In dieser Folge sprechen wir über eine oft übersehene Perspektive: die der Angehörigen von Menschen, die in sektenähnlichen Gemeinschaften leben. Wie fühlt es sich an, wenn ein nahestehender Mensch sich verändert, sich entfernt oder kaum noch erreichbar scheint? Wir gehen den emotionalen Belastungen nach, mit denen Angehörige konfrontiert sind – Schuldgefühlen, Scham, Ohnmacht und der quälenden Frage, ob man früher hätte etwas merken oder anders handeln müssen. Dabei sprechen wir auch über mögliche Frühwarnzeichen und darüber, warum Unterstützung durch Selbsthilfegruppen und professionelle Begleitung so wichtig sein kann. Ein besonderer Fokus liegt auf einem respektvollen, empathischen Umgang mit den Betroffenen: Wie kann Kommunikation gelingen, ohne Druck auszuüben oder Beziehungen weiter zu belasten? Und was hilft Angehörigen selbst, stabil zu bleiben? Eine Folge für alle, die verstehen wollen – und für diejenigen, die mitten in dieser herausfordernden Situation stehen.



















