Fußball ist ein simples Spiel. 22 Männer jagen 90 Minuten einem Ball nach, und am Ende gewinnt der FC Bayern. Aber so war es nicht immer. Wieso das so ist und wie der Fußball nach Bayern kam, das klären Dr. Richard Loibl und Johannes Munzinger in Folge 14 des MGB-History-Podcasts „Ein Bayer und ein Halber – Historische Zeitreisen mit Dr. Richard Loibl“ gemeinsam mit einem Gast. In Folge 14 von „Ein Bayer und ein Halber – Historische Zeitreisen mit Dr. Richard Loibl“ geht es um die wichtigste Nebensache der Welt: Fußball. Dafür haben sich Vollblutbayer Dr. Richard Loibl, Chef des Hauses der Bayerischen Geschichte, und Halb-Österreicher Johannes Munzinger Verstärkung geholt: Der Leiter der PNP-Lokalredaktion in Viechtach (Landkreis Regen) Alexander Augustin. Zum ersten Mal steht es also unentschieden im Podcast: 1 zu 1 zu 1. Johannes Munzinger ist FC-Bayern- und damit Erfolgsfan. Alexander Augustin lebt in seiner unsterblichen Liebe zu 1860 München seinen Masochismus aus. Dr. Loibls Herz schlägt für den FC Augsburg. Zu dritt sprinten sie durch die Geschichte des Fußballs: Von seinen Anfängen in Europa, als Mob-Spiele in England kleinen Bürgerkriegen glichen, über Calcio Storico in Florenz, das eher an Kampfsport mit Ballbegleitung erinnert, hin zur Jahrhundertwende, als die heute großen Clubs in Bayern das Laufen, Schießen und Grätschen lernten. Es geht um einen Sport, der die Massen im Freistaat in einer Zeit verzauberte, als die noch junge Idee der Freizeit erfunden wurde. Um Rivalitäten, die ein Jahrhundert überdauert haben. Um ehemalige Fußballriesen, die heute eher Zwerge sind. Aber auch um die unrühmlichste Zeit des bayerischen und deutschen Fußballs, als der FC Bayern das Hakenkreuz im Wappen führte. Es geht aber auch um Fußballwunder. Das deutsche von Bern, das österreichische von Cordoba und das größte von allen: den Meistertitel der Münchner Löwen. Wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob für uns haben, schreiben Sie uns gerne an podcast@mgbayern.de.




















