Edlinds (un)heilige Predigten Während wir auf dem schwarzen Schiff Richtung Orion schippern und der Wellengang hoffentlich Caelins Magen verschont, legen wir eine kleine spirituelle Verschnaufpause ein. In dieser Woche gibt es keine neuen Kämpfe gegen Kaiser oder Automata, sondern etwas viel Gefährlicheres: Edlinds ungefilterte Gedanken. Begleitet unseren Lieblings-Akolythen dabei, wie er versucht, sein Schicksal zu ergründen, das einst als vergilbter Zettel an einem Kloster begann. Er philosophiert darüber, ob er den Pfad der Tugend wandelt oder einfach nur Elenies gelenkigen Argumenten im Schlafzimmer verfallen ist. Diese Episode ist eine Episode voller Demut, Selbstreflexion und der Frage, warum eigentlich alle Frauen dazu neigen, ihm wortwörtlich nachzulaufen. Was euch in diesem „Gedanken-Eintopf“ erwartet: Der Kappa-Komplex: Edlind fragt sich, warum ihn die Unterwürfigkeit von Rus so nervt – nur um festzustellen, dass er früher selbst im Klosterstaub lag und Gesichter von Äonen geküsst hat. Hörner & Herzschmerz: Ein tiefer Blick auf Lillaia, deren Hörner er mittlerweile ganz schick findet, solange sie ihn nicht als Rettungsanker im emotionalen Sturm missbraucht. Schattenboxen: Warum Shade eigentlich sein „Bruder im Geiste“ ist (Licht verbrennt, Schatten kühlt – tiefgründig, oder?) und warum das für die Damenwelt der Gruppe sicherer ist. Mütterliche Rätsel: Eine Analyse über Maeva, die ihren eigenen Sohn vergessen hat. Edlind fragt sich, wie alt sie wohl ist und ob die „Wollust“ in ihr nicht eine ganz eigene Form der Bewusstseinserweiterung darstellt. Edlind ist bereit, die Waffe Larians zu sein – auch wenn die Waffe zwischendurch mal kurz über seine moralische Überlegenheit nachdenken muss. Schnappt euch ein Kaltgetränk und genießt diesen tiefen Tauchgang in ein Herz, das sich weigert, Menschen zurückzulassen, selbst wenn sie sich wie Dornen hineinbohren. Nächste Woche segeln wir dann wieder mit vollen Segeln (und hoffentlich weniger Existenzangst) weiter!
























