundeskanzler in Deutschland mehr Macht bekommen sollte. Anlass ist ein Vorschlag des Autors Ferdinand von Schirach, den Kanzler sieben Jahre direkt zu wählen und ihm das Recht zu geben, bis zu drei Gesetze ohne Zustimmung des Bundestags zu erlassen, solange das Bundesverfassungsgericht keine Einwände hat. Die Hosts diskutieren die Vor- und Nachteile dieses Modells: Während Tim für mehr Effizienz in der Regierungsarbeit plädiert und die schwierige Kompromissfähigkeit im aktuellen System heraushebt, warnt Djamil vor Verantwortungslosigkeit, Populismus und dem Verlust demokratischer Legitimation. Im Laufe des Gesprächs greifen sie auf zahlreiche Beispiele aus der deutschen Politikgeschichte, anderen Ländern und popkulturelle Vergleiche wie „Game of Thrones“ zurück, um die Komplexität und die Konsequenzen einer Machtverschiebung deutlich zu machen. Die Episode beleuchtet zudem, wie Umfragen und Wahlkämpfe politische Prozesse beeinflussen und stellt die Frage in den Raum, ob eine längere, einmalige Amtszeit tatsächlich zu besseren Entscheidungen führen würde. Erwähnte Personen: Ferdinand von Schirach (Schriftsteller, Jurist) Angela Merkel (Ex-Bundeskanzlerin) Gerhard Schröder, Willy Brandt, Helmut Schmidt (Ex-Kanzler) Friedrich Merz (CDU) Ricarda Lang (Grüne) Christian Lindner (FDP) --- Kapitel: 00:00 Einführung in den Meinungspodcast 01:55 Braucht der Bundeskanzler mehr Macht? 05:46 Die Verantwortung der Politiker 09:56 Die Herausforderungen der Kanzlerschaft 14:04 Demokratische Legitimation und Machtverteilung 18:25 Politik und Zeitdruck 21:57 Koalitionen und politische Landschaft 25:23 Umfragen und deren Einfluss auf die Politik 29:27 Die Rolle von Experten in der Politik Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Killt KI Kunst und Kreativität?
Ausgehend von aktuellen Beobachtungen in Hollywood, der Musik- und Social-Media-Welt sprechen die beiden über die Chancen und Gefahren künstlicher Intelligenz für die kreative Arbeit. Djamil argumentiert, dass echte Kunst Können, Handwerk und menschliche Emotionen braucht – all das, was KI nur imitieren, aber nicht fühlen kann. Tim hingegen hält dagegen: KI demokratisiert Kreativität, eröffnet neue Ausdrucksformen und befähigt auch jene, die nicht malen, filmen oder komponieren können, eigene Kunst zu schaffen. Gemeinsam durchleuchten sie, ob KI Künstler wirklich ersetzt oder ihnen lediglich neue Werkzeuge an die Hand gibt. Von Oscar-Nominierungen über Hopper-Gemälde und Jesus-Sketche bis hin zu eigenen KI-Kunstexperimenten reicht die Diskussion – mal ernst, mal mit Augenzwinkern. ---- Kapitel 00:00 Einleitung und aktuelle Themen 03:05 Die Zukunft von Kunst und Kreativität 06:04 Künstliche Intelligenz in der Kunst 08:47 Der Wert von Originalkunst vs. KI-Kunst 11:53 Demokratisierung der Kunst durch KI 14:59 Kreativität und der Entstehungsprozess 16:19 Die Essenz der Kunst und das Können 17:52 Kunst und Monetarisierung: Ein Spannungsfeld 19:44 Zugang zur Kunst: Chancen durch digitale Tools 21:40 Kunst im Wandel: Technologische Einflüsse 23:42 Kreativität und KI: Eine neue Waffe für Meinungspluralität 25:05 Die Zukunft der Kunst: Wert und Konsumverhalten 29:11 Echtheit in der Kunst: Der Wert des Handwerks Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Julia Klöckner setzt sich fürs Tierschutzwohl bei kultureller Aneignung ein - Die Konferenz am 09. November
Djamil und Tim besprechen die Themen der Woche auf der Suche nach einem kontroversen Thema für die Hauptausgabe am Donnerstag. Dieses Mal geht es um: Feiertags-Feeling im Supermarkt: Warum Weihnachten laut Stadtbild längst da ist Was bringt der EU-Agrarministerrat? Diskussion um strengere Tierwohlstandards, die Zukunft der Landwirtschaft und die komplexe Situation kleiner Höfe in Deutschland „Was essen mit schlechtem Gewissen?“: Bio-Fleisch, Tierwohl und die persönliche Moral Landwirtschaft privat vs. staatlich: DDR-LPGs, Spezialisierung und die Not kleiner Betriebe. Zeit für mehr Kooperation? Prostitution und Gesetz: Kommt das „nordische Modell“ nach Deutschland? Die Folgen der Kriminalisierung von Sexkauf, Grauzonen, OnlyFans und die Frage von Selbstbestimmung vs. gesellschaftlicher Schutz Kulturelle Aneignung: Vom Reggae-Verbot bis Reinhard Mey in der Kiezkneipe. Wann bereichert Austausch und wann wird er kritisch? Auch die Lederhose bekommt ihr Fett weg. Polizei, Präsenz & Politik: Werden Sicherheitsprobleme wirklich durch Gesetzesverschärfungen besser – oder braucht es einfach mehr Kontrollen und Personal? Der Appell: „Nehmt euch nicht zu ernst“ – Warum entspannte Offenheit mancher Debatte guttun würde ---- Kapitel: 00:00 Einführung in die Themen der Woche 02:59 Nachhaltigkeit und Tierwohl in der Landwirtschaft 05:55 Prostitution und das nordische Modell 11:53 Persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Perspektiven zur Prostitution 16:54 Die Komplexität der Sexualität in der Gen Z 18:02 Politik und Prostitution: Ein nordisches Modell für Deutschland? 19:31 Sicherheitsgefühl und Polizeipräsenz in Deutschland 21:43 Kulturelle Aneignung: Ein kontroverses Thema 33:57 Abschließende Gedanken zur kulturellen Identität Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Sind Abschiebungen nach Syrien jetzt okay?
Sollen Abschiebungen nach Syrien wieder erlaubt sein? Die Union - allen voran der Bundeskanzler Friedrich Merz - hat diese Debatte jetzt angestoßen. Der syrische Bürgerkrieg gilt offiziell als beendet und der Wiederaufbau hat begonnen. Sind Abschiebungen damit jetzt okay? Diesmal muss Djamil die Pro-Position vertreten. Fakten werden eingeordnet: Aktuell leben ca. 715.000 syrische Schutzsuchende in Deutschland, viele haben jedoch längst schon die deutsche Staatsbürgerschaft erworben. Einen großen Teil der Debatte nehmen die Differenzierung "gute Syrer – schlechte Syrer", die Frage der Integration, die Werte des Rechtsstaats sowie der Umgang mit Straftätern und nicht integrierten Personen ein. Die Gesprächspartner legen Wert darauf, die Perspektiven beider Seiten nüchtern zu reflektieren und betonen: Der Humanismus des deutschen Rechts ist ein hohes Gut und schützt auch dann, wenn es emotional schwerfällt. Die Diskussion zeigt, dass es keine einfachen Antworten gibt – Integrationsleistungen, Unsicherheiten im Herkunftsland, emotionale und juristische Aspekte werden intensiv beleuchtet. Am Ende plädieren beide Podcaster für differenzierten Dialog, rechtsstaatliche Prinzipien und eine respektvolle Debattenkultur, ohne schnelle, populistische Lösungen. --- Kapitel: 00:00 Einführung in die Debatte über Migration 02:58 Die Situation der syrischen Flüchtlinge in Deutschland 05:59 Abschiebungen und ihre rechtlichen Implikationen 09:04 Humanismus und Rechtsstaatlichkeit im Kontext von Migration 11:55 Die Rolle der deutschen Staatsbürgerschaft und Integration 15:05 Zukunftsperspektiven für Syrien und Rückkehr der Flüchtlinge 17:27 Sicherheitslage in Syrien und Rückkehr der Geflüchteten 24:13 Integration und Arbeitsmarkt für Geflüchtete 29:35 Dialog und Demokratie in der Flüchtlingsdebatte Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Erika Kirk setzt sich mit Haftbefehl für Männergesundheit bei Fußballspielen ein - Die Konferenz vom 03. November
Auf der Suche nach der Donnerstagsfrage sprechen Djamil und Tim über: Dry November: Tim startet alkoholfrei in den Monat und berichtet, wie sich Stadionbesuche und soziale Events ohne Alkohol anfühlen. Fußball und Steuergelder: Diskussion über Sicherheitseinsätze bei Hochrisikospielen und ob die Polizei dafür aus Steuermitteln oder von der DFL bezahlt werden sollte. Olympia 2036 in Berlin? Chancen und Ängste rund um eine mögliche Bewerbung, inklusive eines augenzwinkernden Blicks auf eine potenzielle deutsche Eröffnungsshow. Männergesundheit & Haftbefehl-Doku: Von toxischer Männlichkeit bis „Movember“ – ein ehrliches Gespräch über psychische Gesundheit, männliche Einsamkeit und gesellschaftliche Erwartungen. Erika Kirk & JD Vance: Wie rechte Politik, Religion und Sexualisierung zur perfekten Reality-Show verschmelzen – und was das über Macht und Inszenierung verrät. Konservativer Feminismus: Debatte über Frauen im rechten Spektrum – Beispiel Nena Brockhaus – und ob „konservativer Feminismus“ Frauen wirklich stärkt oder sie langfristig entrechtet. --- Kapitel: 00:00 Einleitung und Rückblick auf die letzte Woche 03:00 Alkoholkonsum und gesellschaftliche Normen 06:04 Fußball und Polizeieinsätze 09:03 Olympische Spiele in Berlin 11:55 Männergesundheit und toxische Männlichkeit 14:52 Medien und öffentliche Wahrnehmung von Trauer 16:05 JD Vance und die Dynamik der Macht 24:00 Männliche Gesundheit und gesellschaftliche Erwartungen 30:05 Konservativer Feminismus und die Rolle der Frauen 30:56 Abschluss und Ausblick Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Killt der Datenschutz unsere Zukunft(sfähigkeit)?
Tötet der Datenschutz die Innovation in Deutschland? Während Tim argumentiert, dass die DSGVO Unternehmen lähmt und Deutschland zum digitalen Entwicklungsland macht, verteidigt Djamil sie als Schutzschild europäischer Souveränität – und als Chance für innovative Lösungen „made in EU“. Eine kontroverse, aber wie immer konstruktive Debatte über Freiheit, Fortschritt und Vertrauen in die Digitalisierung. ----- 00:00 Einführung in den Podcast und die Debattenkultur 02:07 Datenschutz und die DSGVO: Ein leidenschaftliches Thema 06:05 Innovationen und Datenschutz: Ein Dilemma 11:50 Die Auswirkungen der DSGVO auf Unternehmen 16:09 Die Zukunft des Datenschutzes und der digitalen Innovation 17:32 Die Zukunft der Gesundheits-KI 18:50 Wahlmöglichkeiten und Datenschutz im Gesundheitswesen 20:35 Digitale Souveränität in Europa 21:13 Herausforderungen der Digitalisierung in Deutschland 23:47 Die Rolle der Unternehmen in der Digitalisierung 25:17 Generationsunterschiede in der digitalen Akzeptanz 27:23 Innovationen und Datenschutz 29:02 Die Macht der Nutzerentscheidungen 31:28 EU-Datenschutz und US-Unternehmen 33:32 Schlussfolgerungen zur Digitalisierung und Bürokratie Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Der FC Bayern klaut der evangelischen Bahn die Werte - Die Konferenz am 27. Oktober
Was ist eigentlich wichtiger – Spannung auf dem Rasen oder Fairness im System? In dieser Montagskonferenz von „Eine Meine Deine Meinung“ sprechen Tim und Djamil über die Langeweile der Bundesliga und die mögliche Rettung durch eine Super League, über freche Werbekampagnen, religiöse Reformbedürfnisse und die Frage, ob Minderheitenschutz immer demokratisch ist. Eine Folge zwischen Fußball, Philosophie und Politik – mit reichlich Stoff für den Donnerstag. ---- 00:00 Einführung in die Diskussionsthemen 01:01 Fußball und die Superliga-Debatte 05:58 Werbung und gesellschaftliche Werte 10:05 Die Rolle der Deutschen Bahn in der Werbung 12:55 Reformation der evangelischen Kirche 15:11 Persönliche Glaubensansichten und deren Einfluss 18:02 Die Rolle der Kirche in der Gesellschaft 19:57 Christliche Werte und ihre Relevanz heute 21:54 Minderheitenschutz und Demokratie 29:48 Die Balance zwischen Mehrheit und Minderheit Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Brauchen wir die EU-Armee?
In dieser Episode diskutieren Tim und Djamil die Notwendigkeit einer Europäischen Armee im Kontext der aktuellen geopolitischen Herausforderungen. Sie beleuchten die Vor- und Nachteile einer gemeinsamen militärischen Struktur in Europa, die Rolle der NATO und die Bedeutung nationaler Souveränität. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen, vor denen die EU steht, und die Notwendigkeit, gemeinsame Lösungen für zukünftige Krisen zu finden, einschließlich der Migration und des Klimawandels. Kapitel 00:00 Einführung in den Podcast und die Themen 01:13 Die Notwendigkeit einer Europäischen Armee 03:04 Argumente gegen eine Europäische Armee 05:04 Souveränität und nationale Verteidigung 08:16 Kooperation und bestehende Strukturen 10:32 Die Rolle der NATO und europäische Verteidigungsstrategien 11:50 Stärken und Schwächen der nationalen Armeen 14:15 Zukunftsperspektiven für die europäische Verteidigung 15:37 Wirtschaftliche Erwägungen und nationale Identität 17:51 Zukunftsfragen und europäische Zusammenarbeit 21:14 Herausforderungen einer europäischen Armee 25:14 Die Notwendigkeit einer gemeinsamen Verteidigungsstrategie 28:14 Klimaflüchtlinge und europäische Lösungen Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Merz schiebt Wohnungen ab und ersetzt sie durch Dönerbuden - Die Konferenz am 20. Oktober
00:00 Einführung in die Themen der Woche 02:59 Sondierungen und politische Beziehungen 06:07 Die Rolle der AfD in der deutschen Politik 08:57 Friedrich Merz und die Union 11:56 Migration und gesellschaftliche Wahrnehmung 15:04 Reale Probleme und politische Lösungen 16:49 Die Herausforderungen der Lebenshaltungskosten 19:01 Die Meinungsfreiheit im digitalen Zeitalter 23:30 Die Rolle der Medien und des Journalismus 26:13 Veränderungen in den Innenstädten und ihre Auswirkungen Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Friedensnobelpreis für Donald Trump?
Der Podcast "Eine Meine Deine Meinung" bringt jede Woche zwei erfahrene Radiomoderatoren zusammen, um aktuelle Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren: Tim Koschwitz und Djamil Deininger. Das Besondere: Die Moderatoren losen vor jeder Folge aus, wer die Pro- und wer die Contra-Position vertreten muss. Der Perspektivwechsel ist eine Kunst, in der wir uns üben müssen, damit er uns gelingt. Das Verstehen beginnt mit dem Zuhören, sagte der Psychologe Carl Rogers. 00:00 Einführung in den Videopodcast 00:55 Friedensnobelpreis für Donald Trump? 02:22 Argumente für Trumps Friedensnobelpreis 04:12 Argumente gegen Trumps Friedensnobelpreis 07:02 Die Rolle der internationalen Diplomatie 10:15 Die Bedeutung von Anerkennung und Zeitgeist 12:12 Vergleich mit Barack Obama und der Nobelpreisvergabe 14:54 Der Nobelpreis und seine Kontroversen 16:55 Die Rolle von Donald Trump im Friedensprozess 19:24 Kriterien für den Friedensnobelpreis 20:47 Vergleich mit anderen bedeutenden Persönlichkeiten 23:25 Die Bedeutung des Friedensnobelpreises 26:47 Persönliche Ansichten über den Friedensnobelpreis Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Milei jagt F*ckboys mit Drohnen - Die Konferenz am 12. Oktober
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Sollten die Alten nicht mehr wählen dürfen?
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Pilawa datet Taylor in Tschechien - Die Konferenz am 05. Oktober
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Wiedervereinigung - Wäre die 2 Staaten-Lösung besser gewesen?
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Verblödet, Beamte weg und Oasis sind völlig overrated? - Die Konferenz am 28. September
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Sollten wir immer alles sagen dürfen?
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Die Konferenz am 22. September
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Erbschaftssteuer - Brauchen wir den Erbdeckel?
01:43 Themenvorstellung 03:28 Djamil Argument Pro 04:45 Tim Argument Contra 06:22 Debatte 27:22 Private Meinung Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Die Konferenz am 14. September
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Charlie Kirk - Darf man jemandem den Tod wünschen? (Recap)
Der US-amerikanische rechtskonservative Influencer Charlie Kirk wurde bei einer Veranstaltung in Utah erschossen. Auf Social Media gibt es viele hämische Kommentare dazu und es stellt sich die Frage "Darf man jemandem den Tod wünschen?" Bereits 2024 nach dem Anschlag auf Donald Trump bei einer Wahlveranstaltung, hatten Tim und Djamil genau diese Frage diskutiert. Dies ist die Folge dazu. ----- In dieser Folge von „Eine Meinung Deine Meinung“ diskutieren die Radiomoderatoren Djamil Deininger und Tim Koschwitz ein hochbrisantes und kontroverses Thema, das seit dem Attentat auf den Präsidentschaftskandidaten Donald Trump die Gemüter erhitzt: Darf man jemandem den Tod wünschen? Ausgangspunkt der Debatte ist der umstrittene Tweet des Satirikers Sebastian Hotz alias El Hotzo. Der Podcast beleuchtet unterschiedliche Perspektiven und versucht, ethische und moralische Grenzen auszuloten. Pro-Argumente (Djamil): Historische Beispiele von Legitimität: Djamil verweist auf Fälle wie den Widerstand um Stauffenberg, wo der Tod eines Tyrannen als gerechtfertigt angesehen wird. Solche Taten werden retrospektiv als moralisch richtig betrachtet. Freiheit der Gedanken: Gedanken sind frei und nicht strafbar. Das Wünschen des Todes, solange es nicht zur Handlung wird, sollte zulässig sein. Privater Kontext: In privaten Gesprächen und Gedanken kann es als emotionaler Ausweg gesehen werden, um mit tiefem Leid umzugehen, wie im Fall von Opfern schwerer Verbrechen. Humanitäre Perspektive: In extremen Situationen, wie bei Diktatoren, die massives Leid verursachen, könnte der Tod des Verantwortlichen als Befreiung für die Gesellschaft betrachtet werden. Contra-Argumente (Tim): Ethik und Moral: Tim betont den kategorischen Imperativ von Kant: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde." Todeswünsche verstoßen gegen diese grundlegende ethische Norm. Verrohung der Gesellschaft: Todeswünsche in der Öffentlichkeit tragen zur Verrohung der Sprache und letztlich auch der Taten bei, insbesondere durch die Dynamiken in sozialen Medien. Psychologische Auswirkungen: Das Hegen von Todeswünschen kann negative Auswirkungen auf die eigene psychologische und emotionale Gesundheit haben. Humanismus und Vergebung: Tim verweist auf historische Beispiele der Vergebung und des Humanismus, die zeigen, dass positive gesellschaftliche Veränderungen durch das Überwinden von Hass und nicht durch Vergeltung erreicht werden können. Über Tim Koschwitz Tim Koschwitz begann seine Karriere als Moderator bei Planet Radio und Radio Fritz vom rbb. Aktuell ist Tim Koschwitz in der Frühsendung „Guten Morgen Berlin“ beim Sender 88.8 vom rbb zu hören. Über Djamil Deininger In seiner Karriere als Moderator zog es ihn einmal quer durch die Republik. Von Augsburg über München und Hessen nach Berlin, wo er rund 7 Jahre für den rbb sendete. Er ist Vater einer Tochter und arbeitet aktuell in München. Über BosePark Distribution BosePark Productions GmbH konzipiert, produziert und veröffentlicht Podcasts in ganz Europa. www.bosepark.com Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Sollten wir das Verbrenner-Aus kippen?
In Folge 76 von Eine meine, deine Meinung sitzen Tim Koschwitz und Djamil Deininger zum ersten Mal gemeinsam an einem Tisch – und diskutieren ein Thema, das nicht nur die Politik, sondern auch Millionen von Jobs betrifft: Soll das geplante Verbrenner-Aus 2035 gekippt werden? Zwischen Markus Söders markigen Sprüchen, der Krise der deutschen Autoindustrie und der Frage, ob E-Autos wirklich die Lösung sind, fliegen die Argumente hin und her. Tim und Djamil nehmen Euch mit in eine hitzige, aber auch humorvolle Debatte über Klimaziele, Arbeitsplätze und die Zukunft des Fahrens. Pro-Argumente (Tim Koschwitz – gegen das Verbrenner-Aus) Das Verbrenner-Aus gefährdet hunderttausende Jobs in Deutschland, gerade bei Zulieferern. Die deutsche Autoindustrie ist das Rückgrat der Wirtschaft – ein harter Schnitt könnte sie ruinieren. Konsumentinnen und Konsumenten wollen E-Autos bislang kaum: zu teuer, zu geringe Reichweite, kaum Gebrauchtwagenmarkt. Politischer Druck statt Technologieoffenheit (E-Fuels, Wasserstoff, Hybrid) sei riskant. Während andere Länder weiter auf Verbrenner setzen, würde sich Deutschland international selbst schwächen. Contra-Argumente (Djamil Deininger – für das Verbrenner-Aus) Ziel ist CO₂-Einsparung, nicht ein „Zwang zu E-Autos“ – ohne klare Maßnahmen bleibt der Verkehr ein Klimakiller. Nur ein klares Datum setzt die Industrie unter Innovationsdruck („unter Druck entstehen Diamanten“). Große Hersteller wie BMW und Mercedes betonen selbst, dass das Verbrenner-Aus Planungssicherheit bringt. Die deutsche Autoindustrie hat den Anschluss verpennt, während Tesla und China längst vorangehen. Preise für E-Autos werden sinken, Reichweiten steigen – bis 2035 ist die Transformation machbar. www.bosepark.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Die Konferenz am 7. September - im Freien!
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Sollte bei Straftaten eine doppelte Staatsbürgerschaft erfasst werden?
Der Anlass: In NRW will Innenminister Herbert Reul künftig in der Kriminalstatistik auch Mehrfachstaatsangehörigkeiten ausweisen lassen. Ist das ein Schritt zu mehr Klarheit – oder doch nur populistische Munition für die AfD? Tim und Djamil gehen das Thema wie immer kontrovers an, werfen sich Argumente hin und her und beleuchten sowohl die Chancen als auch die Gefahren einer solchen Erfassung. Zwischen Kriminalstatistik, politischen Nebenwirkungen und der Frage nach echter Integration bleibt es hitzig – und manchmal auch ziemlich absurd. Wie immer wird Pro und Contra ausgelost. Pro & Contra Djamil Deininger (Pro: für die Erfassung) Mehr Klarheit: Schluss mit Gerüchten und dem „Geraune“ von rechts, weil Fakten schwarz auf weiß vorliegen. Entzauberung von Vorurteilen: Wenn alle Doppelstaatler erfasst würden, würde schnell deutlich, dass der Anteil straffälliger Personen verschwindend gering ist. Gesellschaftlicher Nutzen: Daten könnten helfen, Ursachen wie Bildungs- oder Integrationsprobleme sichtbar zu machen. Schutzperspektive: Auch Opfer mit doppelter Staatsbürgerschaft könnten genauer erfasst werden – hilfreich bei gezielten Angriffen, z. B. gegen Deutsch-Russen. Wissenschaftlicher Anspruch: Statistiken sind wichtig, solange sie von Fachleuten richtig interpretiert werden. Tim Koschwitz (Contra: gegen die Erfassung) Populismus statt Nutzen: Die Statistik bringt keinen echten Erkenntnisgewinn für die Polizei. Stigmatisierung: Doppelstaatler würden unter Generalverdacht gestellt, was rechte Narrative verstärkt. Missbrauchsgefahr: Medien und Populisten könnten Zahlen verzerren und für Stimmungsmache missbrauchen. Technische Unsicherheit: Kriminalstatistiken erfassen ohnehin nur Verdachtsfälle; verlässliche Daten zur Staatsbürgerschaft gibt es kaum. Falscher Fokus: Statt Daten über Pässe zu sammeln, sollte man Polizei besser ausstatten und in Integration investieren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Die Konferenz am 1. September
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Ist dein Land wichtiger, als dein Leben?
Stell dir vor, es ist Krieg und er kommt zu dir - würdet ihr Deutschland verteidigen oder fliehen? In dieser brisanten Folge von "Eine meine deine Meinung" diskutieren Tim Koschwitz und Djamil Deininger über eine der existenziellsten Fragen unserer Zeit: Ist das eigene Land wichtiger als das eigene Leben? Angesichts des Ukraine-Kriegs und der Pläne der Bundesregierung für ein neues Wehrdienstgesetz stehen wir vor der Realität, dass Krieg wieder nach Europa gekommen ist. Während Experten davon ausgehen, dass Russland bis 2029 kriegstüchtig sein könnte und möglicherweise ein NATO-Land angreifen wird, stellt sich die fundamentale Frage: Was würdet ihr tun, wenn Deutschland angegriffen wird? Tim und Djamil losen wie immer aus, wer welche Position verteidigen muss, und liefern sich eine intensive Debatte zwischen Patriotismus und Selbsterhaltung, zwischen Gemeinschaftsverantwortung und individueller Freiheit. PRO (Tim Koschwitz): Das Land ist wichtiger Kernargumente: Verteidigung der Demokratie: Ohne das Land, ohne Gemeinschaft, Freiheit und Recht gibt es kein lebenswertes Leben Generationenverantwortung: Wer sein Land verteidigt, kämpft für Familie, Freunde, Zukunft der Kinder und demokratische Werte Abschreckung als Friedensstrategie: Nur durch Verteidigungsbereitschaft kann Krieg verhindert werden - nach Helmut Schmidt: "Es bringt nichts, für Frieden zu werben, wenn du nichts anzubieten hast, um diesen Frieden zu sichern" Europäische Solidarität: Es geht nicht nur um Deutschland, sondern um die europäische Lebensweise und Wertegemeinschaft Realität der Bedrohung: Wohin soll man fliehen, wenn sich autoritäre Systeme ausbreiten? Die USA werden faschistisch, China ist autoritär, Russland ebenfalls Gesellschaftliche Einheit: Gemeinsame Verteidigung kann identitätsstiftend wirken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken CONTRA (Djamil Deininger): Das Leben ist wichtiger Kernargumente: Kant'sche Philosophie: Der Mensch ist Zweck an sich, nicht Mittel zum Zweck für ein Land Überlebenspflicht für die Familie: Durch Flucht kann man Familie und sich selbst vor Tod, Verletzung und Trauma bewahren Paradox der Freiheit: Wie kann man Freiheit verteidigen, wenn man nicht frei entscheiden darf, ob man kämpfen will? Generationentrauma: Kriegsteilnehmer leiden oft ihr Leben lang unter psychischen Problemen - die Gesellschaft ist "für Generationen im Arsch" Fehlender Nationalstolz: Deutschland hat keinen funktionierenden Nationalstolz, auf den man sich berufen könnte Neuanfang möglich: Wie viele Migranten gezeigt haben, kann man woanders neu anfangen und es den Kindern ermöglichen, es besser zu haben Selbsterhaltungstrieb: Menschen haben einen natürlichen Überlebenstrieb - die Realität des Krieges (Schmerz, Tod, Trauma) wird in der Debatte zu sehr romantisiert Die zentrale Frage bleibt: Wie könnt ihr euch entscheiden, solange wir als Gesellschaft noch nicht definiert haben, wofür Deutschland eigentlich steht und ob wir einen gesunden Nationalstolz entwickeln können? www.bosepark.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Die Konferenz am 25. August
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Ein kleines Zwischenspiel - Teil 2/2
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Ein kleines Zwischenspiel - Teil 1/2
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Extra Klimasteuer für Benzin während der Urlaubszeit?
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Revolverheld-Spezial
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"Fernweh" - ein anderes Wort für Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben?
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Ist es egoistisch Urlaubsvertretung abzulehnen?
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Mit den Schwiegereltern in den Urlaub?
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Ist Urlaub am immer selben Ort langweilig?
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Ist Trinkgeld im Urlaub sinnvoll?
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CO²-Kontoauszug für jede Reise?
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Ist ein Heiratsantrag im Urlaub peinlich?
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Kollegen mit Kindern bei der Urlaubsplanung bevorzugen?
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Sind AirBnB-Wohnungen verwerflich?
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Ist Urlaub im Wohnwagen noch Camping?
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Eheprobleme im Urlaub besprechen?
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Enge Badehosenpflicht wie in Frankreich?
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Ist es asozial sich was vom Buffet einzupacken?
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Ist Urlaub Zuhause wirklich Urlaub?
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Ist es in Ordnung sich Delfinshows anzuschauen?
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Kein Sex im Urlaub - Ein schlechtes Zeichen?
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Kinder im Urlaub mit Tablets ruhigstellen?
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Alleine reisen, auch wenn man sich dabei einsam fühlt?
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Urlaub abbrechen, wenn man sich nur noch streitet?
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Im Urlaub der lokalen Küche vor Ort öffnen?
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Ist es ungesund seinen kompletten Urlaub bei Instagram zu posten?
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Darf ich bewusst das Techtelmechtel mit Einheimischen suchen?
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Ist es in Ordnung, wenn die Urlaubsplanung an einem allein hängen bleibt?
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Sollte ich die Sprache des Urlaubslandes sprechen?
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Sollten Kinder bei der Urlaubsplanung mitreden dürfen?
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Sind Flirts im Urlaub okay?
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Sollte im Urlaub der Besserverdiener mehr bezahlen?
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Mit Bikini oder in Shorts in religiöse Stätten?
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Sollte Urlaub steuerlich absetzbar sein?
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Teenager allein in den Urlaub fahren lassen?
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Ist es falsch im Urlaub zu feilschen?
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Täglich Sport im Urlaub?
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Kredit aufnehmen für den Urlaub?
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Im Urlaub Fast Food essen?
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Urlaub in problematischen Ländern meiden?
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Im Urlaub Handy aus?
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Ist es schlimm die Liege mit dem Handtuch zu markieren?
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Darf ich im Urlaub arbeiten?
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Sollte man Kinder in Feriencamps "abschieben"?
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Alleine in den Urlaub - egoistisch?
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Ist "17tes Bundesland" für Mallorca anmaßend?
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Tierhalterzeugnis für alle Tiere?
In dieser Folge von "Eine Meine Deine Meinung" diskutieren Tim Koschwitz und Djamil Deininger über ein hochaktuelles Tierschutzthema: Brauchen wir einen verpflichtenden Tierhalterausweis für alle Tiere? Der Anlass ist erschreckend: Jedes Jahr werden bis zu 80.000 Haustiere vor den Sommerferien einfach ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben - oft auf grausame Art an Raststätten oder Parkplätzen. Viele Halter sind schlichtweg überfordert, weil sie sich vorher nicht ausreichend über die Verantwortung und den Aufwand der Tierhaltung informiert haben. Tierschutzorganisationen fordern deshalb einen verpflichtenden Nachweis, bevor jemand ein Tier halten darf. Aber würde das wirklich helfen? Oder ist es nur unnötige Bürokratie für die 99% der Tierhalter, die sich bereits verantwortungsvoll verhalten? Tim und Djamil haben wie immer ausgelost: Djamil argumentiert PRO Tierhalterausweis, während Tim die Contra-Position vertritt. Dabei geht es um Fragen der Kontrollierbarkeit, Verhältnismäßigkeit und praktischen Umsetzung. PRO Tierhalterausweis (Djamil Deininger) Hauptargument: Tierhaltung ist eine große Verantwortung, die viele Menschen unterschätzen Prävention durch Aufklärung: Ein verpflichtender Kurs würde Menschen über die wahren Anforderungen der Tierhaltung informieren - viele würden dann von selbst merken, dass sie nicht bereit sind Bereits existierende Vorbilder: Für gefährliche Tiere (Raubkatzen, giftige Tiere) gibt es bereits Nachweispflichten - das Prinzip funktioniert Gestufte Anforderungen möglich: Nicht alles muss kompliziert sein - ein einfacher VHS-Kurs mit Teilnahmebescheinigung würde schon helfen Kontrolle über Verkäufer: Seriöse Züchter könnten den Nachweis beim Verkauf verlangen und darüber Buch führen Finanzierung durch Strafen: Hohe Bußgelder für unangemeldete Tiere würden die Kontrollen selbst finanzieren 40.000 Tiere weniger ausgesetzt: Auch wenn nicht alle erreicht werden - eine deutliche Reduktion wäre möglich Analogie zu anderen Problemen: Auch bei geringen Prozentzahlen (wie Mordopfern) unternehmen wir präventive Maßnahmen CONTRA Tierhalterausweis (Tim Koschwitz) Hauptargument: Unverhältnismäßige Bürokratie für ein Problem, das 99% der Tierhalter nicht betrifft Falsches Verhältnis: 34 Millionen Haustiere vs. 80.000 ausgesetzte Tiere = unter 1% Problemfälle - dafür alle anderen in "Geiselhaft" nehmen? Kontrolle unmöglich: Schon heute werden bestehende Regeln (Hundesteuer) massenhaft missachtet, weil Kontrollen nicht flächendeckend möglich sind Falsche Zielgruppe: Die 99% verantwortungsvoller Tierhalter brauchen keinen Nachweis - die problematischen 1% werden sich auch nicht an neue Regeln halten Illegaler Handel nicht betroffen: Welpenhändler auf Autobahnparkplätzen interessieren sich nicht für offizielle Nachweise Personalmangel: Wir haben bereits Probleme, wichtigere Dinge zu kontrollieren (Sicherheit in U-Bahnen) - wo soll das Personal herkommen? Alternative Lösungen besser: Echte Tierschutzkontrollen, Aufklärung beim Kauf, Präventionskurse in Schulen wären effektiver Verantwortung nicht zertifizierbar: Ein Papier garantiert nicht, dass jemand verantwortungsvoll handelt - "was das Herz nicht mitträgt" www.bosepark.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Sind die USA noch zu retten?
In der finalen Ausgabe von "Eine meine, deine Meinung USA" stellen sich Tim Koschwitz und Djamil Deininger die alles entscheidende Frage: Sind die USA als Demokratie noch zu retten? Nach wochenlangen Pro-und-Contra-Diskussionen über die neue US-Regierung ziehen die beiden Hosts eine rote Linie: Sie können nicht mehr guten Gewissens über Themen diskutieren, die in antifaktische oder pro-faschistische Bereiche abgleiten würden. Stattdessen widmen sie sich ein letztes Mal der fundamentalen Frage nach der Zukunft der amerikanischen Demokratie. Tim argumentiert mit Hoffnung und historischen Parallelen, während Djamil die düsteren Realitäten der politischen Entwicklungen aufzeigt. Eine emotionale und tiefgreifende Debatte über ein Land im Wandel - und der Abschied von einem Format, das an seine Grenzen gestoßen ist. Das war die letzte USA-Ausgabe von EMDM. Ab Donnerstag gibt es Infos zum neuen Montagsformat! 🟢 PRO-Position (Tim Koschwitz): "Amerika wird überleben" Kernargument: Amerika hat schon schlimmere Krisen überstanden und wird sich wieder regenerieren. Hauptargumente: Historische Resilienz: Das Jahr 1968 war mit den Morden an Martin Luther King und Robert Kennedy, Vietnamkrieg und gesellschaftlicher Spaltung mindestens genauso dramatisch - trotzdem ging es weiter Pendel-Effekt: Wie Arnold Schwarzenegger sagte - das politische Pendel schlägt immer wieder in die andere Richtung aus Strukturelle Demokratie: Die demokratischen Institutionen und das System der "Checks and Balances" funktionieren noch Wirtschaftliche Probleme als Korrektiv: Wenn Trump seine Versprechen (Inflation stoppen, alles günstiger machen) nicht einhalten kann, wird das seine Basis schwächen Außenpolitische Realitäten: Militärische Aktionen wie gegen den Iran könnten bei seiner eigenen Wählerschaft für Unmut sorgen Junge Generation: Progressive, diverse Jugend wächst heran, die sich bei Black Lives Matter und beim Klimaschutz gezeigt hat Midterm Elections: Bei den Zwischenwahlen könnte Trump die Mehrheit verlieren und dann "nur noch Golf spielen" 🔴 CONTRA-Position (Djamil Deininger): "Die USA sind verloren" Kernargument: Die Wahrheit ist tot, das System wird systematisch zerstört - die USA wie wir sie kennen werden untergehen. Hauptargumente: Tod der Wahrheit: Gesundheitsminister leugnet Wissenschaft, Pressesprecherin erfindet absurde Behauptungen, Trump verkauft "alternative Fakten" - niemand fürchtet mehr die Presse Systematischer Angriff auf Journalismus: Terry Moran (ABC) wurde suspendiert für Trump-Kritik, kritische Journalisten werden von Pressekonferenzen ausgeschlossen, TikTokker und Loyalisten bekommen Vorzug Qualitativ andere Spaltung: Anders als in den 60ern kommen die USA diesmal von einem fortschrittlicheren Punkt und bewegen sich rückwärts - von liberal zu faschistisch Project 2025: Systematischer Plan, alle demokratischen Kontrollmechanismen außer Kraft zu setzen Radikalisierung der Jugend: Während es progressive Jugendliche gibt, werden parallel dazu Kinder binnen 6 Wochen über TikTok komplett rechtsradikal Struktureller Unterschied zu 1968: Damals gab es noch Vertrauen in Journalismus (Watergate!), heute ist alles "Fake News" Militarisierung: Militärparaden, Einsatz der Nationalgarde gegen Proteste - Demokratie wird ausgehöhlt Hoffnungsträger versagen: Selbst progressive Politiker wie AOC oder Bernie Sanders gelten als "Kommunisten" und sind nicht mehrheitsfähig Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Muss ich zahlen, nur weil meine Freunde wie Promis heiraten wollen?
In dieser Folge diskutieren Tim und Djamil ein hochaktuelles gesellschaftliches Phänomen: die sogenannten "Destination Weddings" oder Promi-Hochzeiten. Immer mehr Paare entscheiden sich dafür, ihre Hochzeit im Ausland zu feiern - sei es in der Toskana, auf Mallorca oder sogar auf Bali. Während die einen von romantischen Traumhochzeiten schwärmen, stehen die Gäste vor einem Dilemma: Soll man wirklich 1.500 Euro oder mehr ausgeben, nur weil die Freunde wie Hollywood-Stars heiraten wollen? Tim, der selbst bodenständig in Ettlingen geheiratet hat (Kosten: unter 3.000 Euro), argumentiert gegen die teuren Destination Weddings. Djamil hingegen verteidigt das Recht auf eine Traumhochzeit und appelliert an die Freundschaft. Eine lebhafte Debatte über Freundschaft, Geld und gesellschaftlichen Druck erwartet euch! Pro vs. Contra: Die Argumente im Überblick 🟢 PRO Destination Wedding (Djamil Deininger) Freundschaft als Priorität Eine echte Freundschaft ist es wert, sich finanziell zu strecken Bei wichtigen Momenten des besten Freundes sollte man dabei sein Ein unvergessliches Erlebnis, das auch für euch schön wird Einmalige Lebenserfahrung Die Hochzeit ist ein einmaliger Tag im Leben (wenn es gut läuft) Ihr werdet ewig von dieser besonderen Feier erzählen Möglichkeit, ein paar Urlaubstage dranzuhängen Praktische Überlegungen Auch bei lokalen Hochzeiten entstehen Kosten (Hotel, Anreise, Geschenk) Der Pastellanzug ist eine Investition fürs Leben - ihr solltet sowieso mehr Anzüge tragen! Bei finanziellen Problemen können echte Freunde Lösungen finden Wertschätzung der Einladung Die Einladung zeigt eure Wichtigkeit im Leben des Brautpaares Nicht jeder wird zu so einer besonderen Feier eingeladen Eure Anwesenheit ist bereits ein Geschenk 🔴 CONTRA Destination Wedding (Tim Koschwitz) Finanzielle Belastung Beispielrechnung Mallorca: 1.600 Euro (Flug, Unterkunft, Mietwagen, Anzug, Geschenk, Junggesellenabschied) Zusätzliche Kosten für Essen und Getränke außerhalb der Hochzeit Viele können sich das schlichtweg nicht leisten Sozialer Ausschluss Freunde mit weniger Geld können nicht teilnehmen (Beispiel: Heike) Freundschaft wird zur Frage des Kontostands Enormer sozialdruck durch emotionale Einladungen Fragwürdige Prioritäten Hochzeiten werden zur Ego-Show für Instagram Event wird wichtiger als die eigentliche Beziehung Gäste werden zu Statisten im "Hochzeitsmärchen" Praktische Nachteile Hochzeiten sind für Gäste oft anstrengend (Hitze, Warten, wenig Essen/Trinken) Lange Fotoshootings während die Gäste warten Frechheit, Leute zu fragen, ob sie 1.500 Euro für eure Selbstdarstellung ausgeben Gesellschaftskritik Instagram und Pinterest als problematische Inspirationsquellen (60% der Paare!) Unrealistische Erwartungen durch Social Media Vergleich mit anderen führt zu Unzufriedenheit Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Sollte den USA die Fußball WM entzogen werden?
In dieser brisanten Ausgabe von "Eine Meine Deine Meinung" diskutieren Tim Koschwitz und Djamil Deininger eine der kontroversesten Fragen des Sports: Sollten die USA als Ausrichter der Fußball-WM 2026 ausgeschlossen werden? Die beiden Radiojournalisten werfen einen kritischen Blick auf die aktuelle politische Entwicklung in den USA unter Donald Trump und fragen sich, ob ein Land, das zunehmend autoritäre Züge zeigt, noch als Gastgeber des wichtigsten Sportereignisses der Welt fungieren sollte. Von Buchverboten über Presseeinschüchterung bis hin zu Sicherheitsbedenken für internationale Besucher - die Argumente sind so vielfältig wie kontrovers. Besonderheit dieser Folge: Tim muss spontan unvorbereitet argumentieren, nachdem er sich auf die falsche Position vorbereitet hatte - und liefert trotzdem ein beeindruckendes Eröffnungsstatement ab! Die WM 2026 soll in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden - ausgerechnet 90 Jahre nach den Olympischen Spielen 1936 in Nazi-Deutschland. Ein Zufall, der zum Nachdenken anregt. Pro & Contra: Die Argumente im Überblick Djamil Deininger - PRO Ausschluss der USA Historische Parallelen Extreme Regime nutzen Großveranstaltungen als Propagandainstrument (Nazi-Deutschland 1936, Katar, China) Sportevents werden als "Feigenblatt" missbraucht, um das hässliche Gesicht eines Regimes zu verdecken Sicherheitsbedenken für Besucher US-Grenzbeamte dürfen Handys, Laptops und Social Media nach "anti-amerikanischen Inhalten" durchsuchen Europäer, die Trump kritisiert haben, könnten Einreiseverbote erhalten Unkalkulierbare Risiken für internationale Touristen Autoritäre Entwicklung Buchverbote in Schulen und Bibliotheken (sogar Klassiker wie "1984" und "Fahrenheit 451") Selbstzensur in den Medien (Washington Post, ABC News) "Vorauseilender Gehorsam" wie in Nazi-Deutschland Praktische Probleme Trump-Administration würde vermutlich Kanada und Mexiko als Mitausrichter sabotieren "America First"-Politik widerspricht dem völkerverbindenden Charakter einer WM Tim Koschwitz - CONTRA Ausschluss der USA Das "Sommermärchen"-Argument Deutschland 2006 als Beispiel: Eine WM kann ein Land positiv verändern Sport schafft Verbindungen und zeigt andere Seiten eines Landes Chance für die USA, sich als guter Gastgeber zu präsentieren Demokratische Strukturen noch intakt Freie Presse und investigativer Journalismus existieren noch NGOs und Protestbewegungen können nicht einfach mundtot gemacht werden Die USA sind gesellschaftlich gespalten, aber noch demokratisch organisiert Völkerverbindende Wirkung Gemeinsame WM mit Kanada und Mexiko kann Vorurteile abbauen Sport als universelle Sprache, die alle Religionen und Hautfarben vereint Positive Bilder aus allen drei Ländern gehen um die Welt Das andere Amerika Es gibt noch den Teil der USA, der nicht trumpistisch ist (Verweis auf Bruce Springsteen) "Guter Stolz" vs. "schlechter Stolz" - die WM könnte den guten fördern Ausschluss würde Trump in die Hände spielen ("Die Welt ist gegen uns") Pragmatische Überlegungen USA haben hervorragende Sicherheitskonzepte (Super Bowl als Goldstandard) Bereits geplante und vorbereitete Infrastruktur FIFA vergibt ohnehin an zweifelhafte Regime - warum ausgerechnet hier die Grenze ziehen? www.bosepark.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Ist die Haltungsart von Nutztieren egal?
Podcast-Beschreibung: Folge 71 - Haltungsform egal Über diese Folge "Wir hoffen, ihr habt schon gegessen" - mit dieser Warnung steigen Tim Koschwitz und Djamil Deininger in eine der kontroversesten Debatten unserer Zeit ein. Ausgelöst durch die jüngsten Greenpeace-Enthüllungen über katastrophale Zustände in EDEKA-Zulieferbetrieben stellen sich die beiden Radiojournalisten der unbequemen Frage: Sind Tierwohl-Siegel nur Augenwischerei oder echter Fortschritt? Die Zahlen sind ernüchternd: Über 80 Prozent des in Deutschland konsumierten Fleisches stammt aus den untersten Haltungsformen 1 und 2, während Bio-Fleisch bei gerade mal 5 Prozent dümpelt.Eine Folge, die tief unter die Haut geht und zeigt, wie sehr unsere Konsumentscheidungen unseren Werten widersprechen - und ob das vielleicht sogar systembedingt ist. Tim Koschwitz (Pro-Position): "Haltungsform ist egal - nur der Preis zählt" Kernargumente: Realität an der Kasse: Über 80% des Fleisches kommt aus den schlechtesten Haltungsformen 1 und 2 Bio-Fleisch liegt bei nur 5% Marktanteil - seit Jahren stagnierend Deutsche kaufen 500-Euro-Grills, aber 63-Cent-Wurst (6er-Pack für 3,74€) Bei 27 Grad Wetter geht der typische Deutsche zum Discounter für Billigfleisch Verbraucherverhalten ist unverbesserlich: 51,6 kg Fleischkonsum pro Jahr (über 1 kg pro Woche) - viel zu viel Wiederholte Skandale ändern nichts am Kaufverhalten Menschen kaufen trotz Wissen um schlechte Bedingungen weiter Billigfleisch An der Metzgertheke ist Herkunft oft gar nicht ausgewiesen Systematisches Problem: Tierwohl-Siegel lenken vom eigentlichen Problem ab: zu viel Fleischkonsum Massive ökologische Kosten (Soja-Futter aus Südamerika etc.) Gesundheitliche Probleme durch Überkonsum werden ignoriert Politik versagt bei verlässlichen Standards Radikale Lösung nötig: Hackfleisch sollte 60 Euro pro Kilo kosten - dann würde Qualität automatisch stimmen Weniger, aber hochwertiges Fleisch wäre besser für alle Grundsatzfrage: Wer gibt uns das Recht, einfach alles zu fressen? Djamil Deininger (Contra-Position): "Haltungsstandards sind wichtiger Zwischenschritt" Kernargumente: Deutliche Qualitätsunterschiede: Riesiger Unterschied zwischen Haltungsform 1 (2,2m² pro Kuh) und 4 (doppelt so viel Platz) Bio-Fleisch schmeckt nachweisbar besser und ist gesünder Verschiedene Fütterung führt zu anderen Inhaltsstoffen Pragmatischer Übergang: Nicht alle können von Fleischkonsum zu Veganismus "springen" Stufenweise Annäherung vom "Qualzucht zu Halbqual zu einigermaßen okay" Alternative wäre "entweder Qualzucht oder gar nichts" - das funktioniert nicht Menschen brauchen realistische Optionen für Verhaltensänderung Erfolgsbeispiel Deutschland-Ticket: Volker Wissing: Erfolg durch Angebote statt Verbote Menschen entscheiden sich für bessere Optionen, wenn sie verfügbar sind Ohne Wahlmöglichkeiten läge Bio-Anteil noch unter 5% Demokratische Realität: Radikale Preiserhöhungen würden AfD auf 80% bringen Fleisch nur für Reiche wäre sozial ungerecht Keine Diktatur möglich - Menschen müssen mitgenommen werden Haltungsstandards animieren Produzenten zu besseren Bedingungen Gesellschaftliche Entwicklung: Viele Menschen sind von Tierhaltung völlig entkoppelt Aufklärung und Bildung nötig (auch beim Kochen ohne Fleisch) Veränderung braucht Zeit und schrittweise Entwicklung Eigenverantwortung plus Standards besser als gar nichts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Survival Of The Fittest - Hat der US-Gesundheitsminister recht?
Tim Koschwitz und Djamil Deininger widmen sich einer der kontroversesten Figuren der Trump-Administration: Robert F. Kennedy Jr., dem US-Gesundheitsminister. Kennedy, bekannt für seine wissenschaftsfeindlichen Aussagen zu Impfungen und seine Behauptungen über Autismus, verfolgt einen klaren ideologischen Weg: "Survival of the fittest" - nur die Starken sollen überleben. Dahinter verbirgt sich eine Form der "weichen Eugenik", die an dunkelste Kapitel der Geschichte erinnert. In gewohnt kontroverser Manier losen Tim und Djamil aus, wer welche Position verteidigen muss. Dabei stellen sie sich die unbequeme Frage: Hat Kennedy mit seinem darwinistischen Ansatz womöglich einen Punkt? Die Diskussion führt von wissenschaftlichen Fakten über moralische Dilemmata bis hin zu bereits praktizierten Formen der Selektion in Deutschland - etwa bei der Trisomie-21-Diagnostik. Eine Folge, die unter die Haut geht und zeigt, wie schnell gesellschaftliche Entwicklungen aus den USA auch Europa erreichen könnten. Djamil Deininger (Pro-Position): "Natürliche Selektion hat ihre Berechtigung" Kernargumente: Evolution und natürliche Resistenzen: Natürliche Selektion findet täglich statt und bringt Vorteile hervor (z.B. HIV-Immunität) Medizinischer Fortschritt könnte langfristig die natürliche Anpassungsfähigkeit schwächen Ohne Selektion hätten wir heute noch Menschen, die an einfachen Erkältungen sterben Gesellschaftliche Realität in Deutschland: Wir praktizieren bereits Selektion durch Pränataldiagnostik (Nackenfaltenmessung bei Trisomie 21) Viele Familien entscheiden sich bewusst gegen Kinder mit Behinderungen Die Aussage "jedes Leben ist gleich lebenswert" ist oft nur ein Feigenblatt Pragmatische Überlegungen: Nicht alle Familien sind sozial und emotional stark genug für schwerbehinderte Kinder Gesellschaftliche Ressourcen sind begrenzt Ehrlichkeit über diese Dilemmata ist besser als Verleugnung Widersprüche aufzeigen: Deutschland versagt bereits bei der Betreuung gesunder Kinder (Kita-Mangel, Schulprobleme) Sozialabbau zeigt, dass "jedes Leben ist lebenswert" nicht gelebt wird Kennedy sei wenigstens ehrlich in seiner Position Tim Koschwitz (Contra-Position): "Menschlichkeit vor Nützlichkeit" Kernargumente: Grundsätzliche Kritik am Sozialdarwinismus: Menschen sind keine Tiere - wir haben Humanismus und Medizin entwickelt Der Fehlschluss: Was in der Natur vorkommt, ist nicht automatisch moralisch richtig Evolution hat auch Empathie, Kooperation und Altruismus hervorgebracht Wissenschaftsfeindlichkeit Kennedys: Kennedy verbreitet gefährliche Falschinformationen (WLAN verursacht Krebs, Vitamin A gegen Masern) Seine Autismus-Theorien sind wissenschaftlich widerlegt Als Gesundheitsminister trägt er Verantwortung für Menschenleben Praktische Gefahren: Aktuelle Todesfälle in New Mexico durch Masern zeigen die Konsequenzen Impfstoffe retten Millionen Leben jährlich Wer bestimmt, wo "lebenswertes Leben" anfängt und aufhört? Historische Lehren: Eugenik führte zu Nazi-Verbrechen und Zwangssterilisationen Selektion nach "Nützlichkeit" bedroht gesellschaftliche Solidarität Gesundheit ist Menschenrecht, kein Wettbewerb Menschliche Errungenschaften: Brillen, Medizin und Hilfsmittel zeigen unsere Menschlichkeit Moderne Gesellschaften basieren auf Gleichwertigkeit und Solidarität Wissenschaftlicher Fortschritt ermöglicht es, alle zu schützen Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Kein Alkohol und Grillzeug mehr bei Sportveranstaltungen?
In dieser Folge diskutieren die Radiojournalisten Djamil Deininger und Tim Koschwitz über einen kontroversen Vorschlag der neuen Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zusammen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund: Sollen Sportvereine bei ihren Sommerveranstaltungen auf Alkohol und Grillen verzichten, um alle Beteiligten besser vor hitzebedingten Gesundheitsrisiken zu schützen? Wie immer wurde per Los entschieden, wer welche Position verteidigen muss - diesmal muss Djamil für den Verzicht argumentieren, während Tim dagegen hält. Die Diskussion wird schnell emotional und berührt Grundsatzfragen zu Bürgerrechten, staatlicher Fürsorge versus Bevormundung und der Rolle des Sports in unserer Gesellschaft. Pro Gesundheitliche Argumente Alkohol bei Hitze ist gefährlich: Alkohol erweitert die Blutgefäße und beschleunigt den Flüssigkeitsverlust Schutz vor Hitzeschlag: Bei 30+ Grad sollte man sich nicht "voll saufen und eine Bratwurst reinschieben" Zusätzliche Hitzebelastung: Grills erzeugen zusätzliche Hitze, unter der die Grillpersonal leiden muss Gesellschaftliche Verantwortung Entlastung des Gesundheitssystems: Weniger hitzebedingte Notfälle bedeuten weniger Belastung für Krankenwagen und Krankenhäuser Allgemeinheit zahlt mit: Die Kosten für die Behandlung von hitzebedingten Notfällen trägt die Solidargemeinschaft Vorbildfunktion des Sports Sport ohne Alkohol: "Sport hat mit Alkohol überhaupt nichts zu tun" Gesunde Gewohnheiten fördern: Sportvereine sollten gesunde Lebensweise vorleben, nicht Alkoholkonsum Kinder und Jugendliche: Vereine werben um Nachwuchs mit Sport, nicht mit Alkohol Vergleich mit anderen erfolgreichen Maßnahmen Rauchverbot als Vorbild: Das Rauchverbot in Innenräumen war erfolgreich und hat die Raucherquote drastisch gesenkt Anpassung an Klimawandel: Je mehr wir Gewohnheiten hinterfragen, desto besser können wir uns anpassen Contra Freiheitsrechte und Bevormundung Mündige Bürger: "Sind wir wirklich so unfähig, selbst zu entscheiden, ob wir bei 30 Grad ein Bier trinken können?" Staatliche Einmischung: "Ich möchte diese staatliche Einmischung nicht in meinem Leben" Slippery Slope: Was kommt als nächstes? Verbot von Open-Air-Konzerten? Sonnenbaden nur mit Hitzeschutzausweis? Kulturelle Bedeutung Teil unserer Kultur: "Grillen und Bier, das ist Teil unserer Kultur" Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Diese Traditionen bringen Menschen zusammen, besonders "in diesen Tagen" Nostalgie und Gemeinschaft: Erinnerungen an Dorffeste mit Musik, Bier und Bratwurst als schöne, verbindende Erlebnisse Wirtschaftliche Auswirkungen auf Vereine Finanzierung kleiner Vereine: Viele Vereine finanzieren sich über Sommerfeste mit Bier- und Wurstverkauf Beispiel Vereinsfinanzierung: "3000 Liter Bier über den Ladentisch" finanzieren das "Dach von der Turnhalle" Existenzielle Bedeutung: Für manche Vereine entscheidet das Sommerfest über F-Jugend-Trikots Symbolpolitik statt echter Lösungen Verantwortung verschieben: Statt echte Hitzeschutzmaßnahmen zu schaffen, werden Verbote ausgesprochen Bessere Alternativen: Schattenplätze, kostenlose Trinkwasserstationen, medizinische Präsenz vor Ort Infrastruktur schaffen: Parkplätze in Grünflächen umwandeln, Bäume pflanzen für natürlichen Schatten Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Ist Elon Musk gescheitert?
Ist Elon Musk mit seiner Arbeit im Department of Government Efficiency (Doge) gescheitert? Djamil Deininger und Tim Koschwitz, die beiden Radiojournalisten aus Berlin und Bayern, werfen einen kritischen Blick auf Musks ambitioniertes Ziel, zwei Billionen Dollar im US-Staatshaushalt einzusparen, und analysieren, ob seine tatsächlichen Einsparungen von 160 Milliarden Dollar sowie die Schließung von Behörden wie USAID als Erfolg oder Misserfolg zu werten sind. Dabei beleuchten sie auch die Auswirkungen auf Musks Unternehmen Tesla und seine persönlichen Motive, wie den Zugang zu Behördendaten und die Förderung seiner Geschäftsinteressen. Wie immer haben die beiden ihre Positionen ausgelost: Djamil argumentiert, dass Musk versagt hat, während Tim die These vertritt, dass Musk seine Ziele erreicht hat. Freut euch auf eine kontroverse Diskussion, die euch aus euren Meinungsblasen holt und neue Perspektiven auf die komplexe Rolle von Elon Musk in der US-Politik bietet! Djamil Deininger (Contra: Elon Musk ist gescheitert) Nicht erreichte Einsparziele: Musk hat versprochen, zwei Billionen Dollar einzusparen, erreichte aber nur 160 Milliarden Dollar, was Djamil als "mickrig" bezeichnet und als Beweis für Musks mangelnde Kompetenz sieht. Rechtswidrige Maßnahmen: Die Schließung von Behörden wie USAID war laut Djamil vermutlich rechtswidrig, mit anhängigen Gerichtsverfahren, die Musks Maßnahmen rückgängig machen könnten. Schaden für Tesla: Musks Regierungsarbeit hat Tesla geschadet, da der Absatz zurückging und das Image litt, weil Kunden sein Verhalten ablehnten. Planlosigkeit und Dilettantismus: Djamil kritisiert, dass Musk und sein Team bei Doge planlos und dilettantisch agierten, was auch für Aktionäre Fragen zur Führung von Tesla und SpaceX aufwirft. Frustration über Trump: Musk hat Trump öffentlich kritisiert, weil neue Gesetze die Staatsverschuldung erhöhen, was Musks Einsparbemühungen konterkariert und zeigt, dass er sein Hauptziel ernst nahm, aber nicht erreichte. Tim Koschwitz (Pro: Elon Musk ist nicht gescheitert) Erreichen persönlicher Ziele: Musk nutzte Doge, um Zugang zu Behördendaten zu bekommen, die für seine Firmen (z. B. Tesla, SpaceX, neuer Bezahldienst) nützlich sind, was Tim als strategischen Erfolg wertet. Einfluss auf Regierung: Viele Doge-Mitarbeiter wurden dauerhaft in US-Behörden integriert, wodurch Musk langfristigen Einfluss sicherte. Erfolg bei Teilzielen: Musk stoppte Projekte wie Diversitätstrainings (226 Millionen Dollar) und ökologische Programme (25 Millionen Dollar), was mit den Zielen seiner Unterstützer (z. B. Eindämmen der "Woke-Bewegung") übereinstimmt. Unternehmerisches Denken: Tim betont Musks Try-and-Error-Ansatz (wie bei SpaceX), der zeigt, dass Musk langfristig plant und trotz Rückschlägen Erfolge erzielt. Zeitliche Begrenzung: Die kurze Zeit von 130 Tagen begrenzte Musks Möglichkeiten, aber er legte den Grundstein für zukünftige Erfolge, z. B. beim autonomen Fahren. www.bosepark.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Vatertag - Relikt toxischer Männlichkeit?
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TV-Kampf um Staatsbürgerschaft - Dürfen wir das schauen?
Was klingt wie eine dystopische Black Mirror-Folge, könnte in den USA bald Realität werden: Eine Fernsehshow, in der Menschen aus Lateinamerika in Challenges gegeneinander antreten, um am Ende die US-Staatsbürgerschaft zu gewinnen. Das US-Heimatschutzministerium diskutiert ernsthaft über dieses Format, das ein kanadischer Produzent vorgeschlagen hat - derselbe, der bereits "The Biggest Loser" produziert hat. Die Kandidaten sollen dabei klassisch amerikanische Herausforderungen meistern: Gold schürfen oder am Fließband bei einem Autohersteller in Detroit arbeiten. Als Zielgruppe sind vor allem Menschen aus Latein- und Südamerika vorgesehen - ausgerechnet jene, die gerade massenweise abgeschoben werden. Tim und Djamil stellen sich in dieser USA-Spezial-Folge die brisante Frage: Wäre es okay, so eine Show anzuschauen? Dabei entwickelt sich eine intensive Debatte über Entmenschlichung, Voyeurismus und die Frage, ob Reality-TV Menschen zu Objekten unserer Unterhaltung degradiert - oder ob es vielleicht sogar Empathie schaffen könnte. Pro & Contra im Überblick 🟢 Pro-Seite (Djamil Deininger) Hauptargument: Humanisierung durch Sichtbarkeit Die Show könnte Menschen aus anonymen Massen zu erkennbaren Individuen mit Träumen, Wünschen und Sorgen machen Besonders in Regionen mit wenig Migrationserfahrung könnte dies Vorurteile abbauen Hass funktioniert nur durch Entmenschlichung - die Show würde das Gegenteil bewirken Freiwilligkeit als Legitimation Niemand wird zur Teilnahme gezwungen - jeder Kandidat entscheidet selbst Es gibt kein Grundrecht auf US-Staatsbürgerschaft Jedes Land kann seine eigenen Einbürgerungsbedingungen festlegen Dokumentarischer Wert Selbst wenn die Show problematisch wäre, könnte das Zuschauen als kritische Beobachtung gesellschaftlicher Entwicklungen dienen Aufzeigen ethischer Probleme für ein breiteres Publikum 🔴 Contra-Seite (Tim Koschwitz) Hauptargument: Entmenschlichung als Unterhaltung Menschen werden zu Objekten der Belustigung degradiert Vergleich mit Stephen Kings "Todesmarsch" - wir sind nur noch einen Schritt von der totalen Dystopie entfernt Erniedrigung von ohnehin benachteiligten Menschen Eskalation des Reality-TV Systematische Abstumpfung der Gesellschaft seit den 1950ern Von harmlosen Quizshows über körperliche Herausforderungen bis hin zur psychischen Ausbeutung Die nächste Stufe: echte Menschen in existenziellen Notsituationen als Entertainment Systemisches Unrecht wird normalisiert Strukturelle Probleme zwischen Süd- und Nordamerika werden als "Wettbewerb" verkauft Menschenrechte werden zum Spiel degradiert Grundlegende Prinzipien von Würde und Gerechtigkeit werden untergraben Europäische Übernahme-Gefahr Wenn das Format in den USA funktioniert, wird es nach Europa exportiert RTL und andere Sender werden solche Formate übernehmen Politiker wie Meloni könnten ähnliche Konzepte entwickeln www.bosepark.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Ist Sicherheit wichtiger als Freiheit?
Willkommen zu Folge 68 von Eine Meine Deine Meinung! In dieser Episode tauchen Tim Koschwitz und Djamil Deininger in die spannende Grundsatzdebatte ein: Ist Sicherheit wichtiger als Freiheit? Inspiriert von einem Kommentar aus der EMDM-Community auf TikTok, diskutieren die beiden Radiojournalisten leidenschaftlich, wie immer mit zugelosten Positionen. Tim argumentiert für die Sicherheit, Djamil für die Freiheit. Von Corona-Maßnahmen über Motorradhelme bis hin zum Brandenburger Tor beleuchten sie, wie eng diese beiden Werte miteinander verwoben sind – und wo sie in Konflikt geraten. Am Ende teilen sie ihre persönlichen Ansichten und laden Euch ein, mitzudiskutieren: Was wiegt schwerer – Sicherheit oder Freiheit? Tim Koschwitz (Pro Sicherheit)Hauptargumente für Sicherheit: Sicherheit als Voraussetzung für Freiheit: Ohne Sicherheit ist Freiheit wertlos. Tim betont, dass Freiheit nur in einem sicheren Raum genossen werden kann, z. B. die Freiheit, mit Geld durch die Straßen zu laufen, ist ohne Schutz vor Diebstahl nutzlos. Staat als Garant der Sicherheit: Der Staat (Militär, Polizei, Gerichte) ist dafür da, Sicherheit zu gewährleisten, damit Bürger ihre Freiheiten ausleben können, z. B. bei Demonstrationen am Brandenburger Tor. Beispiele aus der Praxis: Gesetzliche Vorschriften wie die Helmpflicht für Motorradfahrer schützen das Leben und priorisieren Sicherheit über individuelle Entscheidungen. Corona-Maßnahmen als Erfolgsgeschichte: Tim sieht die Corona-Maßnahmen als notwendigen Schutz für die Allgemeinheit, da sie halfen, vulnerable Gruppen zu schützen und die Medizin schnell Impfstoffe entwickelte. Solidaritätsprinzip: Sicherheit fördert kollektive Verantwortung, da individuelle Freiheit dort enden muss, wo sie andere gefährdet (z. B. Lärmbelästigung durch Nachbarn). Persönliche Meinung: Tim sieht Sicherheit und Freiheit als „Zwillinge“, die zusammengehören. Ohne durchgesetzte Sicherheit (wie im Jemen) bleiben Freiheitsgesetze leer. Er wünscht sich mehr Solidarität, um beide Werte zu balancieren. Djamil Deininger (Pro Freiheit)Hauptargumente für Freiheit: Freiheit als konkreter Wert: Freiheit ist real und gestaltbar, während Sicherheit oft eine Illusion ist, die durch Angst instrumentalisiert wird (z. B. Vorratsdatenspeicherung). Gefahr der Überschreitung: Sicherheitsmaßnahmen schießen oft übers Ziel hinaus und schränken Grundrechte ein, wie bei Corona (Bewegungs-, Versammlungs- und Besuchsverbote), deren Verhältnismäßigkeit fraglich ist. Wahlfreiheit: Individuen sollten selbst entscheiden, welche Risiken sie eingehen, z. B. beim Surfen an der Eisbachwelle oder beim Verzicht auf einen Motorradhelm. Der Staat sollte nicht vorschreiben, wie sicher jemand leben muss. Demokratie basiert auf Freiheit: Freiheit, insbesondere Meinungsfreiheit, ist die Grundlage der Demokratie. Einschränkungen wie das Corona-Versammlungsverbot gefährden diese Basis. Kritik an Sicherheitsillusion: Absolute Sicherheit gibt es nicht, und die Angst vor Unsicherheit führt oft zu unverhältnismäßigen Eingriffen in die Freiheit. Persönliche Meinung: Djamil sieht Sicherheit und Freiheit als „Ying und Yang“, die zusammengehören, tendiert aber zur Freiheit. Er sorgt sich, dass fehlender „common ground“ in Debatten die Diskussion über beide Werte erschwert. www.bosepark.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Sollte Pornographie verboten werden?
Soll die Produktion und Verbreitung von Pornografie bundesweit verboten werden? In dieser Episode tauchen Tim Koschwitz und Djamil Deininger tief in die kontroverse Debatte ein, die durch einen Gesetzesentwurf in den USA ausgelöst wurde. Inspiriert durch das rechtskonservative Project 2025, das nicht nur Pornografie, sondern auch LGBTQ+-Inhalte als pornografisch einstuft und verbieten möchte, diskutieren die beiden Hosts die gesellschaftlichen, moralischen und medizinischen Implikationen. Wie immer losten sie aus, wer die Pro- und wer die Contra-Position vertritt, um aus ihren Meinungsblasen auszubrechen und die besten Argumente zu finden. Pro-Argumente (Djamil Deininger) Suchtgefahr und neurochemische Effekte: Pornografie wirkt wie eine Droge, da sie Dopamin, Serotonin und Endorphin freisetzt. Regelmäßiger Konsum erhöht die Toleranzschwelle, was zu einer Abhängigkeit führen kann, bei der echte Intimität nicht mehr befriedigt. Gesellschaftliche Auswirkungen: Der exzessive Konsum von immer extremeren Inhalten führt zu sexueller Frustration und erschwert stabile Beziehungen, insbesondere bei jüngeren Generationen (z. B. Gen Z). Dies trägt zum Rückgang der Geburtenraten bei, was ein Problem für Rentensysteme und gesellschaftliche Strukturen darstellt. Schutz von Jugendlichen: Kinder und Jugendliche sind durch den freien Zugang zu Pornografie im Internet gefährdet. Studien, z. B. aus Antwerpen, zeigen, dass problematischer Pornokonsum bei jungen Männern zu erektiler Dysfunktion führt. Ein Verbot könnte helfen, Schutzmechanismen wie Internetsperren effektiver umzusetzen. Frauenfeindlichkeit in der Pornografie: Mainstream-Pornografie ist oft frauenfeindlich und zeigt Frauen in erniedrigenden Rollen (z. B. als Objekte oder in inszenierten Übergriffsszenarien). Ein Verbot könnte die Verbreitung solcher Inhalte eindämmen. Moralische und gesellschaftliche Verwahrlosung: Djamil verweist auf Project 2025 und die Sorge der US-Konservativen, dass die USA ihre Werte (z. B. Demokratie, Freiheit) zugunsten von Materialismus und exzessivem Individualismus verloren haben. Ein Pornografieverbot wird als Schritt gesehen, um „sexuelle Moral“ wiederherzustellen. Contra-Argumente (Tim Koschwitz) Freiheit und Selbstbestimmung: Ein Verbot von Pornografie greift in die persönliche Freiheit ein, die in den USA durch den First Amendment geschützt ist. Erwachsene sollten selbst entscheiden dürfen, welche legalen Medien sie konsumieren. Kriminalisierung von Lebensweisen Lebensweisen: Project 2025 stuft LGBTQ+-Inhalte als pornografisch ein, was zu einer Kriminalisierung von queeren Lebensformen führt. Ein Verbot würde auch andere Gruppen wie OnlyFans-Models, Bibliothekare oder Lehrerinnen treffen, die erotische Inhalte verbreiten oder lehren, und sie zu Sexualstraftätern machen. Aufklärung und gesellschaftlicher Wandel: Pornografie kann aufklärerisch wirken, ähnlich wie der Kuss zwischen Captain Kirk und Lieutenant Uhura in Star Trek 1968, der gesellschaftliche Barrieren durchbrach. Ein Verbot würde Fortschritte in der Akzeptanz verschiedener Lebensformen rückgängig machen und puritanische Werte der 1950er-Jahre wiederbeleben. Emanzipation durch Plattformen wie OnlyFans: Plattformen wie OnlyFans ermöglichen es insbesondere Frauen, ihre Sexualität selbstbestimmt zu präsentieren und finanziell unabhängig zu sein, im Gegensatz zu exploitative Strukturen der traditionellen Pornoindustrie. Unwirksamkeit eines Verbots: Ein Verbot ist praktisch nicht durchsetzbar, wie das Beispiel Indien zeigt, wo trotz eines Verbots indische Pornos weltweit führend sind. Es würde lediglich zu einem Schwarzmarkt führen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Hass im Netz - Brauchen wir eine Klarnamenpflicht?
Brauchen wir eine Klarnamenpflicht im Internet? Mit ihrer gewohnten Mischung aus scharfsinnigen Argumenten und leidenschaftlicher Diskussion beleuchten Djamil Deininger und Tim Koschwitz die Vor- und Nachteile einer solchen Regelung. Tim argumentiert für eine Klarnamenpflicht und sieht darin eine Möglichkeit, Hassrede und extremistische Inhalte einzudämmen, während Djamil die Freiheit des Internets verteidigt und die Unwirksamkeit sowie die Risiken einer solchen Pflicht betont. Von realen Nachbarschaften über Social-Media-Plattformen bis hin zu historischen Vergleichen – diese Folge bietet eine hitzige Debatte, die Euch zum Nachdenken anregen wird. Tim Koschwitz – Pro Klarnamenpflicht Erhöhte Hemmschwelle für Hassrede: Tim vergleicht das Internet mit einer realen Nachbarschaft, in der Menschen sich unter ihrem echten Namen respektvoller verhalten, da sie Konsequenzen fürchten (z. B. soziale Ächtung oder rechtliche Schritte). Eine Klarnamenpflicht würde die Hemmschwelle für Beleidigungen und extremistische Inhalte erhöhen, da Nutzer*innen wüssten, dass ihre Identität bekannt ist. Erleichterung der Strafverfolgung: Klarnamen machen es Strafverfolgungsbehörden einfacher, Personen zu identifizieren, die strafbare Inhalte wie Hassrede oder verfassungsfeindliche Symbole verbreiten, anstatt sich auf komplizierte Nachforschungen wie IP-Adressen zu verlassen. Vergleich mit regulierten Medien: Tim zieht Parallelen zum Rundfunkstaatsvertrag, der nach dem Zweiten Weltkrieg eingeführt wurde, um Propaganda zu verhindern. Er sieht das Internet als unreguliertes Medium, das Extremismus begünstigt, und fordert ähnliche Regeln, um Barbarei und Desinformation zu stoppen. Gesellschaftliche Verantwortung: Er argumentiert, dass die derzeitige Anonymität die Bühne des Humanismus verlässt und zu einer Kultur der Aggression und Barbarei führt, wie sie in sozialen Medien wie Facebook sichtbar ist. Klarnamen könnten dazu beitragen, zivilisierteres Verhalten zu fördern. Beispiele aus der Praxis: Tim verweist auf Plattformen wie Airbnb, bei denen Identitätsprüfungen Standard sind, und fragt, warum dies nicht für das gesamte Internet möglich sein sollte, um kriminelles Verhalten einzudämmen. Djamil Deininger – Contra Klarnamenpflicht Unwirksamkeit und Symbolpolitik: Djamil sieht die Klarnamenpflicht als ineffektiv, da Plattformen wie Telegram oder Reddit oft außerhalb europäischer Gesetze operieren. Südkorea habe gezeigt, dass eine Klarnamenpflicht die Hassrede nur um 0,9 % reduzierte, da viele Nutzer*innen auch unter Klarnamen respektlos bleiben. Schutz der Anonymität: Anonymität ist für bestimmte Gruppen essenziell, z. B. für Whistleblower oder Opfer von Gewaltverbrechen, die in Foren Unterstützung suchen, ohne ihre Identität preiszugeben. Eine Klarnamenpflicht würde diese Menschen gefährden oder zum Schweigen bringen. Datenschutz und Bürokratie: Die Umsetzung einer Klarnamenpflicht würde einen enormen Verwaltungsaufwand erfordern, da Plattformen die Echtheit von Namen überprüfen müssten, was mit der Datenschutz-Grundverordnung kollidiert und für Webseitenbetreiber*innen kaum machbar ist. Gefahr der Zensur: Djamil warnt vor staatlicher Kontrolle über das Internet, die schnell in Zensur umschlagen könnte, wie in China, wo Inhalte wie das Tiananmen-Massaker ausgeblendet werden. Wer entscheidet, was „wahr“ ist? Eine Klarnamenpflicht könnte ein erster Schritt zu mehr Überwachung sein. Vergleich mit anderen Medien: Er verweist auf Zeitungen wie die BILD, die trotz Klarnamen und Presserat Lügen verbreiten. Klarnamen lösen das Problem von Desinformation und Extremismus nicht, da die Wurzeln tiefer liegen (z. B. fehlende Medienkompetenz). Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Leo XIV - Trumps Endgegner?
Kann der neue Papst Leo XIV., ein US-Amerikaner namens Robert Francis Prevost, der Endgegner von Donald Trump sein? Mit einer Mischung aus Fakten, Humor und scharfsinnigen Analysen diskutieren die beiden Radiojournalisten Djamil Deininger und Tim Koschwitz aus Berlin und Bayern, wie der Papst als Brückenbauer zwischen konservativen und liberalen Strömungen in der katholischen Kirche agieren könnte. Sie beleuchten die gesellschaftlichen Spaltungen in den USA, die Rolle des Katholizismus und die Herausforderungen, die Leo XIV. in einer polarisierten Welt erwartet. Wie immer lost die beiden aus, wer für und wer gegen die These argumentieren muss, um aus den eigenen Meinungsblasen auszubrechen und die besten Argumente zu finden. Pro-Argumente (Djamil Deininger): Brückenbauer-Fähigkeit: Leo XIV. gilt als jemand, der konservative und liberale Strömungen in der katholischen Kirche vereinen kann. Er hat bereits als Kardinal gezeigt, dass er ultrakonservative und liberale Kardinäle zusammenführen kann, was ihm Zugang zu verschiedenen Gruppen von US-Gläubigen verschafft. Einfluss der katholischen Kirche: Mit 20% der US-Amerikaner, die katholisch sind, und einer klaren Hierarchie, in der der Papst die oberste Autorität ist, hat Leo XIV. eine starke Plattform, um Gläubige zu erreichen. Katholiken hören traditionell auf den Papst, selbst wenn sie nicht vollständig mit ihm übereinstimmen. Kritik an Trump und Vance: Leo XIV. hat sich klar gegen die Politik von Trump und J.D. Vance positioniert, z. B. mit seinem Tweet gegen Vance’ Fehlinterpretation christlicher Lehren. Diese klare Haltung könnte Gläubige dazu bringen, Trump als „falschen Propheten“ zu sehen. Unabhängigkeit vom politischen Druck: Als Papst ist Leo XIV. nicht auf Wählerstimmen angewiesen, was ihm erlaubt, Trump ohne politisches Risiko zu kritisieren. Seine konsistente ethisch-moralische Haltung über Jahrzehnte hinweg stärkt seine Glaubwürdigkeit. Emotionale Bindung der Katholiken: Katholiken in den USA, selbst rechtskonservative, verteidigen ihren Papst gegen Angriffe von außen. Trumps respektlose Aktionen, wie das KI-Bild von sich als Papst, könnten ihn bei katholischen Wählern unbeliebt machen. Contra-Argumente (Tim Koschwitz): Fehlende Wahrnehmung bei Trump-Wählern: Viele Trump-Wähler, einschließlich katholischer, glauben nicht, einen Fehler gemacht zu haben. Sie sind nicht offen für Kritik, ähnlich wie AfD-Wähler in Deutschland, und nehmen liberale Botschaften des Papstes nicht wahr. Konservative Strömungen in der US-Kirche: Etwa 35% der US-Katholiken sind konservativ und unterstützen rechtskatholische Gruppen wie Opus Dei. Diese Gruppen lehnen den liberalen Kurs von Leo XIV., der an Franziskus anknüpft, ab und bevorzugen eine konservativere Haltung. Gespaltene katholische Wähler: Bei der Wahl 2024 stimmten 54% der Katholiken für Trump, insbesondere weiße Katholiken (61%). Dies zeigt, dass Leo XIV.s liberale Botschaften nicht bei allen Katholiken ankommen, besonders nicht bei Trump-Anhängern. Geringe Medienreichweite in den USA: US-Amerikaner konsumieren wenig internationale Nachrichten (71% lesen kaum Auslandsnachrichten), und der Vatikan hat in den US-Medien wenig Präsenz. Leo XIV.s Botschaften könnten daher viele Gläubige gar nicht erreichen. Medienlandschaft unter Trumps Einfluss: Trumps Kontrolle über Plattformen wie Truth und konservative Medien wie Fox News erschwert es, dass die Botschaften des Papstes in konservativen Kreisen Gehör finden. Trump könnte Leo XIV. leicht als „liberalen Papst“ abtun, was bei seinen Anhängern Resonanz findet. www.bosepark.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Dürfen Social-Media-Accounts von Politiker*innen albern sein?
Dürfen Politiker auf Social Media albern sein, wie Markus Söder mit seinen Star-Wars-KI-Bildern oder Donald Trump als vermeintlicher Jedi mit rotem Lichtschwert? Von Franziska Giffeys TikTok-Tänzen bis zu Boris Pistorius’ sachlicher Kommunikation – Tim und Djamil loten aus, wie Social Media die Politik verändert. Wie immer haben sie ausgelost, wer Pro und wer Contra argumentiert, um aus den eigenen Meinungsblasen auszubrechen. Pro-Argumente (Djamil Deininger) Menschlichkeit zeigen: Politiker:innen werden oft entmenschlicht und in Kommentaren anonym angegriffen. Alberne Posts, wie Markus Söder als Star-Wars-Rebell oder Robert Habeck, der Memes rezitiert, machen sie nahbarer und zeigen, dass sie Menschen mit Träumen, Ängsten und Leidenschaften sind. Das kann die emotionale Verbindung zur Bevölkerung stärken, wie das Beispiel der Queen nach Lady Dianas Tod zeigt. Reichweite für junge Wähler:innen: Social Media ist entscheidend, um junge und weniger politikinteressierte Menschen zu erreichen, die keine Zeit für Zeitungen oder Deutschlandfunk haben. Alberne Inhalte wie Popkultur-Referenzen (z. B. Star Wars) schaffen Anknüpfungspunkte, um dann politische Inhalte zu transportieren und Politikverdrossenheit zu bekämpfen. Popkultur als Identitätsstifter: Popkulturelle Inhalte wie Star Wars oder TikTok-Trends helfen, Politiker:innen in der Lebenswelt junger Menschen zu verorten. Dies schafft Sympathie und erleichtert den Zugang zu politischen Themen, ähnlich wie Habecks Auftritte in Twitch-Streams. Privater vs. offizieller Account: Solange alberne Inhalte über private Accounts wie dem von Markus Söder gepostet werden und nicht über offizielle Kanäle (wie bei Trump), ist dies unproblematisch. Politiker:innen dürfen als Privatpersonen ihre Persönlichkeit zeigen. Vorbild radikale Parteien: Die AfD und die Linke haben mit prägnanten Social-Media-Inhalten (z. B. TikTok-Shorts) erfolgreich Wähler:innen mobilisiert. Andere Parteien sollten sich eine Scheibe abschneiden, um Inhalte effektiv zu transportieren, ohne Politik zu simplifizieren. Contra-Argumente (Tim Koschwitz) Seriosität des Amtes: Alberne Posts wie Söders Star-Wars-Bilder oder Weihnachtslieder untergraben die Ernsthaftigkeit des Amtes, besonders bei einem Ministerpräsidenten. Das Amt ist größer als die Eitelkeiten der Person, und der Fokus sollte auf politischen Leistungen liegen, nicht auf „Cringe“-Momenten. Falsche Prioritäten: In Bayern gibt es drängende Probleme wie fehlender sozialer Wohnungsbau, Gewalt an Schulen und mangelnde Notarztversorgung. Söders Fokus auf Social-Media-Posts wie sein Mittagsessen oder Popkultur lenkt von diesen Reformstaus ab und erweckt den Eindruck, dass Eitelkeit Vorrang hat. Risiko der Lächerlichkeit: Beispiele wie Rishi Sunaks peinliche TikTok-Videos zeigen, dass alberne Inhalte Politiker:innen unglaubwürdig machen können. Dies könnte Wähler:innen davon abhalten, sie ernst zu nehmen, und im schlimmsten Fall Wahlen kosten. Wahrheit vs. Fiktion: In Zeiten, in denen Menschen Schwierigkeiten haben, Wahrheit von Fiktion zu unterscheiden, sind KI-generierte Bilder wie Söder als Jedi problematisch. Solche Inhalte könnten die Glaubwürdigkeit von Politiker:innen weiter schwächen, besonders bei umstrittenen Wahlergebnissen. Unnötige Reichweite: Ein Ministerpräsident wie Söder, der ohnehin durch sein Amt und die CSU-Dominanz in Bayern sichtbar ist, braucht keine albernen Posts für Reichweite. Ein guter Job (wie bei Boris Pistorius) generiert automatisch Aufmerksamkeit, ohne dass man sich „zum Affen macht“. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Ist Jeff Bezos der weiße Ritter der USA?
Tim Koschwitz und Djamil Deininger schauen auf eine der schillerndsten Figuren der USA: Jeff Bezos, Amazon-Gründer und zweitreichsten Mann der Welt. Ist Bezos ein „weißer Ritter“, der die USA mit philanthropischen Taten und visionären Ideen voranbringt, oder lediglich ein skrupelloser Milliardär, der sich an politische Mächte anbiedert? Wie immer haben Tim und Djamil ausgelost, wer die Pro- und wer die Contra-Seite vertritt: Pro und Contra: Jeff Bezos als „weißer Ritter“ Pro-Argumente (Djamil Deininger) Klimaschutz und Philanthropie: Bezos hat den Bezos Earth Fund mit 10 Milliarden Dollar aus eigenem Vermögen ins Leben gerufen, um weltweit anerkannte Organisationen im Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen. Der Bezos Day One Fund fördert zudem Programme gegen Obdachlosigkeit und für frühkindliche Bildung, was in den USA ein drängendes Problem ist. Weltraumvision: Mit Blue Origin verfolgt Bezos das Ziel, die Erde als Wohnplanet zu erhalten, indem Schwerindustrie in den Weltraum verlagert wird. Die Raketen nutzen umweltfreundlichen Wasserstoff und Sauerstoff, wodurch nur Wasserdampf entsteht. Journalistische Integrität: Durch den Kauf der Washington Post hat Bezos ein journalistisches Schwergewicht erhalten. Seine Entscheidung, einen Wahlempfehlungs-Leitartikel für Kamala Harris zu blockieren, wird als Versuch gewertet, die Neutralität der Zeitung zu wahren und Spaltung in den USA zu vermeiden. Infrastruktur und Digitalisierung: Amazon hat durch Logistikzentren, KI-gestützte Lager und Drohnenzustellungen die Versorgung in ländlichen US-Regionen revolutioniert. AWS (Amazon Web Services) bildet die digitale Infrastruktur für Behörden, Krankenhäuser und Universitäten, was die Vernetzung und Modernisierung der USA vorangetrieben hat. Progressives Denken: Für US-Verhältnisse sind Bezos’ Initiativen wie Elektro-Lieferfahrzeuge oder die Förderung von Bildung und Klimaschutz fortschrittlich, auch wenn sie nicht aus rein altruistischen Motiven entstehen. Contra-Argumente (Tim Koschwitz) Geschäftspraktiken und Arbeitsbedingungen: Amazon steht für schlechte Arbeitsbedingungen, insbesondere für schwangere Mitarbeiterinnen, die 2021 von US-Senatoren wie Bernie Sanders untersucht wurden. Es fehlen Gewerkschaften, Tarifverträge und angemessener Mutterschutz, was Bezos’ feministische PR-Aktionen wie eine rein weibliche Raumfahrtmission unglaubwürdig macht. Greenwashing und Klimawandel: Der Bezos Earth Fund hat die Finanzierung der Science Based Targets Initiative eingestellt, die Klimaziele von Unternehmen überprüft. Dies deutet auf eine Anpassung an Donald Trumps Politik statt auf echtes Engagement hin. Politische Anbiederung: Bezos’ Spende von Millionen Dollar für Trumps Inauguration und die Blockade eines Washington Post-Leitartikels zugunsten von Kamala Harris zeigen eine opportunistische Nähe zu Trump. Dies führte zu 200.000 gekündigten Abos und dem Vorwurf, die Pressefreiheit zu untergraben. Zielgruppenmanipulation: Bezos’ philanthropische Aktionen dienen laut Kritik vor allem der Imagepflege, um alle Kundengruppen – von Liberalen bis Konservativen – anzusprechen. Sein Handeln gleicht dem von Elon Musk oder Mark Zuckerberg, die ebenfalls mit Trump kooperieren. Auswirkungen auf Europa: US-Firmen, vermutlich auch Amazon, haben 2024 ihre Unterstützung für den CSD in Deutschland zurückgezogen, was auf einen Rückzug von Werten wie Gleichberechtigung hinweist. Dies zeigt, wie Bezos’ politische Anpassung globale Konsequenzen hat. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Muss Arbeit Spaß machen?
Muss Arbeit Spaß machen? Passend zum 1. Mai, dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, diskutieren die beiden Radiojournalisten Djamil Deininger und Tim Koschwitz leidenschaftlich über die Rolle von Freude, Sinn und Würde in der Arbeitswelt. Tim argumentiert dafür, dass Spaß bei der Arbeit nicht nur persönliches Wohlbefinden steigert, sondern auch Erfolg und Produktivität fördert. Djamil hingegen hält dagegen und betont, dass Arbeit vor allem Sinn und Disziplin vermitteln sollte – Spaß sei ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann. Mit starken Beispielen, von Toni Kroos bis zu den Arbeitsbedingungen bei Foxconn, liefern sie eine lebendige Debatte, die Euch zum Nachdenken anregen wird. Wie immer haben sie die Positionen ausgelost, was für überraschende Perspektiven sorgt. Pro und Contra: Tim Koschwitz vs. Djamil Deininger Tim Koschwitz (Pro: Arbeit muss Spaß machen) Spaß führt zu Erfolg und Wohlstand: Tim verweist auf Toni Kroos, der sagte, er habe „nie gearbeitet“, weil ihm Fußball so viel Freude bereitet. Diese Leidenschaft machte ihn zum Weltmeister und Millionär. Spaß an der Arbeit kann laut Tim ähnliche Erfolge ermöglichen. Produktivität steigt durch Freude: Der Gallup Engagement Index 2024 zeigt, dass Arbeitnehmer mit emotionaler Bindung und positiven Gefühlen für ihren Job 21% produktiver sind. Spaß ist also nicht nur gut für Euch, sondern auch für den Arbeitgeber. Bessere Arbeitsbedingungen durch Spaß: Tim erzählt von Kapitän John Ross, der im 18. Jahrhundert das Züchtigen von Matrosen abschaffte. Ein positives Arbeitsklima führte zu einer glücklicheren, erfolgreicheren Crew, die bis zur Antarktis segelte. Spaß als Schutz vor Burnout: Wenn Ihr einen Job findet, der Euch erfüllt, seid Ihr weniger anfällig für Burnout oder Frustration. Tim plädiert dafür, Kinder zu ermutigen, Berufe zu wählen, die ihnen Freude bereiten, statt nur nach Abitur oder Studium zu streben. Philosophischer Ansatz: Spaß orientiert sich an individuellen Neigungen. Tim kritisiert das Bildungssystem, das zu viele Geisteswissenschaftler hervorbringt, aber Handwerker oder Pflegekräfte ignoriert, die in ihrer Arbeit Erfüllung finden könnten. Djamil Deininger (Contra: Arbeit muss keinen Spaß machen) Spaß ist ein Privileg: Djamil verweist auf Arbeitsbedingungen in Bangladesch oder bei Foxconn in China, wo Menschen unter lebensgefährlichen Bedingungen arbeiten. Spaß sei ein Luxus, den sich nur wenige leisten können. Sinn und Disziplin sind zentral: Arbeit sollte Sinn und Struktur bieten, nicht zwangsläufig Spaß. Djamil betont, dass viele Jobs – wie in der Altenpflege – erfüllend sein können, ohne dass sie „Spaß“ machen, und dennoch gesellschaftlich wertvoll sind. Philosophische Perspektive: Djamil zitiert Kant (Würde und Selbstverwirklichung), Marx (Gestaltung der Welt) und Nietzsche (Selbstdisziplin), um zu zeigen, dass Arbeit historisch gesehen nicht mit Spaß, sondern mit Sinn und Pflicht verbunden ist. Arbeitsmoral statt Spaß: Der Wohlstand Deutschlands basiert auf Anstrengung, Ausbildung und Arbeitsmoral, nicht auf Spaß. Djamil warnt vor einer „postarbeitsorientierten Gesellschaft“, die wirtschaftlich nicht tragfähig sei. Gute Bedingungen reichen: Arbeit muss nicht unglücklich machen, aber Spaß ist kein Muss. Djamil schlägt vor, dass würdige Arbeitsbedingungen ohne Angst ausreichen, um produktiv zu sein, wie bei den Matrosen, die nach Wegfall der Gewalt nicht automatisch Spaß hatten, aber ohne Panik arbeiteten. Was denkt Ihr? Macht Euer Job Spaß, oder reicht es, wenn er Sinn stiftet? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Ist Trumps Friedensplan die Lösung?
Djamil Deininger und Tim Koschwitz tauchen tief in den umstrittenen Friedensplan der Trump-Administration für den Ukraine-Konflikt ein. Mit einer klaren Haltung – Russland als Aggressor – diskutieren sie die Vor- und Nachteile des Plans, der verspricht, den Krieg zu beenden, aber in Europa heftige Kritik auslöst. Hat Donald Trump den ultimativen Deal für den Frieden oder opfert der Plan die Souveränität der Ukraine? Wie immer losten die beiden Radiojournalisten aus Bayern und Berlin aus, wer die Pro- und wer die Contra-Seite vertritt, um die stärksten Argumente sachlich auf den Tisch zu bringen. Mit einer Prise Humor, biblischen Anleihen und einem Verweis auf Carlo Masalas Szenario „Wenn Russland gewinnt“ bieten sie eine europäische Perspektive auf die globalen Folgen. Freut Euch auf eine lebhafte Debatte, die zum Nachdenken anregt, und teilt Eure Meinung: Ja oder Nein zum Friedensplan? Pro- und Contra-Gegenüberstellung Pro (Tim Koschwitz) Ende des Sterbens: Der Plan könnte nach über drei Jahren Krieg mit etwa 400.000 Toten und über einer Million Verletzten das Töten endlich stoppen. Wahlversprechen und politischer Erfolg: Trump könnte sein Versprechen, den Krieg in 24 Stunden zu beenden, einlösen und sich als „Dealmaker“ präsentieren, was ein großer politischer Erfolg wäre. Wirtschaftliche Vorteile für die USA: Eine Senkung der Militärhilfen für die Ukraine und Beteiligung am Wiederaufbau könnten die US-Wirtschaft stärken. Zugang zu ukrainischen Bodenschätzen (z. B. seltene Erden) wäre ein möglicher Deal. Realismus: Die von Russland besetzten Gebiete, wie die Krim, sind kaum zurückzuerobern. Der Plan friert die Frontlinien ein, was dem Status quo entspricht und weitere Verluste verhindert. Sicherheitsgarantien: Tim glaubt, dass die USA der Ukraine Schutz bieten würden, auch wenn dies nicht explizit im Plan steht. Kriegsmüdigkeit: Beide Seiten, auch Russland, könnten erschöpft sein. Ein Waffenstillstand könnte beiden Ländern eine Pause verschaffen. Fehlende Alternativen: Europa hat keinen eigenen Plan vorgelegt, was den Trump-Plan zur einzigen konkreten Option macht. Contra (Djamil Deininger) Ungerechtigkeit und Verlust: Der Plan zwingt die Ukraine, besetzte Gebiete wie die Krim dauerhaft aufzugeben, was einem Diktatfrieden gleicht und die ukrainische Seele und Stolz verletzt. Mangelnde Souveränität: Die Ukraine würde durch den Ausschluss einer NATO-Mitgliedschaft ihre Handlungsoptionen verlieren und schutzlos gegenüber zukünftigen russischen Aggressionen bleiben. Appeasement-Politik: Der Plan erinnert an die gescheiterte Beschwichtigungspolitik gegenüber Hitler, da er Russland belohnt, ohne Garantien für dauerhaften Frieden zu bieten. Einseitiger Gewinn für Russland: Russland behält eroberte Gebiete, die Sanktionen werden aufgehoben, und russische Soldaten sterben nicht mehr – ein „Win-Win“ für Russland, während die Ukraine verliert. Fehlendes Fundament: Der Plan fehlt es an Details, insbesondere zu Sicherheitsgarantien, und drängt die Ukraine zu einer schnellen Entscheidung ohne demokratischen Prozess. Langfristige Gefahr: Ein eingefrorener Konflikt könnte Russland nach einer Pause (z. B. nach einem Führungswechsel) ermutigen, erneut anzugreifen, wie in Carlo Masalas Szenario beschrieben. Emotionale Belastung: Die Ukraine, die tapfer kämpft und wenig Territorium verloren hat, müsste akzeptieren, dass ihre Opfer umsonst waren, was Rachegefühle schüren könnte. www.bosepark.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Ist "Influencer" ein richtiger Job?
Ist Influencer ein richtiger Job? In dieser Folge widmen sich die Radiojournalisten Tim Koschwitz und Djamil Deininger einem Thema, das polarisiert. Während Tim die Pro-Seite vertritt und die unternehmerischen Fähigkeiten sowie die Expertise von Influencern hervorhebt, argumentiert Djamil auf der Contra-Seite, dass Influencern die Fremdbestimmung und die Struktur eines klassischen Jobs fehlen. Mit einer Prise Humor und scharfsinnigen Argumenten loten die beiden die Grauzonen dieses modernen Berufsfelds aus. Wie immer haben sie die Seiten per Los entschieden, um aus ihren Meinungsblasen auszubrechen und Euch dazu anzuregen, das Thema aus neuen Perspektiven zu betrachten. Freut Euch auf eine lebhafte Debatte, die von Neid, Privilegien und der Frage nach harter Arbeit geprägt ist! Pro und Contra: Ist Influencer ein Job? Pro-Argumente (Tim Koschwitz) Selbstständigkeit und Unternehmertum: Influencer sind oft Selbstständige, die wie Ein-Person-Unternehmen agieren. Sie tragen das volle Risiko und müssen kontinuierlich kreativen Content produzieren, um relevant zu bleiben. Expertise und Authentizität: Viele Influencer sind Experten in ihrem Bereich (z. B. Kochen, Fitness, Mode) und bieten glaubwürdige Empfehlungen, die auf ihrer Erfahrung basieren. Ihre Authentizität ist entscheidend, um das Vertrauen der Community zu halten. Hoher Arbeitsaufwand: Der Job erfordert ständige Kreativität, Planung und Anpassung an Trends. Content muss produziert, bearbeitet und an Plattformen angepasst werden, was zeitintensiv ist. Langfristiger Aufbau: Erfolg als Influencer kommt nicht über Nacht. Viele arbeiten jahrelang, investieren in Equipment und bauen ihre Community auf, bevor sie davon leben können. Vergleich mit anderen Berufen: Influencer sind wie Verkaufstalente oder Medienproduzenten, die ihre eigene Marke aufbauen. Beispiele wie die Dachdeckerin oder Sally zeigen, wie Expertise in ein Geschäftsmodell umgewandelt wird. Contra-Argumente (Djamil Deininger) Fehlende Fremdbestimmung: Ein „richtiger“ Job ist durch Vorgaben, feste Arbeitszeiten und Fremdbestimmung geprägt. Influencer hingegen gestalten ihren Tag frei und arbeiten primär für ihr eigenes Ego und ihren Profit. Privilegierte Arbeitsbedingungen: Influencer genießen flexible Arbeitszeiten, kostenlose Reisen und die Möglichkeit, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Dies unterscheidet sie von anstrengenden, körperlichen oder bürokratischen Jobs. Geringer gesellschaftlicher Nutzen: Viele Influencer produzieren oberflächlichen Content (z. B. belanglose Captions oder gestohlene Sounds), der keinen vergleichbaren Wert wie traditionelle Berufe (z. B. Fliesenlegen) hat. Neid und Empörung verständlich: Menschen mit „normalen“ Jobs fühlen sich zu Recht verärgert, wenn Influencer ihr Leben als anstrengend darstellen, da sie oft mehr Privilegien und weniger Einschränkungen haben. Selbstverschuldete Probleme: Influencer, die ihr Privatleben öffentlich machen, müssen mit den Konsequenzen (z. B. Skandalen) leben. Dies ist Teil ihres selbstgewählten Lebensstils, kein Arbeitszwang. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Pariser Park Horror - Schaffen hohe Gebühren den Mobilitätswandel?
Thema - Parkgebühren in Paris:https://www.tagesschau.de/ausland/europa/paris-suv-abstimmung-102.html Tim - Kolumne zur KFZ-Lotterie in Singapur:https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/asia-techonomics-autos-nur-fuer-reiche-in-singapur-ist-das-besser-als-es-klingt/28503802.html Djamil - Was die FDP zum Emissionshandel sagt:https://www.fdp.de/klimaziele-durch-emissionshandel-garantiert-erreichen Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
























