Thomas Möller, Geschäftsführer für Entwicklung und Produktion bei Steinel, und Christoph von SteckerChecker führen ein detailliertes Gespräch über den neuen Bewegungsmelder EO. Möller erklärt zu Beginn, dass er nie Gitarre gelernt hat, sondern als Teenager mit dem Bassspiel begonnen hat. Er betont, dass er ohne Fähigkeiten möglicherweise großartige Ideen hat, diese jedoch nie verwirklichen kann. Diese Aussage spiegelt die Innovationskraft von Steinel wider, die aus der Notwendigkeit zur Realität wird. Christoph führt dann in das Thema Bewegungsmelder ein und thematisiert die verschiedenen Räume, in denen sie verwendet werden, häufig unbemerkt. Er enthüllt, dass die Firma Steinel für ihre Patente bekannt ist und fragt, wie Steinel Innovation in der Bewegungsmelder-Technologie erreichen möchte. In diesem Kontext präsentiert Möller das neueste Produkt, den EO, der nicht nur ein einfacher Bewegungsmelder ist, sondern eine passive Infrarotmatrix mit 96 Sensoren uses, um den Raum in verschiedene Zonen zu unterteilen und die Anzahl der Personen sowie deren Bewegungen anonym zu erkennen. Dies geschieht ohne Kameras, was datenschutzrechtlich problematische Aspekte des klassischen Monitorings umgeht. Möller erläutert die verschiedenen Anwendungsbereiche des EOs, insbesondere in Coworking-Spaces, Geschäften und Büros. Er hebt hervor, dass der EO nicht nur die Anzahl der Personen erkennt, sondern auch deren genaue Position im Raum verfolgt. Dies eröffnet nicht nur Möglichkeiten zur Steuerung von Licht und Heizung, sondern auch zur Einhaltung von Effizienzstandards in Büroflächen, indem er den Nutzungsgrad von Räumen sowie Möbelanordnungen analysiert. Besonders wichtig ist auch der Aspekt der datenschutzkonformen Technologie. Möller hebt hervor, dass der EO keine identifizierenden Merkmale speichert, was ihn zu einer sicheren Option für datensensible Umgebungen macht. Dies steht im Kontrast zu kamerabasierten Systemen, die häufig in der Kritik stehen. Möller betont, dass der EO zwar eine hervorragende Technologie darstellt, aber für bestimmte Anwendungsfälle nicht die gleiche Leistung wie True Presence bietet, bei dem Atembewegungen erkannt werden. Des Weiteren geht die Diskussion auf die Kommunikationsfähigkeit des EOs ein. Der Sensor kann über verschiedene Protokolle wie KNX oder DALI angesprochen werden, was ihn vielseitig in der Anwendung macht. Christoph erwähnt, dass er den EO bereits in seiner Home Assistant-Automatisierung integriert hat, was eine reibungslose Nutzung ermöglicht. Möller spricht die Philosophie von Steinel an, keine geschlossenen Systeme zu schaffen, sondern offene Standards zu fördern, um maximale Flexibilität und Adaptierbarkeit zu gewährleisten. Abschließend sind sich beide einig, dass die Möglichkeiten zur Optimierung von Arbeitsumgebungen und der gesundheitsfördernde Einsatz von Technologie durch intelligentes Raummanagement entscheidend sind. Möller räumt ein, dass Steinel ständig an neuen Lösungen arbeitet, um als Vorreiter im Bereich der Raumtechnologien auf dem Markt zu bestehen. Er schließt mit der Vision, dass intelligente Sensorik die Grundlage zukünftiger Gebäudevernetzung und -steuerung wird, und hebt die Notwendigkeit hervor, diese Technologien sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig einzusetzen.























