Voodoo Jürgens feiert den Zweifel als Aufbruch

Voodoo Jürgens ist zurück mit “Gschnas”, seinem vierten Album, das vieles neu denkt und trotzdem unverkennbar nach dem Wiener Dialekt-Liedermacher klingt. Drei Jahre nach “Wie die Nocht noch jung wor” sprechen wir über neue Arbeitsprozesse, über Zweifel als Ausgangspunkt des Schreibens und darüber, warum seine Band heute viel stärker an seinen Songs beteiligt ist als früher. Es geht darum, wie er sich den Dialekt als künstlerische Sprache zurückerobert hat, warum er aufpassen will, nicht zur Comicfigur seines Alter Egos zu werden und größere Bühnen für ihn nicht automatisch das nächste Ziel sind. Wir reden über seine Ausflüge ins Schauspiel, über seine preisgekrönte Hauptrolle im Film “Rickerl”, über das Arbeiten vor der Kamera und darüber, was ihm die Malerei ermöglicht. Außerdem sprechen wir über Autonomie, über das Freistrampeln und über ein Album, das zwischen Selbstbefragung, Spielfreude und Aufbruch entstanden ist.