Warum sich Zwangsgedanken so echt anfühlen
Vor 6 Tagen•0:01
Warum fühlen sich Zwangsgedanken manchmal so erschreckend echt an? Warum reicht es bei aggressiven Zwangsgedanken oder Harm-OCD oft nicht, sich einfach zu sagen: „Es ist doch nur ein Gedanke“? In dieser Podcast-Folge erzähle ich die Geschichte einer Mutter, die nachts mit ihrem schreienden Kind im Arm plötzlich Wut und Aggression spürt. Dann schießt ihr ein furchtbarer Gedanke durch den Kopf: „Was, wenn ich meinem Kind etwas antue?“ Ab diesem Moment beginnt sie, sich selbst zu beobachten. Sie kontrolliert ihre Gedanken, ihre Gefühle und ihre eigene Wut. Denn genau das macht ihr Angst: Der Zwangsgedanke fühlt sich echt an. Seit über 20 Jahren arbeite ich mit Menschen mit Zwangsstörungen, Zwangsgedanken und Zwangsverhalten. In dieser Folge zeige ich dir anhand einer wahren, anonymisierten Geschichte meinen aufdeckenden Blick auf aggressive Zwangsgedanken: Was ist, wenn nicht der Gedanke selbst das eigentliche Problem ist, sondern das Gefühl darunter? Wir folgen der Gefühlsspur zurück zum Ursprungskonflikt in der Kindheit und entdecken eine alte Geschichte aus Wut, Hilflosigkeit und Verantwortung. Du erfährst, warum Zwangsgedanken über das eigene Kind oder geliebte Menschen so viel Angst auslösen können und wie ich in meiner Back-to-Memory-Therapie, kurz BTM, mit inneren Bildern, Sätzen und der Struktur alter Erinnerungen arbeite. Eine Folge über Zwangsstörung, aggressive Zwangsgedanken, Harm-OCD, Grübelzwang, Angst vor Kontrollverlust, aufdringliche Gedanken und die Frage: Warum fühlt sich ein Zwangsgedanke so echt an, obwohl ich genau das niemals tun möchte? Mehr Impulse und Einblicke in meine Arbeit findest du auf www.heiko-vandeven.de