Bauch an Bauch Vom Kochen mit Ansteckmikros, würdevollen Toiletten & Bauamts-Brettspielen Diese Folge beginnt mit einem kleinen Experiment: Ansteckmikros. Neue Technik, neue Akustik, neue Geräuschkulisse: Jens steht in der Küche und kocht – wobei der Thermomix akustisch so charmant klingt wie ein startender Rasenmäher. Antje sitzt währenddessen auf der Couch und beschreibt ihren Zustand als eine Art Transgender-Drohne im Energiesparmodus. Weil Jens rührt, schnippelt und brutzelt, spricht Antje das Intro diesmal allein ein. Ein Moment, der gleichzeitig mutig, leicht überfordernd und ein bisschen heroisch ist. Nebenbei klärt die Folge einige existenzielle Fragen des Alltags: Warum Lauch nicht einfach Frühlingszwiebel ist. Warum Brokkoli und Blumenkohl zwar verwandt sind, aber trotzdem nicht dasselbe. Und dass Jens früher einmal ein erstaunliches Hobby pflegte: Tassen klauen. Antje kommt außerdem zu einer grundsätzlichen Erkenntnis: Es gibt inzwischen einfach zu viel Maßregelung durch Equipment. Apps, die einem erklären, was man essen darf und was nicht – und beleidigt reagieren, wenn es das dritte Croissant ist. Kühlschränke, die piepen, wenn man sie fünf Sekunden zu lange offen lässt. Geräte, die ständig Feedback geben, optimieren, kontrollieren. Kurz gesagt: Die Geräte haben angefangen zurückzureden. Währenddessen passiert in good old Loitz etwas Bemerkenswertes: Das Restaurant HeimArt hat eröffnet. Und bekommt von Antje und Jens eine ausgesprochen warme Empfehlung. Natürlich darf auch das Bauamt nicht fehlen. Es entstehen Dialoge, die so loriothaft sind, dass man sie eigentlich vertonen müsste. Dazu gibt es eine Podcastempfehlung aus der „Lage der Nation“, die unten verlinkt ist. Ein weiteres Thema dieser Folge: würdige Toilettenlösungen. Denn die beiden sind sich einig: Die Würde des Menschen muss verteidigt werden. Und zwar notfalls auch auf dem stillen Örtchen. Auf einer Autofahrt nach Berlin gerät Antje plötzlich in eine literarische Stimmung. Schnee, Wintereinbruch, Autobahn – und schon fühlt sie sich ein bisschen wie im Zeitalter von Goethe und Schiller. Ihr – Zitat – „schwillt förmlich der Busen.“ Jens wiederum entwickelt eine brillante Idee zur Verarbeitung seiner Bauamtsfrustration: Warum nicht ein Brettspiel daraus machen? Ein Gesellschaftsspiel im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann wäre da noch die Paartherapie. Jens hat zunehmend den Verdacht, dass es dort gar nicht um die Beziehung geht – sondern darum, dass er irgendwie nicht richtig funktioniert. Antje hört angeblich nicht zu. Hat aber trotzdem erstaunlich oft recht. Das macht Jens wahnsinnig. Und Antje auch. Trotzdem lieben sich die beiden. Wie das echte Leben eben. Am Ende bleiben: ein gutes Essen, eine Baubeginnsanzeige, ein Artenschützer an der Seite und ein Glas Fino. Na dann: Prost. Stichwort „Werbung da Markennennung“ In der Sendung werden Personen oder Marken genannt sowie Tipps zu Produkten, Orten und Veranstaltungen gegeben. Dafür erhalten wir kein Geld. In dieser Folge: Link zur Folge aus dem Podcast: Lage der Nation. [Linkbeschreibung](http://https://lagedernation.org/podcast/ldn465-gruesse-von-kafka-wie-behoerden-unternehmer-marco-scheel-zur-verzweiflung-bringen-wie-verwaltung-besser-werden-kann/) Und sonst so?! Die Webseite von Antje und Jens – noch immer „under construction“: https://mangelwirtschaft-loitz6.godaddysites.com Ebenfalls waren Antje und Jens beim PitchLab: Wer mehr dazu erfahren mag, schaut gern hier vorbei: https://pitchlab.de/ Mehr Infos rund um das Vorhaben und über Antje & Jens: * https://instagram.com/kernsanierung_podcast * https://www.facebook.com/Kernsanierung/ * https://kernsanierung.podigee.io/ Last but not least: Ein fettes Danke an Euch Hörerinnen und Hörer da draußen. Allein zu wissen, dass Ihr auditiv an diesem Projekt Anteil nehmt, hilft uns dabei, unseren Lebenstraum weiter zu verwirklichen. Fühlt Euch geherzt und gedrückt.
























