
Mit Interviews und Berichten gut informiert durch den politischen Nachrichtentag.
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Rainer Munz: In Moskau heißt es, "europäische Schweine" greifen 2030 an
Während der niederländische Geheimdienst meldet, der Kreml bereite sich auf eine langfristige Konfrontation mit dem Westen vor, "dreht man hier einfach den Schuh um", berichtet Korrespondent Rainer Munz aus Moskau. Die Bevölkerung würde dies jedoch nicht länger hinnehmen - "die Kritik wächst, auch öffentlich".

Thomas Jäger: "Viel Zeit hat Trump nicht mehr, Krieg zu beenden"
Im festgefahrenen Iran-Krieg markiert Donald Trump wie gewohnt den starken Mann und gibt an, man habe im Gegensatz zu Teheran "alle Zeit der Welt". Dem widerspricht Politologe Thomas Jäger mit Blick auf die Zwischenwahlen. Er attestiert: "Trump weiß nicht, was er tun soll".

Kavita Sharma: Iran derzeit nicht bereit für Verhandlungen
Korrespondentin Kavita Sharma berichtet, welche Bedeutung die verlängerte Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat. Eine langfristige Lösung für die Region sei eine "Mammutaufgabe", eine Rückkehr des Irans an den Verhandlungstisch mit den USA zeichne sich bislang nicht ab.

Peter Kleim: "Werden hohe Ölpreise wohl bis Jahresende haben"
Die verlängerte Waffenruhe im Libanon gibt vertriebenen Zivilisten eine dringend nötige Atempause. Auf dem Feld der Diplomatie zeichnet sich jedoch weiter keine Entwicklung ab, wie USA-Experte Peter Kleim attestiert. Die Auswirkungen des Krieges werden weltweit wohl noch das ganze Jahr zu spüren sein.

Mario Voigt: 1000-Euro-Prämie "wird von Entlastung zur Belastung"
Trotz der breiten Kritik an dem geplanten Tankrabatt verteidigt CDU-Politiker Mario Voigt die Maßnahme im ntv Frühstart. Die freiwillige 1000-Euro-Prämie hingegen sei zumindest in Thüringen von Unternehmen nicht zu stemmen, so der Ministerpräsident.

Oberst Reisner: "'Im Osten nichts Neues'? Das stimmt so nicht"
An der Front zwischen Russland und der Ukraine entsteht eine Patt-Situation. Das heißt jedoch nicht, dass im Kriegsalltag nichts mehr passiert, warnt Militäranalyst Markus Reisner. Für den Oberst werden die jeweiligen Unterstützer beider Kriegsparteien entscheiden, wie der Konflikt zu Ende geht.

BND-Chef Jäger fürchtet: BRD-Fortbestehen könnte bedroht sein
Der Präsident des deutschen Geheimdienstes BND, Martin Jäger, meldet sich nur selten öffentlich zu Wort. Umso mehr Gewicht haben die Aussagen, die er nun von sich gibt. Er sieht sein Haus im Mix internationaler Krisen vor nicht weniger als seiner "vielleicht größten Bewährungsprobe".

Albrecht von Lucke: Kommunikation der Regierung "ist Desaster"
Sowohl das Gesundheits- als auch das Rentensystem will Schwarz-Rot reformieren. Ursprünglich schon vor Monaten, doch die Pläne verzögern sich immer weiter. Dazu kommt eine Art der Kommunikation seitens der Regierung, die Politologe Albrecht von Lucke scharf kiritisiert.

Markus Reisner: "Haben möglicherweise sehr harte Zeiten vor uns"
Die Lage an der Straße von Hormus ist fragil. Die Handelsstraße ist kurzzeitig für den Warenverkehr freigegeben, nun aber wieder blockiert. US-Truppen sind den Einheiten des Iran überlegen. Warum das nicht zwingend etwas über den Kriegsausgang sagt, weiß Militärexperte Oberst Markus Reisner.

Sohn des Schahs kritisiert Westen bei Berlin-Besuch: "Wie viele müssen noch sterben?"
Bei seinem Besuch in Berlin wird Reza Pahlavi, Sohn des geschassten iranischen Schahs, deutlich. Er schildert Schicksale und Tode politischer Verfolgter und wirft dem politischen Westen vor, nicht genug zu tun. Auch an die Presse wendet er sich.























