Hüft-OP mit 40: Shakibas Story & der Neustart

Emjay spricht mit Shakiba Eisenblätter über ihre lange Hüftgeschichte: geboren mit unbehandelter Hüftdysplasie, später Basketball-Leistungssport – bis daraus eine Hüftkopfnekrose und schließlich Arthrose Grad 4 wurde. Über Jahre lebte sie mit Schmerzen, schluckte Schmerzmittel, probierte Alternativ-Ansätze („Hokuspokus“) und schob den Eingriff hinaus, weil sie „zu jung“ war und man die Lebensdauer einer Prothese im Blick hat. Der Wendepunkt kam, als sie nach einem falschen Move kaum noch gehen konnte: Entscheidung zur Hüft-OP – für sie kein Schock, sondern „wie Weihnachten“, weil es das Ende des Leidens bedeutete. Nach der OP erlebt sie neben Erleichterung auch eine harte Phase: Zuhause folgt ein emotionaler Crash, später erkennt sie Entzugserscheinungen durch Opioide. Danach geht’s in die Reha (orthopädischer Fokus, überwiegend ältere Patient*innen): Shakiba nutzt die Zeit maximal, läuft viel mit Krücken, trainiert konsequent und beschreibt die stationäre Reha als seltene „Zeit nur für mich“. Fazit: Struktur schlägt Angst – und ein klarer Entschluss gibt Selbstwirksamkeit zurück.