Premiere mit Gast: Simon hat frisch in Jura promoviert und erzählt offen, wie sich eine Rechts-Dissertation von unseren PhD-Erfahrungen unterscheidet. Es geht um den typischen Zeitpunkt (nach dem ersten Staatsexamen), Themenfindung mit Honorarprof/ohne Lehrstuhl, Finanzierung zwischen Kanzlei-Job und Stipendium, den Wechsel an ein Forschungsinstitut – und warum ein Exposé Orientierung gibt. Außerdem: Was „Forschung“ in Jura heißt (Auslegung vs. Gestaltung, national vs. international), welche Methoden wo passen und wie sich Arbeitsalltag, Selbstzweifel und Seitenzahl anfühlen, wenn man im Grunde ein Buch schreibt. Teil 2 folgt. Themen: Warum viele in Jura nach dem ersten Staatsexamen promovieren (und selten nach dem zweiten) Themenfindung: konkrete Vorschläge vs. eigene Suche; Promovieren beim Honorarprof ohne klassischen Lehrstuhl Finanzierung & Setting: Kanzlei (WiMi), Stipendium, Forschungsinstitut; Zeitaufteilung Forschung/Job Was „juristische Forschung“ ist: Auslegung bestehender Regeln vs. „Wie sollte Recht sein?“ inkl. empirischer Ansätze National geprägte Publikationskultur vs. internationale Rezeption Methoden je Rechtsgebiet: Historie im Zivilrecht, Empirie im Wirtschaftsrecht, Philosophie im Strafrecht Arbeitsalltag & Mindset: Struktur, Tracken, Bibliothek/Büro, erster Entwurf, „zu dumm“-Gefühl im Jahr 1 Exposé als Klarheits-Booster, Deadline durch Auslandsaufenthalt, Endphase ohne Lehre, Co-Authored Papers Umfang & Handwerk: viel Fußnotenarbeit, 300+ Seiten möglich, stetiges Vorankommen statt Perfektion Fazit: Jura-Promotion ist Marathon mit eigener Logik: Thema früh klären, Struktur erzwingen (Exposé!), Finanzierung passend wählen und ein Umfeld finden, das Ressourcen und Ruhe bietet. Empirie ist möglich, aber die Kernarbeit bleibt argumentatives Schreiben – stetig, sichtbar, zu Ende. Folgt uns gerne auch auf Instagram unter @dissunddat_podcast! Über eure Erfahrungen und Fragen freuen wir uns – gerne per Mail an DissUndDat@gmx.de!
























