Menschenfieber Audioblog
Menschenfieber Audioblog

Menschenfieber Audioblog

Anett Enderlein


Podcast

Im Audioblog von Menschenfieber dreht sich alles rund ums empathische Abgrenzen. Du bist hier richtig, wenn du oft von anderen Menschen gestresst bist, dich leicht verunsichern lässt, ein relativ großes Ruhebedürfnis hast und dich von Druck und Erwartungen anderer befreien möchtest, um deinen Alltag mehr nach deinen eigenen Werten und Bedürfnissen auszurichten. Es geht hier um psychologische Themen, wie z. B. gesunde Stressbewältigung, Emotionsregulation, Selbstwert und Konflikte. Ich bin Anett Enderlein - Wirtschaftspsychologin, Psychologische Beraterin und Coach. Du bekommst von mir hilfreiches Hintergrundwissen, Impulse zum Reflektieren und Einblicke in meine Coaching-Praxis, in der ich auch viel schriftlich (per E-Mail) begleite, coache und berate. Schön, dass du hier bist :)

Alle Folgen

  • Kurze Schreib-Übung bei Chaos im Kopf

    Gestern4:20

    #116 – Viele Ideen und Interessen zu haben, ist ja eigentlich was Gutes. Aber manchmal kann es einen auch lähmen. Man ist einfach nicht bei der Sache und findet keinen Startpunkt, während sich im Kopf die Ideen und Pläne weiter stapeln. Irgendwann fühlt man sich so abgehetzt, dass man nur noch genervt auf sein Umfeld reagiert. Ich zeige dir hier eine kurze Schreibübung, dir mir hilft, wieder ein bisschen mehr Ruhe und Ordnung in den Kopf zu bekommen. Sie funktioniert aber auch ganz ohne Stift und Papier, rein gedanklich.

  • Warum kann ich nicht aufhören, die Reaktionen anderer zu zerdenken?

    10.08.202611:16

    #115 – Wenn es um einen herum brodelt, Konflikte in der Luft liegen oder Kritik befürchtet wird, macht man oft erst mal reflexartig dicht. Um die Situation doch noch irgendwie zu kontrollieren, fängt der Kopf dann an, wie wild zu arbeiten: Es werden Absicherungs-Szenarien durchgespielt, Reaktionen anderer bis ins kleinste Detail zerlegt und vielleicht auch Ratgeber oder Sachbücher durchgewälzt. Immer in der Hoffnung, sich durch noch mehr Verstehen unangreifbar zu machen. In diesem Monatsimpuls geht es darum, was hinter diesem Schutzreflex stecken kann und was es braucht, damit du dich nicht länger durch ständige Schadensbegrenzung verausgabst.

  • Durchatmen nach dem Technik-Chaos

    02.08.20269:01

    #114 – Mein Juli hat sich angefühlt wie eine lange Testphase für Nerven und Geduld – so wie eigentlich das ganze bisherige Jahr schon. Zuerst hat mal wieder die Technik gestreikt. Daran war ich aber nicht ganz unschuldig. Es ist aber auch einiges gut gelaufen. Und die Auszeit am Meer kam auch genau zur richtigen Zeit.

  • Dauerstress im Alltag: Wie ich mit kleinen Schritten den Druck rausnehme

    22.07.20267:42

    #113 – Kaum ist eine Baustelle im Alltag halbwegs gelöst, rollt schon die nächste Welle an. Man funktioniert, hetzt von Termin zu To-do und arbeitet auf diesen einen Moment hin, in dem endlich alles überstanden ist, der Druck abfällt und wieder Ruhe einkehrt. Auf meinem Hobby-Blog habe ich neulich darüber geschrieben, wie ich mit solchen Momenten umgehe. Und weil es natürlich auch ein Menschenfieber-Thema ist, möchte ich genau diese Erfahrung hier einmal für dich auseinandernehmen. Denn hinter dem alltäglichen Stress und dem Hoffen auf ruhigere Zeiten stecken psychologische Mechanismen, die wir verändern können, sobald wir sie durchschauen.

  • Warum strengt mich der Arbeitsalltag so an?

    09.07.202613:16

    #112 – Du machst eigentlich einen guten Job, aber nach der Arbeit fühlst du dich innerlich vollkommen leergesaugt. Während um dich herum scheinbar alle den normalen Arbeitsalltag mühelos meistern, fragst du dich insgeheim, warum dich das Ganze so viel mehr Kraft kostet und ob du einfach zu weich für diese Arbeitswelt bist. Der Grund dafür liegt möglicherweise nicht an deiner Belastbarkeit, sondern an einem unbewussten Muster: Du scannst permanent und instinktiv die Stimmung im Raum, um die Erwartungen von Kollegen oder Vorgesetzten zu erfüllen und die Harmonie zu wahren. In dieser Episode geht es darum, mal auf deine eigene Situation im Job zu schauen und zu prüfen, wo du unbewusst vielleicht zu viel Energie verlierst.

  • Website-Wartung, Chan-Dao & Hunde-Gesundheit

    30.06.20268:43

    #111 – Der Juni hat mir einige Steine in den Weg gelegt. Vieles blieb liegen und mein Alltag war insgesamt sehr unruhig und chaotisch. Ich kenne natürlich die Konzepte, um solche Phasen zu bewältigen – doch sie theoretisch zu kennen und mitten im eigenen Stress anzuwenden, sind zwei verschiedene Dinge. Geholfen hat mir hier die Chan-Dao-Philosophie. Besonders der „Weg des fließenden Wassers“ hat mich daran erinnert, nicht gegen den Widerstand zu kämpfen, und stattdessen die Situation als gegeben zu akzeptieren und weich, aber beständig an ihr vorbeizufließen. Ich habe mal wieder selbst erfahren, dass das ist kein Wissen ist, das man einmal erwirbt und dann ist gut. Es ist eine Haltung, die man immer wieder neu einnehmen muss. Und genau das hab ich ganz aktiv und bewusst getan, um mich nicht einfach von all dem mitreißen zu lassen.