
Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity. Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen! Wir freuen uns auf Dich! Falk & Lars
Alle Folgen
465 - Wir sprechen über das Foto "Stille" von Falk
Im „Bildersonntag“ nehmen Lars und Falk diesmal das Portrait „Stille“ unter die Lupe – entstanden im Nordpark Düsseldorf, in einem Moment zwischen Nähe und bewusster Distanz. Während Lars das Bild beschreibt und in Licht, Linien und Details eintaucht, hinterfragt Falk genau diese Elemente und erzählt, wie das Foto ohne klassische Anweisungen entstanden ist: eher beobachtend als inszenierend, mit Raum für das, was sich zeigt, wenn ein Mensch ganz bei sich ankommt. Zwischen beiden entsteht ein spannendes Spannungsfeld aus Wahrnehmung und Entstehung – und die Frage, was ein Bild eigentlich „wahr“ macht. Eine Folge über ein konkretes Foto, zwei Blickwinkel und den leisen Unterschied zwischen einem gemachten und einem geschehenen Moment.

464 - Wie aus Kategorien wieder Räume werden – aus „Youth“ wird „Mittendrin“ und "Analog" bekommt eine eigene Heimat
Die fotocommunity ist im Wandel – leise, aber spürbar. In dieser Folge sprechen wir über die Neuausrichtung der Plattform und was sie für die Art bedeutet, wie wir heute fotografieren. Im Mittelpunkt steht die ehemalige Kategorie „Youth“, die als „Mittendrin“ neu gedacht wird: weg von starren Motiven, hin zu Momenten, Emotionen und persönlichem Ausdruck. Gleichzeitig blicken wir auf die kommenden Veränderungen, wie die neue Kategorie „Analoge Fotografie“, die bewusst entschleunigt und Generationen verbindet. Eine Folge über Veränderung, über den Mut, Strukturen loszulassen – und darüber, wie Fotografie wieder näher an unser eigenes Leben rückt.

463 - Wenn Zahlen plötzlich wichtig werden – über Likes, Klicks und echte Menschen
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Fotografen kennen, aber selten bewusst hinterfragen: die Bedeutung von Likes, Views und Zahlen unter unseren Bildern. Ausgangspunkt ist eine kleine technische Störung, bei der plötzlich alle Klickzahlen verschwunden waren – und die überraschend deutlich zeigte, wie sehr wir uns an diesen Kennzahlen orientieren. Doch was sagen sie eigentlich wirklich aus? Und wie verändert sich unser Blick auf Fotografie, wenn wir hinter den Zahlen wieder die Menschen sehen? Es geht um das Gefühl, Bilder wie in ein Schaufenster zu stellen, um die Freude darüber, wenn jemand stehen bleibt – und um die Frage, warum sich zwanzig echte Begegnungen manchmal wertvoller anfühlen als tausend anonyme Klicks. Eine Folge über digitale Sichtbarkeit, echte Verbindungen und darüber, warum Fotografie vielleicht dann am stärksten wird, wenn wir uns wieder daran erinnern, dass hinter jedem Blick ein Mensch steht.

462 - Von der Angst, nichts zu wissen – und warum genau darin manchmal der ehrlichste Anfang liegt
In dieser Folge geht es um das Gefühl, keine Ahnung zu haben – und darum, warum genau das oft viel menschlicher, ehrlicher und produktiver ist, als wir denken. Wir sprechen über Situationen, in denen wir Wissen vorspielen, obwohl wir uns unsicher fühlen, über den Wunsch, nicht dumm dazustehen, und über die Frage, was es mit uns macht, wenn wir einfach sagen: „Ich weiß es nicht.“ Dabei geht es um Alltag, Lernen, Selbstvertrauen und um die Erkenntnis, dass in uns oft schon viel mehr steckt, als wir uns selbst zutrauen. Auch fotografisch öffnet die Folge einen spannenden Raum: für den Blick auf das, was wir intuitiv längst können, für den Mut zum Ausprobieren und für die Freiheit, nicht alles wissen zu müssen, um trotzdem echte Bilder und echte Erfahrungen zu machen. Eine Folge über Unsicherheit, Ehrlichkeit und die leise Stärke, sich nicht größer machen zu müssen, als man gerade ist.

461 - Einmal um den Block mit offenen Augen – über Fotospaziergänge ohne Druck und ohne große Motive
Manchmal denken wir, Fotografie brauche Zeit: einen freien Tag, ein besonderes Ziel oder wenigstens einen guten Plan. In dieser Folge sprechen wir über eine viel einfachere Möglichkeit: den kleinen Spaziergang mit der Kamera. Über Runden um den Block, kurze Wege zwischen Alltag und Arbeit, über Hundewege, Balkonpausen und diese zehn Minuten draußen, die plötzlich zu einem fotografischen Moment werden können. Es geht um Fotografie ohne Druck, ohne großes Motiv – dafür mit offenen Augen für Kabelbinder am Zaun, Löwenzahn im Rinnstein oder die Spuren einer Anhängerkupplung. Eine Folge darüber, wie Fotografie wieder Teil des Alltags werden kann – und wie aus einem ganz normalen Weg manchmal ein kleines Bild des Tages entsteht.

460 - Warum wir in der Fotografie manchmal mehr wollen, als uns eigentlich guttut
In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, wie schnell man in der Fotografie das Gefühl bekommen kann, ständig noch etwas machen zu müssen: eine Serie, ein Projekt, ein neues Konzept. Dabei geht es auch um Inspiration, um Trends und um die Frage, wie sehr wir uns von dem beeinflussen lassen, was andere tun – und wann wir dabei aus dem Blick verlieren, was eigentlich zu uns selbst passt. Im Mittelpunkt steht die Überlegung, wie Fotografie wieder entspannter werden kann: näher am eigenen Alltag, näher an dem, was uns wirklich interessiert und bewegt. Eine Folge darüber, die Kamera wieder mehr im Leben mitzunehmen – und Bilder entstehen zu lassen, die nicht aus Druck entstehen, sondern aus dem Moment heraus.

459 - Rausgehen, hinschauen, fotografieren – warum der Frühling unsere Wahrnehmung wieder öffnet
Der Winter lässt langsam los. Die Tage werden länger, die Luft milder, und plötzlich sind sie wieder da – die kleinen Zeichen des Aufbruchs: erste Krokusse am Wegesrand, Schneeglöckchen neben der Mülltonne, warmes Sonnenlicht im Gesicht. In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, wie sehr uns dieser Übergang berührt – körperlich, emotional und fotografisch. Über das Wiederentdecken der Welt nach den dunklen Monaten, über Spaziergänge, bei denen man plötzlich wieder genauer hinschaut, und über die Frage, warum wir so vieles übersehen, obwohl es direkt vor uns liegt. Eine Folge über Frühling, Wahrnehmung und darüber, wie Fotografie uns helfen kann, die kleinen Wunder des Alltags wieder zu bemerken – vielleicht schon auf dem nächsten Weg vor der eigenen Haustür.

458 - Durch welche Brille fotografierst Du?
Irgendwo zwischen Blende und Zeit steckt manchmal schon im Sucher die eigentliche Frage: Wie schauen wir eigentlich auf die Welt? In dieser Episode sprechen wir darüber, was es verändert, ob wir durch einen elektronischen Sucher mit fertigem Bild schauen, durch den klassischen Spiegelreflex-Sucher oder von oben in einen Lichtschacht. Es geht um Unterschiede im Gefühl beim Fotografieren, um bewussteres oder intuitiveres Arbeiten, um kleine Verschiebungen im Prozess – und darum, warum ein anderes „Guckloch“ plötzlich auch andere Bilder entstehen lässt. Eine entspannte Unterhaltung über Sucher, Wahrnehmung und die Lust, Fotografie einfach mal anders auszuprobieren.

457 - Zurück zu dem, was uns neugierig machte – eine Einladung, den eigenen Anfang neu zu besuchen.
Eine kleine Zeitreise führt uns diesmal nicht an ferne Orte, sondern in ein 17-Quadratmeter-WG-Zimmer in Leipzig – Wohn-, Arbeits-, Schlaf-, Fotografie- und Lebensraum zugleich. Zwischen Hochbett, Baustrahlern und schwarzem Hintergrund sprechen wir über Anfänge, über improvisierte Lichtsetzung mit einfachsten Mitteln und darüber, wie viel es eigentlich wirklich braucht, um kreativ zu sein. Es geht um alte Kameraträume, die heute für kleines Geld wieder greifbar sind, um die Magie des Experimentierens und um die Frage, warum wir früher oft mutiger ausprobiert haben als heute. Eine Folge über Nostalgie und Neuanfang, über Reduktion, Möglichkeiten und die Einladung, mit dem Blick von damals wieder neugierig durch die Gegenwart zu gehen.

456 - Manchmal trifft es den eigenen Standpunkt – Vom Hinterfragen der eigenen Bildhaltung
Manchmal verändern sich nicht nur die Bilder, die wir machen – sondern auch der Blick, mit dem wir sie betrachten. In dieser Folge stellen wir uns eine leise, aber unbequeme Frage: Wann hast Du das letzte Mal Deine eigene Bildhaltung hinterfragt? Nicht die Technik, nicht den Stil, nicht die Kamera – sondern das Warum hinter dem Auslöser. Wir sprechen über Gewohnheit und Überzeugung, über Komfortzonen und Entwicklung, über das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung. Und darüber, was passiert, wenn wir den Mut haben, uns selbst nicht zu verteidigen, sondern neu zu betrachten. Eine Einladung, den eigenen fotografischen Standpunkt achtsam zu prüfen – und vielleicht zwischen Blende und Zeit ein Stück bewusster zu werden.

455 – Warum wir Angst haben, banal zu fotografieren – und weshalb wir es trotzdem tun sollten
Wir starten ausgeschlafen in diesen Sonntag – irgendwo zwischen Hundestupser um acht und der zweiten Tasse Kaffee – und landen bei einer Frage, die uns schon länger begleitet: Warum haben wir eigentlich Angst, banal zu fotografieren? Wir sprechen über Kaffeetassen, staubige Gitarren, Spielzeug in der Ecke und über Orte, die für uns Alltag sind – für andere aber eine völlig fremde Welt. Über das Gefühl, immer etwas „Spektakuläres“ liefern zu müssen, und darüber, wie viel Wahrheit oft genau im Unspektakulären steckt. Was passiert, wenn wir aufhören, Highlights zu jagen, und stattdessen anfangen, unser eigenes Leben ernst zu nehmen? Wenn wir merken, dass die kleine IKEA-Tasse, das alte Auto oder der Blick aus dem Dorf genauso erzählenswert sind wie Medienhafen oder Metropole? Eine Folge über Vergleichsdruck, Statusdenken und die leise Zufriedenheit, die entsteht, wenn wir das würdigen, was ohnehin da ist. Vielleicht liegt genau dort – im Banalen, im Alltäglichen, im Immer-Wieder – der ehrlichste Zugang zu unserer Fotografie. Setz Dich gern zu uns und schau heute mal genauer hin.

454 – Wir reden über Blumen, landen bei Gefühlen – und fragen: Wie kommt das ins Bild?
Wir starten mit Frühling im Kopf, Hyazinthen auf dem Balkon und der Frage, warum bei uns eigentlich immer alles Grün irgendwann „Rasen im Blumenkasten“ werden will – und landen dann bei etwas, das viel tiefer sitzt: Wie fotografieren wir das, was wir wirklich fühlen? Falk erzählt von seiner Reise weg vom „kühlen Bericht“ hin zu Bildern, die die Stimmung mittragen dürfen – auch wenn sie unperfekt sind, körnig, leicht daneben, mit Störern, Spiegelungen und Diffusion. Lars zieht die Parallele zum Tanzen: Erst kommt die Technik, dann die Freiheit – und plötzlich zählt nicht mehr, was korrekt ist, sondern was sich richtig anfühlt. Eine Folge über Mut zur Unschärfe, über Korn als Türöffner fürs Kopfkino – und über die leise Entscheidung, Fotografie wieder näher an das eigene Erleben zu holen.

453 – Deine 30 Sekunden zwischen Blende und Zeit
Manchmal reicht eine kleine Idee, um einen Raum zu öffnen. Diese Folge ist genau so ein Moment. Wir laden euch ein, nicht nur dabei zu sein, sondern wirklich Teil von „Zwischen Blende und Zeit“ zu werden. Mit der neuen WhatsApp-Nummer - **0176 162 555 05** - entsteht ein direkter Draht zwischen euch und uns – für Gedanken, Fragen, Begegnungen aus der Fotoszene oder einfach ein paar Worte aus eurem Alltag. Es geht nicht nur ums Zuhören. Es geht darum, dass wir ins Gespräch kommen. Dass viele einzelne Stimmen zusammen etwas Größeres ergeben. Wenn du spürst, da ist ein Gedanke, der geteilt werden möchte, dann nimm ihn ernst. Drück auf Aufnahme. Und schick ihn los. Wir freuen uns, dich zwischen Blende und Zeit zu hören.

452 - Spiegelwelten: Ein Blick zurück, der uns nach vorn bringt
In dieser Folge landen wir über Wintermüdigkeit, Mischlicht-Morgende und die kurzen Zwischenzeiten der Jahreszeiten bei einem Bild, das hängen bleibt: der Rückspiegel. Klein genug, um sich zu erinnern – groß genug, um sich zu orientieren – und doch nie dafür gemacht, dass wir die ganze Fahrt über nach hinten starren. Aus „Spiegelwelten“ wird ein Gespräch über Nostalgie, Sicherheit, Routinen und den Mut, die eigene Safe Zone zu verlassen, ohne daraus einen Entwicklungszwang zu machen. Es geht um Ziele, die manchmal eher frustrieren, und um Wegrichtungen, die tragen – und um die Frage, was unsere Fotos über uns erzählen, auch dort, wo wir selbst es noch nicht ganz verstehen. Eine Folge wie ein kurzer Blick in den Spiegel: nicht, um stehenzubleiben, sondern um wieder klarer nach vorn zu sehen.

451 – Ein Foto am Tag: Wie Ruhe entsteht, wenn man einfach weitermacht
In dieser Sonntagsfolge sitzen wir zusammen und sprechen über das 365-Tage-Projekt – nicht als Vorsatz, sondern als Teil des Alltags. Wir reden darüber, wie sich das tägliche Fotografieren anfühlt, wenn aus Druck eine ruhige Routine wird, wie Motive plötzlich von selbst auftauchen und warum es oft genau die stressigsten Tage sind, an denen ein Foto am meisten hilft. Es geht um Gelassenheit, um das Annehmen von „nicht perfekten“ Bildern, um kleine Pausen mit Kamera statt noch mehr To-dos. Wir teilen Erfahrungen aus vollen Tagen, sprechen über Rituale, die tragen, und darüber, warum man nicht am perfekten Zeitpunkt starten muss. Eine leise Folge über Fotografie als Auszeit – und darüber, wie ein einziges Bild helfen kann, wieder bei sich anzukommen.

450 - Vom Abbild zur Erinnerung: Eine Zeitreise am Küchentisch
Wir blättern mit Kaffee in der Hand durch 200 Jahre Fotografie – vom ersten „Ich habe das Licht erfasst“ bis zur Frage, was davon heute in unseren Bildern weiterlebt. Statt Technik-Referat erzählen wir am Küchentisch: Wie wurde aus der Sensation des Abbilds Erinnerung? Warum kippt der Blick zwischen Dokument und Deutung? Was haben Brownie und Leica mit unseren Familienfotos zu tun – und warum fühlt sich „echtes“ Fotografieren in Zeiten von KI plötzlich wieder so kostbar an? Wir sprechen über Wellen und Umbrüche, über das Unspektakuläre als Schatz (Wohnhaus, Eltern, Alltag), über Spürbarkeit statt Effekthascherei – und landen bei einer einfachen Praxis: bewusster schauen, bewusster auslösen.

449 – 25 Jahre fotocommunity – Ein Gespräch mit Andreas Meyer über Anfänge, Wachstum und heutige Relevanz
Manchmal entstehen die Dinge, die bleiben, nicht aus einem großen Plan. Sie entstehen aus einem Gefühl des Vermissens – nach einem Ort, nach Austausch, nach der Möglichkeit, Fotos nicht nur zu zeigen, sondern miteinander darüber zu sprechen. In dieser Folge sitzen wir mit Andreas Meyer zusammen und lassen uns treiben durch Erinnerungen, Entscheidungen und Umwege, die vor 25 Jahren mit einer einfachen Idee ihren Anfang nahmen. Wir tauchen ein in eine Zeit, in der das Internet noch leiser war und Fotografie mehr Gespräch als Bühne bedeutete. Es geht um Verantwortung, die man nicht gesucht hat und die dennoch wächst, um Nähe und Reibung, um Streit und das Aushalten von Unterschieden. Denn Gemeinschaft entsteht selten dann, wenn alles glattläuft, sondern genau in den Momenten, in denen man bleibt und zuhört. Zwischen Technik und Tee, zwischen Upload-Limits und Vertrauen erzählt Andreas von Zufällen und Zweifeln, vom bewussten Zurücktreten und vom Loslassen von Kontrolle. Davon, warum manche Orte nur dann lebendig bleiben, wenn man ihnen Raum lässt und den Menschen darin vertraut. Es ist eine Folge über Zeit und über Entscheidungen, deren Tragweite sich oft erst viel später zeigt. Und über die leise Erkenntnis, dass Fotografie manchmal weniger mit Fotos zu tun hat als mit dem, was zwischen Menschen entsteht. Eine Einladung, kurz stehenzubleiben und zuzuhören – nicht nur den Fotos, sondern auch der Geschichte dahinter.

448 - Wenn’s zu perfekt ist, um echt zu sein - zwischen "müheloser Exzellenz" (KI) und echter Erfahrung (Fotografie)
Wir starten im Schnee, reden kurz über kalten Kaffee und Tanzschritte – und landen mitten in der Frage, was ein Bild wirklich trägt. Ausgehend von „müheloser Exzellenz“ schauen wir uns an, wie schnell Prompts heute Gefühle simulieren, und setzen dem den fotografischen Prozess gegenüber: Begegnung, Licht, Zeit. Ein ikonisches Porträt (Queen & Gummistiefel) wird zum Maßstab für Echtheit; eine KI-generierte Szene zur Probe aufs Exempel – beeindruckend, aber ohne erlebte Spur. Wir sprechen über Applaus vs. Haltung, Ergebnis vs. Erleben, über Medienkompetenz im Alltag und darüber, wie leicht sich Maßstäbe verschieben. Am Ende steht kein Verbot, sondern eine Entscheidung: Wie trennen wir generierte Bilder und Fotografie fair – und woran spüren wir, dass ein Foto noch unseres ist?

447 - Wir sprechen über "looking for the exit" von Laura Daddabbo
Zwischen Spiegel und Treppe kippt die Wahrnehmung: Erst schauen wir einer Frau nach – dann merken wir, dass wir uns selbst im Spiegel sehen. Wir sprechen über dieses Foto von Laura Daddabbo: über erste Eindrücke und den Moment der Erkenntnis, über matte Rottöne, gedämpftes Türkis und diese leichte „Parallelwelt-Patina“, die aus einer einfachen Szene eine Geschichte macht. Wir fragen uns, warum die Texturen so viel erzählen, wie Spiegelungen Bildräume öffnen und wie Du mit genauerem Hinsehen (statt schneller Bearbeitung) mehr Ruhe und Klarheit ins Bild bringst. Zum Schluss gibt’s noch kurze News aus der fotocommunity: internationale Profile entdecken, folgen, inspirieren lassen. Setz Dich gern zu uns – und schau mit uns ein Bild lang genauer hin.

446 - Die KI war’s nicht – Du warst es: Ein Rathaus, zwei Geschichten
Inspiriert von emotionalen KI-Bildern verschiedener Künstler stelle ich mir die Frage: „Wie haben sie das gemacht?“ und gelange über JSON-Profile, Gedanken über Agora und praktische Selbstversuche zu spannenden Fragen: Wo endet das Veredeln eines Fotos – und wo beginnt das Umschreiben einer Geschichte? Was bleibt von meinem Blick, wenn KI auf meine Worte reagiert – führt dann Gefühl, Sprache oder Technik? Was darf verschwinden, was muss bleiben, und welche Verantwortung steckt in jeder kleinen Änderung? Komm mit an die Kante zwischen Fotografie und KI, wir schauen langsamer hin, benennen genauer – und fragen uns: Woran merke ich, dass es noch mein Bild ist?

445 - Aufmerksamkeit macht Bilder: Ein Sonntagsimpuls zwischen Kaffee, Kamera und Kunst
Ein kurzer Sonntagsimpuls – nur Du und ich. Ich komme direkt vom heutigen „Foto des Tages“ (Nr. 15), setze mich mit einem Kaffee hin und nehme Dich mit in einen Gedanken, der mich gerade nicht loslässt: „Jeder Moment, in dem man wirklich aufmerksam ist, ist eine Art von Kunst.“ (zugeschrieben Robin Williams). Was passiert, wenn wir Fotografie nicht nur als Technik sehen, sondern als wache Art, durch den Tag zu gehen? Wenn wir den Blick heben, freundlich sind, wirklich zuhören – und dann aus dieser Aufmerksamkeit heraus fotografieren? Ich erzähle, wie Achtsamkeit plötzlich zu Motiven führt, die sonst unter dem Radar bleiben, warum kleine Übungen (wie „Fotografiere, was Du sonst übersehen würdest.“) die Freude zurückbringen, und wie aus einem simplen Alltagsbild eine persönlichere, spürbarere Fotografie wird. Ein kurzer Gedanke zum Weiterdenken und Weiterfühlen – für Deinen Sonntag und für die nächste Runde mit der Kamera.

444 - Klarheit im Blick – Ist Minimalismus ein Weg, Ruhe zu finden und Motive zu entdecken?
Wir kommen aus dem Schnee – Falk mit minus neun Grad und weiß gefrorenen Bäumen im Sauerland, Lars mit Eisregen, Blaustich und missmutigen JPEG-Rezepten. Zwischen Grauhimmel, Fehlversuchen und dem Wunsch nach „großer Weite“ merken wir: Minimalismus ist keine Abkürzung, sondern eine Suche – nach Negativraum, klaren Kanten und oft nach Schwarz-Weiß. Wir sprechen darüber, wie Erwartungen Bilder blockieren, warum „wenig“ trotzdem viel Gestaltung braucht, und wie man einfach weiterfotografiert, auch an Tag 11 im 365-Projekt. Am Ende landen wir bei Solitärbäumen, konkreten Suchwegen (fotocommunity-Sektion „Bäume“) und der Idee, erst Ruhe zu finden – dann Motive. Setz Dich zu uns, atme durch, und nimm Dir ein Bild mit, das bleibt.

443 - Bilder an der Wand! Erinnerung vs. Ego?
Wir nehmen einen Satz aus dem [Podcast "Pixel und Punchlines“](https://www.podcast.de/podcast/3482682/pixel-and-punchlines) mit an den Tisch: Darf man sich seine eigenen Bilder an die Wand hängen – oder ist das egozentrisch? Wir erzählen, warum unsere Wände voll mit Momenten sind, die wir selbst erlebt und fotografiert haben, sprechen über Erinnerung statt Eitelkeit, Wohnzimmer statt White Cube, und darüber, wie Drucken und Aufhängen der Fotografie neuen Wert gibt. Zwischen Familienfotos, Reisemotiven und Ausstellungs-Erfahrungen fragen wir: Warum fotografieren wir eigentlich – und wo sollen diese Bilder leben? Setz Dich zu uns, hör rein – und vielleicht misst Du danach schon die erste Wand aus.

442 - Zwischen Sucher und Tagtraum – warum uns „linsenlose“ KI-Bilder trotzdem berühren
Wir stolpern über KI-Bilder, die wie analoge Erinnerungen wirken – nur ohne Kamera entstanden: „linsenlose Träume“, weiches Licht, Unschärfen, kleine Verwerfungen, die plötzlich Gefühl tragen. Wir fragen uns: Warum berühren uns diese KI-Bilder, was macht diesen Fehler-Charme aus, und was bedeutet das für unsere eigene Fotografie zwischen Sucher, Alltag und Ausdruck? Wir vergleichen Eindrücke, schauen auf Beispiele, sprechen über Drucke, Prozesse und darüber, wo KI inspiriert statt ersetzt. Setz Dich zu uns, hör rein und schau mit uns genauer hin.

441 - Nur ein Schnappschuss. - Wir müssen reden!
Wir nehmen den „Schnappschuss“ vom Haken – und reden darüber, warum aus „nur“ oft ein Bild wird, das trägt. Wir fragen: Wirkung statt Entstehungsmythos? Was passiert, wenn der innere Perfektionsfilter leiser wird und spontane Momente wieder auf die Bühne dürfen – vom Handybild auf der Fähre bis zur kleinen Serie, die in Summe erzählt. Zwischen Street, Bauchgefühl und einem Hauch Jahresstart-Mut schauen wir auf Worte, die Bilder klein machen, und auf Wege, sie groß werden zu lassen. Komm mit – vielleicht wartest Du heute nicht auf „perfekt“, sondern auf den Klick, der sich richtig anfühlt.

440 – Das Jahr geht zu Ende, manches bleibt, vieles kommt :)
In unserer letzten Folge 2025 halten wir einen Faden fest und nehmen ihn mit ins neue Jahr: Was hat getragen, was braucht einen Knoten, wo können wir lockern? Wir blicken kurz zurück auf 2025, schauen neugierig nach vorn – mit Projekten, Routinen, kleinen Optimierungen und ein paar spannenden Infos im Gepäck. Setz Dich gern zu uns und begleite uns durch die letzten Stunden des Jahres. Wir freuen uns auf Dich – und wünschen Dir einen guten Rutsch und einen angenehmen Jahreswechsel!

439 - Wir sprechen über “CHIPLEADER. V” von nils.holgersson.
Zwischen den Jahren atmen wir durch – und schauen gemeinsam auf ein Foto, das wie ein Gemälde wirkt und auf den zweiten Blick grinst. Wir sprechen über stille Farben, weiches Licht, diesen kleinen Kniff, der aus Alltag plötzlich Erzählkino macht und darum, wie ein Detail in der Hand des Protagonisten das ganze Bild dreht. Wenn Du magst, dann setz Dich gern zu uns und öffne das Foto dazu. Wir nehmen Dich gern mit, auf unsere Reise in das Foto.

438 - Wir halten’s heute kurz – und wünschen Dir vor allem eins: frohe, entspannte Weihnachten.
Wir sind nur kurz reingeschneit, um Dir Zeit zu schenken: für Menschen statt Menüplanung, für Nähe statt Stress. Wenn die Kamera mit an den Baum darf – schön. Wenn nicht, noch schöner. Vielleicht schreibst Du Dir zwei, drei Dinge auf, die Du im neuen Jahr an Deiner Fotografie ändern möchtest, damit sie Dir noch mehr guttut. Wir klinken uns aus, Du klingelst an: bei Familie, Freunden, Nachbarn oder auf der Arbeit – da, wo Du heute gebraucht wirst. Hab einen warmen Tag, genieß die kleinen Momente und pass auf Dich und andere auf. Frohe Weihnachten!

437 – Typisch Onkel Heinz – nur ohne Onkel Heinz: Der leise Moment
Wir nehmen Dich heute mit in die stillen Ecken zwischen Lichterkette und Keksduft und fragen: Wie erzählen wir von Menschen, ohne ihr Gesicht zu zeigen? Wir sprechen über Hände, Haltungen und Spuren und warum solche Stellvertreter oft ehrlicher sind als das „Bitte lächeln“. Wir teilen, wie wir an Weihnachten (und auch sonst) dezent fotografieren: Alternativen zu frontal, Kontext statt Close-up, vorhandenes Licht statt Blitz. Dazu reden wir offen über Grenzen und Werte: Fremde ansprechen, Intimität in der Porträtarbeit, warum Respekt wichtiger ist als jede Pose – und wieso ein gutes Bild manchmal nur ein gutes Gespräch entfernt ist. Setz Dich gern zu uns! Wir freuen uns auf Dich!

436 - Heiligabend in Ruhe: Erinnerungsanker statt Dauerfeuer
Vorbei an Fitness-Studios und Werbeeinblendungen biegt Lars am Anfang falsch ab und wir landen schließlich zwischen Lichterkette und Keksduft und fragen uns: Wie hält man Weihnachten fest, ohne den Abend zu verpassen? Wir sprechen über intuitive Fotografie mit einer Kamera und einer Brennweite, hohe ISO statt Blitz, warme Rezepte und kleine Unschärfen, die Stimmung tragen. Es geht um Motive, die bleiben – Hände, Baumlicht, Papierknistern – und um die Idee der „Erinnerungsanker“: wenige Bilder, die den ganzen Abend wieder aufrufen. Kein Ablaufplan, kein Objektivzirkus – lieber ankommen, hinschauen und dann genau ein Bild machen, wenn es sich richtig anfühlt. Eine Folge für alle, die Heiligabend lieber erleben als dokumentieren – und trotzdem Bilder wollen, die lange halten.

435 - Jedes Foto ist eine offene Frage?
Diese Folge dreht den Fokus weg von Technik und hin zum Blick: Was passiert, wenn wir Fotos nicht nur ansehen, sondern hinterfragen? Lars & Falk sprechen über das Spannungsfeld zwischen gesehener Wirklichkeit und gestalteter Wahrheit, über Weglassen, Verdichten und den Moment, in dem ein Bild mehr auslöst als es zeigt. Es geht um Resonanz statt Rezept, um Projektion, Irritation und die kleinen Entscheidungen, die Ruhe ins Chaos bringen. Eine leise Einladung, genauer hinzuschauen – und den eigenen Antworten zuzuhören.

434 - Leise Bilder im lauten Lichtermeer – Fotografieren auf dem Weihnachtsmarkt
Zwischen Zuckerduft und Menschenmeer sprechen Lars & Falk darüber, warum Weihnachtsmärkte zugleich Kindheitserinnerung und Reizüberflutung sind – und wie man trotzdem Bilder findet, die atmen. Es geht um den Moment der Ruhe mitten im Gewühl, um Gesichter hinter den Ständen, Licht als Bühne und den Blick, der aus Krach Stimmung macht. Statt Technikparade: kleine Entscheidungen, die tragen – Abstand wählen, Chaos verdichten, Lichtpunkte erzählen lassen. Und wenn der große Markt zu viel wird: die Magie der kleinen, stilleren Ecken. Eine Folge für alle, die in der Adventshektik die leisen Fotos suchen.

433 - Warum ich wechsle, um zu bleiben – über Kameras, Kompass und ehrliche Konstanz
„Schon wieder eine neue Kamera?“ — hinter der Frage steckt mehr als Technik. In dieser Folge sprechen wir offen darüber, warum Wechsel kein Selbstzweck sind, sondern manchmal der ehrlichste Weg, bei sich anzukommen. Falk erzählt von Weggabelungen zwischen Canon, Fuji und Leica, von Momenten, in denen Ausrüstung plötzlich bremst (Hochzeit im Gegenlicht, Karibikreise) und von dem Punkt, an dem Reduktion Ruhe bringt. Lars hält den Spiegel: Wo endet das Ausweichen vor sich selbst, wo beginnt sinnvolles Neujustieren? Es geht um Entscheidungs-Minimalismus statt FOMO, um Menschengefälligkeit vs. Bauchgefühl — und um die Freiheit, Dinge wirklich auszuprobieren (Austern inklusive). Eine Einladung, den eigenen fotografischen Kompass zu prüfen – ohne Rechtfertigungen, mit Neugier.

432 - Alles verkauft, alles gewonnen: Fotografieren mit leichtem Gepäck
Ein Inselurlaub, ein übervoller Fotorucksack – und der Moment, in dem klar wird: So geht’s nicht weiter. Falk erzählt, wie Texel, ein Besuch in Wetzlar und ein geliehene M6 den Ausschlag gaben, konsequent zu reduzieren: Alles verkaufen, eine Kamera, eine Brennweite, fertig. Lars spiegelt seinen eigenen Weg von „immer alles dabei“ hin zur X100V und zu täglichen, leichten Bildern. Wir sprechen darüber, wie Entscheidungs-Minimalismus Stress rausnimmt, Aufmerksamkeit zurückbringt und warum „FOMO“ oft nur Gewicht bedeutet – im Rucksack und im Kopf. Setz Dich gern zu uns! Wir freuen uns auf Dich!

431 - "Flüchtiger Moment" von Eva B.
Ein Bild, das erst verwirrt – und genau damit packt. Wir schauen auf einen „flüchtigen Moment“, in dem Spiegelungen, Schaufenster und Straßenszene zu einer einzigen, vielschichtigen Fläche verschmelzen. Nichts steht eindeutig vorne, nichts klar dahinter – und gerade daraus wächst eine Geschichte, die sich erst beim zweiten Blick sortiert. Wir sprechen darüber, wie unser Kopf Lücken füllt, warum Irritation zu einem starken Sog werden kann und welche kleinen Details plötzlich das ganze Bild kippen lassen. Eine Einladung, länger zu bleiben, Fährten zu folgen und die eigene Wahrnehmung zu prüfen – ohne die Auflösung vorwegzunehmen.

430 - „Oma Erna lächelt immer?“ – vom schnellen Fingertipp zur perfekten Erinnerung... oder doch nicht?
Wir sprechen in dieser Episode darüber, was (heute noch) Smartphones und KI heute mit unseren Bildern machen (können): Nachtmotive, die wie am Tag leuchten, Passanten, die mit einem Wisch verschwinden, ausgetauschte Gesichter, die Oma Erna immer lächeln lassen, und Filter, die jedes Selfie glätten – und wie all das unseren Blick auf Erinnerung und Wirklichkeit verschiebt. Welche Verantwortung tragen wir selbst für das, was wir zeigen – und was wir weglassen? An konkreten Beispielen überlegen wir, wann Eingriffe sinnvoll sind (etwa wenn beim Gruppenfoto nur die Mimik nicht passt), ab wann ein Bild zur Illustration kippt und wie einfache eigene Regeln helfen: Zweck klären, Bearbeitungen benennen, ein ehrlicher „Reality-Check“ vorm Export. Dazu kommt der Generationenblick – Kinder wachsen mit formbarer Realität auf – und der spürbare Gegentrend zu analoger, langsamer Fotografie als Gegenpol.

429 – Ein Sonntag, an dem Bilder groß werden: das fc-Update – und warum eure Favoritenlisten plötzlich Schatzkarten sind
Sonntag, kurze Runde – diesmal solo mit Lars. Er bringt euch auf Stand, was sich in der fotocommunity gerade spürbar verändert: Fotos lassen sich größer erleben und genauer beurteilen – sogar dort, wo Entscheidungen fallen. Außerdem zeigt er einen einfachen Weg zu deutlich mehr Inspiration, ohne sich durch endlose Listen zu kämpfen: ein kleiner Klickpfad, der euch von Fundstück zu Fundstück trägt und neue Mitglieder sichtbar macht. Keine Technikschlacht, sondern praktische Tipps fürs Schauen, Staunen und Ausprobieren. Wer Lust hat, kann direkt nach der Folge losziehen und testen, wie sich der eigene Blick verändert.

428 - 60 Minuten - Nachklang einer Stunde Heimat – Kopfsteinpflaster, Schlosspark, offene Blenden und diese Blicke
Die zweite Folge ist unser Rückblick auf die angekündigten "60 Minuten vor der eigenen Haustür": Drei Wege durch vertraute Straßen, drei sehr verschiedene Erfahrungen. Lars kehrt in Kindheitswinkel zurück und fotografiert bewusst tiefer; Michael merkt zwischen Fußgängerzone und Schlosspark, wie zu viel Strecke den Fokus sprengt; Falk findet in kurzen Schleifen Ruhe, spielt mit 85 mm und offener Blende – und spürt zugleich die Blicke im Wohngebiet. Wir sprechen über Konzept vs. Intuition, Farbe vs. Schwarzweiß, Blende 2 vs. Blende 8 und darüber, wie „Zuhause“ im Bild Gestalt annimmt, wenn man es ernst nimmt. Du warst in der letzten Woche ebenfalls unterwegs? Zeig uns Deine 60-Minuten-Ernte in der fotocommunity-Sektion [„Mitmachen - 60 Minuten“](https://www.fotocommunity.de/spezial/mitmachen-60-minuten/21732) und entdecke, wie viel Überraschung im Nahen steckt oder schau Dir an, was andere Hörerinnen und Hörer entdeckt haben.

427 - Zwei Themen, eine Folge: Leica M mit EVF einordnen & Podcast-Empfehlung für unterwegs
In der heutigen Episode sprechen wir über Entwicklungen bei Leica und darüber, wie es sich wirklich anfühlt, wenn Du durch ein Fenster in die Welt schaust (Messsucher) – oder direkt ins fertige Bild (EVF). Was macht das mit unserem Rhythmus, unserem Mut, unserem kleinen „Jetzt klick!“ im Bauch? Danach nehmen wir Dich mit zu einem Fotopodcast, der uns zum Grinsen bringt und trotzdem den Auslöser im Kopf löst: leicht, nah dran, voller Lust aufs Machen. Kein Technikgewitter – eher ein kurzer Spaziergang mit Kamera, guter Gesellschaft und genau der richtigen Prise Nerdtum.

426 - 60 Minuten - Eine Stunde vor der Haustür – drei Wege, drei Blicke - Teil 1 von 2
Falk, Lars und Michael starten ihr gemeinsames 60-Minuten-Projekt: raus vor die eigene Tür, Kamera an, eine Stunde Zeit. Ohne Skript, ohne Nachbearbeitung – und mit der Frage, was passiert, wenn wir nicht zum „Motiv“ fahren, sondern das Alltägliche neu sehen: der Weg zum Bäcker, der Park mit Erinnerungen, die stille Seitenstraße, die wir sonst nur durchqueren. Wir erzählen von Fokus statt Druck, von kleinen Hürden (Security, Bekannte, Gewohnheiten) und laden Dich ein, mitzumachen – egal wo Du wohnst. Zeig uns Deine 60-Minuten-Ernte in der fotocommunity-Sektion [„Mitmachen - 60 Minuten“](https://www.fotocommunity.de/spezial/mitmachen-60-minuten/21732) und entdecke, wie viel Überraschung im Nahen steckt.

425 - Ein Sonntag, ein Zitat, ein Blick nach innen – und die Frage, welches Foto du heute endlich machst
Ein Sonntagsgespräch über das Aufschieben und den Moment, in dem wir merken, wie viel Zeit schon hinter uns liegt. Ausgehend von einer Zeile aus „Time“ (Pink Floyd) fragen wir uns, warum wir auf Signale von außen warten – in der Fotografie wie im Leben – und wie kleine, unscheinbare Szenen plötzlich Bedeutung bekommen, wenn wir sie festhalten, statt sie „für später“ zu vertagen. Zwischen Küchenlicht im November, Sehnsucht nach Waldnächten und dem ganz normalen Leben entsteht eine Einladung: den eigenen Startschuss zu hören, heute, im Kleinen, mit der Kamera in der Hand.

4 Jahre und 424 Folgen später: Wir reden weiter „Zwischen Blende und Zeit“
Folge 424 ist ein Geburtstag – und ein Blick nach vorn. Wir sprechen über das, was diesen Podcast trägt: eure Rückmeldungen als echtes Geschenk, gewachsene Bindung und ein Talkformat, das lieber Kaffeetisch als Lehrbuch ist. Vier Jahre haben uns gezeigt, wie sich der Fokus von Technik hin zum Warum der Fotografie verschiebt: Geduld statt Tempo, Begegnung statt Algorithmus, Analoge Lust, Prints als kleiner Luxus und Fotografie als Gegenentwurf zum Dauerstress. Wir träumen laut von künftigen Gästen ohne den Ton zu verlieren, von Querverbindungen im neuen Umfeld und von Texten, die aus Gesprächen zu Essays werden – und laden dich ein, weiter mitzuschreiben: unter dem Episodenfoto, wie immer.

423 - Zwischen Scrollen und Sehen – ein Sonntags-One-Take über Geduld, Nähe und das Geschenk eines Kommentars
Ich - der Falk - nehme Dich heute mit in eine ruhige Sonntagsfolge – ungeschnitten, nah und im One-Take. Es geht um Geduld beim Betrachten, um den Unterschied zwischen schnellen Social-Media-Highlights und echter Begegnung mit Fotografen und ihren Bildern. Es geht um Kommentare als Geschenk, über das Bedürfnis nach Austausch statt bloßem Durchscrollen und darüber, wie kleine Rituale den Blick wieder schärfen. Eine Folge über Gemeinschaft, Haltung und die Kraft, sich beim Sehen Zeit zu lassen.

422 - Eine Woche mit der KI – zwischen Analyse und Gefühl
Wie in der letzten Woche angekündigt, haben wir der KI eine Woche lang jeden Tag ein Foto gezeigt: zuerst, damit sie eine sachliche technische Analyse erstellt, danach, sollte sie das Foto emotional deuten und die mögliche Geschichte im Bild formulieren. In dieser Folge fassen wir unsere Eindrücke und Erfahrungen zusammen, was hat gut funktioniert, wo sind Grenzen sichtbar geworden und dann die Frage: Hat sich unser Blick dadurch verändert und wenn ja, wie? Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!

421 - Wir sprechen über "gondola" von håggard
Heute am Bildersonntag sprechen wir über das Foto „gondola“ von Ronny Behnert – ein quadratisches Schwarzweiß aus Venedig. Verwischte Gondeln schweben wie Geister auf dem Wasser, dazwischen ruhige Holzpfähle; hinten nur eine leise Skyline im Dunst. Bewegung trifft auf Statik, Klarheit auf Andeutung. Setz dich gern zu uns und entdecke, was uns dieses Bild erzählt und in uns auslöst.

420 - Künstliche Intelligenz: Booster, Bremse – oder beides?
Die KI schreibt Kommentare, schlägt Bildinterpretationen vor und liefert in Sekunden, wofür wir früher Abende brauchten. Praktisch – oder gefährlich? In dieser Folge sprechen wir über die feine Linie zwischen Inspiration und Identitätsverlust: Was passiert, wenn wir der Maschine die Worte überlassen, wo doch eigentlich Gefühle, Erfahrungen und unsere eigene Stimme gefragt sind? Wir schauen ehrlich auf Ängste, auf Chancen und auf das, was KI heute schon gut (aber nicht alles) kann. Und wir starten ein kleines Selbst-Experiment: 7 Tage, 7 Fotos – jeden Tag ein Bild machen, die KI nach technischer Analyse und Interpretation fragen, selbst nachfühlen … und in der nächsten Folge auswerten. Mach gern mit und diskutier mit uns in der fc unter dem Episodenfoto.

419 - Messegespräche, Dunkelmodus und die Rückkehr des Bildersonntags
Diesmal nehmen wir Euch mitten hinein in ein Gespräch, das eigentlich gar kein Podcast werden sollte – frisch zurück von der Imaging World, noch etwas müde, aber voller Begegnungen, Wärme und Ideen. Es geht um echte Gespräche statt Gear-Geklapper, um Rückmeldungen, die berühren, und um die leise Erkenntnis, dass Fotografie immer wieder verbindet – egal, wie sich die Welt dreht. Aus all dem entsteht etwas Neues: Ab jetzt wird der letzte Sonntag im Monat zum Bildbesprechungssonntag – mit echten Prints, verschickten Fotos und ... lass Dich überraschen! Und dann ist da noch der neue Dark Mode der fotocommunity, der Bilder wieder atmen lässt. Eine Folge über Licht und Ruhe, über Nostalgie und Neubeginn – und über das Gefühl, dass Fotografie auf Papier manchmal ein Stück mehr Seele hat.

418 - Die Erschöpfung der Dauererreichbaren
Zwischen Push-Mitteilungen, 25 WhatsApp-Gruppen und ständig neuen Erwartungen: In dieser Folge sprechen wir offen darüber, wie sich Dauererreichbarkeit und „Mental Load“ heimlich ins Leben schleichen – und warum so viele von uns gerade am Limit sind. Es geht um den Mut, Tempo rauszunehmen, Grenzen freundlich zu setzen (Stichwort *Let them*), und um die simple, heilsame Kraft der Langeweile. Die beiden fragen: Für wen antworte ich eigentlich sofort – und was wäre, wenn ich mir wieder Zeit für das eine Bild, den einen Menschen, den einen Spaziergang nehme? Fotografie wird dabei zum Gegenpol: ein stiller Ort, an dem nur Sehen zählt und nichts „performt“ werden muss. Eine nahbare, ehrliche Episode ohne Patentrezepte – aber mit vielen Aha-Momenten, die Lust machen, heute eine Benachrichtigung weniger zu lesen und stattdessen die Kamera (oder einfach die Augen) zu heben.

417 - Mit ner Tasse Tee auf dem Sofa – Wie Andreas Meyer die fotocommunity ins Leben träumte
Manchmal beginnen große Geschichten ganz leise – mit einer Idee, einem Menschen und einem Sofa. In dieser Episode reisen Lars und Falk zurück ins Jahr 2001, als Andreas Meyer die fotocommunity gründete – nicht mit einem großen Plan, sondern mit dem einfachen Wunsch, Fotos und Erlebnisse mit Gleichgesinnten zu teilen. Was als kleine Idee auf dem Sofa entstand, wurde zur Heimat für Millionen Fotobegeisterte, lange bevor es Facebook oder Instagram gab. Lars und Falk erinnern sich an diese Anfänge: an Kodaks auf CDs, an nächtliche Chats mit Fremden, die zu Freunden wurden, und an das Gefühl, Teil von etwas Neuem zu sein. Sie sprechen über Leidenschaft, Wandel und den Wert echter Begegnungen in einer digitalen Welt. Eine warmherzige Zeitreise – über die Entstehung der fotocommunity, den Geist von damals und den Zauber, der bis heute geblieben ist.

416 - „Was willst du eigentlich?“ – Über Kameras, Gefühle und das echte Lächeln in der Fotografie
Manchmal beginnt eine Folge mit Müdigkeit – und endet in einem tiefen Gespräch über das, was Fotografie wirklich bedeutet. Lars und Falk sprechen in dieser Episode über die Suche nach der richtigen Kamera und warum diese Frage heute schwerer zu beantworten ist als je zuvor. Sie diskutieren, warum uns ein Foto manchmal stärker berührt als ein Film und weshalb das echte Lächeln auf einem Bild selten durch „Bitte lächeln“ entsteht. Es geht um Intention, Achtsamkeit und darum, was du eigentlich suchst: schöne Fotos oder eine tiefere Begegnung mit der Fotografie. Nebenbei gibt’s Neuigkeiten von der fotocommunity auf der Imaging World in Nürnberg, wo die Community, ihre Menschen und Geschichten live erlebbar werden. Eine Episode über das Fotografieren – und das Leben dazwischen.

415 - Zwischen Kommentaren, Kategorien und Geschichten – unterwegs in der fotocommunity
In unserer letzten Folge haben wir über die Eigenheiten der fotocommunity gesprochen – über Begegnungen, Unterschiede und das Besondere an einer Gemeinschaft, die seit vielen Jahren Fotografie lebt. In dieser Episode knüpfen wir daran an und lassen drei ausgewählte Audios aus der Audiothek zu Wort kommen. Es geht darum, wie wichtig es ist, Kontakte zu knüpfen, zu kommentieren und zu loben, wie die fotocommunity mit ihren Kategorien und Sektionen aufgebaut ist und warum man dort Räume findet, die zu einem passen. Zum Schluss hören wir, wie man die richtigen Worte findet, um die eigene Geschichte zu den Fotos zu erzählen. So entsteht ein Bild davon, wie Gemeinschaft, Struktur und persönliche Sprache Fotografie lebendig machen können.

414 - die fotocommunity – Eigenheiten, Begegnungen und das Gefühl von Zuhause
Lars & Falk nehmen Dich diesmal mit nach Köln zur Fujikina – und von dort hinein in viele Gespräche rund um die fotocommunity. Was macht diese Plattform so besonders im Vergleich zu Instagram, Flickr oder Facebook? Warum suchen gerade heute wieder viele (gerade junge) Menschen nach Orten, an denen Fotos ohne Algorithmus und ohne Ablenkung im Mittelpunkt stehen? Es geht um Eigenheiten, Begegnungen am Messestand, alte und neue Mitglieder, um das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein – und um die leisen wie lauten Räume, die die fotocommunity bereithält. Eine Folge voller persönlicher Gedanken, Beobachtungen und der Frage, was uns in der Fotografie wirklich miteinander verbindet. Setz Dich gern zu uns! Wir freuen uns auf Dich!

413 - Loslassen und Sehen – Fotografieren, was Du fühlst
In dieser Folge sprechen Lars & Falk über ein Thema, das weit über Technik hinausgeht: Wie viel Kontrolle braucht ein gutes Foto – und wann ist es besser, einfach loszulassen? Ausgehend von eigenen Erfahrungen, Momenten des Zweifelns und kleinen Anekdoten geht es um den Mut, der Intuition zu folgen, den Auslöser zu drücken, wenn es sich richtig anfühlt, und Bilder entstehen zu lassen, die mehr sagen als jede Regel. Zwischen goldenen Schnitten, schiefen Linien und Werkzeugkästen, die mit der Zeit kleiner werden, entsteht ein Gespräch über Fotografie als Spiegel des eigenen Lebens – manchmal ordentlich, manchmal wild, aber immer persönlich. Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!

412 - Mit Bresson am Küchentisch - Der entscheidende Moment im Alltag
Henri Cartier-Bresson prägte den Begriff vom „entscheidenden Moment“ – oft verstanden als das eine perfekte Foto. Doch was passiert, wenn wir diesen Gedanken aus der Reportagefotografie herauslösen und auf unseren Alltag anwenden? In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, wie sich Bressons Idee mit der kontemplativen Fotografie verbinden lässt. Wir fragen uns: Muss es immer die spektakuläre Szene sein – oder steckt der entscheidende Moment vielleicht auch in einer dampfenden Kaffeetasse, einem Blick durchs Fenster oder im stillen Detail nebenan? Eine Einladung, Fotografie neu zu denken: weg vom Druck des einen Bildes – hin zur Freiheit, im Alltäglichen das Besondere zu entdecken.

411 - Ordnung im Chaos – was uns das Archiv über uns selbst verrät
In dieser Folge schauen wir in unsere Foto-Archive – und stellen fest: Wie wir unsere Bilder sortieren (oder eben nicht sortieren), sagt oft mehr über uns aus, als wir denken. Strenge Ordnerstrukturen, wachsende Lightroom-Kataloge oder einfach ein bunter Haufen auf der Festplatte – jedes System spiegelt auch unsere eigene Entwicklung wider. Wir sprechen darüber, wie Archive zu Erinnerungsankern werden, wie alte Fotos plötzlich wieder inspirieren können und warum es manchmal befreiend ist, den Perfektionismus loszulassen. Eine Einladung, die eigenen Bilder neu zu entdecken – vielleicht gerade jetzt, wenn die Tage kürzer werden.

410 - Fotografie für sich entdecken – vom Ergebnis zum Erlebnis
In dieser Folge sprechen Lars & Falk darüber, wie man Fotografie für sich entdecken kann. Es geht darum, die Kamera als Begleiter im Alltag zu nutzen, Momente bewusst wahrzunehmen und nicht nur auf das perfekte Ergebnis zu schauen. Im Gespräch tauchen Geschichten über Zufälle, Fehler und Ausschüsse auf, die oft mehr über das Sehen erzählen als ein gelungenes Bild. Auch der Einfluss von Social Media, die Freude an kleinen Entdeckungen und der Platz für Familienfotos und persönliche Erinnerungen spielen eine Rolle. Eine Folge, die einlädt, den eigenen Blick mit der Kamera zu erkunden und dabei Gelassenheit zu finden.

409 - Look statt Perfektion: Fotografieren, wie es sich anfühlt – plus 60-Minuten-Haustür-Challenge
Von Passbild-Automaten im Bürgerbüro bis hin zur Frage nach dem eigenen fotografischen Ausdruck: In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Bilder weniger durch technische Perfektion und mehr durch Gefühl entstehen können. Was passiert, wenn wir uns trauen, Informationen wegzulassen, Unschärfen zuzulassen oder Looks bewusst einzusetzen? Und muss man dafür immer reisen – oder reicht schon der eigene Straßenzug? Zum Schluss laden wir euch ein zu unserer kleinen „Vor-der-Haustür-Challenge“: eine Stunde lang direkt im eigenen Viertel fotografieren und neu entdecken, was direkt vor euch liegt.

408 - Tragen wir Verantwortung für den ersten Eindruck unserer Fotos?
„Habe ich als Fotografin oder Fotograf eine Verantwortung dafür, welchen ersten Eindruck meine Fotos hinterlassen?“ – genau um diese Frage dreht sich diese Folge. Falk & Lars sprechen darüber, wie stark Bilder wirken können, warum es nicht egal ist, was wir zeigen, und wie viel Einfluss wir auf die Wahrnehmung haben. Von Streetfotografie über Bildauswahl bis hin zu persönlichen Erfahrungen geht es um die Balance zwischen künstlerischer Freiheit, Respekt vor den Menschen vor der Kamera und der Verantwortung, die wir mit jedem Auslöser übernehmen.

407 - Mit der Kamera im Moment – Bilder, die gar nicht nötig sind
In dieser Folge sprechen Falk & Lars darüber, warum Fotografieren manchmal mehr Erlebnis als Ergebnis ist. Geht es wirklich immer darum, ein perfektes Bild zu haben – oder reicht es, mit der Kamera im Moment zu sein, bewusst zu sehen und die Umwelt intensiver wahrzunehmen? Zwischen Sucherblick, analogen Kameras ohne Display und den kleinen Alltagsmomenten entsteht ein Gespräch über Achtsamkeit, Gelassenheit und die Freiheit, Bilder auch einfach reifen zu lassen. Eine Einladung, Fotografie nicht nur als Technik, sondern auch als Haltung zu begreifen.

406 - Unscharf gekocht, scharf kritisiert – über Fakten, Meinungen und Bilder
In dieser Folge von „Zwischen Blende und Zeit“ nehmen Lars und Falk einen hochaktuellen Reibepunkt auseinander: Fakt vs. Meinung in der Fotografie. Ausgehend von einer hitzigen Rückmeldung zu einem Alltagsfoto sprechen die beiden darüber, wie wir technische Kriterien (Schärfe, Licht, Horizont) von persönlichen Bewertungen trennen – und warum beides seinen Platz hat. Es geht um Handwerk und Haltung, um Anwaltschaft für eine freundliche Bildkultur, um Selbstschutz vor verletzenden Kommentaren und um die Frage: Muss ich jede Debatte führen? Zwischen Erdbeerkochmoment und Tanzflächenstory zeigen sie, wie Achtsamkeit, Empathie und klare Grenzen helfen, fotografisch wie menschlich zu wachsen. Eine Folge für alle, die nicht nur bessere Bilder machen, sondern auch gelassener mit Kritik umgehen wollen.

405 - Tina Terras - "Die frühzeitige Entdeckung des blinden Passagiers." - Editors' Choice
In dieser Episode tauchen Lars und Falk tief in ein ganz besonderes Bild der Galerie Editors’ Choice ein: „Die frühzeitige Entdeckung des blinden Passagiers“ von Tina Terras. Zwischen Melancholie, Spätsommerfarben und herbstlicher Vorfreude sprechen die beiden über die Kraft von Titeln, die Magie unperfekter Bildgestaltung und das Kopfkino, das Fotografie in uns auslöst. Es geht um die Schönheit des Ungeplanten, um Geschichten, die erst beim Betrachten entstehen – und um die emotionale Verbindung zwischen Fotograf, Fotos und Betrachtern.

404 - Lars und Falk beantworten Eure Fragen!
In dieser Folge nehmen Lars und Falk euch mit in eine ganz persönliche Fragerunde. Wir sprechen darüber, ob Fotos sofort gezeigt oder bewusst reifen gelassen werden sollten, warum Falk sich eine Seagull 4b gekauft hat – obwohl doch schon eine Rolleicord im Spiel ist – und wie man mit kreativen Tiefs umgehen kann. Zwischen Alltagsgeschichten, Mikro-Setup im Schlafzimmer und einer kleinen Anekdote über ungefragte Fototipps entsteht ein ehrliches Gespräch über Fotografie, Gemeinschaft und die Kunst, die Freude an Bildern immer wieder neu zu entdecken.

403 - Fotografie, Zeit und Gemeinschaft – von Sternenlicht bis zur internationalen fotocommunity
In dieser Folge von *Zwischen Blende und Zeit* gibt es gleich zwei besondere Blickwinkel: Zunächst spricht Lars über eine große Veränderung in der fotocommunity – die internationalen Plattformen werden zu einer gemeinsamen, weltweiten Community zusammengeführt. Was das für Austausch, Inspiration und neue Kontakte bedeutet, erfahrt ihr aus erster Hand. Anschließend wird es philosophisch: Ein Abend unter Sternen wird zum Ausgangspunkt für Gedanken über Fotografie und Zeit. Ob Licht, das Millionen Jahre unterwegs war, oder der kurze Moment in einem Portrait – jedes Bild zeigt ein Stück Vergangenheit. Und doch entsteht bei jedem Betrachter eine eigene, subjektive Wirklichkeit. Eine Folge über Gemeinschaft, Wahrnehmung und den Wert bewussten Sehens.

401 - Von Fototaschen, Backöfen und Fotofestivals
In dieser Folge von "Zwischen Blende und Zeit" wird es vielseitig: Falk und Lars starten mit einem humorvollen Ausflug in die Welt smarter Backöfen, bevor es um eine ganz praktische Neuentdeckung geht – eine kompakte Fototasche für die Fujifilm X100V. Anschließend richtet sich der Blick nach vorn: Zwei große Termine stehen an. Zum einen die Fujikina 2025 in Köln – ein Festival rund um die Fuji-Welt mit Workshops, Live-Shootings und Photowalks. Zum anderen die Imaging World 2025 in Nürnberg, eine Fotomesse mit namhaften Ausstellern, kreativen Erlebnisbereichen und der Möglichkeit, die Fotocommunity vor Ort zu treffen. Eine Episode über nützliche Ausrüstung, spannende Begegnungen und die Vorfreude auf echte Fotografie-Events.

402 - Die Renaissance der Kompaktkameras – Warum klein manchmal groß rauskommt
Kompaktkameras sind zurück – und zwar nicht nur als technisches Relikt, sondern als bewusste Entscheidung für eine andere Art des Fotografierens. In dieser Folge von Zwischen Blende und Zeit nehmen Lars und Falk euch mit in ihre eigenen Erfahrungen: Warum greifen heute wieder mehr Menschen zur kleinen Kamera, obwohl Smartphone und große Ausrüstung längst etabliert sind? Wir sprechen über den besonderen Reiz dieser Geräte, über Handlichkeit, unauffälliges Arbeiten und den Einfluss auf den eigenen Blick. Es geht um den Unterschied zwischen „einfach knipsen“ und bewusst fotografieren – und wie eine Kompaktkamera helfen kann, Momente neu zu sehen und mit mehr Freude festzuhalten.

400 - Nur Hobby? – Warum das die größte Stärke Deiner Fotografie sein kann
Zu viele Ideen, zu hohe Ansprüche – und plötzlich fühlt sich das Hobby Fotografie fast wie ein zweiter Job an. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das „nur“ Hobby zu sein oft das größte Geschenk ist. Wir erzählen von Projekten, die nicht ins Leben passen, von Social-Media-Vergleichen, die Druck machen – und davon, wie befreiend es ist, Trends und Kundenwünsche links liegenzulassen. Eine Einladung, die Kamera wieder als Freund, Tagebuch und Kreativventil zu sehen – und Fotografie so zu leben, dass sie zu Dir und Deinem Alltag passt.

399 - „Gemeinsam allein – Fotografieren in der Gruppe“
Was passiert, wenn viele Kameras aufeinandertreffen? In dieser Folge sprechen Lars & Falk über das Fotografieren in der Gruppe – zwischen kreativem Miteinander, stillem Rückzug und dem Wunsch nach Tiefe im Porträt. Anhand eigener Erfahrungen diskutieren sie, wie unterschiedlich Herangehensweisen sein können, was Gruppendynamik mit Fotografie macht und warum es so wichtig ist, den eigenen Stil und Rahmen zu kennen. Eine Folge über Kommunikation, Intuition und die Kunst, sich selbst beim Fotografieren treu zu bleiben – auch wenn das Setting mal ganz anders ist als gewohnt.

397 - Augustgefühle – zwischen Alltag, Urlaub und Fotomomenten
In dieser Sommerfolge von *Zwischen Blende und Zeit* nehmen Lars & Falk euch mit in ihren August-Alltag – irgendwo zwischen Küchenumbau, Freizeitpark, Fotoprojekt und Familienurlaub. Es geht um persönliche Sommerpläne, fotografische Herausforderungen im Familienkontext, das Durchhalten beim 365-Tage-Projekt und um den Zauber des Spätsommers. Eine Folge über Erinnerungen, Intuition und die ganz eigenen fotografischen Erwartungen an den August – mit einer Portion Leichtigkeit, Menschlichkeit und ehrlichem Austausch.

398 - „Löschen oder Leben lassen? Über Selbstbilder, Momente und die Kraft des Unperfekten“
Wie oft löschen wir Fotos, auf denen wir „nicht gut aussehen“ – und löschen dabei vielleicht auch wertvolle Erinnerungen? In dieser Folge von *Zwischen Blende und Zeit* sprechen Lars & Falk über die Unterschiede zwischen analoger und digitaler Fotografie, über Selbstwahrnehmung und Selbstwert – und über die Frage, ob ein perfektes Foto wirklich den perfekten Moment zeigt. Es geht um den Druck, sich selbst zu optimieren, um die Macht des ersten Eindrucks und um die emotionale Qualität eines Bildes jenseits technischer Perfektion. Eine Folge über Fotografie – und über das Leben. Was macht ihr mit Fotos, auf denen ihr euch nicht mögt? Löscht ihr sie? Oder lasst ihr sie stehen, weil sie Teil eurer Geschichte sind? Erzählt es uns gern unter dem Episodenfoto!

396 - Zwischen Urteil und Offenheit – Fotografieren mit Haltung
In dieser Folge sprechen Lars & Falk darüber, was es bedeutet, mit Haltung zu fotografieren, mit Offenheit, Selbstkritik und Mut zur Verletzlichkeit. Inspiriert von der Beschäftigung mit dem fotocommunity-Format "AGORA" und einer wissenschaftlichen Studie zur "intellektuellen Bescheidenheit" fragen wir: Wie bleibt man fair im Feedback, offen für andere Sichtweisen – und ehrlich zu sich selbst? Eine Einladung zum Nachdenken, Hinterfragen und bewussteren Sehen.

395 - Mel Melek - "to short" - Editors' Choice
Irgendwo zwischen Blende und Zeit verstecken sich die kleinen Feinheiten, die Fotografie so besonders machen – und genau darüber sprechen wir heute. Unser Editors-Choice-Foto des Monats heißt „Too Short“ von Mel, ein unscheinbarer Moment aus einer S-Bahn, der erst auf den zweiten Blick seine ganze Tiefe entfaltet. Was zunächst wie ein flüchtiger Schnappschuss wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als kleine Alltagsgeschichte über Gemeinsamkeit, Wahrnehmung und den Zauber der Normalität. Wir reden über Hipstamatic-Filter, Vorurteile im Kopf – und darüber, wie achtsames Sehen uns nicht nur zu besseren Fotografen, sondern auch zu aufmerksameren Menschen macht. Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!

394 - Die Faszination des Fotografierens mit der Kamera anderer Leute
In dieser Episode von Zwischen Blende und Zeit diskutieren Lars und Falk, wie es ist, die eigene Komfortzone zu verlassen und mit fremden Kameras zu fotografieren. Lars schwärmt vom kreativen Perspektivwechsel und davon, wie neue Systeme – etwa der Wechsel von Canon zu Fuji – das Sehen und Denken in Bildern verändern können. Falk hingegen sieht seine Kamera als etwas sehr Persönliches und Intimes und bleibt skeptisch: Verändert ein anderes Werkzeug wirklich unsere Art zu fotografieren? Bist du Team Falk oder Team Lars? Hör rein und finde es heraus!

393 - vorgestellt: Portrait und dokumentarische Reportage - Klaus Heymach
In dieser Episode sprechen wir eine Empfehlung für den Berliner Fotografen Klaus Heymach aus – einen sympathischen Geschichtenerzähler, dessen unaufgeregte und einfühlsame Art sich in seinen Bildern und Texten widerspiegelt. Wir sprechen unter anderem über seine Serien wie „Sonnenallee“, die das Leben in einer Berliner Nachbarschaft dokumentiert, „Wunschkind“, eine berührende Langzeitserie über Familien mit Kindern mit genetischen Auffälligkeiten, und „Not lost but found“, eine verspielte Beobachtung scheinbar beiläufiger Alltagsdetails. Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!

392 - The Last Camera Projekt - „Ein einziges Bild: Was bleibt von uns?“
In dieser Episode sprechen Falk und Lars über das faszinierende "The Last Camera Project" – ein weltweites Kunstprojekt, das seine Nutzer dazu auffordert, innezuhalten, nachzudenken, die eigene Identität, Emotion oder Werte in einem einzigen, bewusst gewählten Bild zu verdichten und zu teilen. Ist das ein Akt der Achtsamkeit oder ein romantischer Irrtum? Kann es "das eine Foto" geben? Wir begeben uns auf die Suche nach einer Antwort. Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!

391 - Deine Frage zum Sonntag: Wie lange schaust Du Dir ein Foto wirklich an?
In Episode 391 nehmen wir eine Hörerfrage zum Anlass, über die Frage „Wie lange schaut ihr euch eigentlich ein einzelnes Foto wirklich an?“ intensiver nachzudenken. Was passiert bei längerem Hinsehen? Welche Faktoren verhindern dieses und wie beeinflusst die Größe des Fotos die Betrachtungsdauer? Diese Episode lädt Dich ein, auch Deine eigene Bildbetrachtung zu hinterfragen: Wirst Du dem Bild gerecht? Oder urteilst Du zu schnell? Denn manchmal braucht es nur ein bisschen mehr Geduld, um in einem Bild Emotionen, Nuancen und Geschichten zu entdecken, die sonst verborgen bleiben. Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!

390 - Zwischen Krise und Klarheit - Älter werden durch den Sucher
Was passiert, wenn Lebensphasen uns verändern – und mit ihnen unser Blick durch die Kamera? In dieser besonderen Episode nehmen euch Lars und Falk mit auf eine persönliche Reise zwischen Älterwerden, Selbsterkenntnis und der Kraft der Fotografie. Lars hatte Geburtstag und reflektiert, wie sich seine fotografische Praxis im Laufe der Zeit gewandelt hat – weg von äußerer Wirkung, hin zu einem echten, kontemplativen Blick. Falk spricht offen über seine Genesung nach einer schweren OP und warum gerade jetzt Authentizität wichtiger ist als Perfektion – auch vor dem Mikrofon. Gemeinsam fragen sie: Wann wird Fotografie mehr als ein Hobby? Wie hilft sie uns, mit Veränderungen umzugehen und uns selbst zu begegnen? Und warum ist die Kamera manchmal das ehrlichste Werkzeug, um das eigene Leben zu begreifen? Eine Einladung zum Innehalten, zum echten Hinsehen – und dazu, die eigene fotografische Stimme jenseits von Rollen, Erwartungen und Trends zu finden.

389 - Inspiration für den Juli - MilkyWay
In dieser Episode sprechen Michael und Lars über ein faszinierendes Sommermotiv: die Milchstraße. Gerade in den Sommermonaten ist das Zentrum unserer Galaxie über Mitteleuropa besonders gut zu sehen – ein idealer Zeitpunkt für erste Schritte in die Astrofotografie. Wir erklären, worauf du bei der Planung achten solltest, geben praktische Tipps für Kameraeinstellungen und Ausrüstung und nennen hilfreiche Webseiten, die dir bei der Vorbereitung helfen können. Ein Gespräch über Technik, nächtliche Fotospaziergänge und die besondere Ruhe unter dem Sternenhimmel.

388 - Kinderfotos im Netz – Erinnerungen bewahren, Verantwortung übernehmen
In dieser Folge sprechen Michael und Lars – beide Väter und leidenschaftliche Fotografen – über ein Thema, das viele betrifft und oft unterschätzt wird: den verantwortungsvollen Umgang mit Kinderfotos in einer digitalen Welt. Warum sind Kinderbilder für Familien so wertvoll? Wo liegt die Grenze zwischen persönlicher Erinnerung und öffentlicher Zurschaustellung? Und was bedeutet es heute, ein Foto mit gutem Gewissen zu veröffentlichen – angesichts von Social Media, Mobbinggefahr, KI-Manipulation und Deepfakes? Lars teilt seine persönliche Haltung, erklärt, warum seine Familie bewusst auf das Posten von Kinderfotos verzichtet – und zeigt, welche einfachen Fragen bei der Entscheidung helfen können. Michael bringt zusätzliche Perspektiven aus der fotografischen Praxis ein. Themen in dieser Folge: – Kinderfotos: zwischen Momentaufnahme und Lebensdokument – Mögliche Risiken: Missbrauch, Bloßstellung und digitale Entgrenzung – Was Bauchgefühl, Kontext und Verantwortung gemeinsam haben – Konkrete Tipps für Eltern, Fotograf:innen und alle, die mit Kindern fotografieren Eine Folge über ein sensibles Thema – mit viel Erfahrung, praktischen Anregungen und ohne erhobenen Zeigefinger. Dafür mit einem klaren Ziel: Kinderschutz und Bildkultur in Einklang bringen.

387 - ruubin - "Mit welcher Farbe malt die Zeit..........XXXII" - Editors' Choice
Alte Mühle, große Wirkung – wie Ruhe und Reduktion ein Bild tragen: In dieser Folge nehmen wir ein stilles, aber starkes Bild unter die Lupe: die Seitenansicht einer denkmalgeschützten Mühle im Nürnberger Land. Was auf den ersten Blick schlicht erscheint, entfaltet bei genauerem Hinsehen eine besondere Tiefe. Wir sprechen über das Zusammenspiel von Licht, Textur und Komposition, über das Timing der Aufnahme und darüber, wie subtile Gestaltung große Wirkung erzeugen kann. Ein Beispiel für fotografisches Feingefühl – und dafür, wie viel Atmosphäre in minimalen Mitteln stecken kann.

386 - Nicht schlecht Herr Specht! ... oder: Warum ein Foto mehr braucht als nur Pixel
Diese Folge will der Frage nachgehen: Braucht ein Foto einen Titel und eine Beschreibung? Wie viel Kontext ist hilfreich – und wann wird es zu viel? Dabei werden wir auf eine lebendige und teils kontroverse Diskussion aus der fotocommunity eingehen. Die Episode bietet nicht nur Argumente, sondern auch Denkanstöße, wie man Text und Bild als kreatives Duo oder bewusstes Spannungsverhältnis verstehen kann. Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!
385 - Vorgestellt: Zwischen Biologie und Bildkunst - Chris Kaula
In dieser Sonntagssendung stellen wir Dir Chris Kaula vor – Naturfotograf und studierter Zoologe. Wir sprechen darüber, wie sein wissenschaftlicher Hintergrund und seine besondere Herangehensweise zu Aufnahmen führen, die mehr sind als bloße Tierdokumentation – ob minimalistische Silhouetten, feine Details oder neue Perspektiven auf das Alltägliche. Seine Bilder zeigen, wie viel Ausdruck und Atmosphäre selbst in kleinen, oft übersehenen Tieren stecken kann. Ein Vorschlag von Michael – und vielleicht auch für Dich ein neuer Blick auf die Natur vor der eigenen Haustür.

384 - „Was ist die wichtigste Frage in der Fotografie?“
„Was ist die wichtigste Frage in der Fotografie?“ In dieser Episode stellen sich Lars und Michael genau diese Frage – und finden viele mögliche Antworten. Inspiriert von einer Diskussion in der fotocommunity nähern sie sich dem Thema aus technischer, emotionaler und persönlicher Sicht. Eine Einladung zum Mitdenken – ganz ohne endgültige Antwort. Wir freuen uns, wenn Du uns begleitest.

383 - 60 Minuten - das Follow-up mit Michael
Michael hat sich – zusammen mit Falk – 60 Minuten lang ganz dem Kölner Dom gewidmet. In dieser kompakten Sonntagsepisode erzählt er, wie es ist, mit einer festen Zeitvorgabe zu fotografieren, welche Erkenntnisse er aus dieser Erfahrung gezogen hat und was ihn dabei besonders bewegt hat. Außerdem sprechen wir über ein spannendes Projekt von Andreas Henschel, das sich ebenfalls mit zeitlicher und räumlicher Begrenzung beschäftigt. Nimm Dir einen Moment und setz Dich zu uns – wir freuen uns auf Dich!

382 - Lensflares, Einstrahlungen und Co.
Manche Bilder sind technisch nicht perfekt – überstrahlt, unscharf, zu hell, zu wild. Und trotzdem behalten wir sie manchmal. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum genau diese Sommerfehler oft interessanter sind als perfekte, aber cleane Fotos. Darüber, warum solche Fotos einen eigenen Charme haben und wann ein Fehler zu einem Stilmittel oder Look werden kann. Wir freuen uns, wenn Du uns begleitest.

381 - Deine Frage zum Sonntag: Wie oft nimmst Du Dir Zeit, Deine alten Fotos anzusehen – und was löst das in Dir aus?
Julia fragt: “Hi Falk, hi Lars, ich hab mir im Kontext eurer Episode vom 1. Juni mal wieder ein paar ganz alte Fotos von mir angeschaut. Und dabei ist mir aufgefallen, wie sehr sich mein Blick verändert hat. Manche Bilder haben mich sofort wieder berührt, weil sie mit bestimmten Momenten verbunden sind. Andere kamen mir fast ein bisschen fremd vor – obwohl ich sie selbst gemacht hab. Da waren Fotos dabei, die ich damals richtig stark fand, die mir heute aber irgendwie gar nichts mehr sagen. Und dann gab’s Bilder, die ich früher fast gelöscht hätte – und genau die haben jetzt plötzlich was in mir ausgelöst. Und da hab ich mich gefragt: Wie ist das bei euch? Was passiert in euch, wenn ihr eure ganz alten Fotos anschaut? Entdeckt ihr euch selbst darin wieder? Oder seht ihr plötzlich was ganz anderes?”

380 - Der erste Impuls – Was lässt Dich zum Auslöser greifen?
Kennst Du diesen Moment, in dem Du spürst: Hier stimmt etwas. Das ist mein Bild. Noch bevor Du durch den Sucher schaust, noch bevor Du über Belichtung oder Ausschnitt nachdenkst. Einfach dieser eine Impuls – ganz intuitiv. In dieser Episode von "Zwischen Blende und Zeit" sprechen wir genau darüber. Über das, was Dich innehalten lässt. Was Deinen Blick einfängt, Deinen Finger zum Auslöser führt. Wir erzählen, was bei uns diesen Impuls auslöst – und wie unterschiedlich er sich anfühlen kann. Vielleicht erkennst Du Dich in dem einen oder anderen Moment wieder. Vielleicht stellst Du Dir selbst die Frage: Wann löse ich aus – und warum?

379 – Ein halbes Jahr Fotografie: Reflexionen und Erkenntnisse
In dieser Folge von „Zwischen Blende und Zeit“ werfen wir einen persönlichen Blick zurück auf das erste Halbjahr 2025. Es geht um fotografische Entwicklungen, neue Wege in der Ausrüstung und das tägliche Lernen mit einem 365-Tage-Projekt. Im Mittelpunkt stehen nicht Technik, sondern das Sehenlernen, Alltagsmotive und die Kraft von Geschichten. Ein ehrlicher Austausch über den eigenen Weg – und eine Einladung zum Mitreflektieren.

378 - 60 fotografische Minuten: Kreativer Kick oder purer Druck?
Was passiert, wenn wir uns beim Fotografieren ein Zeitlimit setzen? Blockiert uns das – oder beflügelt es unsere Kreativität? In dieser Episode sprechen wir über das Spannungsfeld zwischen „Ich habe nur ... “ und „Ich gönne mir ... “. Ein Gespräch über bewusste Begrenzung, kreative Energie, mentale Hürden – und darüber, ob und wie Zeit unsere Fotografie verändert. Setz Dich gern zu uns!

377 - Hörbie40 - "morning news ..." - Editors' Choice
Heute ist "Editors' Choice - Sonntag" und wir blicken durch ein Fenster auf ein Foto von Hörbie40 – nicht nur fotografisch, sondern auch emotional. „Die Nacht vergessen, das Fenster weit geöffnet, eine Zigarette und eine Zeitung“ – mit diesen Worten beginnt seine Beschreibung zum Foto und wir nehmen dies zum Anlass, genauer hinzuschauen. Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!

376 - „Mehr als nur Erinnerungen: persönliche Gedanken und Fragen zum Geschichten erzählen mit der Kamera …“
Der Mai bringt frischen Wind in die fotocommunity – mit neuem Inhaber, bekannten Gesichtern aus der Fotobranche und viel Aufbruchsstimmung. Daher ist der Lars aktuell öfter nach und in Köln unterwegs, auf Dienstreise, mit der Kamera im Gepäck. In dieser Folge nehmen wir Dich mit auf die Suche nach Bildern, die mehr erzählen als nur „Ich war da“ – hin zu einer Serie, die Emotionen weckt, Erinnerungen vertieft und Raum lässt für eigene Gedanken. Setz Dich gern zu uns!

375 - Vorgestellt: Zwischen Architektur und Augenblick – Streetfotografie mit Volker Ackermann
In dieser Folge sprechen Lars und Falk über die stille, eindrucksvolle Streetfotografie von Volker Ackermann. Entdeckt in der fotocommunity – und zufällig wie Falk aus Ratingen – zeigt Volkers Arbeit eine faszinierende Mischung aus Minimalismus, klaren Linien und feinem Humor. Seine Bilder laden ein zum Innehalten und erzählen leise Geschichten aus dem Alltag – ein Gespräch über Wahrnehmung, Achtsamkeit und die Kunst, den richtigen Moment zu sehen. Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!

374 - Wenn das Unperfekte berührt - Gedanken zur Unschärfe
Perfektion ist nicht alles – besonders in der Fotografie. In dieser Episode tauchen wir ein in die Magie der Unschärfe: Warum uns verwackelte, unscharfe oder „misslungene“ Bilder emotional oft tiefer berühren als technische Meisterwerke. Wir sprechen über kreative Techniken, philosophische Perspektiven auf das Unperfekte – und über die Freiheit, Fehler zuzulassen. Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!

373 - Deine Frage zum Sonntag: "Von der Distanz zur Nähe – Porträts im Studio"
Der Steffen fragt: “@Falk: Ich hab gesehen, dass Du in letzter Zeit viel Portrait fotografierst, im Studio, mit Kunstlicht, aber auch on Location. Jetzt weiß ich ja auch früheren Sendungen, dass Du dazu immer keinen Zugang gefunden hast. Jetzt beschäftigst Du Dich aber intensiv damit. Wie kam es dazu und wie lässt sich Dein Wunsch nach Authentizität und Spürbarkeit mit dem gestellten, künstlichen Setup vereinen?” Wir freuen uns, wenn Du Dich zu uns setzt.

372 - „Wenn immer die Gleichen gewinnen – und was das mit meiner Fotografie macht“
Warum ist es manchmal frustrierend, wenn im Fußball – oder in der Fotografie – immer dieselben ganz oben stehen? Was macht das mit unserer eigenen Motivation? Und viel wichtiger: Müssen wir überhaupt gewinnen, um zufrieden zu sein? In dieser Folge spreche ich über Vergleiche, kreative Selbstzweifel – und über die befreiende Frage: „Kann ich mir mit meiner Fotografie auch einfach selbst genug sein?“ Jetzt reinhören und mitdenken – zwischen Blende, Zeit und der Suche nach dem, was wirklich zählt.

371 - Neues Licht, neue Perspektiven - wir begrüßen den Mai
Der Mai ist da – und mit ihm erwacht die Natur zu neuem Leben. Blühende Landschaften, sanftes Licht und die Lust, endlich wieder draußen zu sein. In dieser kurzen Folge geht es um das, was sich jetzt verändert: Wie der Frühling unsere Fotografie beflügelt, warum die Kamera uns öfter begleitet – und wie sie ganz nebenbei Gespräche entstehen lässt. Setz Dich gern zu uns!

370 - Fotografie: ein Hobby oder die Liebe zum Leben?
Heute stellen wir uns eine spannende Frage: Ist Fotografie einfach nur ein Hobby – oder vielleicht doch eher ein Ausdruck der Liebe zum Leben? Fotografieren wir zum Selbstzweck oder ist die Kamera eher ein Werkzeug, um unser Leben bewusster, intensiver und mit einem klareren Fokus zu erleben? Im Gespräch tauchen wir tiefer ein und fragen uns darüber hinaus: Wie sinnvoll ist es eigentlich, sich in fotografische Kategorien und Nischen einzuordnen? Helfen sie uns wirklich weiter – oder stehen sie uns manchmal im Weg, wenn es darum geht, unsere eigene kreative Handschrift zu finden? Begleite uns gern durch die Sendung und finde gemeinsam mit uns heraus, was Fotografie für Dich bedeuten kann.

369 - [o.T.] - A-L-O-T-T-A - Editors' Choice
In dieser Folge entdecken wir eine besondere Arbeit von A-L-O-T-T-A: Ein Bild, das allein durch Sprache entsteht. Ein schlichter Text auf weißem Grund beschreibt eine abstrakte Farbkomposition – und lädt uns ein, das Bild im Kopf entstehen zu lassen. Wir sprechen über die Kraft der Sprache und die Frage: Sehen wir alle dasselbe beim Lesen? Eine stille Reflexion über Wahrnehmung, Vorstellungskraft und die Magie zwischen Wort und Bild. Setz Dich gern zu uns, wir freuen uns auf Dich!
![369 - [o.T.] - A-L-O-T-T-A - Editors' Choice](https://media.plus.rtl.de/podcast/369-ot-a-l-o-t-t-a-editors-choice-yiw03mjmn4vv8.jpeg)
368 - “Gelassenheit in der Fotografie und im digitalen Zeitalter”
Über den Trend, persönliche Actionfiguren per KI erzeugen zu lassen, kamen wir auf das Grundthema “Leben und Leben lassen”. Warum gibt man dem Impuls, sich aufzuregen, zu oft einfach nach? Welche Rolle spielen Vorurteile, Neid und Unzufriedenheit und wie können wir uns davon befreien? Wir finden ein spannendes Thema auch im Kontext der Fotografie und freuen uns, wenn Du uns begleitest.

367 - Vorgestellt: "Was bleibt – Jessica Backhaus und die Poesie des Alltags"
In dieser Episode sprechen wir über [Jessica Backhaus und ihr Projekt „What Still Remains“](https://jessicabackhaus.net/projects/). Mit reduzierter Bildsprache und intensiven Farben fängt sie die stille Schönheit vergessener Dinge ein – vom Teebecher bis zum alten Kissen. Ohne Menschen im Bild, aber voller Gefühl, erzählen ihre Fotografien vom Wert des Augenblicks und der Kunst, im Kleinen das Große zu entdecken. Setz Dich gern zu uns!

366 - Bildgestaltung – Die Kunst des Sehens für spürbare Fotos
In dieser Folge geht’s um die Kunst der Bildgestaltung – und darum, wie wir mit Licht, Linien und Perspektive nicht nur schöne, sondern spürbare Bilder machen. Wir reden über Regeln (und wann man sie bricht), über achtsames Sehen und wie Du Deine eigene Bildsprache findest. Eine Einladung, bewusster zu schauen – und mit Gefühl zu gestalten.

1- Herzlich Willkommen! Das hier ist der Fotografie-Podcast der fotocommunity!
Heute besprechen wir in aller Ruhe, was ein Podcast im Allgemeinen ist und was diesen Podcast im Besonderen ausmacht. Weiter geht es um technische und inhaltliche Infos zu unserer bevorstehenden Reise. Magst Du mitkommen? Dann setz Dich gern einen Moment zu uns!
























