Das Drama um die Leverkusener Rheinbrücke

Risse im Tragwerk und eine Brücke am Limit: Die Leverkusener Brücke war nie für 100.000 Fahrzeuge am Tag gemacht. Deswegen sollte ein Neubau her. Den Zuschlag bekam damals das Unternehmen Porr. Doch Mängel an Stahlteilen führten zu einer folgenreichen Entscheidung: Der Auftrag wurde gekündigt, Baustopp. Bis heute schwelt ein Rechtsstreit darum und es geht um mehr als 300 Millionen Euro, für die unter Umständen die Steuerzahler aufkommen müssten. Warum neuer Drive in den Streit gekommen ist, bespricht Hostin Nadja Bascheck mit Tobias Zacher, Brückenexperte in der Redaktion Landespolitik, und Daniela Becker, die seit Jahren über die Rheinbrücke berichtet. Von Nadja Bascheck.