Hausdurchsuchungen wegen Beleidigungen – überschreitet der Staat eine Grenze?

Im Laufe der letzten Jahre ist nicht nur der Ton im Netz rauer geworden. Auch die Anzahl der Hausdurchsuchungen aufgrund von Äußerungen auf sozialen Netzwerken hat drastisch zugenommen. Dabei liegen den Ermittlungsbehörden die Beweise in Form von Screenshots bereits vor und von einem Kapitalverbrechen sind Beleidigungen weit entfernt.Verschlimmert wurde die Tendenz zur Hausdurchsuchung durch die massenhafte Verfolgung vermeintlicher Beleidigungen durch Abmahnkanzleien und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Besonders Politiker des deutschen Bundestags ließen in der Vergangenheit hundert-, manchmal sogar tausendfach Äußerungen strafrechtlich verfolgen, die sich zum Großteil als von der Meinungsfreiheit abgedeckt entpuppten.In dieser Folge sprechen wir darüber, welche Folgen der voreilige Einsatz von Hausdurchsuchungen für die Betroffenen hat und geben euch dazu wichtige Einblicke des renommierten Psychologen, Professor Wolfgang Milch.Hier geht es zur Abstimmung für den Jurios Jura-Podcast-Preis 2025: https://strawpoll.com/7MZ0k3r1mgoQuellen:https://www.welt.de/politik/deutschland/article6931d59611f914c89b853254/vorwurf-politiker-beleidigung-hunderte-strafantraege-merz-ausuferndes-agieren-in-eigener-sache.htmlhttps://de.wikipedia.org/wiki/Schwachkopf-Aff%C3%A4rehttps://www.cicero.de/innenpolitik/schwachkopf-affare-grunes-klima-der-einschuchterunghttps://psychosozial-verlag.de/autor-innen-viten?autorid=89