Collien Fernandes und der (tiefe) Fall des Christian Ulmen

Du hast mich virtuell vergewaltigt: Strafanzeige gegen Christian Ulmen. Diese Schlagzeile vom Spiegel kann niemanden kalt lassen, der sie gelesen hat. Ulmen soll mithilfe von KI täuschend echte pornografische Inhalte - also Deepfakes - von seiner Ex-Frau erstellt und verbreitet haben. Immer wieder hat er unter ihrem Namen Männer aus deren gemeinsamen Umfeld angeschrieben, geflirtet, digital erstellte Nacktbilder und Sexvideos verschickt und Telefonsex gehabt. Dabei soll er auch mit Hilfe von K.I die Stimme seiner Frau täuschend echt nachgemacht haben. Das Perfide: Seit Jahren kämpft Collien Fernandes gegen digitale Gewalt und hat ihren Missbrauch öffentlich gemacht. Aber erst seit Weihnachten 2024 weiß sie, dass der Täter die ganze Zeit in ihrem eigenen Bett lag. Seitdem der Spiegel diesen Fall letzte Woche veröffentlicht hat, erleben wir eine gesellschaftliche Bewegung. Tausende gehen auf die Straße, Promis solidarisieren sich mit Collien, selbst oder gerade, wenn sie enge Freunde von Christian waren. Was aber droht ihm rechtlich? Wieso wurde der Fall in Spanien zur Anzeige gebracht? Was wird die deutsche Justiz und Rechtssprechung daraus lernen und darüberhinaus: Was braucht es, damit auch diese Bewegung nicht wieder verpufft? Ein neuer Fall für Sophie! Ein Podcast aus den Wake Word Studios. Executive Producer: Christoph Falke & Ruben Schulze-Fröhlich Producer: Miriam Aberkane Redaktion: Julian Hutter Sounddesign: Felix Stäblein Produktion: Julian Hutter Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.