Kohle, Knast & Kaviar
Kohle, Knast & Kaviar

Kohle, Knast & Kaviar

VierNull


Podcast

„Kohle, Knast & Kaviar“ ist der True-Crime-Podcast aus Düsseldorf. Der Podcast erzählt von Kriminalfällen, die so eigentlich nur in Düsseldorf passieren konnten. Große Vermögen und Schickimicki sind einerseits nur Klischees, andererseits ziehen sie tatsächlich auch Menschen an, die auf illegalem Wege versuchen, einen Teil davon abzubekommen. VierNull-Redaktionsleiter Hans Onkelbach hat die Fälle einst als Gerichts- und Polizeireporter erlebt. Im Podcast berichtet er, wie sich die Taten ereigneten, wie er die Protagonisten wahrnahm und wie die Gerichte urteilten. Interviewt wird er von seinem Kollegen Christian Herrendorf und in den Folgen begleitet von Zeit- und Augenzeugen. VierNull ist ein Portal für unabhängigen, werbefreien und konstruktiven Journalismus in Düsseldorf. Infos: https://www.viernull.de/

Alle Folgen

  • #28 Wie ein Koch zum Amokläufer wurde

    Vor 4 Tagen29:18

    Es war eine der brutalsten Taten der jüngeren Düsseldorfer Kriminalgeschichte: Am Morgen des 28. Februar 2014 fuhr ein Koch zu zwei Anwaltskanzleien in der Stadt und im Umland. Dort ermordet er drei Menschen, verletzt etliche weitere und setzt beide Gebäude in Brand. Sein Motiv: Er fühlte sich von den Anwälten schlecht beraten. Während die Polizei nach dem Mann fahndete, gelangte er nach Goch am Niederrhein, wo er seine frühere Chefin töten wollte.

  • #27 Aufstieg und Fall des Baulöwen

    15.06.202655:35

    Uwe Reppegather ist zwei Meter groß, Typ „Türsteher“ – und gehörte zu den erfolgreichsten Immobilienunternehmern Deutschlands. Sein Spezialgebiet: Luxusgeschäfte in den teuersten Einkaufsstraßen der Republik, etwa auf der Königsallee in Düsseldorf. 2023 geriet Reppegathers Unternehmen Centrum in Schieflage und musste schließlich Insolvenz anmelden. Nur wenige Jahre später und 1,6 Milliarden Euro Gläubigerforderungen zum Trotz war Reppegather wieder schuldenfrei. Er machte weiter wie zuvor, zumindest bis zum 26. März 2026: Bei einer Razzia wurde er auf Ibiza festgenommen. Über die Gründe und den aktuellen Stand des Falls sprechen Hans Onkelbach und Christian Herrendorf in dieser Folge.

  • #26 Das Verschwinden der Debbie Sassen

    13.05.202630:34

    In einem Düsseldorfer Fall wird auch 30 Jahre nach der Tat weiter ermittelt. Die damals achtjährige Debbie Sassen ging am 13. Februar 1996 wie gewohnt zur Schule – und kam nie wieder nach Hause. Die Polizei startete eine der größten Suchaktionen in der Geschichte der Stadt. Hans Onkelbach und Christian Herrendorf sprechen über die damaligen Ermittlungen und die jüngsten Versuche, den Täter noch zu überführen. Rosalie Stöbe erklärt in der Folge zudem, warum Mord nicht verjährt.

  • #25 Juwelenräuber auf der Königsallee

    23.03.202642:31

    Christian Herrendorf und Hans Onkelbach sprechen anders als sonst nicht über einen Fall, sondern über ein Phänomen: das Phänomen Juwelier-Überfälle. Die Königsallee in Düsseldorf zählt zu den bekanntesten Shoppingmeilen der Welt, an der zahlreiche Luxusgeschäfte zu finden sind. Deshalb gab es dort immer wieder Verbrechen, die in spektakuläre Verfolgungsjagden mündeten, mit Beutesummen in Millionen-Höhe verbunden waren und regelmäßig eine Sicherheitsdiskussion in der Stadt auslösten.

  • #24 Mord im Schlossturm

    11.12.202542:20

    Die Legende vom Gespenst in Düsseldorf geht zurück ins späte 16. Jahrhundert. Damals kam Jakobe von Baden auf mysteriöse Weise ums Leben. Als Frau des kranken Herzogs Johann Wilhelm war sie in einen Machtkampf geraten – mit dem Hofrat und insbesondere mit ihrer Schwägerin Sybille. Dieser schien kein Mittel zu heftig, um die Rivalin aus dem Weg zu räumen. Hans Onkelbach und Christian Herrendorf sprechen in dieser Folge über die Politik der damaligen Zeit, das historische Düsseldorf und mögliche Erklärungen für Jakobes Tod. Zudem berichtet Rechercheur Joris Wilmking von seinem Besuch in der Düsseldorfer Fürstengruft.

  • #23 Untergang mit „Titanic“ in Düsseldorf – Messechef versenkt MillionenNew Episode

    09.10.202533:36

    Als die Messe Düsseldorf 1996 einen neuen Vorstandsvorsitzenden brauchte, fiel die Wahl auf den SPD-Staatssekretär Hartmut Krebs. Er entwickelte so genannte Event-Messen zu Filmen wie „Star Trek“ oder „Titanic“. Die Hollywood-Idee scheiterte krachend. Verluste in Höhe von 110 Millionen D-Mark wurden öffentlich, aus Reihen des Aufsichtsrats hieß es, man sei über maßgebliche Entwicklungen nicht informiert worden. Die Staatsanwaltschaft begann wegen Untreue zu ermitteln, es folgte eine Zivilklage der Messe gegen ihren Ex-Chef. Kurios: Krebs war zum Zeitpunkt dieser Klage wieder Staatssekretär beim Land.