
Mit Interviews und Berichten gut informiert durch den politischen Nachrichtentag.
Alle Folgen
Kavita Sharma: Streit im Iran - doch alle folgen dem Regime
Trotz Berichten über interne Spannungen betont das iranische Regime Geschlossenheit. ntv-Korrespondentin ordnet ein: Auch vermeintliche Pragmatiker im System stehen letztlich hinter dem Regime - das von den Revolutionsgarden zunehmend geprägt wird.

Klemens Fischer: US‑Einsatz im Golf "so löchrig wie Emmentaler"
Verhandlungen ohne klare Linie, Militär ohne Durchschlagskraft: Politikwissenschaftler Klemens Fischer kritisiert Trumps Iran-Strategie scharf. Der Iran habe aktuell die Oberhand, der US-Einsatz im Golf offenbare deutliche Schwächen.

Andrea Römmele: Merz-Regierung fehlt "große Vision"
Rente, Gesundheit, geopolitische Krisen: Die Herausforderungen sind groß - doch laut Politikwissenschaflterin Andrea Römmele fehlt der Regierung die Einigkeit. Das verstärke den Eindruck, sie liefere nicht. Was fehle, sei eine übergreifende Erzählung, die Orientierung gibt und Zumutungen erklärt.

Sandra Navidi: "Iran hat seine Atomwaffe gefunden: die Straße von Hormus"
Die Gruppe "Doomberg" rechnet mit einem stark fallenden Ölpreis nach einer zukünftigen Öffnung der Straße von Hormus. US-Börsenexpertin Sandra Navidi kann die Prognose nicht nachvollziehen und erklärt mit Blick auf den Status Quo, dass der Iran "seine Atomwaffe gefunden hat".

Klemens Fischer: "Geld ist das geringste Problem des Iran"
Der Politikwissenschaftler Klemens Fischer schätzt, dass vor allem Donald Trump im Nahost-Konflikt mehr unter Druck geraten wird. Der Iran könne sich durch Unterstützung seiner Allianzen über Wasser halten, während der US-Präsident durchaus innenpolitisch in die Bredouille geraten könnte, da er immer mehr den Kongress einbeziehen muss.

Friedrich Merz kündigt Strategie für EU-Beitritt der Ukraine an
Beim informellen Treffen des Europäischen Rates auf Zypern geht es nicht nur um den Nahost-Konflikt sowie den Ukrainekrieg, sondern auch um EU-Schulden. Bundeskanzler Merz fordert, die Unterstützung für Mitgliedsstaaten soll zielgerichtet, zeitlich begrenzt und koordiniert sein, um weitere Schulden zu vermeiden.

Rainer Munz: In Moskau heißt es, "europäische Schweine" greifen 2030 an
Während der niederländische Geheimdienst meldet, der Kreml bereite sich auf eine langfristige Konfrontation mit dem Westen vor, "dreht man hier einfach den Schuh um", berichtet Korrespondent Rainer Munz aus Moskau. Die Bevölkerung würde dies jedoch nicht länger hinnehmen - "die Kritik wächst, auch öffentlich".

Thomas Jäger: "Viel Zeit hat Trump nicht mehr, Krieg zu beenden"
Im festgefahrenen Iran-Krieg markiert Donald Trump wie gewohnt den starken Mann und gibt an, man habe im Gegensatz zu Teheran "alle Zeit der Welt". Dem widerspricht Politologe Thomas Jäger mit Blick auf die Zwischenwahlen. Er attestiert: "Trump weiß nicht, was er tun soll".

Kavita Sharma: Iran derzeit nicht bereit für Verhandlungen
Korrespondentin Kavita Sharma berichtet, welche Bedeutung die verlängerte Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat. Eine langfristige Lösung für die Region sei eine "Mammutaufgabe", eine Rückkehr des Irans an den Verhandlungstisch mit den USA zeichne sich bislang nicht ab.

Peter Kleim: "Werden hohe Ölpreise wohl bis Jahresende haben"
Die verlängerte Waffenruhe im Libanon gibt vertriebenen Zivilisten eine dringend nötige Atempause. Auf dem Feld der Diplomatie zeichnet sich jedoch weiter keine Entwicklung ab, wie USA-Experte Peter Kleim attestiert. Die Auswirkungen des Krieges werden weltweit wohl noch das ganze Jahr zu spüren sein.






















