Lange galt Employer Branding als Kür – als etwas, das man macht, wenn das Recruiting gut läuft und Budgets vorhanden sind. Doch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ändert sich die Perspektive. Einstellungsstopps, eingefrorene Budgets und kleinere HR-Teams führen dazu, dass viele Unternehmen ihre Kommunikation nach außen zurückfahren. Gleichzeitig entscheiden Kandidat:innen heute schneller denn je, ob ein Arbeitgeber zu ihnen passt oder nicht. Dabei entsteht Vertrauen längst nicht mehr nur über Karriereseiten oder Stellenanzeigen, sondern über echte Einblicke, glaubwürdige Geschichten und Menschen, die für ein Unternehmen stehen. Sabrina Aschenbrenner und Jörg Ehrlich sprechen gemeinsam mit Jakob Osman, Chief Sales & Marketing Officer bei der Agentur Junges Herz, darüber, warum klassische Recruiting-Strategien in Krisenzeiten oft nicht mehr funktionieren und welche Reaktionen Unternehmen stattdessen zeigen. Einige Organisationen fahren ihre Aktivitäten komplett herunter, andere investieren bewusst gegen den Trend, um Marktanteile zu gewinnen. Eine dritte Strategie besteht darin, dass Unternehmen ihre Arbeitgeberkommunikation gezielt auf die wirklich kritischen Talente fokussieren, anstatt möglichst viele Menschen zu erreichen.
























